Wenn du dein Smartphone öffnest, werden dir Eilmeldungen von Nachrichten-Apps auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn du Facebook öffnest, dann könntest du stundenlang in der Timeline versinken und neben privaten Statusmeldungen siehst du Links zu Blogs, Magazinen, Podcasts oder Videos. Bei Twitter ist es ähnlich. Öffnest du YouTube, hast du eine riesige Auswahl an neuen Videos. Das ist alles so viel, dass du es niemals auch nur annähernd vollständig konsumieren könntest. Wir alle erleben tagtäglich einen Overload an Informationen. Wir werden überschwemmt von Inhalten.

Es gibt aber nicht nur ein Konsum-Problem, sondern auch ein Produktionsproblem.

Mal ganz ehrlich: Wie viele deiner selbst erstellten Artikel, Podcast-Episoden oder Videos bieten Inhalte, die komplett neu sind? Ich meine damit Inhalte, die wirklich noch nirgendwo zu lesen, zu hören oder zu sehen waren. Wenn du ehrlich bist, dann sind das nur sehr wenige oder sehr wahrscheinlich sogar gar keine. Das allermeiste wurde in irgendeiner Form schon irgendwie veröffentlicht oder wird – bei irgendwelchen Neuigkeiten – parallel von vielen anderen publiziert. Das geht dir genauso wie mir und vielen anderen auch.

Wir haben deshalb im Grunde genommen zwei Möglichkeiten, um diesem Dilemma zu entgehen oder wenigstens das Beste daraus zu machen.

Inhalte anders und besser aufbereiten

Möglichkeit 1: Du bereitest die Inhalte besser auf. Obwohl alles schon mal irgendwo erzählt wurde, willst und sollst ja trotzdem bloggen und für deine Zielgruppe kostenlosen Mehrwert schaffen. Was also tun? Du kannst die Inhalte anders und besser aufbereiten, zum Beispiel mit einem guten Storytelling und einer persönlichen Note oder in Häppchen, um sie besser konsumieren zu können.

In Sachen Personal Branding wurde auch schon viel erzählt, aber einen Podcast wie meinen mit kurzen, knackigen Episoden ausschließlich zu diesem Thema gab es im deutschsprachigen Raum eben noch nicht. In eine solche Lücke – egal, welchen Kanal du wählst – solltest du springen.

Dokumentieren statt kreieren

Möglichkeit 2 ist ein Ansatz des bekannten US-Unternehmers Gary Vaynerchuk, der mir sehr gut gefällt. Er plädiert dafür, mehr zu dokumentieren statt zu kreieren. Er meint damit, den eigenen Weg als Unternehmer mit all den Learnings öffentlich zu dokumentieren, anstatt das vielfach Gesagte wiederzukäuen.

Die Content-Produktion auf diese Weise anzugehen ist ein wirklich kluger Gedanke. Damit entgeht man nämlich dem gerade beschriebenen Problem, dass alles schon irgendwo gesagt wurde. Stattdessen lässt man die Zielgruppe einfach am eigenen Weg teilhaben und berichtet über die eigenen Tätigkeiten im Berufsalltag, über Hürden, die man erlebt, über Herausforderungen, die man gemeistert hat oder an denen man gescheitert ist, woraus sich wiederum viele Learnings ergeben, die man weitergeben kann. Es gibt also unzählige Möglichkeiten, aus dem eigenen Tun neue Inhalte entstehen zu lassen.

Das Vorgehen von Gary Vaynerchuk – Dokumentation statt Kreation – hat aber nicht nur den großen Vorteil für dich, weil du somit Inhalte erstellen kannst, die einzigartig und mit deiner Person verbunden sind. Auch deine Leser, Hörer oder Zuschauer profitieren von dieser Art von Content enorm. Sie bekommen schließlich nicht den Allerwelts-Content serviert, sondern Wege und Learnings, die nicht abgeschrieben sind, sondern auf selbst gemachten Erfahrungen von dir basieren. Das ist echter Mehrwert.

An dieser Stelle noch ein Tipp. Es gibt in Deutschland einen jungen Unternehmer, der das ziemlich gut praktiziert, wie ich finde. Ich rede von Robert Gladitz. Robert ist ungefähr in meinem Alter und so aktiv und umtriebig wie sonst nicht viele. Ich weiß, dass er auch Fan von Gary Vaynerchuk ist und sich einiges von ihm abschaut – unter anderem das Prinzip des Dokumentierens. Schau dir auf jeden Fall mal seinen YouTube-Kanal an. Dort, aber auch bei Instagram und Facebook, ist er nahezu täglich mit Videos präsent. Robert, der Gary Vaynerchuk Junior…

Ich würde mich riesig freuen, wenn du meinen Podcast abonnierst, um am Ball zu bleiben.

Natürlich freue ich mich auch über eine 5-Sterne-Bewertung und eine Rezension bei iTunes.

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