Ich heiße Julian Heck. Okay, das weißt du sehr wahrscheinlich. Ich setze ja auch alles daran, dass du das weißt. Wenn wir von Selbstmarketing sprechen, dann ist der eigene Name ja auch ziemlich wichtig. Um den eigenen Namen soll es heute in dieser Podcast-Episode auch gehen.

Ich heiße also Julian Heck. Das ist besser als Peter Schmidt. Dir kann natürlich egal sein, welcher Name mir besser gefällt. Und mir ist auch egal, welcher Name dir besser gefällt. Ich kann ja sowieso nichts daran ändern. Aber es geht auch gar nicht ums Gefallen. Es geht darum, dass ich mit Julian Heck ein Glückslos gezogen habe, was die Selbstvermarktung angeht. Warum? Ganz einfach: Gib in Google mal Julian Heck ein. Und dann gib mal Peter Schmidt ein. Du wirst feststellen, dass mein Name rund 488.000 Treffer erzeugt, während Google beim lieben Peter Schmidt fast 83 Millionen Suchergebnisse ausspuckt. Was bedeutet das? Damit ich – also wirklich ich und nicht irgendein anderer Julian Heck – bei Google ganz oben auftauche, muss ich deutlich weniger Arbeit reinstecken als unsere fiktive Person Peter Schmidt, der mit wesentlich mehr gleichnamigen Konkurrenten zu kämpfen hat.

Du hast Einfluss darauf, um bei Google positiv auffindbar zu sein

Den Vergleich ziehe ich deshalb, weil es für uns beide wichtig ist, bei Google ganz oben zu landen – mit unseren eigenen Seiten. Du kennst sicherlich auch Situationen, in denen du einen Namen in die Suchzeile eingibst und mehr über eine Person erfahren willst. So geht es vielen Menschen. Zum Beispiel potentiellen Auftraggebern, Kunden oder Recruitern. Wenn die Suche auf den ersten eins, zwei Seiten erfolglos verläuft, dann stehen die Chancen möglicherweise schlechter, den Auftrag zu ergattern, den Kunden zu gewinnen oder den Job zu bekommen. Wer hingegen jede Menge erfreuliche Informationen über uns findet – etwa eine gut gepflegte Website und Social-Media-Profile, die einen positiven Eindruck hinterlassen –, der bleibt wahrscheinlich eher bei uns hängen.

Aus Selbstmarketing-Sicht bedeutet das: Wir müssen alles dafür tun, um im Web auffindbar zu sein. Das gilt für Peter Schmidt genauso wie für mich, wenngleich ich es ein bisschen einfacher habe. Das muss ich zugeben. Aber jeder, egal welchen Namen die Person trägt, kann es schaffen, sichtbar zu werden. Dafür gibt es natürlich viele Methoden. Genau darum geht es ja beim Selbstmarketing-Podcast. In den kommenden Wochen und Monaten gehe ich auf viele Methoden genauer ein.

Tipp: Sichere dir deinen Namen

In dieser Episode möchte ich dir aber den ersten Schritt ans Herz legen: Sicher dir deinen Namen, bevor es zu spät ist. Den Namen sichern? Was ich damit meine? Wir haben inzwischen viele Möglichkeiten, uns unseren Namen im Web zu sichern: Das fängt bei der Domain an. Rate mal, wem die Domain julianheck.de gehört? Genau: mir! Und wen findest du wohl, wenn du in der URL von Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn meinen Namen einfügst? Richtig: mich! Einzig allein bei Instagram habe ich es versaut: Hier findest du mich unter tschuljen – so nennt mich der ein oder andere. Das war eine Notlösung. Ansonsten bin ich aber überall unter Julian Heck zu finden.

Mein Tipp ist deshalb, dir (soweit noch möglich) überall deinen Namen als Nutzernamen bzw. URL zu sichern – Selbst wenn du ein soziales Netzwerk momentan nicht nutzt oder du meinst, derzeit noch keine eigene Website unter deinem Namen zu brauchen. Irgendwann wirst du dich vielleicht ärgern. So wie ich bei Instagram. Und was eine eigene Website unter deinem Namen angeht, da sprechen wir nochmal drüber. Vielleicht kann ich dich davon überzeugen, selbst wenn du noch glaubst, du brauchst so etwas nicht.

Name schon belegt. Und jetzt?

Übrigens: Falls du jetzt den Podcast fertiggehört hast und das ein oder andere soziale Netzwerk sowie die Domain abcheckst und enttäuscht wirst, weil dein Name – auch mit Minuszeichen oder Unterstrich – nicht mehr überall verfügbar ist, dann habe ich noch den ein oder anderen Hinweis für dich.

Ich kenne zum Beispiel jemanden, der hat so einen oft vorkommenden Namen wie der vorhin erwähnte Peter Schmidt. Diese Person hat sich deshalb einfach einen Künstlernamen zugelegt und ist damit schon seit Jahren unterwegs – natürlich überall einheitlich. Alles andere wäre Quatsch. Andere wiederum fügen ihrem Namen einfach einen Buchstaben hinzu, zum Beispiel Peter J. Schmidt, um bei unserem Beispiel zu bleiben. Das ist natürlich auch eine Option. Aber auch da gilt: Wenn du das irgendwo machst, solltest du konsequent sein und woanders auch so auffindbar sein.

Dein Name im Web gehört zu deiner digitalen Identität

Egal ob du unter deinem echten Namen auffindbar bist oder zu einer Alternative gegriffen hast: Sei dir darüber bewusst, dass das keine Spielerei ist, sondern ein wesentlicher Bestandteil deiner digitalen Identität. Und wenn du dich jetzt fragst, was die nächsten Schritte sind, um mit all dem sichtbarer zu werden, dann sei dir gesagt: Hier bei mir bist du genau richtig. Woche für Woche bekommst du dafür nämlich weitere Impulse hier im Selbstmarketing-Podcast. Das gefällt dir? Dann abonniere ihn doch bei iTunes oder bei einem Podcast-Player deiner Wahl. Und überglücklich würdest du mich natürlich machen, wenn du auch noch eine Top-Bewertung bei iTunes hinterlassen würdest. Danke schon mal vorab für deinen Support!

Ansonsten war es das für diese Woche. Ich danke dir wie immer fürs Zuhören und freue mich, wenn wir uns wieder hören oder auf einem der anderen Kanäle lesen.


Ich würde mich riesig freuen, wenn du meinen Podcast abonnierst, um am Ball zu bleiben.

Natürlich freue ich mich auch über eine 5-Sterne-Bewertung und eine Rezension bei iTunes.

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