Ich möchte dir etwas sehr Persönliches verraten. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Tattoo stechen lassen. Mein erstes Tattoo. Mensch, was habe ich mich dazu überwinden müssen. Ich habe ja schon lange mit dem Gedanken gespielt, aber jetzt war exakt der richtige Moment dafür.

In Darmstadt gibt es ein ziemlich gutes Tattoo-Studio, das wusste ich schon vorher durch meine Eltern und durch Freunde. Für mich war also sofort klar: Wenn ich mich wirklich dafür entscheiden sollte, mir Tinte unter die Haut stechen zu lassen, dann würde ich auf jeden Fall in dieses Tattoo-Studio gehen. Vertrauen ist da eine wichtige Sache, schließlich bleibt das Tattoo in der Regel ein Leben lang, wenn man es sich nicht weglasern lässt.

Ich bin also ins Studio und habe mein Wunsch-Motiv mitgebracht und mich beraten lassen – und gleich einen Termin gemacht. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Natürlich habe ich mich vorher im Internet nochmal über das Stechen allgemein und über die Tätowierer im Studio informiert. Alles klasse Leute. Aber es gab einen, der mir positiv aufgefallen ist.

Das lag nicht unbedingt an der Beschreibung auf der Website. Dort wurden natürlich alle Tätowierer sehr gelobt. Einer unter ihnen hat ein Tattoo-Studio in Zagreb und kommt regelmäßig ins Darmstädter Studio: Sein Künstlername ist Xeno.

Übrigens: Solch ein Gast-Tätowieren ist offenbar üblich in dieser Szene. Man lernt nie aus.

Mein Tätowierer ist im Netz gut sichtbar

Nun ja, auf jeden Fall habe ich nach diesem Tätowierer bei Google und Co. gesucht – wie man es halt so macht – und wurde mehrfach fündig. Volltreffer.

Zwar habe ich keine eigene Website gefunden, dafür aber Profile auf mehreren Tattoo-Portalen und ein Profil bei Instagram sowie bei Facebook – und die konnten sich sehen lassen: Über 4.000 Instagram-Follower und rund 27.000 Facebook-Fans.

Was genau postet dieser Tätowierer? Na klar, Tattoos, die er selbst gestochen hat. Es gibt wohl keine bessere Referenz für ihn als tolle Beispiele seiner Arbeit. Seine Bilder sind sogar mit einem Logo versehen. Ein Logo, das ich gleich wiedererkannt habe, weil es im Tattoo-Studio auf seinen Visitenkarten abgedruckt war.

Selbstmarketing ist für jeden sinnvoll

Natürlich erzähle ich dir das, weil mein Tätowierer zeigt, dass Selbstmarketing wirklich für jeden nützlich ist – nicht nur für Online-Unternehmer, sondern wirklich für jeden.

Seine Selbstmarketing-Strategie ist zwar nicht perfekt und ganz gewiss noch ausbaufähig, aber trotzdem clever: Er setzt die Kanäle ein, die gut geeignet sind für Fotos. Instagram natürlich, aber auch Facebook. Twitter wäre für ihn Quatsch, also lässt er Twitter weg.

Er ist im kleinen Rahmen zu einer Personal Brand geworden. Das ist geschickt, wie du an meinem Vorgehen siehst: Ich suche im Netz nach ihm und stelle zwei Sachen fest: Erstens präsentiert er richtig gut gestochene Tattoos und zweitens hat er eine große Fan-Gemeinde. Beides hat mir die Entscheidung erleichtert, ihn als meinen Tätowierer auszuwählen.

Nochmal auf den Punkt gebracht: Selbstmarketing ist für jeden etwas, ob Coach, Händler, Makler, Arzt oder eben Tätowierer. Wirklich jeder kann davon profitieren, sich mit Personal Branding zu beschäftigen.

Also ich weiß jetzt, von wem ich mein nächstes Tattoo stechen lasse, wenn ich mich dazu entschließen sollte.

Xeno bei Facebook & Instagram.
Mein Tattoo direkt nach dem Stechen bei Instagram.
Ich bei Snapchat: julian_heck

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