SPOTLIGHT ist offen. Der Marketing Space für Solopreneure.Anmeldung endet inTagenStdMinSekMehr Infos
← Alle FolgenBranding Barista #38

Unterm Strich: 10 Erkenntnisse aus meinem Jahr 2022

·28 Min.

Ende Dezember ist eigentlich die perfekte Zeit für einen Jahresrückblick. Eigentlich. Aber nicht hier. Denn den Jahresrückblick mache ich für mich selbst, mit allen Höhen & Tiefen. Hier in dieser Episode möchte ich etwas teilen, wovon du wirklich profitieren kannst. Deshalb spreche ich viel lieber über einige wichtige Erkenntnisse, die ich in den vergangenen 12 Monaten gewonnen habe. Und hey, wenn dich nur eine Sache davon inspiriert oder dich zum Nachdenken anregt, dann hat sich diese Episode schon gelohnt. 

Ich habe 10 Erkenntnisse für dich mitgebracht. In Kürze:

1. Höre auf dein Bauchgefühl, auch wenn der Kopf etwas anderes sagt.
2. Beschäftige dich mit den Basics, denn sie helfen auf jedem Business-Level.
3. Übernimm Verantwortung für dein Business und schiebe Entscheidungen nicht auf.
4. Struktur und Systeme sind auch für intuitiv agierende Menschen ein Booster.
5. Audio und Video helfen, deine Energie besser zu transportieren.
6. Pizza und Content passen gut zusammen.
7. Investiere, wenn es gut läuft – und nicht, wenn du kurz davor bist, es dir nicht mehr leisten zu können.
8. Wenn du beruflich wachsen willst, arbeite auch am persönlichen Wachstum.
9. Metaphysik ist ein wahrer Schatz, darf aber keine Ausrede sein.
10. Je mehr du du selbst bist, desto egaler kann es dir sein, was andere über dich denken.

Alle Details, Hintergründe und Geschichten zu diesen Erkenntnissen erfährst du in dieser Episode.

Viel Freude beim Anhören!

PS: Dir gefällt mein "Branding Barista"-Podcast? Dann freue ich mich sehr über deine Rezension oder Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify. Oder du schickst mir eine E-Mail an podcast@julianheck.de. Danke vorab für deine Wertschätzung! :)

Transkript lesen (63 Absätze)

Automatisch transkribiert — einzelne Fehler sind daher möglich.

Wir haben gerade den 30. Dezember 2022, eigentlich der perfekte Zeitpunkt für einen Jahresrückblick. Eigentlich, denn den Jahresrückblick, den mache ich lieber für mich selbst mit allen Höhen und Tiefen. Hier möchte ich lieber etwas teilen, wovon du wirklich profitieren kannst.

Und deshalb habe ich zehn Erkenntnisse im Gepäck, die ich über die letzten zwölf Monate gesammelt habe. Wenn du bereit bist, dann bin ich es auch. Lass uns loslegen. Ja, ich dachte, ich verzichte auf irgendwie einen seltsamen Jahresrückblick, der eigentlich nur für mich relevant ist, aber nicht so wirklich für dich.

Und deshalb dachte ich, Erkenntnisse, das liebe ich selbst, wenn ich bei anderen an Erkenntnissen teilhaben kann. Und vielleicht ist ja für dich auch nur eine Kleinigkeit dabei, die dich jetzt inspiriert, die dich zum Nachdenken anregt oder die in irgendeiner Form ein Impuls ist für dich für das neue Jahr 2023. Denn wenn nur eine kleine Sache dabei ist, dann hat es sich, glaube ich, schon gelohnt für dich, aber auch für mich, diese Episode hier aufzunehmen. Und ich will gar nicht lange rumschwafeln, sondern direkt mit Erkenntnis Nummer eins loslegen.

Und Erkenntnis Nummer eins ist, höre auf dein Bauchgefühl, auch wenn der Kopf etwas anderes sagt. Das klingt jetzt total selbstverständlich und ja, sollte eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit sein, aber mal ganz ehrlich, ist es nicht, oder? Zumindest ist es das bei mir nicht. Ich weiß, dass ich eigentlich auf mein Bauchgefühl, auf meine Intuition hören sollte, aber wenn der Kopf irgendwie in eine andere Richtung springt, dann ist das Bauchgefühl manchmal nicht groß genug, obwohl mein Bauch her groß genug ist.

Okay, also, ist das Bauchgefühl, das ist enorm wichtig und kommt auch immer wieder hoch und meistens, wenn man nicht drauf hört, rächt sich das zu einem späteren Zeitpunkt und man sollte es einfach nicht ignorieren. Das ist eine ganz, ganz wichtige Erkenntnis, die ich in diesem Jahr hatte. Ich habe auch ein ganz konkretes Beispiel mitgebracht, denn ich habe lange gespürt, dass ich nicht mehr der LinkedIn-Guy sein möchte, der LinkedIn-Typ. Und der LinkedIn-Typ war ich aber ganz lange, natürlich auch, weil ich entsprechende Produkte auf dem Markt hatte, weil ich entsprechende kostenlose Aktionen gemacht habe.

Und viele haben mich auf LinkedIn angesprochen, ob ich ihnen helfen kann und haben gefragt, dann machen wir wieder 100 Stunden LinkedIn, wann startet die neue LinkedIn-Masterclass etc. Ja, und irgendwann habe ich gemerkt, Mensch, Julian, du bist nicht der LinkedIn-Typ, du willst nicht der LinkedIn-Typ sein. Ich will eigentlich viel mehr das sein, was ich im Kern schon immer mache. Ich möchte viel lieber der Personal-Branding-Typ sein. So, aber rational hat alles dagegen gesprochen, damit aufzuhören, weil die Angebote haben funktioniert.

Ich hatte super Umsätze damit, es hat also oberflächlich gesehen, war alles prima. Aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, du willst es nicht wirklich, also lass es sein. Und das habe ich lange ignoriert, irgendwann aber verstanden. Und deshalb habe ich auch diese Ersterkenntnis mitgebracht, höre auf dein Bauchgefühl, auch wenn der Kopf oder Zahlen oder das Rationale etwas anderes sagt.

Und als ob die Überleitung geplant wäre, kommen wir damit zu Erkenntnis Nummer zwei. Beschäftige dich mit den Basics, denn sie helfen auf jedem Business-Level. Dazu gehört beispielsweise die Positionierung. Sieh mein Beispiel von eben.

Ich wollte nicht mehr der LinkedIn-Guy sein, sondern das, was mich schon immer ausgemacht hat. In dem Fall also der Personal-Branding-Guy, um es mit diesen Worten zu beschreiben. Und je weiter wir mit unserem Business wachsen, desto mehr denken viele. Es braucht jetzt irgendwelche total fancy Dinge, komplexe Systeme und Funnels und Methoden und Trends und so weiter und so fort.

Dabei sind gewisse Basic-Themen, durch die wir immer wieder gehen und durchlaufen dürfen, sind viel, viel wichtiger, um wirklich ein gutes Fundament zu legen und das Business auch immer wieder neu auszurichten. Diese Basic-Themen, die durchlaufen wir wie so in Rhythmen, wie bei den Jahreszeiten. Es gibt so gewisse Dinge, die wiederholen sich einfach immer wieder. Und ein Beispiel dafür ist eben die Positionierung, die Zielgruppendefinition oder auch die Auseinandersetzung mit unserer Mission, mit der Produktstrategie.

Und genau diese Dinge sorgen eben für diese klare Ausrichtung und ermöglichen letztlich auch Wachstum. Ob du jetzt relativ am Anfang im Business bist und deine Positionierung erstmal erarbeitest, um beim Beispiel der Positionierung zu bleiben. Oder ob du schon super sechsstellig unterwegs bist und jetzt aber merkst, das darf jetzt einfach die nächste Stufe erreicht werden. Und auch dann lohnt es sich, die Positionierung anzuschauen.

Und genau so war es nämlich bei mir derjenige, der schon gut sechsstellig unterwegs ist und jetzt trotzdem ein Upgrade gebraucht hat. Und jetzt bin ich durch Prozesse gelaufen, die ich selbst mit meinen Kunden durchlaufe. Und das hat mir enorm viel gebracht. Deshalb beschäftige dich mit den Basics, denn sie helfen auf jedem Business-Level.

Erkenntnis Nummer drei. Übernimm Verantwortung für dein Business und schiebe Entscheidungen nicht auf. Du erinnerst dich jetzt an das LinkedIn-Beispiel von eben? Genau sowas meine ich.

Oder du erinnerst dich an die vorletzte und letzte Episode hier im Branding Wallister Podcast mit der großen Veränderung und mit dem Ende meiner Academy und dem Beginn meiner True Brand Suite? Genau sowas ist es auch. Verantwortung übernehmen, eine Entscheidung treffen und dann auch umsetzen. Wenn große Entscheidungen anstehen, dann schwingt ja manchmal einfach viel Unsicherheit mit.

Das kennst du bestimmt auch, weil große Entscheidungen den Folgen eben bestimmte Konsequenzen. Große Entscheidungen haben Folgen. Und vor diesen Folgen haben wir teilweise Angst. Und auch ich hatte vor diesen Folgen teilweise Angst.

Und deshalb habe ich bestimmte Entscheidungen eben nicht getroffen oder aufgeschoben, aber die haben ständig Platz in meinem Gehirn eingenommen. Den Platz hätte ich eigentlich für andere Dinge gebraucht. So, deshalb Verantwortung übernehmen, Entscheidung treffen. Weil zum Unternehmertum gehört es eben dazu, Verantwortung zu übernehmen.

Und dazu gehört es auch, Entscheidungen zu treffen. Für mich, für das Business, für Produkte, für Mitarbeiter, für Kunden. Aber eben nicht nur Entscheidungen für etwas, sondern auch Entscheidungen gegen etwas, gegen bestimmte Menschen, gegen bestimmte, weiß ich nicht, Kooperationen oder gegen eine bestimmte Zielgruppe oder gegen bestimmte Produkte, wie in dem Beispiel von eben. Ganz, ganz wichtig.

Erkenntnis Nummer 4. Struktur und Systeme sind auch für intuitiv agierende Menschen, wie ich es einer bin, ein Booster. Struktur und Systeme sind ein Booster. Ja, also vielleicht kennst du mich ja schon ein bisschen und weißt, ich liebe Strategie.

Strategie finde ich schon immer klasse. Ich liebe aber mindestens genauso auch die intuitive und spontane und flexible Herangehensweise. So ein Beispiel, was ich da immer anbringe, ist Redaktionspläne. Mit einem Redaktionsplan für Content kannst du mich jagen.

Wirklich, damit kannst du mich jagen. Habe ich noch nie gemocht, nutze ich auch nicht. Ein bisschen für den Podcast, aber auch da nur halb, weil ich da nicht alleine involviert bin in den Prozess. Aber ich habe in diesem Jahr eben auch gelernt, wie wichtig es ist, ein Stück mehr Struktur und Systeme zu haben, weil sie den Rahmen bieten, innerhalb dessen ich mich dann kreativ und frei austoben kann.

Und gleiches gilt auch für Kunden. Ich habe in diesem Jahr ClickUp als Projektmanagement-Tool eingeführt, inklusive ersten SOPs, also gewissen Standardprozessen. Wenn ich überlege, bis ich mich da eingefuchst habe in das Thema, jetzt liebe ich es. Ich habe in diesem Jahr eine Methode entwickelt für Personal Branding auf die heckische Art.

Meine True Brand Methode, auf der ja auch meine True Brand Suite basiert. Und all das ist Struktur, die nicht weh, sondern gut tut. Aber das musste ich eben erst lernen. Deshalb Erkenntnis Nummer 4.

Struktur und Systeme sind auch für intuitiv agierende Menschen echt ein Booster. Kommen wir zur nächsten Erkenntnis. Erkenntnis Nummer 5. Audio und Video helfen, deine Energie besser spüren zu können.

Oh, das ist auch ein Thema oder eine Transformation, würde ich schon fast sagen, die ich in diesem Jahr durchgemacht habe. Oder wo ich wahrscheinlich sogar auch noch mittendrin bin. Denn 2022 war für mich das Jahr der Videos, vor allem der Kurzvideos, mal der erste Step. Es ist ja nicht so, dass ich in meinem Job nicht generell viele Videos mache, Trainingsvideos, auch Livestreams etc. Aber es ist eben doch nochmal was anderes, Marketingvideos zu produzieren oder generell sich mit Videos sichtbar zu machen.

Ich habe jetzt in den letzten Monaten für Instagram und für TikTok speziell, aber generell, mehr Kurzvideos gedreht als wahrscheinlich die letzten 32 Lebensjahre zusammen. Oder die letzten 31 dann dementsprechend. Also wahnsinnig viele Videos gedreht und ich muss zugeben, als Fan des Mediums Text, muss ich dazu sagen, Videos können echt Spaß machen. Und auch für mich als Textfan, als introvertierte Menschen funktionieren Videos, wenn ich mir dabei treu bleibe.

Und das ist ganz wichtig, wenn wir uns treu bleiben, wenn wir es auf unsere Art machen und nicht auf irgendeine, ich tanze da rum und wie auch immer, weil vermeintlich funktioniert das. Nee, wenn wir es auf unsere Art machen, dann funktioniert auch ein Medium, wo du vielleicht vorher gedacht hast, ah, das ist nicht so ganz deins. Oder ein Kanal, wo du vielleicht vorher gedacht hast, das ist nicht so ganz deiner. Also ich habe verstanden, Videos helfen, genauso übrigens auch wie Audio, die Energie des Menschen besser zu spüren.

Ein Gruß an der Stelle an Andrea Ballschuh, die trichert mir das ja schon seit einiger Zeit ein. Es ist dieses Jahr angekommen. Und auf zwei meiner Sales-Pages für die True Brand Suite, aber auch für mein Audio-Training Defining Moments, da habe ich eine Audio-Botschaft integriert. Und auf diese Audio-Botschaft, da habe ich richtig tolles Feedback bekommen.

Eine hat mir sogar geschrieben, das war der Auslöser dafür, dass sie mein Audio-Training Defining Moments rund um deine Personal Branding Story, dass sie das gebucht hat. Und deshalb steht ganz groß oben auf meiner Agenda für nächstes Jahr, ich werde mich dem Thema oder dem Medium Audio und Video noch viel mehr annehmen. Ich werde dem noch viel mehr Raum geben. Ich sage an der Stelle nur schon mal, YouTube, ich komme.

Und der Podcast hier wird auch noch viel mehr Raum einnehmen. Insofern, Audio und Video helfen, deine Energie besser spüren zu können. Das war echt eine sehr, sehr wichtige Erkenntnis in diesem Jahr. Kommen wir zur nächsten Erkenntnis, Erkenntnis Nummer 6.

Und ich ordne das gleich ein bisschen ein, aber die Überschrift, die ich mir hier notiert habe, ist, Pizza und Content passen gut zusammen. Ich verleihe dir dem jetzt mal ein bisschen mehr Kontext, damit du verstehst, was ich meine. Ich habe im Sommer nämlich einen Tagesworkshop veranstaltet, hier in meiner Heimatstadt, in Weitestadt. Und der Titel von diesem Workshop lautete Content con Pizza, also Content mit Pizza, ja, con italienisch.

Und das war ein Tag, um bessere Social Media Inhalte zu kreieren mit, ich glaube, knapp 15 Teilnehmern, Teilnehmerinnen. Und der Tag war richtig super und das Feedback darauf auch, weil es ist natürlich inhaltlich, ich habe da wahnsinnig viel reingesteckt. Aber die Besonderheit war eben, ich habe mittags Pizza gebacken. Ich habe mich in der Mittagspause nicht zurückgezogen und habe mich ausgeruht, sondern ich habe mich hingestellt und habe Pizza gebacken.

Mit selbst angesetztem Teig, den ich zwei Tage vorab gemacht habe. Mit meinem eigenen Pizzaofen, den ich da mitgenommen habe, der auf 500 Grad aufheizt. Also so richtige, gute, leckere, neapolitanische Pizza. Und ich muss echt sagen, das war echt ein Highlight für das ablaufende Jahr jetzt.

Und wie gesagt, ich habe da so tolles Feedback bekommen und ich merke auch einfach, dass Offline-Erlebnisse auch und gerade jetzt in diesen Online-Zeiten immer wichtiger werden. Und das ist eine Sache, die nehme ich mir auch für nächstes Jahr vor, dass Content-Kon-Pizza jetzt im Sommer nicht der einzige Termin gewesen ist, sondern dass ich das auch im nächsten Jahr fortführe und hier und da einen weiteren Content-Kon-Pizza-Termin durchführe. Genau. Erkenntnis Nummer sieben.

Investiere, wenn es gut läuft und nicht, wenn du kurz davor bist, es dir nicht leisten zu können. Investiere in Weiterbildung, um das zu konkretisieren, wenn es gut läuft und nicht, wenn du kurz davor bist, dir die Weiterbildung nicht leisten zu können. Ich habe ganz ehrlich in diesem Jahr so viel in mich und in mein Business investiert in Form von Weiterbildung und Mentoring und Coaching wie zuvor noch nie. Das war, also einfach um dem ein besseres Verständnis zu geben, ich habe einen mittleren fünfstelligen Betrag investiert.

Allein bei dem Gedanken daran komme ich jetzt fast schon wieder ins Schwitzen. Aber auf der anderen Seite, ich bin unheimlich froh darüber, dass ich mir das leisten kann. Also dankbar dafür, dass ich mir das leisten kann, aber auch froh darüber, dass ich es gemacht habe, weil es einfach unheimlich viel in Gang gebracht hat. Einiges davon ist bereits sichtbar im Außen, einiges davon hat schon Früchte getragen, einiges davon ist aber auch noch in Arbeit und reift und arbeitet in mir.

Und arbeitet im Business. Und ob eine Weiterbildung jetzt mal sich sofort auch finanziell auswirkt oder nicht oder ob es sich sofort in meinem Alltag auswirkt oder nicht, ist dabei gar nicht so entscheidend. Weil auch wenn eine Weiterbildung jetzt nicht 110 Prozent super, super, super toll war, steckt da immer, immer etwas drin, was ich für mich mitnehmen kann. Und ich muss sagen, ich rate anderen immer zu investieren, wenn es gut läuft und nicht, wenn man kurz davor ist, sich es nicht mehr leisten zu können.

Und genau so habe ich auch gehandelt in diesem Jahr mehr denn je. Und so werde ich natürlich auch im nächsten Jahr genauso weiter handeln. Und die nächste Weiterbildung wartet auch schon. Ich habe jetzt am 28.

Dezember vor zwei Tagen zum Zeitpunkt der Aufnahme habe ich die nächste, etwas größere Weiterbildung schon gebucht. Und das ist einfach was, also es gibt ja Weiterbildungssuchtis, die machen ganz viel und es wirkt sich nicht in der Umsetzung aus. Das darf natürlich auch nicht passieren, aber wenn du die entsprechenden Weiterbildungen buchst, nicht aus der Not heraus, also nicht aus dem Mangel heraus letztendlich ja auch, sondern eher aus einem, ne, ich optimiere und hole noch mehr raus. Das ist ein echter, echter Booster, darauf will ich echt nicht mehr verzichten.

Deshalb investiere, wenn es gut läuft und nicht, wenn du kurz davor bist, das dir nicht mehr leisten zu können. Erkenntnis Nummer acht, wenn du beruflich wachsen willst, arbeite auch am persönlichen Wachstum. Ich muss sagen, ich erfahre schon seit echt vielen Jahren, wie eng das Persönliche mit dem beruflichen Wachstum zusammenhängt und sich letztlich auch gegenseitig beeinflusst. Wenn ich persönlich wachse, wirkt sich das immer auf das berufliche Wachstum aus.

Und wenn ich beruflich wachse, merke ich auch, wie ich als Mensch Fortschritte mache und wachse. Aber in diesem Jahr habe ich das so sehr gespürt wie wahrscheinlich vorher noch nie. Und ein Grund dafür ist, dass Teil meiner Weiterbildung, ob das jetzt ein Buch ist oder ob das jetzt ein super hochpreisiges Mentoring ist, ist erstmal völlig egal. Dass ein Teil dieser Weiterbildung eben auch das persönliche Wachstum betrifft.

Es sind nicht nur alles Marketing-Weiterbildung oder Business-Weiterbildung oder was auch immer, sondern ich gönne mir auch Weiterbildungen, die einfach mir als Mensch gut tun. Ob es jetzt das innere Kind ist, ob es einfach das Thema ist, wie man Blockaden auflöst oder oder oder. Es sind so viele Facetten, die einem als Mensch gut tun und die sich über Umwege dann auch aufs Business auswirken. Und wie gesagt, umgekehrt ganz genauso, dass auch das Part davon ist, was ich unbedingt ins nächste Jahr bewusster, noch bewusster denn je mit einfließen lasse.

Deshalb Erkenntnis Nummer 8, wenn du beruflich wachsen möchtest, arbeite auch am persönlichen Wachstum. Erkenntnis Nummer 9, Metaphysik ist ein wahrer Schatz, darf aber keine Ausrede sein. Ja, was soll ich sagen? Human Design, ich nenne mal diesen Begriff.

Ganz ehrlich, Human Design, es ist einer wahrscheinlich der großen Trends in diesem Jahr gewesen. Wenn man mal auf so bestimmte Trendthemen schaut, die besonders viel Aufmerksamkeit bekommen haben. Und ich muss sagen, ich habe noch nie so viele Human Design Coaches und generell so viel Human Design Content wahrgenommen, wie jetzt in den letzten 12 oder 18 Monaten. Und auch ich habe mich in diesem Jahr da noch mehr weitergebildet.

Ich habe das schon im letzten Jahr gemacht, habe das jetzt in diesem Jahr fortgeführt, was Human Design angeht. Aber nicht nur Human Design, sondern auch die Dinge, die damit zusammenhängen. Astrologie, Gene Keys unter anderem. Weil für mich sind das einfach super wertvolle Tools, um mich selbst besser zu verstehen.

Um mein Potenzial, was in mir steckt, noch besser zu verstehen. Um bestimmte Verhaltensweisen letztlich auch oder Dinge, die in mir stecken, besser zu verstehen. Das Ding ist nur, Human Design und diese ganzen Dinge, die sollten keine Ausrede sein. Und das bekomme ich hier und da mit.

Das will ich an der Stelle einfach nochmal betonen. Es sollte keine Ausrede sein. Wenn ich einen bestimmten Human Design Typen habe oder ein bestimmtes Profil habe oder ähnliches, dann ist das nicht eine Ausrede, etwas nicht zu tun. Wer das so sieht, hat nicht verstanden, wozu diese Tools gut sind und gibt letztlich ja auch Verantwortung ab.

Und du erinnerst dich an das Learning, wo ich gesagt habe, übernimm Verantwortung. Deshalb Human Design und diese ganze Metaphysik, chinesische Astrologie wird jetzt neu auf mich zukommen im nächsten Jahr. Das sind Dinge, die ich ja für mich noch weiter intensivieren will und wo ich noch tiefer reingehen möchte. Und die auch so nach und nach unterschwellig in meine Arbeit mit einfließen.

In meine Personal Branding Arbeit mit einfließen, weil auch da ganz viele Infos drin stecken, die nützlich sein können. Aber eben auch nur für die, die das möchten. Und wenn ich das gerade möchte. So, wir kommen zur finalen Erkenntnis Nummer 10.

Und Erkenntnis Nummer 10 lautet, je mehr du du selbst bist, desto egaler kann dir sein, was andere über dich denken. Die Erkenntnis 10, das große Finale, ich lese es nochmal vor, weil es mir so wichtig ist. Je mehr du du selbst bist, desto egaler ist dir oder desto egaler kann dir sein. Was andere über dich denken.

Du weißt vielleicht, dass Authentizität einer meiner wichtigsten Werte ist. Und ich hoffe, das ist nicht nur was, was ich mir selbst auferlege oder was mir einfach ein wichtiges Prinzip ist, sondern das ist auch etwas, was man hoffentlich spürt. Und für mich bedeutet das, meine Authentizität einfach noch mehr lebe, denn auch wenn ich bewusst nichts verheimliche, gibt es eben Facetten, die ich online noch nicht so zur Geltung gebracht habe in der Vergangenheit, wie es vielleicht gut ist oder gut gewesen wäre oder gut sein könnte. Ganz banales Beispiel, mein Humor.

So, der kam in diesem Jahr immer mal punktuell. Ich habe immer so, vielleicht auch nicht normal, ich weiß es nicht, aber ich habe immer mal so Phasen, wo ich das Gefühl habe, ich habe einen Clown geschluckt. Oder Clown gefrühstückt heißt es, Klauen geschluckt ist auch gut. Ich habe einen Clown gefrühstückt.

So, und das habe ich bisher in meiner Sichtbarkeit, in meinem Marketing nicht einfließen lassen. In diesem Jahr aber punktuell schon, ob in Form von Kurzvideos oder ob in Form von Posts, die ich vor allem bei Facebook auf meinem Profil verwerte, jetzt noch nicht so sehr bei LinkedIn oder ähnlichem, aber vor allem auf meinem Profil. Und Selbstironie, ich bin ein Mensch voller Ironie und Selbstironie, das ist eine Facette, die mehr zur Geltung kam und wo ich gemerkt habe, einige sind von dieser Facette vielleicht überrascht oder fanden es teilweise trüber, ja, so ein bisschen too much. Und andere haben gesagt, Mensch, Gott, lass das mir raus, ich feiere dich dafür.

Und jetzt ist der springende Punkt dabei, es geht nicht darum, dass mich da Leute feiern oder es Leute eben nicht feiern, sondern es geht darum, dass das eine Facette ist, ein Teil von mir ist, der einfach da ist und das, was da ist, möchte ich auch mehr zeigen. Deshalb ist die Erkenntnis eben auch, je mehr du, du selbst bist, desto egaler kann dir sein, was andere über dich denken. Anderes Beispiel meine Spiritualität, letztlich ja auch all das Metaphysische, das spielt ja auch eine Rolle. Dass ich mich so mit Human Design beschäftige, schon seit 12, 15 Monaten, das wissen viele ja gar nicht.

Dass ich mit einem Medium zusammenarbeite und ein wunderbares Projekt habe mit der lieben Annette Meng, Energy Meets Strategy, das wissen viele immer noch nicht. Und all das, was dahinter steckt, ja, ich will das jetzt gar nicht in diese Episode hier gießen, das wissen viele noch nicht. Und vielleicht habe ich das, ja, nicht bewusst, aber unbewusst noch nicht so zur Geltung gebracht und noch nicht so einfließen lassen, weil natürlich auch in mir immer etwas Sorge und Angst steckt, was könnten andere denken. Und nochmal, ich habe diese Erkenntnis ja bewusst genannt, je mehr du, du selbst bist, desto egaler kann es dir sein, was andere über dich denken, weil ich der festen Überzeugung bin.

Dass wenn wir wirklich uns vollkommen authentisch zeigen, dann machen wir uns dadurch zwar auf der einen Seite angreifbarer, weil wir, ne, pur, weil wir raw uns präsentieren. Auf der anderen Seite kann es uns aber dann auch völlig egal sein, weil wir ja, das klingt jetzt vielleicht doof, aber weil wir ja dann in unserer Mitte sind, weil wir wir selbst sind. Was soll jemand anderes an uns kritisieren, wenn wir damit völlig im Reinen sind, wie wir eben sind? Ich hoffe, du verstehst so ein bisschen, was ich damit meine.

Und letztlich, es ist natürlich so, dass es zur Folge hat, dass sich Menschen dann weniger angesprochen fühlen oder sich vielleicht sogar abwenden. Aber das ist, wie gesagt, völlig okay. Denn je mehr ich zeige, wer ich bin und was in mir steckt, desto egaler kann es mir eben sein, was andere über mich denken, weil ich mir treu bleibe. Und normalerweise würde jetzt das Schlusswort perfekt passen, weil du weißt ja, mit welchen Worten ich meine Episoden, auch meine Newsletter, meine Mails immer beende.

Aber bevor ich das mache, will ich dir noch etwas Kleines mitgeben. Und zwar, ich versuche mit diesem Podcast, und ich weiß, das war nicht immer so ganz regelmäßig, aber auch das, ja, das gebe ich mit. Und ich möchte noch regelmäßiger Podcasten. Ich versuche dir hier, kleine inspirierende Inhalte für dich aufzubereiten, Anstöße mitzugeben, kleine Ideen mitzugeben oder Impulse, die dich eben ins Nachdenken bringen.

Und wie gesagt, ich möchte das im nächsten Jahr noch viel regelmäßiger machen, denn du weißt ja, Audio und Video, das habe ich in diesem Jahr gelernt, ist ein wahnsinnig gutes Tool, um noch besser, um noch näher dran zu sein an Menschen wie dir. Und weil Podcast aber hauptsächlich ein Kanal ist, der vor allem in eine Richtung verläuft, anders als Social Media, ich produziere, ich sende, du hörst zu, ist es eben auch schwierig, da in irgendeiner Form einen Rückkanal zu entwickeln. Und deshalb ist Feedback so wichtig und deshalb bedeutet mir Feedback auch für diesen Podcast so viel. Und wenn du magst, wenn du diesen Podcast gut findest, wenn du die Inspiration für dich in irgendeiner Form verwenden kannst und wenn du diesen Podcast gerne hörst, dann kannst du gerne Feedback hinterlassen, zum Beispiel bei Apple Podcasts in Form einer Rezension oder auch bei Spotify in Form einer Bewertung.

Oder du schreibst mir einfach eine E-Mail an podcast.julianheck.de, ganz wie du es möchtest. Also, falls du mir rund um den Jahreswechsel jetzt oder auch später einen Gefallen tun magst, dann das. Gib mir Feedback zu diesem Podcast. Was wünschst du dir noch für Themen?

Wie gefällt er dir? Was kann ich für dich noch besser machen? Das war meine letzte Episode im Jahr 2022. Und um das abzurunden, was ich jetzt vor drei Minuten hätte schon perfekt abrunden können, nämlich sich treu zu bleiben, mache ich das jetzt.

Bleib dir treu. Wir hören uns im nächsten Jahr wieder. Bleib bitte gesund. Das ist das Allerwichtigste.

Hab viel Spaß bei dem, was du machst. Erinnere dich daran, warum du überhaupt das machst, was du tust. Und ja, wir hören uns in der nächsten Folge wieder. Alles Gute, dein Julia.

Und ja, wir hören uns in der nächsten Folge.