Screenshot julianheck.de

Endlich. Meine Webseite wurde frisch eingekleidet – wenn man überhaupt noch so nennen kann. Eigentlich wurde nämlich die alte Seite weggeschmissen, eine neue Seite zum Leben erweckt. Das wurde auch Zeit. Denn gerade ich, der immer von Markenbildung oder Selbstvermarktung spricht, gerade ich trumpfte nicht wirklich mit einem guten Webauftritt auf. Im Gegenteil. Die Seite war nicht mal selbstgehostet, sondern bei wordpress.com hingeschmiert. Man hat ja keine Zeit. Schluss damit, dachte ich mir letztens und nahm es in die Hand. Und nun ist sie da! Ich freue mich riesig über das Ergebnis und darüber, dass sich andere mit mir freuen.

Warum die eigene Webseite so wichtig ist? Weil sie die Visitenkarte im Netz ist, der erste Eindruck. Da man weiß, dass der erste Eindruck zählt – insbesondere im schnelllebigen Internet – und über Kontaktaufnahme oder Nicht-Kontaktaufnahme oder über Auftrag oder Nicht-Auftrag entscheiden kann. Schlecht also, wenn der erste Eindruck eine alte, schlampige Webseite ist – oder sogar gar keine.

Warum ich mich für eine One-Page entschieden habe? Weil der Nutzer faul ist. Davon ist zumindest erst einmal auszugehen. Landet der Besucher auf einer Startseite, die ihn begrüßt und wo er sich dann Klick für Klick durcharbeiten muss, um zu erfahren, wer die Person ist und was sie ausmacht, welche Leistungen sie anbietet, welche Referenzen sie vorzuweisen hat und wie er sie kontaktieren kann, dann ist das im schlechtesten Fall ein so hoher Aufwand, dass man ihn gleich sein lässt. Das Geheimrezept: Klickarmut im Sinne der Usability. Auch Nachrichtenportale haben das sogenannte Scrollytelling (Wortkreating aus Storytelling und Scrollen) für sich entdeckt – aus guten Gründen. Ohne einen einzigen Klick zu machen, entdeckt der Webseitenbesucher alles, was es zu entdecken gibt – minimalistisch und übersichtlich. Ick freu mir.

Ach so: Erwähnen sollte ich zur Befriedigung der Neugier vielleicht noch, dass es sich bei Nummer 36 – wovon im Titel die Rede ist – um Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, handelt. Ich habe zwar nicht geheult, aber mich gefreut. Solche Überschriften sind ja scheinbar gerade im Trend und locken heftig viele Leser an. Die Überschrift dieses Beitrages ist aber natürlich Quatsch und völlig überzogen. Das sind solche Überschriften übrigens immer und überall. Bitte hört damit auf. Alle. Endgültig.

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