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Warum ich mit TikTok starte – und was das mit mir macht

·19 Min.

Ich bin jetzt bei **TikTok** – als introvertierter – und ja, es macht mir sogar Spaß. Welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, darüber spreche ich in dieser Folge. Bisher kennt meine Community TikTok als Kanal für Teenager. Inzwischen hat sich TikTok verändert und man kann es für das eigene Business verwenden. Ein Video machen, indem Du mich tanzend vor der Kamera siehst, wirst Du nicht erleben. Aber Social Media entwickelt sich stetig weiter – auch TikTok. Als Experte für Personal Branding beschäftige ich mich täglich mit Branding, und den relevanten Neuigkeiten. Ich bin der Meinung, dass TikTok derzeit das Instagram von damals ist. Was das bedeutet? Ich beschäftige mich nun auch mit TikTok – und eben auch mit Videos. Anfang Juni habe ich mich mit Reels für Instagram herangetraut. Und habe gutes Feedback erhalten. Seitdem mache ich regelmäßig Videos, und Reels. Wie gehe ich an die Erstellung ran? Ich überlege mir ein Thema und erstelle die Videos mit weniger Strategie, aber viel Authentizität. Ganz nach dem Motto „Einfach machen!“. Als Tipp an dieser Stelle: Integriere die Aspekte Stück für Stück. Denn wenn Du alles auf einmal richtig machen willst, bist Du ggf. zu verkopft und das merkt Deine Community. Durch die TikTok- und Reel-Reise habe ich drei elementare Dinge für mich gelernt: 1.Eine spielerische Herangehensweise, ohne Druck – hilft beim Dranbleiben. Als jemand, der keine Videos mochte und introvertiert ist, habe ich Spaß daran gefunden. 2. Täglich Videos produzieren – Das braucht Kreativität, und Disziplin. Aber hab Spaß daran. 3. Hochformat Kurzvideos – ist ein spezielles Format, was spezielle Anforderungen hat. Auch hier spielt die Kreativität eine große Rolle. Wenn Du 123 Content-Ideen brauchen kannst – schnappe Dir meine [123 Content-Ideen](https://julianheck.de/123contentideen), indem Du Dich mit Deiner E-Mail-Adresse registrierst. Kostenfrei. Diese Ideen kann jeder für sich nutzen. Es sind keine internationalen, kuriosen Feiertage dabei, falls Du davor Sorge hast. Ich hoffe, ich konnte Dich wieder inspirieren und wir sehen uns ab sofort auch auf TikTok. Lass uns unbedingt auch vernetzen, auf Facebook, LinkedIn und Instagram. Gerne lade ich Dich auch zu meinem Personal-Branding-Training am 02.08.2022 ein. Anmelden kannst Du Dich direkt [hier. ](https://www.julianheck.de/personal-branding-training/) Und wenn Du Lust auf ein kulinarisches Erlebnis hast inkl. Content-Ideen und mehr, dann hole Dir jetzt Dein Ticket für [„Content con Pizza“](http://www.julianheck.de/ccp) am 24.09.2022 in Weiterstadt auf meiner Website: www.julianheck.de/ccp – denn am Mittag gibt es die neapolitanische Pizza aus meinem Pizzaofen, den ich mitbringen werde. Schreibe mir bei Fragen und Anregungen gerne immer an: podcast@julianheck.de. Bleib Dir treu, Dein Julian
Transkript lesen (44 Absätze)

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Ich bin jetzt bei TikTok, als Introvertierter, der eigentlich gar nicht so viel Lust auf Videos hat. Warum ich das aber inzwischen cool finde und welche Erfahrungen ich gemacht habe, das verrate ich dir in dieser Episode. Viel Spaß! Wenn ich in meiner Community nach TikTok frage, dann herrscht in der Regel Stille, weil TikTok ist tatsächlich für viele noch so verortet in der Richtung, da sind doch nur die ganz jungen Teenies oder Kinder.

Das ist nur was, wo man irgendwie tanzen muss und karaoke-mäßig irgendwelche Videos macht. Ja, das ist es teilweise, aber TikTok entwickelt sich in eine Richtung, die auch für andere interessant wird, die auch für uns im Business interessant wird und dementsprechend auch für mich interessant wird natürlich. Und ich muss sagen, ich habe den Kanal TikTok zwar schon ziemlich lange auf dem Schirm, habe mich auch recht früh da mal registriert, zwar noch nach der Zeit, nachdem es von Musical.ly zu TikTok wurde, aber relativ lang schon auf dem Schirm. Habe mich aber, um ehrlich zu sein, nie ernsthaft für mein Business damit beschäftigt oder das gerade überhaupt für mein Business in Betracht gezogen.

Und ich muss auch sagen, wie du im Intro oder am Anfang schon gehört hast, ich bin kein Videotyp. Zumindestens rede ich mir das schon seit einigen Jahren ein und deshalb mache ich auch, weder habe ich mich da mit TikTok beschäftigt, noch mache ich Reels bei Instagram. Auch wenn Reels, also der heilige Kral gelten, um bei Instagram eben Reichweite aufzubauen und mehr Follower zu bekommen. Außerdem muss ich ganz ehrlich zugeben, ich finde es total blöd und in der Regel auch affig, ein paar können das gut, aber in der Regel auch affig, wenn man einfach hier so vor der Kamera rumtanzt, obwohl man es gar nicht kann und man sieht es dann auch und spürt es irgendwie.

Und ich blöd vor der Kamera rumtanzen, das, nee, also wirklich nicht. Deshalb habe ich Reels und TikTok für mich relativ flott tatsächlich ausgeschlossen. Aber es ist ja nun mal so, Social Media entwickelt sich weiter und TikTok wird eben auch relevanter, auch relevanter für ein älteres Publikum jenseits der 17. Ja, und Reels und Videos generell, Kurzvideos generell sind eben auch das Nonplusultra für mehr Reichweite.

Und jetzt ist es ja so, ich bin ja jemand, der beschäftigt sich ja jeden Tag mit Branding, mit Marketing, mit Sichtbarkeit, mit Personal Branding im Speziellen. Und dann kann ich mich vor diesen Sachen natürlich nicht komplett verschließen, wenn ich selbst im Gefühl habe, uh, da ist was. Das wird die nächsten Monate und Jahre einfach relevanter und relevanter auf eine Kundengruppe von mir, für meine Zielgruppe und dann eben aber auch wahrscheinlich für mich selbst. Und meine Haltung ist da, TikTok ist da, wo Instagram vor einigen Jahren mal war.

Davon bin ich 100% überzeugt, weil ich kann mich noch richtig gut an die Zeiten erinnern, wo ich mit anderen auf Instagram geblickt habe und gesagt habe, oh Gott, jetzt dokumentieren die dort ihr Essen und da sind irgendwelche Teenies, die machen dann irgendwelche Selfies. Und das ist nur so die Plattform für Kids, die von Facebook damals abgewandert sind und sich jetzt eine andere Plattform suchen, weil eben die Älteren dann nach und nach auf Facebook kamen. Genau das Phänomen haben wir jetzt. Jetzt sind die letzten Monate und Jahre immer mehr Älteren, in Anführungszeichen, auch auf Instagram unterwegs.

Immer mehr in Dutzend Instagram fürs Business natürlich. Und somit sind die ganz Jungen dann zu TikTok gewandert. Und jetzt passiert eben genau das Gleiche, wie es eben auch bei Instagram der Fall war. Da bin ich mir wirklich 100% sicher.

Und diese Tendenz ist ja auch ganz klar schon zu beobachten. Das heißt, bei TikTok wird die Relevanz deutlich ansteigen. Und zwar nicht nur bei der jungen Zielgruppe, sondern auch bei den Älteren. Man merkt jetzt schon, dass immer mehr Ältere auf diese Plattform kommen und immer mehr Ältere dementsprechend auch Inhalte konsumieren.

Und vielleicht ja dann auch deine und meine Inhalte konsumieren in Zukunft. Genauso wie es eben bei Instagram auch war oder ist. Heißt also für mich im Grunde loslegen. So, das war erstmal die Erkenntnis.

Irgendwie muss ich da loslegen, ich kann das nicht an mir vorbeiziehen lassen. Ha, denkste. Ist natürlich immer so leicht gesagt, weil, habe ich jetzt schon zwei, drei Mal erwähnt. Ich habe mich halt vor Videos gedrückt, in allen Bereichen, wo es nur geht.

Ich weiß noch ganz genau, wie immer diejenigen, die meine Ads betreuen, gesagt haben, Julian, mach bitte Videos. Und dann haben mich die Leute live erlebt in Videos und die haben gesagt, Julian, mach mehr Videos. Und dann gab es Video-Coaches, die haben mich dann mal live erlebt in Videos und haben gesagt, mach mehr Videos. Und ich so, nö.

Nee, also ich wollte eigentlich schon, aber irgendwie bin ich nicht über diese Hürde gesprungen, mich tatsächlich mit dem Medium-Video mehr auseinanderzusetzen. Gar nicht wegen der Technik oder sonstigem, sondern einfach, weil ich dachte, boah, jetzt muss ich da irgendwie vernünftig aussehen. Und, naja gut, ich stehe jetzt nicht Stunden im Bad und mache irgendwie Make-up, beschäftige mich mit Make-up. Aber es ist natürlich trotzdem eine andere Hürde, weil auch der Hintergrund muss stimmen, man muss die Kamera anmachen, man selbst muss vernünftig aussehen, die Haare müssen sitzen und so weiter und so fort.

Und dann muss der Ton noch stimmen und es ist einfach aufwendiger. Man muss im Zweifel schneiden und alles, was eben so dazugehört. Naja, und ich habe mich halt so lange gedrückt, das habe ich jetzt ausführlich erklärt. Und irgendwann hat es dann plötzlich Klick gemacht.

Irgendwann hat es plötzlich Klick gemacht und ich kann dir nicht sagen, woran es lag. Ich, wirklich, ich habe selbst versucht zu erforschen, warum das plötzlich passiert ist. Ich glaube, es war sogar der 1. Juni, als ob es getimt wäre, aber es war nicht getimt, war nicht geplant.

Es hat plötzlich Klick gemacht und ich habe einfach mal spontan ein Reel aufgenommen. Wie gesagt, bei TikTok, ich wusste, es ist wichtig, aber bei Instagram war ich ja schon, also habe ich dort erstmal ein Reel aufgenommen und dachte, ich mache das mal mit ein bisschen Humor. So, habe das dann veröffentlicht und darauf habe ich gutes Feedback bekommen. Und dann habe ich gesagt, weißt du was, irgendwie war ich dann so im Flow, ja, nach einem Video im Flow.

Aber das Gefühl hatte ich tatsächlich für mich und habe danach dann einfach wieder ein Reel gedreht, wieder mit so ein bisschen Humor. Und auch da habe ich wieder gutes Feedback bekommen und ich habe gemerkt, oh, da steigt die Interaktion. Ich gewinne darüber Follower. Leute teilen das Reel.

Und so ging es dann weiter. Und ich habe dann tatsächlich Tag für Tag für Tag wieder ein Reel gedreht. Teilweise wieder mit Humor, teilweise aber auch mal ein normales Content-Video, ja, und habe aber da versucht, so meinen Style reinzubringen, sofern es, ja, sofern es ein Style ist. Ich glaube, sowas entwickelt sich auch erst über die Zeit, aber das habe ich zumindestens versucht.

Und daraus wurden jetzt fast täglich Reels, nicht ganz, aber fast täglich Reels in den letzten, ja, sechs Wochen ungefähr. Ja, wir haben jetzt gerade Mitte Juli zum Zeitpunkt der Aufnahme. Und da ich dann irgendwann für mich erkannt habe, okay, Mehrfachverwertung, lehre ich ja meinen Kunden selbst, macht auf jeden Fall Sinn. Also habe ich auch irgendwann im Laufe dieser sechs Wochen einen TikTok-Kanal gestartet, weil ich dachte, wenn ich jetzt schon täglich Reels produziere und ich bekomme da so langsam Spaß dran, dann packe ich das Ganze auch auf TikTok.

Weil Reels, TikTok-Videos, ähnliches Format, ja, das würde gut funktionieren. Und so habe ich das dann auch gemacht und habe dann auch täglich auf TikTok Videos veröffentlicht. Und bei TikTok hier und da auch nochmal ein eigenes Video speziell für TikTok gemacht, weil TikTok ja spezielle Formate hat. Ja, ob das jetzt ein Duett ist oder ein Stitch oder was auch immer.

Es gibt Formate, die funktionieren da besonders gut. Und ich mache es in der Regel so, dass ich das Video in Instagram aufnehme, also in dem ganz normalen Reels-Editor. Und dort dann, bevor ich es veröffentliche, im Entwurfsmodus noch speichere. Weil dann kann ich das noch ohne Wasserzeichen speichern und dementsprechend dann für TikTok auch verwerten.

Nachdem ich die letzten Male jetzt Untertitel hinzugefügt habe mit der App Mojo oder Mojo, wie auch immer. Kommt wahrscheinlich auf den Coolness-Faktor an, wie man die App ausspricht. Spaß beiseite, ich weiß es nicht. So, und jetzt interessiere dich vielleicht auch so ein bisschen, was ist das Resultat?

Das ist jetzt noch nicht spektakulär. Bei TikTok bin ich jetzt bei knapp 260 Followern. Immerhin, ja, immerhin. Und da war jetzt noch kein Durchbruch dabei.

Da waren jetzt auch mal Videos, die waren bei über 1000 oder ich glaube mal eins über 2000 Ansichten. Das habe ich bei Instagram jetzt schon als öfteren gehabt. Aber da habe ich auch schon eine Community. Aber es ist zumindest ein Start.

Und ich bin mit der Prämisse oder mit dem Credo rangegangen, ich experimentiere jetzt einfach und ich erlege mir jetzt nicht gleich einen strategischen Rahmen auf oder versuche da irgendwie super strategisch vorzugehen, weil das würde mich wieder ausbremsen. Und ich weiß von vielen meiner Kunden, das geht denen genauso. Ich gebe denen ja auch ganz viele Tipps in Sachen Content, kreieren Einstieg und hier und darauf musst du achten und Storytelling, roter Faden und so weiter und so fort. Aber ich sage auch immer dazu, nimm einen Aspekt nach dem anderen und integriere das Stück für Stück.

Weil wenn du das von vornherein alles integrieren und beachten möchtest, dann bist du wahrscheinlich meistens A zu verkopft und das spürt man. Oder du kommst gar ins Stocken und hast eine Blockade und kommst dann nämlich gar nicht in die Umsetzung. Und das wollte ich nämlich bei den Reels und bei den TikTok-Videos vermeiden. Also bin ich gerade dabei, einfach mal zu machen und jetzt Stück für Stück rauszufinden, warum funktioniert das eine Video besser als das andere.

Gibt spezielle Mechanismen, bilde mich da in den Bereichen auch weiter und gehe gerade so meinen Weg. Und bei Instagram habe ich herausgefunden, dass Reels für mich, wer hätte es gedacht, ich habe es ja ganz oft gehört, gelesen, gesagt bekommen, für ein stärkeres Wachstum sorgen. Ich habe natürlich enorm viel mehr Ansichten. Ich habe viel mehr Profilbesucher, meine Follower steigen auch proportional mehr oder deutlich mehr als vorher.

Auch wenn da jetzt auch noch keine Follower-Explosion zu sehen ist. Aber auch da, Stück für Stück, ich merke das auf jeden Fall, dass das Follower-Wachstum deutlich besser funktioniert. Und ich dachte, ich gebe dir jetzt in dieser Episode, nachdem ich dir einfach mal einen kurzen Einblick gebe, ich werde das Thema sicherlich hier und da wieder mal erwähnen und vielleicht nach einem halben Jahr mal weitere Erkenntnisse liefern oder spätestens nach einem Jahr. Aber ich habe für mich durch diese TikTok-Unreal-Reise, die ja gerade erst begonnen hat, vor allem drei Dinge gelernt, wie ich dir jetzt zum Schluss noch mitgeben möchte.

Und das Erste ist, eine spielerische Herangehensweise ohne Druck, was ich dir eben gesagt habe, hilft unheimlich beim Anfangen und vor allem auch beim Dranbleiben. Und ich muss echt zugeben, ich, der ja eigentlich nicht so Lust auf das Medium Video hat, als derjenige, der vor der Kamera steht, habe echt so meine spielerische Freude daran gefunden, weil ich mich ausprobieren kann, weil ich einfach mal auch noch mehr Julian sein kann. Ja, ich habe da mehr Humor eingebaut, mehr Ironie. Ich habe mich so ein bisschen ausprobiert in den Formaten.

Und ja, es gab auch einige, die haben gesagt, boah, Julian, das ist gar nicht, so gar nicht meins oder das bist gar nicht du. Ja, ist natürlich immer herangehende Frage der Perspektive. Ich finde schon, das bin ich, aber das ist vielleicht eine Facette, das Humorvolle, eine Facette, die bisher noch nicht so zur Geltung gekommen ist, weil ich das Medium Video natürlich noch nicht so gespielt habe. Aber diese spielerische Herangehensweise, diese spielerische Freude, die ich in mir entdeckt habe, beim Videokreieren, wer hätte das gedacht, das hilft unheimlich.

Ja, also nicht so viel Strategie, sondern einfach erst mal machen. Punkt Nummer eins. Punkt Nummer zwei, täglich Videos zu produzieren. Und bei TikTok ist die Empfehlung tatsächlich täglich.

Einige empfehlen sogar, es darf auch mehrfach täglich sein. Das braucht eine gewisse Form der Kreativität. Wenn man nicht einfach nur, in Anführungszeichen, langweilige Content-Videos, als One-Take, als Talking-Hat-Video machen möchte. Also, wo man einfach eine Minute vor der Kamera sitzt und rein spricht, sein Content irgendwie los wird und fertig.

Ich habe tatsächlich in meinen sechs Wochen jetzt immer probiert, entweder ein bisschen Humor, Ironie mit reinzubringen oder durch den Schnitt oder Musik etwas Besonderes zu machen. Also nicht einfach nur eine Minute reinzusprechen, sondern eben ein bisschen Kreativität in diesen Prozess einfließen zu lassen, ohne dass mich jetzt ein Video gleich zwei Stunden Aufwand kostet. Weil das wollte ich ja nicht, weil das würde mich ja wieder ausbremsen. Das heißt, ja, dieser Kreativ-Modus, in dem man gewissermaßen sein muss, damit das wirklich gelingt, der ist unheimlich wichtig.

Aber der hat mir tatsächlich auch echt Spaß gemacht, weil ich mich jetzt bei diesen Kurzvideos so kreativ austoben konnte, wie ich es bei vielen anderen Sachen oder bei ganz normalen Beiträgen in den letzten Monaten und vielleicht sogar Jahren nicht austoben konnte. Ja, also das hat mir echt Spaß gemacht. Also falls du auch ein Kreativer bist oder eine Kreative, dann ist das vielleicht was für dich. So, und der dritte Punkt, die dritte Erkenntnis, und die ist wirklich wahnsinnig wichtig.

Hochformat-Kurzwideos sind einfach eine spezielle Content-Gattung, was komplett Neues, ein komplett neues, spezielles Format, das auch besondere Anforderungen hat. Es ist also nicht so, dass ich einfach sage, Mensch, ich habe jetzt irgendwie einen Livestream gemacht, der dauert 20 Minuten und daraus nehme ich mir jetzt einfach eine Minute raus und publiziere das bei TikTok oder publiziere das als Reel. Das kann man natürlich mal machen, wenn man das möchte, aber so einfach ist es halt nicht, weil der Konsum funktioniert dort ganz anders. Die ersten 1-2 Sekunden sind noch entscheidender.

Es braucht vielleicht noch ein paar Schnitte mehr, damit das Ganze nicht langweilig wird. Ja, auch da wieder Kreativität spielt eine besondere Rolle. Das heißt, TikTok-Videos oder Reels, also diese Hochformat-Kurzwideos, die sind nicht bloß ein YouTube-Video in kurz. Das ist nochmal was komplett Neues.

Natürlich neu, weil es, also neu in Anführungszeichen, aber neu, weil es Hochformat ist. Das heißt, da muss man schon ein bisschen anders denken. Man muss schauen, ja, wenn ich mit irgendwelchen grafischen Elementen arbeite oder vielleicht sogar mit Untertiteln, dass das dementsprechend auch passt und nicht überlappt mit den Elementen, die dann eben beispielsweise bei TikTok eingeblendet werden, mit den Kommentaren und so weiter und so fort. Und man muss eben einfach nochmal neue Herangehensweisen testen.

Ja, auf was springen die Zuschauer an? Wann gucken sie sich ein Reel vielleicht sogar nochmal an und nochmal an? Weil, genauso wie bei LinkedIn, ja, ist auch bei TikTok die Verweildauern ein ganz wichtiges Element. Und bei Instagram natürlich auch.

Wann kommentieren diejenigen? Wann speichern sie sich das ab? Ja, das heißt wirklich, die Mechanismen sind nochmal anders. Und auch da wieder, ja, erster Punkt, spielerische Freude.

Ich habe echt Spaß dran, ja, nachdem ich so das Gefühl habe, LinkedIn habe ich so ein bisschen geknackt, ja, den Code. Natürlich auch nicht so, weil das verändert sich auch immer wieder. Aber ein Kanal oder ein Format nochmal komplett als Anfänger neu zu entdecken, wo andere vielleicht sagen würden, oh Gott, da habe ich echt keine Lust drauf. Daran habe ich gerade richtig viel Spaß.

Das ist für mich so eine Herausforderung, wo ich sage, yes, die Herausforderung nehme ich an und darauf habe ich richtig, richtig Lust. Und vielleicht hast du ja auch Lust, mir auf dieser Reise zu folgen und mich ein bisschen zu beobachten und mit mir gemeinsam zu lernen. Dann bist du natürlich herzlich eingeladen, mir bei TikTok zu folgen oder mir bei Instagram zu folgen. Bei beiden Plattformen findest du mich mit meinem ganz normalen Namen, Julian Heck.

Und ja, vielleicht folge ich dir ja zurück und schaue auch, was du machst, wenn du aktiv wirst. Oder du teilst mir sogar deine Erfahrungen, wenn du Lust hast. Kannst mir da jederzeit eine E-Mail schreiben an podcast.julianheck.de. Und ansonsten sehen wir uns hoffentlich ganz viel auf diesen Plattformen.

Und ich bin sehr gespannt, was TikTok und Reels und so weiter noch hergeben. Weil auch Instagram entwickelt sich ja immer mehr zu einer Videoplattform, weg von einer Fotoplattform. Das sind also spannende Zeiten. Und ja, auch bei YouTube, YouTube Shorts, auch da sind Hochformat-Kurzvideos angesagt.

Es bleibt also spannend. Und ich bin vielleicht zum Schluss noch als Anmerkung wirklich fest davon überzeugt, dass gerade in der Bubble, in der wir uns bewegen, Stillstand eine Form von Rückschritt ist. Und auch wenn du, wie ich, vielleicht eher introvertiert bist, jetzt nicht vor jede Kamera springt, dann ist es wichtig, sich trotzdem mit diesem Ding auseinanderzusetzen, zumindestens ein bisschen zu experimentieren und es auf deine eigene Art und Weise zu machen. Du musst nicht erfolgreiche Creator kopieren, sondern du musst selbst oder darfst selbst zum erfolgreichen Creator werden, wenn du das möchtest.

Und in diesem Sinne viel Spaß dabei, viel Spaß vielleicht beim Experimentieren, falls du die Kanäle für dich auch meistern, erobern möchtest. Und wir hören uns dann auf jeden Fall in diesem Podcast, im Branding Barista Podcast wieder oder sehen uns, wie gesagt, auf TikTok, Instagram oder auf einem anderen Kanal. In diesem Sinne, bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.