“Was ist deine Nische?” ist eine der meistgestellten Fragen im Solopreneur-Umfeld.
Und fast immer beantwortet sie jemand mit seiner Zielgruppe. “Coaches”, “Selbstständige im Gesundheitsbereich”, “Frauen über 40 mit Online-Business.”
Das ist keine Nische. Das ist eine demographische Gruppe.
Was eine Nische wirklich ist
Eine Nische beschreibt nicht, wer deine Kunden sind. Sie beschreibt, welches Problem du löst — und aus welcher Perspektive.
Zwei Beraterinnen können dieselbe Zielgruppe haben: Coaches, die mehr Kunden wollen. Und trotzdem völlig unterschiedliche Nischen:
Die eine hilft dabei, LinkedIn-Content zu erstellen, der konvertiert. Die andere hilft dabei, das Angebot so zu strukturieren, dass es sich von selbst verkauft. Gleiche Zielgruppe. Komplett anderes Territorium.
Warum das wichtig ist
Wenn du deine Nische mit deiner Zielgruppe gleichsetzt, konkurrierst du mit allen, die dieselbe Gruppe ansprechen. Das sind viele.
Wenn du deine Nische klar definierst — das spezifische Problem, den spezifischen Kontext, den spezifischen Ansatz — wird der Vergleich schwieriger. Du bist nicht mehr einer von vielen. Du bist die offensichtliche Wahl für genau diesen Typ von Problem.
Das ist Positionierung.
Bleib dir treu.