Eigentlich mag ich keine Kettenbriefe. Um ehrlich zu sein: Ich hasse sie. Uli Löser, Experte für strategisches Content-Marketing, hat mir einen Kettenbrief geschickt. Na ja, so eine Art Kettenbrief. Genau genommen handelt es sich um den Liebster Award.

Wer davon noch nichts gehört hat, dem will ich das ganz kurz erklären: Beim Liebster Award muss der Nominierte – in diesem Fall ich – elf Fragen der Person beantworten, die mich nominiert hat. Anschließend nominiert der Nominierte – also ich – zwei neue Personen bzw. Blogs mit elf neuen Fragen. Da mache ich doch gerne mit.

Liebster Award – Julian Heck | Coach für Positionierung & SelbstmarketingIch wurde also von Uli Löser nominiert. Danke dafür! Er hat mir elf Fragen mitgegeben, die ich jetzt hier beantworten werde. Unten findet ihr übrigens meine zwei Nominierungen mit elf neuen Fragen von mir.


Erzähl uns etwas über deinen Start in den Tag! Hast du eine Morgenroutine oder etwas in der Art?

Puh, schwieriges Thema. Ich hadere sehr mit dem Thema Morgenroutinen. Einerseits glaube ich schon, dass Routinen sinnvoll sein können. Ich bin gerade am überlegen, welche Routinen für mich Sinn ergeben. Andererseits bin ich sehr happy darüber, dass ich als Selbstständiger die Freiheit habe, keine Routinen haben zu müssen, weshalb mein Start in den Tag eher unspektakulär. Es bleibt spannend.

Social-Media: Zeitverschwendung oder geniales Tool?

Keine Frage: Natürlich beides. Ohne Social Media wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin. Besonders für mein Thema Personal Branding ist Social Media natürlich unerlässlich. Und meine Facebook-Gruppe mit inzwischen über 2.200 Mitgliedern möchte ich auch nicht mehr missen. Aber klar ist auch, dass Social Media ein Zeitfresser sein kann. Ich habe schon genug Zeit dort verbracht, die ich gut und gerne in Besseres investieren hätte können. Aber so ist das nun mal: Fluch und Segen zugleich. Wer damit gut umgehen kann und sich nicht ständig ablenken lässt, für den ist Social Media aber definitiv ein geniales Tool.

Stichwort Selbstmarketing: Wie werde ich zur Marke?

Na Uli, da stellst du mir jetzt aber eine Frage. Das lässt sich nicht so leicht in einem Absatz beantworten, wie du dir denken kannst. Ich fasse es mal in einem Satz zusammen: Zur Marke wirst du, wenn du erstens eine gute Positionierung hast und es zweitens schaffst, diese Positionierung gut nach außen zu kommunizieren. Wer diesen Weg mit mir gehen möchte, der sollte sich mal bei mir melden für ein kostenloses Erstgespräch.

Was sind die zwei häufigsten Fehler beim Start in ein Online-Business?

Der vermutlich größte Fehler ist, gar nicht erst zu starten. Bei vielen ist die Angst größer, sie könnten ein zu großes Risiko eingehen. Oder sie schieben den Start ewig auf, weil die perfektionistisch unterwegs sind. Ein zweiter großer Fehler ist, sich nicht eindeutig zu positionieren. Die meisten Solopreneure bzw. Gründer sind zudem sehr von ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung überzeugt, sie denken aber viel zu wenig darüber nach, an wen genau sie sich eigentlich richten und welchen Mehrwert die Kunden davon haben. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: An einer guten Positionierung kommt niemand vorbei – ob Solopreneur, Freelancer oder Unternehmer egal welcher Größe.

Wie kann man sie umschiffen?

Die Antwort darauf ist für den ersten Fehler recht simpel: Gar nicht erst zu starten kann vermieden werden, indem man sich bewusst macht, nicht perfekt starten zu müssen. Wer das verinnerlicht hat, legt einfach los und entwickelt sich und das Business im Prozess weiter. Learning by doing. Was die fehlende Positionierung angeht, da ist die Antwort natürlich etwas komplexer. Eine Positionierung zu erarbeiten braucht Zeit und Know-how, wie man das genau anstellt. Ohne jetzt wieder Werbung machen zu wollen: Mit einem Experten an seiner Seite funktioniert das nun mal besser und schneller. Wer Interesse hat, darf sich jederzeit bei mir melden.

Coachst und berätst du lieber 1:1 oder in Selbstlernkursen? Warum?

Ich bin ein großer Fan vom 1:1-Coaching, auch wenn sich das natürlich schlechter skalieren lässt. Aber gerade in Sachen Personal Branding geht es sehr stark um die eigene Persönlichkeit – und nicht nur um irgendwelche Methoden oder Tools –, weshalb die enge, persönliche Zusammenarbeit mit Kunden nicht nur großen Spaß bereitet, sondern für den Kunden auch vorteilhaft ist. Trotzdem haben auch Selbstlernkurse ihre Berechtigung, weshalb es von mir Ende 2017 oder Anfang 2018 ebenfalls einen Onlinekurs geben wird. Das ersetzt keinesfalls ein persönliches Coaching, ist aber ein guter erster Schritt für alle, die sich noch kein Coaching leisten können oder wollen.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?

Die Frage passt prima zu meiner Antwort eben. Großen Spaß macht mir das 1:1-Coaching mit meinen Kunden, weil ich hautnah miterlebe, wie sie sich und ihr Business weiterentwickeln und erste Erfolge feiern. Als Journalist habe ich einen Text abgeliefert und mal ein „Schöner Beitrag“ zu hören bekommen. In meinen Coachings spüre ich die Veränderung der Kunden und bekomme großartiges Feedback, dass mich jedes Mal wieder motiviert.

Wo siehst du dich beruflich und privat in fünf Jahren?

Das finde ich immer schwierig zu sagen. Wer weiß schon, was morgen ist. Einerseits setze ich mir natürlich schon Ziele, andererseits muss ich sagen: Vor fünf Jahren hätte ich niemals, wirklich niemals gedacht, wo ich heute stehen würde. Wahrscheinlich kann ich deshalb heute kein bisschen abschätzen, was in fünf Jahren sein wird. Ich lasse mich überraschen und setze mich nicht unter Druck. Das Leben hat bestimmt etwas Gutes für mich parat. Da bin ich mir sicher.

Du hast einen Wunsch frei: Mit wem würdest du gern mal einen Kaffee trinken gehen und warum?

Einen einzigen Wunsch? Das ist zu wenig. Okay, jetzt werde ich unverschämt. Puh, gute Frage. Wenn ich mich jetzt aktuell – also heute – entscheiden würde, dann würde ich gerne Bahar Yilmaz zu einem Kaffee, Tee oder Smoothie einladen. Sie ist für mich eine große Inspiration in Sachen Spiritualität und was das Leben allgemein angeht. Bahar Yilmaz geht das Thema Spiritualität sehr modern und unverkrampft an und hat zudem eine beeindruckend fröhliche, gelassene und lebenslustige Ausstrahlung, von der ich mich gerne anstecken lassen würde. Übrigens: Sie hat auch einen tollen neuen Podcast und kürzlich das Buch „Empower Yourself“ auf den Markt gebracht, das ich gerade zu lesen begonnen habe.

Zeige mir deinen Lieblingsfilm und ich zeige dir, wer du bist. Oder so ähnlich 😉 Was schaust du am liebsten?*

Damit erwischst du mich auf dem falschen Fuß. Erstens schaue ich nicht sehr oft Filme und zweitens kann ich mir nie merken, welche Filme mir gut gefallen haben. Das ist wie bei Witzen. Nein, das ist einfach nicht mein Ding. Bei Serien hätte ich etwas antworten können. Aber hey, die Chance hast du nun verpasst 😉

Ich weiß, du bist ein “Buchliebhaber”. Was sind deine 3 Lieblingsbücher und warum?

Ich lese wahnsinnig viel und gerne, das stimmt. Allerdings habe ich nicht wirklich ein Lieblingsbuch oder Lieblingsbücher. Ich finde viele Bücher beeindruckend und kann deshalb jetzt nur mal drei von vielen Büchern nennen, die mir gut gefallen. Vor wenigen Wochen habe ich von Pascal Voggenhuber „Enjoy this Life“ gelesen, ein Buch mit vielen wertvollen Tipps zur Potentialentfaltung. Pascal Voggenhuber, ein Medium, hat hier seinen ganz eigenen Ansatz und unterscheidet sich deshalb wohltuend von anderen US-Bestsellern über Persönlichkeitsentwicklung. Ein weiteres gutes Buch ist „Kopf schlägt Kapital“ von Günther Faltin. Es war für mich der Einstieg in das Thema Solopreneurship und digitales Nomadentum und bietet nicht nur sehr inspirierende Tipps, um sich selbstständig zu machen, sondern motiviert auch ungemein. Ein drittes, sehr gutes Buch ist „Work for Pay, Pay for Work“ von Stéphane Etrillard. Er gehört zu Deutschlands Top-Experten für Positionierung und Selbstmarketing und hat mit diesem Buch eine gut lesbare, mit viel Mehrwert bespickte Lektüre auf den Markt gebracht.


So, und jetzt darf ich noch zwei Personen nominieren. Dominic Lautner und Sebastian Buschmann, ihr seid an der Reihe. Hier sind meine elf Fragen an euch zwei:

  1. Was bedeutet für dich Erfolg?
  2. Was unternimmst du, um mit deinem Business sichtbarer zu werden?
  3. Auf welche drei Tools kannst du keinesfalls verzichten – und warum?
  4. Welches Buch würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
  5. Bei welchem Podcast verpasst du auf keinen Fall die neuesten Episoden?
  6. Was möchtest du in den kommenden zwölf Monaten erreichen?
  7. Mit wem würdest du gerne einen Abend verbringen?
  8. Was bringt dich schnell aus der Fassung?
  9. Wie tankst du wieder Energie auf?
  10. Was steht auf deiner Bucket List?
  11. Welche Frage würdest du gerne beantworten?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und Nominierungen.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du meinen Podcast abonnierst, um am Ball zu bleiben.

Natürlich freue ich mich auch über eine 5-Sterne-Bewertung und eine Rezension bei iTunes.

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