Interview mit Lena Busch: Business auf deine Art
Lena bezeichnet sich selbst als Unternehmensberaterin und Mentorin und arbeitet vorrangig mit Eltern oder Eltern geführten Unternehmen zusammen, die ein Online-Business gründen oder erweitern wollen - also vom Start bis zum sechsstelligen Online-Business. Mittlerweile kann sie auf über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Unternehmensführung und Unternehmensberatung zurückblicken.
Als Mutter von drei Kindern ist sie mit ihrem Business auf einem Erfolgslevel, auf dem sich sonst nur wenige befinden. Das Leben als Mutter wirkt sich natürlich auf ihr Business aus, doch dies hat Lena mehr als unter Kontrolle. Genau wie ihre Kunden will und lebt sie beides - Familie und Karriere bzw. ein erfolgreiches Unternehmen. Es soll das Beste aus beiden Welten sein.
Wie sie ihr Online-Business aufgebaut hat, warum ihr die Skalierbarkeit so wichtig ist, wie sie das Mutter und Unternehmerin sein unter einen Hut bringt, Business-Tipps und ebenso was sie unter Personal Branding versteht und wie sie dies lebt - all das erfährst du in dieser spannenden Podcastfolge.
Informiere dich gerne hier über Lena`s Sichtbarkeits-Challenge "Sichtbar auf deine Art" https://familienleicht.de/sichtbar-auf-deine-art/
Transkript lesen (93 Absätze)
Automatisch transkribiert — einzelne Fehler sind daher möglich.
ein Business auf seine eigene Art und Weise kreieren. Ist es nicht das, was wir alle wollen? Es ist zwar das, was viele wollen, aber es ist tatsächlich gar nicht so einfach und viele entwickeln sich eher in eine gegenteilige Richtung und das Business fühlt sich manchmal eher an wie ein Fremdkörper. Warum es so wichtig ist, ein Business auf seine Art zu kreieren und was es dazu alles braucht, darüber spreche ich jetzt gleich mit Lena Busch und ich wünsche dir ganz, ganz, ganz viel Spaß dabei.
Viel Spaß bei dieser Episode. Willkommen zu einer neuen Episode im Branding Barista Podcast und ich freue mich sehr, dass ich in dieser Episode nicht alleine bin, sondern einen wunderbaren Gast zu Gast habe, nämlich die liebe Lena Busch. Herzlich willkommen, schön, dass du da bist. Hallo Julian, danke für die Einladung.
Ich versuche, dich mal ganz kurz vorzustellen. Wir kennen uns ja jetzt schon ein bisschen, aber ich glaube, dass du das gleich noch ein bisschen besser kannst. Aber was mir bei dir immer hängen bleibt, ist, du bist ultra erfahren, was das ganze Thema Strategie angeht, hast Führungserfahrung, hast in der Unternehmensberatung gearbeitet, bist selbst jetzt Business-Mentorin. Du darfst gleich mal verraten, wie du dich selbst nennst.
Ich würde mal sagen, Business-Mentorin passt ganz gut. Und Mutter, warum ich das nenne, dazu kommen wir gleich nochmal. Und genau, wie würdest du dich bezeichnen? Business-Mentorin, haut das hin?
Ein klares Jein, würde ich sagen. Ein klares Jein, das klingt gut. Sind wir auch ein bisschen, glaube ich, schon mitten im Thema. Also tatsächlich bezeichne ich mich inzwischen tendenziell eher wirklich als Unternehmensberaterin.
Ich habe ein bisschen gekämpft mit den ganzen Begriffen über die letzten Jahre. Habe mich dann zum Teil auch ein bisschen darum laviert und habe gesagt, ich arbeite vorrangig mit Eltern oder elterngeführten Unternehmen, die ihr Business online bringen, online erweitern wollen oder überhaupt gründen, vom Staat bis zum mehrfach sechsstelligen Online-Business. Und habe das ganze Thema so ein bisschen umgangen, weil ich habe diese 20 Jahre mittlerweile, es hört sich sehr, sehr alt an, Erfahrung in Unternehmensführung und Unternehmensberatung, auch wirklich in der internationalen Unternehmensberatung bei einer der Big Four, also die so wirklich diese ganzen Konzerne und Konzernvorstände beraten. Und insofern und gleichzeitig habe ich Coaching-Ausbildung.
Also ich fand und finde den Begriff des Coaches an sich immer schön oder auch mir ein Stück weit entsprechend, weil der für mich so beinhaltet, ich unterstütze dich dabei, deinen Weg zu finden. Ich drücke nichts auf. Also an sich, so was ich tue, ist in vielem schon so, das klassische Coaching-Verständnis. Dem Mentee-Coachie, wie auch immer man ihn nennen will, dabei zu unterstützen, seine eigenen Lösungen zu finden.
Und dabei ist durchaus ein guter Coach ja auch manchmal beratend oder eingreifend tätig, dass man durchaus auch mal sagt, ich glaube, du verrennst dich da gerade irgendwo. Also natürlich haben die Begriffe auch Schnittmengen. Mentorin mit dem Begriff, der ist auch die letzten Jahre gerade im Online-Bist sehr modern geworden irgendwie. Gleichzeitig verbinde ich so von diesem alten klassischen Business her, verbinde ich mit einem Mentor tatsächlich so eher so die Personen, die dir helfen, in einer großen Firma dich zurechtzufinden und die dann so die Trainees unter ihre Fittiche nehmen.
Also tatsächlich war das was, was wir bei den Big Four auch viel hatten. Und der dich auch so ein bisschen in sein Netzwerk einführt und so weiter. Und natürlich ist das auch was, was ich tue. Gleichzeitig habe ich immer so das Gefühl, so gerade im Online-Bereich ist der Mentor dann auch viel so was, so das ist mein Weg, so habe ich es gemacht, so bin ich erfolgreich geworden und das zeige ich dir jetzt.
Und ein bisschen so ist es manchmal auch, jeder hat ein Recht auf meine Meinung. Also so, dass ich dir auch wirklich in der Hauptsache meinen Weg beibringe sozusagen. Und das ist es halt für mich überhaupt nicht. Und ich glaube, da bin ich so in meinem Selbstverständnis auch eher zurück zur Beratung oder das, was es dann ausmacht.
So zu schauen, was ist denn die richtige Lösung für dich? Und das im Gesamtkontext. Und das kann das sein, was für mich passt, muss aber nicht. Also für meine Kunden sind manchmal Dinge super und funktionieren bei denen super und sind im Gesamtkontext genau das Richtige.
Da sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich es machen sollte. Und ich könnte es auch nicht oder es würde für mich nicht funktionieren und so weiter. Und gleichzeitig sind Sachen, keine Ahnung, wenn ich vor fünf Jahren mit einem Online-Kongress zigtausende erreicht habe, dann hat das null Aussage dafür, was irgendwie wiederholbar wäre für meine Klienten. Wenn ich heute dazu berate, mache ich es ganz anders, weil es zum Teil eben dann auch noch in dem Zusammenhang, was deren Thema ist, wie die gut rausgehen können, was die vielleicht schon an Community haben oder Netzwerk und so weiter.
Also, dass dieses Gesamtkonstrukt sozusagen halt passen muss. Und das ist, ich meine, der Klassiker, ich glaube, das kennen wir beide und auch kennen wir beide auch in unserer Arbeit, ist ja, sieht man oft das eigene gar nicht so gut oder gar nicht so klar. Also, tatsächlich bin ich viel wirklich auch Strategin. Also, das klingt immer so ein bisschen langweilig, finde ich.
Und das ist, gleichzeitig ist es, glaube ich, auch das, was mich immer ein bisschen ausgemacht hat, so diese Gegensätze. Also, ich bin ja auch nicht ganz zufällig in Unternehmensberatung und Führung gelandet. Also, ich kann, ich kann das und gleichzeitig war ich da auch oft so ein bisschen, ich will nicht sagen, der bunte Vogel oder, also, ich habe immer gerne so ein bisschen diese Gegensätze vereint oder das, was eigentlich so klassischerweise nicht so zusammenpasst oder, also, so ist es, so haben wir das schon immer gemacht. Und ich dachte, das war auch nie meins.
Ja, kann ich mir gut vorstellen. Geht nicht, gibt es nicht, ist das eher so mein Ansatz. Wir wollen das machen, okay, wie kann es denn gehen? Und das ist was, ich weiß nicht, das habe ich im Unternehmen gemacht, das habe ich in der Beratung für die Unternehmen gemacht und das mache ich jetzt.
Und es ist halt auch, also, auch der Begriff der Mentorin, der setzt für mich voraus, ich habe das selber genau so gemacht und es bringt auch oft mit sich, wie soll ich sagen, der Mentee ist selten erfolgreicher als sein Mentor. Das ist oft gar nicht so der Ansatz, also der Mentor ist ja auch im Online-Business oft so, jetzt quassle ich so viel, aber das ist oft so heiß, ich will jemanden, der schon da ist, wo ich, der schon da ist, wo ich hin will. Das finde ich gar nicht so das Ding, weil ich will ja da hin, ist mir offen gestanden, wurscht, ob die Person da schon ist, wenn sie mir dabei helfen kann. Also, oder andersrum, ich weiß nicht, also ich habe zum Teil Kunden, die sind in anderen Bereichen viel erfolgreicher als ich oder haben viel mehr Follower oder verdienen vielleicht sogar mehr Geld, haben größere Teams.
Das ist, ne, das ist erstmal wurscht, weil ich ihnen ja dabei helfen soll, das zu erreichen, was sie wollen. Absolut. Der Fußballtrainer war auch nicht zwingend erfolgreicher als die Mannschaft, die er trainiert. Genau so ist es, genau so ist es.
Und der Vergleich, den finde ich sehr gut an der Stelle. Und gleichzeitig ist es, ich meine natürlich durch die, da kommt dann wieder meine Erfahrung rein, weil ein Stück weit ist es natürlich schon so. Also, wenn, also so ganz so in der Theorie funktioniert es auch nicht, ne. Also, wenn, wenn man als Berater, ne, so gar nicht das selbst erlebt hat, selbst gefühlt hat, selbst was auch immer, ne.
Also, da stimmt diese Sache, ne. Man muss da sein, ne, um das auch irgendwie nachvollziehen zu können und um da wirklich unterstützen zu können in allen Bereichen. Da ist halt das Ding, ne, durch, durch meine Erfahrung, ich meine, ich habe riesige Teams aufgebaut und geführt in der Beratung. Ich hatte selber ein großes Team als Führungskraft.
Ich habe 320 Millionen jährlich zu verantworten gehabt. Das sind Dimensionen, in denen bin ich in meinem eigenen Business noch nicht. Und bei manchen habe ich auch ziemlich klar, dass ich da überhaupt nicht hin will, ne. Also, das, sondern dass ich eher, ne, deswegen Unternehmerin bin, um mir mein Unternehmen auch so zu gestalten, wie ich es haben will.
Und das ist relativ beweglich, ne. Und da passt ein riesiges Team mit fünf Hierarchie-Ebenen, passt da überhaupt nicht dazu, ne. Also, aber gleichzeitig weiß ich, wie sich Dinge anfühlen, ne, wenn man die zu verwalten hat, wenn man die zu verantworten hat. Es war schon früher mein Job und ist es jetzt auch, dass man auch mal mit den Leuten, ne, die nach außen hin ganz vieles darstellen und vertreten müssen.
Ich meine, ein Vorstand kann sich nicht vor seine Leute stellen und sagen, offengestanden geht mir jetzt auch der Hintern auf Grundeis gerade. Und eigentlich weiß ich auch nicht so recht, ob das funktionieren wird, was wir jetzt gerade vorhaben, ne. Das waren dann die Dinge, die hat man hinter verschlossenen Türen miteinander besprochen, ne. Und dafür war ich einerseits der Sparing-Partner, dass die Leute überhaupt mal jemanden hatten, dem sie das erzählen konnten.
Weil, ne, mit den Angestellten funktioniert das nicht, mit den Aktionären funktioniert das nicht. Und mit den Führungskräften unter dir funktioniert das auch nicht, weil es ist der sichere Weg, ne, damit du vom Nächsten dann ein Messer in den Rücken kriegst, ne. Also, von daher, das ist das eine. Und dann wirklich, ne, die strategische Beratung, okay, Leute, was können wir denn jetzt tun, ne.
Also, und insofern quasi sind das die Sachen, die ich immer gemacht habe in den verschiedensten Positionen und halt wirklich, ne, als Beraterin, als diejenige, die ein Unternehmen führt und das da an der Stelle überall hin nach außen zu verantworten hat. Und, ne, und da ist es dann auch irgendwann relativ egal, ob es um 100.000 geht, um 5 Leute geht, um eine halbe Million geht, um 10 Leute geht, um mehrere Millionen geht und um 20 Leute geht. Und dieses Gefühl, oh shit, keine Ahnung, ob das nächsten Monat sich auch so ausgeht wie diesen, das ist relativ gleich. Also, ne, das Meinung sagen zu können jetzt nach diesen diversen Jahren, ne, und von daher lange Rede, kurzer Sinn.
Ich bin so ein bisschen zurückgekehrt zur Unternehmensberaterin und jetzt so ganz neu im Grunde auch zur, ich hatte lange Zeit so ein bisschen den Begriff bedürfnisorientiert. Ich bin jetzt so ein bisschen geswitcht auf stärkenorientierte Unternehmensberatung, um das noch so ein bisschen mit reinzubringen. Ja, ne, dass es darauf halt auch vor allem ankommt, ne, das ist einfach, worüber wir heute noch mehr sprechen wollen. Aber lange Rede, kurzer Sinn, wie das Kindchen nun heißt, ist überlieblich so ganz klar.
Das hat ja jetzt fast schon philosophische Züge, welche Bezeichnung man wählt. Ja, mag ich auch, die Philosophie. So kenne ich dich ja auch ein bisschen. Genau, aber es ist auf jeden Fall spannend, weil viele versuchen diesen Begriff Coach zu vermeiden, weil er teilweise verbrannt wirkt, zumindest für einige.
Aber ich verstehe zu 100 Prozent genau deine Gedanken, die du jetzt hattest, was die verschiedenen Begriffe angeht, insofern, ja, wie auch immer, wir haben, glaube ich, die Facetten, die verschiedenen, die du in dir trägst, gut wahrnehmen können. Und vor allem eine Facette, das habe ich jetzt zu Beginn gesagt, da würde ich gerne nochmal reingehen. Mutter, eine Facette oder eine Rolle ist ja sozusagen auch, du als Mutter, und du hast das ja immer mal wieder, oder machst das ja jetzt auch noch, ich glaube jetzt hier und da ein bisschen weniger als es vielleicht früher war, auch betont, dass du eben Unternehmerin bist und Mutter. Warum ist oder war dir das so wichtig zu betonen?
Also es ist, ich meine, das ist immer eine Frage, wie man die Facetten des Lebens und in dem Falle eben Mutterschaft auch lebt. Aber ich kenne ja nun ein paar Leute auch im Online-Business und bin da selber schon seit ein paar Jahren unterwegs. Es gibt wenige bis keinen, die mit drei Kindern auf diesem Erfolgslevel sind, wo ich bin. Und es ist so ein bisschen, der Vergleich mag sich erstmal komisch anhören, aber es ist so ein bisschen, ich meine, Julian, du hast keine Kinder oder noch keine Kinder, aber du hast einen Hund.
Und das ist schon, wenn man Tiere hat oder Verantwortung oder wie auch immer man es nennen will, empfindet für irgendein Lebewesen oder eine Zuständigkeit, dann macht man sich darüber Gedanken. Dann will man miteinander Zeit verbringen, dann hat man eine Verantwortung auch. Also vor einigen Jahren, vor Kids, ob ich alleine für mich den ganzen Monat Nudeln esse, unter der Brücke schlafe, ständig herumreise oder was auch immer. Das ist komplett mein Ding.
Eine Familie, gerade eine größere Familie, ist dahingehend eher wie so ein, nicht kein wendiges Segelschiff, sondern eher wie so ein Dampfer. Verstehe. Wo man sich dann schon überlegen darf, wo will ich denn hin, weil das Wenden dieses Dampfers einfach dauert. Also das kennt jeder, der Familie hat.
Und zum Teil wäre es wahrscheinlich, ich habe aber schon mit der Hundetrainerin mal gesprochen, die hat zwar keine Kinder, aber fünf Hunde. Die hat gesagt, alles was du schilderst, ist das Original, das Gleiche mit den Tieren. Und einen Hund haben wir ja inzwischen auch noch. Also so manche von diesen Parallelen passen tatsächlich.
Also es ist einfach ein Faktor, der das Leben beeinflusst, der auch die ganze Biografie beeinflusst. Weil ab dem Moment, wo du Kinder hast, denkst du die mit. Und das ist natürlich anders, ob das jetzt irgendwie ein Baby ist oder ein Kleinkind, der im Wortsinne am Rockzipfel hängt. Oder ob das ein Teenie ist, der vielleicht dich stundenlang oder tagelang eigentlich gar nicht unbedingt sehen möchte.
Aber wenn er dich dann sehen möchte, dann sollte das idealerweise auch gleich sein. Und so wie ich das von meinen Eltern oder auch Schwiegereltern so mitbekommen habe, auch wenn die mal ausgezogen sind und selber ihre Familien haben, ändert sich das alles auch nicht so wesentlich. Man denkt es einfach mit. Und es hat bis dahin auch rein auf die Erwerbsbiografie 10, 20 Jahre massiven Einfluss gehabt.
Also da sind dann so Sachen, auch wie Gender Pay Gap oder Equal Care und Care Pay Gap und wie es alles heißt, sind dann wirklich so Sachen, wo ich vor 20 Jahren als emanzipierte junge Karrierefrau gesagt hätte, da betrifft mich alles gar nicht, ist alles wurscht und so. Letztendlich war es dann doch nicht ganz so. Und das gilt für Mütter und das gilt im gleichen Maße auch für Väter. Und halt eben diese Dinge, die eine Rolle spielen, dann will ich nicht unbedingt, während ich mein Business aufbaue.
Business Aufbau zum Beispiel oder die Umstellung auf Online, das braucht Zeit. Da sind wir uns, glaube ich, beide einig. Absolut. Das geht nicht mal eben mit einem Fingerschnipp, zumindest nicht nachhaltig.
Und dann ist es aber, ich weiß nicht, soll ich sagen, Ohne Kinder habe ich dann auch gesagt, naja gut, so die nächsten zwei, drei Jahre brocke ich da richtig ran. Da macht mir auch 80 Stunden Hustle nichts aus, da habe ich meine Karriere aufgebaut. Das ist anders, wenn du Kinder hast, weil ob die zwei sind oder fünf oder fünf oder acht, das macht einen Unterschied. Und ich glaube, diese Storys kennen wir alle auch so ein bisschen von Anwesenden oder nicht anwesenden Vätern oder Müttern, die wir vielleicht selber hatten.
Also, und da finde ich, ist es schon eine Entscheidung, so dieses, wie will ich denn mein Leben leben, auch mit Familie. Und da muss man schlicht und ergreifend sagen, wenn ich alles will, und das sind halt, ne, das sind oft meine Kunden, die dann sagen, ja, ne, ich will dieses Familien-Ding, ich will aber auch dieses Karriere-Ding oder ein erfolgreiches Unternehmen. Ich will da nicht irgendwie die, despektierlich gesagt, Teilzeit-Mudi sein, die dann irgendwie nur noch so ein paar Aufgäbchen kriegt oder die dann irgendwie im Nebenerwerb ein paar Euro mit ihrem Mini-Business in die Kasse bringt. Wer weiß, was du meinst, ja.
So, und das ist, ne, ich selber und meine Kunden und Kundinnen, die wollen das nicht, ne, die wollen das Beste aus beiden Welten, wenn man so will, ne. Und das ist manchmal die Quadratur des Kreises und deswegen ist mir das so wichtig. Und hinzu kommt noch so ein bisschen, wie so ein, wenn man mal Sozialwissenschaften studiert, ne, so diese, wie soll ich sagen, gesellschaftliche, gesellschaftlich-politische Aspekt, ne, der, wie soll man sagen, Gleichberechtigung. Ich habe mal gesagt, und das trifft es eigentlich für mich ganz gut, ne, ich glaube wirklich, dass mit mehr Geld und Einfluss in den Händen von Eltern, Familien, auch der jungen Generation, wie man es sagen will, dass das unsere Welt ein bisschen besser macht.
Ne, wenn die nicht nur von Menschen gesteuert wird, die selber schon, keine Ahnung, über 60, über 70 sind, keinen Nachwuchs haben und denen es dann doch ein bisschen egaler ist, zwangsläufig, ne, auch gar nicht böse gemeint, aber, ne, was so in 50 oder 100 oder wie viele Jahren auch immer ist, ne, und was mit Klima oder wie auch immer man, ne, also gibt es ja viele Bereiche, was da so ist. Und, ne, per se haben Familien halt nicht so richtig viel Lobby, die ihnen einfach so zugesprochen wird, ne, das ist mehr so ein bisschen wie mit dem Pflegekräfte-Winken während Corona, ne, also, ist alles wichtig, nickt auch jeder dazu, aber den Einfluss darf man sich dann schon selber holen, ne, also. Ja, ja, das heißt, es war nicht nur so ein, ne, ich bin selbstständig oder mache mich selbstständig und bin Mutter, sondern es war auch deshalb, weil es deren Anliegen tatsächlich war. Ist, ne, dass auch die Art und Weise, ein Business zu führen, passt ja auch zu, ne, dem Thema Business auf deine Art, ähm, dass das das natürlich auch prägt und bestimmte Dinge dann auch verändern muss.
Ja, ich glaube, das war immer so ein bisschen das Zusammenspiel, ne, also, ich hatte schon sehr früh für mich beschlossen, ne, das, was weiß ich, ne, das, äh, zum Beispiel in die Politik zu gehen, ne, oder auch in den Journalismus teilweise, ne, dass das nicht mein Weg ist, weil das zu wenig bewegt, ne, oder weil ich da selber zu wenig Einfluss habe. Und ich glaube, das ist mir immer wichtig, dieses, ne, ich will selber an den Stellschräubchen drehen können, ne, und das kann ich als Unternehmerin und das kann ich in Führungspositionen, ne, und das kann ich als Multiplikator, wenn ich Unternehmen oder Selbstständige berate oder in den Großkonzernen, denen, äh, war im Grunde immer dasselbe im Spiel, ne, denen helfe, oder da auch ein bisschen dazu beitrage. Ja, das könnte man jetzt so und so machen, nur so wäre vielleicht ein Ticken netter. Klar, das ist der Impact, ja.
Ne, also, da hast du dann eben den, äh, Ripple-Effekt oder Multiplikatoren-Effekt, ne, da hast du eben mehr Einfluss, als wenn du das nur im Kleinen machst. Klar. Ne, oder, ne, oder für, ne, also, ne, für die Politik, da, äh, fehlte mir dann vielleicht auch der lange Atem, weil sich da für mein Empfinden zu wenig bewegt, so, äh, und ein gewisser Egoismus dann vielleicht auch eine Rolle spielt, wie ich es nämlich, ne, für mich haben möchte und für meine Familie. Und das ist, das war, glaube ich, für die Selbstständigkeit dann auch schon immer ein bisschen klar, ne, weil ich hab mich letztendlich daraus selbstständig gemacht, dass es, äh, so dann eigentlich ganz gut lief, ne.
Ich war auch, ich war die erste Führungskraft in Teilzeit, ne, aber irgendwie mit, hm, wie soll ich sagen, so, äh, das, wie ich's haben wollte, ging dann doch ein bisschen antiproportional zur steigenden Kinderzahl, könnte man sagen, ne, und ich fand's auch ein bisschen nervig, dass, ne, also, ich sag mal, das ist super von der Vereinbarkeit her, wenn man so will, ne, mit Führungskraft in Teilzeit. Gleichzeitig war es ein bisschen nervig, weil im Grunde ich die Sachen, für die man eigentlich als Führungskraft bezahlt wird, nämlich Führung und Strategie, die hab ich im Wesentlichen weitergemacht, nur halt in der Hälfte der Stunden, ne, also, das heißt, man wird deutlich effizienter nochmal, äh, beziehungsweise, ne, macht hauptsächlich die Dinge, auf die es wirklich einkommt, die nur ich machen konnte, oder wie man's sagen will, ne, und die der Firma ja auch richtig Geld hat. Einbringen, nur kriegt man dafür als Angestellte dann halt nur noch die Hälfte vom Geld, ne, und das ist irgendwie auch ein bisschen frustrierend, und gleichzeitig, ne, und das ist so, wie soll ich sagen, ähm, das fand ich so mit aufkommendes Online-Business, ne, und das war so, weil mein erstes Interesse aufkeimte, ne, irgendwie war das ja eher noch im amerikanischen Raum, aber da, ne, da wurde so mein Unternehmensberater Näschen wach, was dann schon sagte, das ist irgendwie, das ist eine geniale Möglichkeit, die gab es, ne, für unsere Elterngeneration oder, ne, für ein paar Jahre vor uns gab es die noch gar nicht, und das ist die ideale Möglichkeit eigentlich für, ne, gerade für Eltern oder, ne, um so wirklich auch diese, wie soll ich sagen, da kannst du es relativ, äh, ob das jetzt von den Stunden her ist oder vom Einkommen, du kannst, du hast diese Sprünge nicht so stark, ne, wenn ich ein, äh, wenn ich ein physisches Unternehmen gründe und stelle Leute ein oder brauche Räumlichkeiten oder brauche produzierendes Gewerbe, ne, da ist dann oft, naja gut, okay, also, ne, irgendwie mit fünf Stunden die Woche oder zehn Stunden die Woche so eine Praxis oder solche Räumlichkeiten oder so eine Produktionsanlage, das funktioniert nicht, ne, so, also muss ich dann entscheiden, mach ich dann doch 30, 40 plus Stunden oder, ne, oder mach ich dann gar nichts, ne, in diese Richtung oder, ne, oder die nächsten Jahre und das war so, ne, die großen Chancen, die ich im Online-Business gesehen habe und die wirklich ja auch so sind und plus die Skalierbarkeit, ne, also das war mir auch ganz wichtig, ne, relativ von vorne rein auf skalierbare Produkte zu gehen und das ist oft auch der Ansatz, ne, für meine KundInnen, dass es, ne, das ist zum Teil dann eher, ne, ne, der erste fünf, sechs, wie viel auch immer Ja, aber wenn man diese Basis gelegt hat, damit das dann wirklich auch ein skalierbares Produkt sein kann, ne, und nicht unbedingt nur auf eins zu eins Arbeit sich ausrichten muss, die dann doch wieder zeitlich eingeschränkter ist. Ja, aber es ist eine spannende Perspektive, ne, dass du sagst, diese ganzen Online-Möglichkeiten des Online-Business und letztlich ja auch das ganze Skalierbare hat erst im Grunde dafür gesorgt, dass man noch mehr ein Business auf seine Art gestalten kann, ne, so ein bisschen aus diesem, aus diesem üblichen Alltag auch, ne, eines Unternehmers, einer Unternehmerin ausbrechen kann.
Ja, absolut, ne, ich hab ganz ursprünglich angefangen in, ne, auch in einem, ne, vor der riesen Unternehmensberatung hab ich in einem kleinen, ne, wirklich in einem winzig kleinen Steuerbüro gearbeitet, das heißt, das sind so, ne, zum einen, die, ne, wirklich so die Ein-Mann-Betriebe, die dir damals noch den Kram in einem Schuhkarton gebracht haben, so ungefähr, ne, und halt wirklich, ne, so die kleinen und mittleren, Unternehmen und das war, ne, das war für mich auch etwas, ne, also ich war ja lange nicht selbstständig aus gutem Grund, also weil so selbstständig wollte ich niemals sein und das, ne, das begrenzte sich dann halt in sich, ne, und die anderen waren im Grunde die reinen Dienstleister, entweder Auftragsarbeiter oder solche Berater, ne, oft Ingenieure und solche Leute, ne, und die, die haben dann eher selbst und ständig gearbeitet meistens, ne, hatten auch keine Angestellten, sondern es war nur ihre Arbeitsleistung und die deckelt sich auch ein bisschen von selbst, meistens irgendwo zwischen 120.000 und 250.000 Euro Umsatz ungefähr, ne. Ja, klar, Zeit ist begrenzt. Ja, ja, ja. Irgendwann geht's nicht anders, klar.
Ja, das stimmt. Du hast, du hast ja gesagt, es gibt nicht allzu viele oder es gab damals nicht allzu viele, die mit zwei, drei Kindern auf so einem Erfolgslevel unterwegs sind, wie du es jetzt auch bist. Was würdest du denn sagen, was sind bei dir die Hebel gewesen oder was sind sie heute noch, um eben mit Kindern auch auf so ein Level zu kommen? Ja, also, ne, es ist zum einen mit Reihen, ne, kenne ich, glaube ich, wirklich keinen und oft war es ansonsten halt, ne, dass die Leute viel, wenn überhaupt, dann viel Kinderbetreuung hatten, ne, ganztags Kinderbetreuung, vielleicht noch Großeltern im Haus oder so, ne, und was dann natürlich, das ist alles super, ne, aber es macht das eigene Zeitfenster natürlich nochmal größer.
Ne, ich hatte immer wenig Zeit, ich habe, ne, mein Business gestartet, echt mit, ich weiß nicht, fünf bis zehn Stunden die Woche und das war zum Teil dann eher noch optimistisch zusammengefasst, weil da auch, ne, die Zeiten drin waren, okay, jetzt ist mein Herrmann zu Hause, jetzt habe ich nochmal, ne, jetzt werfe ich dir die Kinder rüber und mache nochmal zwei Stunden was oder am Samstagvormittag oder halt wirklich auch mal zwischendurch so, ich habe jetzt fünf Minuten, ich könnte einen Post schreiben. oder vielleicht eine E-Mail, ne, so, ne, und mein, ja, ne, Erfolge vielleicht dann auch tatsächlich, ne, dieses, äh, Strategische, dass sie, und, ne, Konzentration auch so ein bisschen auf so, wie soll ich sagen, Minimax-Prinzip, will ich mal sagen, ne, was geht mir leicht von der Hand, was macht mir Spaß und was kann ich gut, ne, und was geht insofern auch relativ schnell, ne, und bringt so mit niedrigstmöglichem Aufwand das größtmögliche Ergebnis sozusagen. Ja, genau, genau. Und, ne, was dieses Strategische auch mit sich bringt, ist das immer weiterdenken, ne, wo will ich denn hin?
Ja. Ja. Was ich heute auch mit meinen Kunden mache, ne, dass man erst mal schaut, wo willst du denn eigentlich hin und was bedeutet das für die Barschroute dahin sozusagen? Und das, ne, und das hat sich auch nicht großartig geändert, die letzten 20 Jahre und offline, online, die allermeisten Selbstständigen, die jetzt, ne, kein großes Unternehmen, ein großes Team haben, die meisten, ne, online würde man Solopreneure nennen, die, ne, entweder alleine sind oder vielleicht zwei, drei VAs, äh, Fremdleister, sowas in der Art haben, die planen im Bestfall oft die nächsten drei Monate, wenn überhaupt, ne.
Und, ne, und viel ist es auch eher so Prinzip Hoffnung, ist sich letzten Monat ausgegangen, vorletzten auch und diesen auch, ich nehme mal an, dass nächsten Monat auch genug Kunden kommen und hoffentlich übernächsten auch, ne, und da wird oft nicht viel geplant. Und das heißt, überhaupt zu planen, ne, wo will, wo will ich denn hin, mach da ganz viel aus, weil, ne, mit, sagen wir mal, nur fünf Stunden oder auch zehn Stunden in der Woche, kriege ich in einer Woche nicht viel gerissen. In einem Monat auch nicht unbedingt. Also, auf ein Jahr oder gar mehrere Jahre betrachtet, sieht das Ganze schon ganz anders aus, da sind wir nämlich bei dem, weiß gar nicht, Stephen King sagte das, glaube ich, ne, also so, oder, ne, ein paar Schriftsteller, ne, wenn du jeden Tag eine Seite schreibst, hast du nach einem Jahr halt auch ein Buch, ne.
Aber, ja, klar, stimmt, die Weizsicht haben viele nicht. Wenn du eine Woche lang jeden Tag eine Seite schreibst, dann ist das Buch halt eher kurz, ne, also eher übersichtlich. Ja, würdest du sagen, viele starten online zu blauäugig? Liegt das vielleicht auch daran, dass zu viel versprochen wird und es zu easy klingt?
Also, inzwischen, ja, inzwischen ganz sicher, ne, also, es wandelt sich gerade ein bisschen, habe ich so das Gefühl, ne, dass so auch mehr Leute diese Dinge sagen, ne, die wir beide, glaube ich, schon immer gesagt haben, ne, und dass es ein bisschen mehr da, äh, in eine vernünftigere und klarere Richtung auch geht, aber, ja, ne, durch, und natürlich, es ist, es ist, ne, es ist wie in jeder neuen Branche, das war, sagen wir mal, ne, das war Anfang des Jahrtausends mit Dotcom, ne, war das ziemlich genau das Gleiche, da kommt eine neue Branche auf, dann gibt es erstmal einen Höhenflug und dann, ne, fliegt eine Zeit lang auch jeder hoch, da muss man ja nicht unbedingt so viel können, dann irgendwann platzt die Blase so ein bisschen und dann, äh, bleiben einige übrig und dann, äh, dann ist es auch nicht mehr ganz so einfach, äh, mit egal, was du machst, Geld zu verdienen, ne, also, es gibt so eine Zeit mit neuen Branchen, da kannst du Spaghetti an die Wand werfen und dann bleibt der halbe Topf kleben, ne, und irgendwann ist das halt nicht mehr so, ne, da funktioniert es nicht mehr so zufällig und egal, was ich mache, funktioniert schon irgendwie. Das ist wie mit Kosten für Facebook-Anzeigen, ne, wenn die, als die 20 Cent gekostet haben und du, ne, irgendwie irgendwen erreicht hast, ja gut, meine Güte, ne, lass halt mal draufhauen. Wenn der Lead 20 Euro kostet und vielleicht dann trotzdem kein idealer Kunde ist, ne, dann schaut man schon näher drauf, okay, wie gestalte ich das denn mit meinen Anzeigen, ne, dass das Ganze funktioniert und all solche Dinge, ne, also, das ist halt so ein Zusammenspiel. Und, äh, äh, am Ende des Tages kann man sagen, die, ähm, also, ne, da ist viel auch verbrannte Erde da, dadurch, dass es dann, ne, dass dann diese ganzen Aussagen, und für manche ist tatsächlich ja auch so wahr, dass man binnen kürzester Zeit irgendwie, ne, mal einen Umsatz von 10.000, 100.000er, Millionen, was auch immer, gemacht hat, ne, äh, das hat dann so ein bisschen eine Erwartungshaltung verursacht.
Natürlich. Ja, Mist, ich habe jetzt nicht ohne was zu tun, in drei Wochen sechsstellige Gewinne erzielt, was ist denn da los, ne, Online-Business kaputt. Ja, ja, das stimmt schon. Aber dann scheitert es doch häufig am Fundament, oder?
Ja, ja, und ein bisschen auch, ne, mein Marketing ist ja auch so ein bisschen was, diese ganzen Aussagen wären nicht erfolgreich, wenn es nicht, ein Teil in uns gäbe, und das ist ja letztendlich auch Verkaufspsychologie und sowas, ne, wenn es nicht einen Teil für in uns gäbe, der das auch ganz gerne glauben möchte. Ja, ja, das stimmt. Das verlocken wir dahinter, ne, ja. Das kennen wir, glaube ich, aus allen Bereichen und dass wir eigentlich vielleicht auch wissen, ne, ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht, aber, ne, ein bisschen wäre ja schon ganz schön, wenn doch ein bisschen.
So, ne, und, ne, ja, es scheitert oft am Fundament und da, ne, klingt es dann nicht so sexy zu sagen, ne, wir machen mal ein bisschen Strategieplanung, wir, ne, wir bauen jetzt erstmal dein Fundament, ne, wäre ja schon ganz schön, wenn das Schloss sofort da stände, ne, ohne lang, ne, ohne, ne, ohne mit den Spaten den Boden auszuheben. Ne, also, ne, also, aber es ist ganz viel Fundament und da, ähm, da scheitert es ganz oldschool auch manchmal tatsächlich am Wissen, ne, also so, äh, wo man dann doch oft anfängt und was auch logisch ist, weil ich sag mal, jemand kann sehr, sehr gut sein in seinem Fach. Ja, aber das heißt nicht, äh, dass er, ne, wenn er zum Beispiel Therapeutin, Coach, was auch immer ist, ne, hat man nicht unbedingt die betriebswirtschaftliche, strategische, sonst was Ahnung mitgeliefert, äh, bekommen. Was auch erstmal völlig okay ist, ne, was auch erstmal völlig okay ist, ne, aber es bringt dann eben die Probleme mit sich, wenn dann irgendwie, ne, nur mit Zahlen um sich geworfen wird und es ist gar nicht klar, in welchem Zeitraum, ne, it took me five years to have overnight success, ne, äh, oder auch, ne, ob das überhaupt Umsatz ist oder Gewinn oder was auch immer, ne, also.
Und auch das ist ein Thema, ne, das ist jetzt auch nicht neu, ne, das gab's offline ganz genau so und da, ne, sind auch nicht wenige dann immer und immer wieder, ne, äh, halt wirklich aufgelaufen damit, äh, dass es, ne, das ist nur, weil man selbstständig ist, man noch nicht unbedingt, ne, davon auch unternehmerisch ausgebildet ist sozusagen. Ne, ne, ne, das stimmt, aber viele wollen, glaube ich, ne, dieses eine System kaufen, äh, oder erhoffen, dass es dieses eine System gibt, was irgendwie für alle funktioniert und was super easy ist, ähm, oder lang vielleicht darüber Wissen, aber wie du eben gesagt hast, ne, ich glaube, dass viele haben das Wissen nicht und viele, die das Wissen haben, verstehen aber den Kontext nicht. Die verstehen das dann nur in diesem einen Bereich, aber wissen nicht, ne, was hat das jetzt mit dem zu tun und, ne, warum ist die Stellschraube wichtig, damit das funktioniert. Genau, genau.
Ich glaube, das ist es auch häufig, ja, genau. Genau, und das, das lerne ich nicht aus einer Copy-Paste-Vorlage, ne, und das ist oft auch, das ist oft auch das Problem beim reinen Mentoring-Ansatz, ne, wenn ich dir nur sage, mach das so und so, dann machst du das vielleicht, aber, ne, wenn das nächste Thema aufkommt, stehst du dann da, ja, okay, und was mache ich jetzt damit? Und, ne, ne, und auch mit so Vorlagen oder das Drei-Schritte-System wie du, das Problem dabei ist, das ist so ein bisschen wie bei so einem Schneeballsystem, das funktioniert für die ersten fünf oder sagen wir für die ersten 500. Das ist wie Franchise, so was wie McDonald's, ne, am reichsten mit dem McDonald's-Prinzip ist McDonald's selbst geworden, nicht aber der 395.
McDonald's, 395. McDonald's-Restaurant in Duxtehude, ne, also. Stimmt. Und so ist es letztendlich in jeder Form von Business, ne, also so der, der, der etwas startet, der etwas Innovatives macht oder etwas Eigenes macht, ne, oder eine ganz eigene Kombi macht, der wird erfolgreich, nicht der 50.
der etwas auf die immer gleiche Art sagt. Ja, aber deshalb finde ich deinen Ansatz auch so toll, ne, denn wir auch teilen Business auf deine Art. Ja. Ne, ich glaube, du hast auf deiner Website stehen irgendwo dein Business, deine Regeln, ähm, oder sowas, ne, sinngemäß, und das, das ist es ja auf der einen Seite, was die Haltung angeht, ne, mein Business, meine Regeln, meine Verantwortung, ne, all das, was damit zusammenhängt, aber auf der anderen Seite, glaube ich, ist es auch, äh, fast schon notwendige Bedingung, dass man es auf seine Art gestaltet, damit es überhaupt erfolgreich werden kann.
Ja, ja, weil sonst, ne, und das ist ja, ist ja, das spielt ja ganz stark in deiner Arbeit auch eine Rolle, ne, sonst ist man nicht unterscheidbar, ne, sonst hat man diesen Wiedererkennungswert nicht, ne, und das, ähm, erlebe ich auch ganz, ganz oft, ne, dass man das nach außen noch nicht so sieht, ne, und im Innen, ne, im Innen, ne, also wenn ich mit meinen Kundinnen spreche, dann sind die, ja, ne, dann sind die total unterscheidbar, dann haben die ihre ganz eigene Kombi, was sie ausmacht, dann haben die ihre Erfahrungen, dann haben die ganz viel Wissen, und dann haben die oft auch eine ganz klare Haltung und eine ganz klare Meinung zu vielen Dingen, ne, und da ist es dann eher oft auch ein, ne, deswegen auch mit dem Deine-Regeln, weil die meisten von uns haben haben sich ja doch irgendwie selbstständig gemacht, um, also da spielt auch oft ja irgendwie Selbstbestimmung, Autonomie oder ne, solche Dinge eine Rolle, ne, dass man sich die Dinge so machen möchte, wie sie auch, wie sie einem gefallen oder wie sie gut für einen passen, äh, und gleichzeitig, ne, erlebe ich dann auch ganz oft, dass dann so die Frage kommt, aber kann ich das denn so machen? Darf ich das denn so machen, ne, so, äh, und ja, ne, im eigenen Business können und dürfen wir eigentlich alles machen? Ja, das ist die Unsicherheit, die da mitschwingt, klar. Ja, ja, na klar, eben.
Ja, so ein Schiff navigieren ist halt nicht so easy, wie es manchmal verkauft wird, ne? Ja, ja, ja. Ja. Was würdest du denn sagen, was gehört denn noch dazu, wenn man davon spricht, ne, mach das Business auf deine Art, ne, wir haben jetzt so ein bisschen, ne, Marketing angerissen, was, was heißt Strategie genau, hast du da ein, zwei Beispiele?
Ja, also das ist, ne, das ist auch so ein schwieriger Begriff dahingehend, also ich hab, ne, über die Jahre so ein bisschen so ein, wie soll ich sagen, so jetzt rein aufs Business bezogen, ähm, ich finde, es ist immer ganzheitlich, ne, es fängt schon ja damit an, dass, was weiß ich, ne, wenn, wenn wir einen simplen Schnupfen haben oder ein bisschen Fieber, dann sind das wahrscheinlich auch im Business nicht die allerbesten Tage, ne, weil wir schlicht. So ein bisschen neben der Spur sind, ne, also wir sind ja nun mal keine, keine Maschinen und im Business ist es halt auch so, dass die Dinge zusammen, äh, gehören und, ne, ich hab da so ein bisschen, wie soll ich sagen, so ein bisschen so ein System entwickelt über die Jahre, Das ist halt, ne, vorrangig bezogen auf Marketing oder Marketing und Sichtbarkeit, Produkte, die Art, wie man verkauft oder launcht, ne, und man selber und der Kunde, das ist sowas, das gehört zusammen. Wenn einer dieser, ne, ich hab das, ne, diese Ikigai-Kreise, ne, wer das kennt oder ne, Google, da gibt so dieses Bildchen, ne, von Kreisen, die sich überschneiden. Ikigai passt auch deshalb ganz gut, weil das ist so dieses japanische System, ne, wie will ich denn mein Leben haben, wie soll mein Leben denn sein?
Äh, und da ist es dann so, ne, wenn einer dieser Kreise irgendwie völlig getrennt von den anderen läuft, ne, so allein ist auf weiter Flur, dann bringt das nix, ne, dann ist das kein Business, ne, wenn mein Produkt, ich kann das tollste Produkt haben, wenn das keiner haben will, keiner sieht, es mir vielleicht noch nicht mal Spaß macht, ne, oder ich es nicht gut kann, ne, und ich, und es nicht sichtbar ist, ne, dann werde ich das nicht verkaufen, Punkt. Also, äh, also das heißt, ich brauche Schnittmengen zwischen diesen Kreisen und das Ideal ist, wenn ich es erreiche, dass ich so diesen Sweet Spot, ne, also diesen, diese Schnittmenge zwischen allem erreiche, also sprich eine Sichtbarkeit oder ein Marketing, was zu mir passt, was für das Produkt passt, was für die Zielgruppe passt, ne, und wenn wir dann Dann auch dazu hilft, dass, ne, das, ne, das Produkt so zu verkaufen, wie es dann auch wiederum, ne, zum Produkt, zu mir, zur Zielgruppe und so weiter passt. Na ja, gerade heute Morgen in einem Call hatten wir das Thema, ne, da ging es darum, ne, mir ist das eigentlich, ne, Instagram will jetzt, ne, dass wir sechsmal die Woche, oder dass wir jeden Tag posten und sechs Stories am Tag, ne, und die Kundin, ne, die hatte richtig die Schweißperlen auf der Stirn und, äh, fragte dann aber auch, aber, ich glaube fast, meine Kunden wollen das auch nicht. Ich glaube, denen ist das auch zu hektisch.
Dann habe ich gesagt, na ja, gut, ne, also, dann ist das doch auch wiederum klar, weil, ne, wenn mir das zu hektisch ist, wie auch immer, ne, ich das so nicht machen möchte, es mir nicht leicht von der Hand geht, und ich hab, ne, ist das auch für meine Kunden nicht das Richtige. Plus es vielleicht dann auch gar nicht zum Produkt passt, was ich verkaufen will, ne, dann ist es vielleicht in Summe nicht der richtige Weg, ne, das ist wie beim, äh, du bäckst ja gern Brot, ne, also, es ist wie beim Brotbacken. Also, wenn die Zutaten nicht zusammenpassen oder nicht in der gleichen Menge sind, da kommt da auch kein tolles Sauerteigbrot bei raus, ne, sondern dann bleibt sitzen oder schmeckt nicht oder was auch immer, ne, also. Ein bisschen ist es im Business genauso und das ist eigentlich schon Strategie plus das Thema Zeit, also, ne, dass ich mir wirklich überlege, ganz, ganz simpel eigentlich, ne, also, aber ist das, ich weiß nicht, über die letzten Jahrzehnte immer schon meine Herangehensweise zu gucken, wo soll's denn hingehen?
Wo ist man jetzt, ne, also, so ein bisschen auch mal alles auf den Tisch legen und da dann sortieren, was darf weiter mit, was kann vielleicht jetzt mal weg, ne, und wo will ich hin und was sind wichtige Punkte auf diesem Weg? Also, das vergleiche ich gern entweder mit Reise oder mit Bergaufstieg. Ich plane ja anders, ne, wenn wir in Deutschland sind, wir haben, ne, wir haben zwei Wohnsitze, aber wenn wir in Deutschland sind, dann sind wir ja gar nicht so weit weg von dir, ne, also, wenn ich jetzt, Ausflug zu Julian machen wollen würde, dann bin ich wahrscheinlich in einer Stunde oder so bin ich bei dir. Das heißt, da brauche ich jetzt keine, ne, keine wochenlange Planung zu machen.
Wenn ich aber sage, ich will mit der ganzen Family für drei Monate nach Neuseeland, dann sähe meine Planung und Organisation und das, was ich machen muss auf dem Weg, sähe schon ganz anders aus. Und da gäbe es Faktoren, die können das Ganze, die ganze Sache zum Platzen bringen. Wenn ich nämlich feststelle am Tag vor Abflug, oh Mist, ich habe noch kein Visum, dann wird es wahrscheinlich auch schwierig werden, ne. Oder wenn ich an einen Bergaufstieg denke, ne, wenn ich hier irgendwie, ne, mit unserem Hund den Dorfhügel rauf marschiere, brauche ich nicht vorher für einen Marathon trainieren, ne.
Das schaffe ich auch so. Wenn ich aber den Mount Everest besteigen würde, würde ich eine ganz andere Planung, Training, Vorbereitung und so weiter machen. Und dann würde ich auch einplanen, dass ich, was weiß ich, drei Bergetappen habe, wo ich übernachte, wo ich mein Proviant auffülle und so weiter, ne. Und diese Bergetappen, das sind so die Meilensteine in unserem Business.
Ja, schönes Bild. Und ohne die Vorbereitung kommt halt nur den Dorfhügel hoch meistens. Ja, ist eine schöne Metapher dafür. Und ich muss gerade so daran denken, viele planen wahrscheinlich ihren Urlaub besser als ihr Business.
Ja, ja, absolut, absolut. Wie kurios das ist, ne. Also eigentlich finde ich es so schön veranschaulicht, ne, zu überlegen, was habe ich Stand jetzt, Status quo-Analyse zu machen, wo will ich hin, was braucht es dafür, ist so ein simples Prinzip. Und trotzdem machen es wahnsinnig viele nicht.
Und ich glaube, so Back-to-Basics in bestimmten Bereichen hilft auch denen, die, hilft denen, die anfangen und hilft aber auch denen, die schon ein ganzes Stück weit fortgeschrittener sind, weil die das genau häufig vergessen. Ja, absolut. Und dann kommt ja viel noch hinzu, ne, so Sachen wie Gewohnheiten, ne, oder das berühmt-berüchtigte Mindset. Ne, wenn ich nicht glaube, ich schaffe das oder wenn ich mir nicht zutraue oder mir gar nicht vorstellen kann, wie wäre es denn, wenn ich eine Million Umsatz machen würde oder fünf Millionen oder hunderttausend oder was auch immer der Betrag ist, ne.
Wenn ich irgendwie überhaupt keine Idee habe, wie das sein könnte, ne, dann werde ich nicht die Dinge tun, die dazu führen, dass ich das erreiche. Ne, wenn ich nicht glaube, dass ich jemals den Mount Everest besteigen kann, dann werde ich nicht dafür trainieren, ne. Wenn ich es gar nicht will, dann ist wieder eine andere Geschichte, ne, aber da sind wir ja jetzt auch nicht, ne. Aber das ist so, das, und dann kommt hinzu, ne, Gewohnheit und das auch ja unser Verstand, der will vor allem, dass wir überleben.
Und das haben wir meistens getan mit den Dingen, die wir bis dato gemacht haben, ne. Ja. Das ist der Grund, warum viele Leute, ne, in einem Job bleiben, der ihnen schon seit zehn Jahren keinen Spaß mehr macht. Warum viele Leute in einer Beziehung bleiben, die an sich, ne, wenn man ehrlich zu sich wäre, schon lange keine Beziehung mehr ist und all solche Dinge, ne.
Weil wir dann doch, ne, weil wir dann doch Angst haben vor dem, was passiert, ne, wenn wir das, wenn wir das ändern. Weil bis dato war es ja sicher, ne, und da sind wir gerade in Deutschland auch ein bisschen mehr drauf gepolt als vielleicht anderswo teilweise. Ja, und es geht dann wirklich darum, ne, auch so sich zu trauen, da neue, neue Wege zu gehen und sich da auch die Unterstützung zu holen, ne, wenn es darum geht, neue oder andere Wege zu gehen. Und, ne, und man muss sich ja auch nicht gleich nackig auf den Marktplatz stellen, ne, sondern die Schritte gehen, die halt eben passen.
Ja. Aber ich glaube, das ist auch oft ein Grund, ne, also dieses, naja, ne, was ich jetzt habe, Das habe ich, das weiß ich, ne, und was dann passiert, weiß ich eben nicht so genau. Ja. Die, die, äh, oft zitierte Komfortzone.
Ja, ja, ja. Ja, das stimmt, das stimmt. Ähm, Elena, ich kann nicht, äh, das Thema außen vor lassen, wenn wir über Business of Deine Art sprechen. Personal Branding, wie wichtig ist Personal Branding denn für dich und für dein Business of Deine Art?
Ja, das ist, ne, ähm, ähm, ähm, ich hadere da tatsächlich, ne, immer so ein bisschen damit, weil, ne, ich finde es super, super wichtig, weil es, ne, es ist, ne, es ist diese Verbindung aus alledem, ne, weil, ne, du sagst es immer wieder rauf und runter, ne, kommt drauf an, wer es macht, wie er es macht, ne, und mit welchen Zutaten das Ganze, äh, bestückt ist. Und, äh, äh, gleichzeitig ist es ja was, was sich idealerweise sehr schnell transportieren muss, ne, gerade in einer schnelllebigen Online-Welt, ne, wo es dann wichtig ist, wirklich gleich zu erkennen, ne, äh, bei wem bin ich denn jetzt hier, ne, was ist denn hier wichtig? Und hinzu kommt, ne, ich weiß es gar nicht, wer es gesagt hat, oder vielleicht haben es auch viele gesagt, dieses, ne, Marke ist, was die Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist, ne, das ist ja schon auch etwas, was dir zugeschrieben wird, und was vielleicht gar nicht das ist, ne, was du, also, wo wir uns, wie soll ich sagen? Und, äh, guter Punkt.
Und, äh, ja, auch, und da ist deine Arbeit ja ganz wichtig, ne, sich das zurückzuholen oder überhaupt, ne, zu haben, wie will ich denn, wie will ich denn gesehen werden, wofür, ne, weil, äh, das muss nicht immer dasselbe sein, ne, wofür ich stehen will und gesehen werden will und wofür Leute denken, wofür ich stehe, ne? Ja, im schlechten Fall klafft das auseinander, das stimmt. Ja, ja, ja, ja, ja, genau, ich glaube, Jeff Bezos war das, der das gesagt hat mit dem. Ich glaube auch, ja, oder wird ihm zumindest am meisten zugeschrieben.
Oder wird ihm zugeschrieben, genau, das stimmt, das stimmt, ja. Du hast, du hast auch, ähm, zumindest nehme ich es so wahr, ne, aus deinem Business, was, äh, ja, den Titel hat, hat, hatte, darfst du gleich nochmal erzählen, familienleicht, immer mehr die Brand Lena Busch gemacht. Ne, mit einem eigenen Logo, äh, Domain ist aktuell noch familienleicht und so weiter. Ja.
Ähm, welcher, welcher Gedanke steht da dahinter? Mehr Personal Branding oder war es einfach eine strategische Entscheidung, Familie ein bisschen mehr zurückzulassen quasi? Nicht die Familie, aber das Thema. Ja, ja, so ein bisschen, ne, das ist dann, ich bin halt, ne, ich bin halt mehr Strategin als Marketerin.
Erinnere an der Stelle, ne, ähm, äh, das war, ne, ich bin damit rausgegangen, eben weil, ne, das Thema, äh, Familie und, ne, das Business zu führen mit, auch mit Familie, ne, weil mir das wichtig ist, ne, dass man das eben alles auch mit, äh, mit Kindern machen kann, ne. Und dann ist meine Sicht, ne, so ein bisschen fifty-fifty, ne, also dass, dass das beides die gleiche Wichtigkeit haben soll, ne, sowohl das Unternehmerische als auch, ne, Familie oder was auch immer, ne. Kann ja auch sein, dass es, ne, dass es einem drum geht, äh, diese Zeit für sich selbst zu haben, ne, und ich, ähm, wie soll ich sagen, ähm, es war dann teilweise so ein bisschen so, dass im Außenbild, äh, das Thema Familie so ein bisschen, so einen starken Überhang hatte, ne, oder das, Anfänger, also, oder teilweise auch Leute gedacht haben, ne, es geht mir drum, irgendwie um Vereinbarkeit oder sowas, ne, äh, oder, dass es zwangsläufig darum geht, ne, zum Beispiel Teilzeit zu arbeiten oder so, ne, und ich hab gemerkt, also, ich glaube, zwei Sachen so ein bisschen, zum einen, war ich es leid, dann immer, ne, dann irgendwie zu argumentieren, was ich nicht bin oder wofür ich nicht stehe. Also, ne, so, äh, ne, so, äh, ne, dieses Thema mit, ne, so, äh, äh, da, dann dagegen zu argumentieren, das ist relativ müßig, oder auch, ne, in so einem 10- oder 20-Sekunden-Eindruck eines Posts oder einer Anzeige, ne, da kannst du dann halt nicht alles mittransportieren, was dir da so wichtig ist an der Stelle, ne.
Und ich hab auch für mich gemerkt, ne, vorrangig geht es mir drum, das, ne, geht es mir wirklich um diese, ne, dieses stärkenorientierte, dieses, ne, dieses zu einem passende und so weiter, ne, und, äh, hab auch so gemerkt, das war es immer, ne, also, das war immer meine Arbeitsweise, das war immer meine Herangehensweise in jedem Bereich, äh, von Arbeit. Und auch letztendlich in jedem Bereich von Leben, ne, das ist eher so meine Philosophie und Überzeugung. Und, ne, ne, und ja, natürlich lebe ich das dann auch so im Business und lebe ich das dann auch so mit Familie, ne, aber das ist im Grunde, ne, auch nur eine, eine Facette davon zu sagen, ne, also, dass es eher darum geht, es wirklich, ne, für sich stimmig zu machen und somit auch, ne, für die Menschen, mit denen man zu tun hat. Und, ne, so, und wie alt die, äh, in dem Moment sind, spielt dann eigentlich eher eine untergeordnete Rolle.
Ja, finde ich, finde ich extrem spannend, weil genau das ist ja letztlich auch Branding, zumindestens wie ich es verstehe, ne, und Branding-Strategie, ich meine, da haben wir ja die, die Schnittstelle sicher aus beidem. Weil ich auch glaube, ne, Familie war und ist das, wie es sich im Außen bei dir zeigt, ne, das ist quasi deine Story, aber das Motiv dahinter, ne, ich habe das in einem eigenen Programm in Defining Moments, wo es auch so ein bisschen geht, den guten Faden für sich auszuarbeiten, da beschreibe ich das auch, ne, das Motiv dahinter ist bei dir, ne, Selbstbestimmung und das, ne, das Individuelle und das Business eben so zu gestalten, dass es zu einem passt, dass es zu dir passt. Und ein großer Einfluss darauf war jetzt bei dir eben Familie und du hast eben so das schöne Beispiel genannt, für den anderen ist es vielleicht Zeit für sich, für den anderen ist es der Hund oder die Hunde oder, oder was auch immer, oder das, dass sie, ähm, ständig reisen wollen und deshalb nicht 40 Stunden, ähm, ne, im, im Business verbringen wollen oder können. Insofern, ja, ja, finde ich, finde ich das spannend, äh, auch von der Außenperspektive zu beobachten, äh, man kann das voll nachvollziehen, warum du die Entscheidung getroffen hast, ja.
Extrem interessant. Ja, ne, und das ist wieder quasi, ne, so das, äh, auch ein Stück weit vom Anfang, ne, weil ich, ne, ich bin halt dann auch wiederum, ne, wie meine Kunden auch, ne, ich bin ja nicht nur Mutter, ne, sondern, Ich bin hochqualifizierte Unternehmensberaterin, ne, und ich bin halt eben beides, ne, und das darf auch eben dann beides sich, äh, sich entsprechend zeigen, ne, und das sind Dinge, ne, die arbeite ich auch immer und immer wieder, ne, mit meinen Kunden aus. Und natürlich entwickelt man sich auch weiter, ne, oder Dinge verändern sich, ne, ähm, es sind dann auch Sachen, ne, dass ich meine Kinder, ne, mein jüngstes Kind ist jetzt neun, ne, also, die sind halt jetzt auch, ne, die wollen, äh, die wollen gar nicht, dass man sie irgendwo sieht, ne, oder, ähm. Und, ne, also, ne, also, die, also, die Rolle, die Familie dann spielt, in welcher Ausprägung, das verändert sich natürlich auch, ne, also, äh, und, äh, ich weiß nicht genau, wie ich's, ne, wie ich's, ne, wie ich sagen soll, aber das, ne, so was welchen Fokus hat, ne, und da ging es im Grunde halt auch schon immer, ne, um diese, wie soll ich sagen, Gleichberechtigung und Menschen eine Stimme zu geben oder ihnen dabei zu helfen, ne, ihre Stimme zu finden und dann eben, ne, wie man miteinander leben möchte, egal in welchem Kontext.
Ja, ja, absolut. Und Business ist ein Tool dazu, was das ermöglicht. Schöne Perspektive, ja, stimmt. Gleichzeitig ist Business halt, egal, ob wir jetzt 20, 40 oder 80 Stunden die Woche arbeiten, das ist ein nicht unwesentlicher Teil des Lebens, ne, und der darf halt auch uns entsprechen und Spaß machen.
Sollte sogar, sollte sogar, ja, absolut. Absolut. Äh, passend dazu, um das Ganze rund zu machen, ähm, stell dir mal vor, du dürftest jetzt nur noch einen einzigen Post veröffentlichen. Was würde denn in dem Post stehen, fiese Frage, ne?
Ich leite, ich leite über, während du vielleicht noch nachdenkst, aber vielleicht ist es auch sehr nahliegend. Ähm, fiese Frage, äh, aber ich glaube, dass, äh, äh, das ginge ein bisschen zurück auf einen meiner immer wieder erfolgreichsten Posts, äh, der da ganz ursprünglich, glaube ich mal, hieß, ich will alles. Ne, also ich glaube, dass, äh, Ja, schön. Das ist so die Quintessenz, ne, also so alles zusammenzubringen oder sich alles zu ermöglichen, ne, wie man es, gar nicht mal unbedingt immer nur, wie man es möchte, ne, aber was einem wichtig ist.
Ja. Also die Sachen, die, äh, mir fehlt das deutsche Wort, ne, auf Englisch ist es dieses Non-Negotiable, also so was so unverhandelbar ist, ne, wo man sagt, okay, nee, also, ne, wenn ich mich wirklich entscheiden muss, da, da mache ich keine Abstriche, da mache ich keine Kompromisse, ne, und diese Bereiche des Lebens, des Businesses, ne, unter diesem, ich will alles zusammenzufassen, ne, also die müssen erfüllt sein, ne. Da, äh, ist kein, naja, dann machst du das halt nicht. Ja.
Oh, das bringt super schön auf den Punkt, höchst Gänsehaut, finde ich toll. Weiß nicht, wann du den zuletzt veröffentlicht hast, aber der darf gerne mal wieder raus. Ähm, ist, glaube ich, schon ein bisschen her. Ja, ja, finde ich, finde ich sehr cool, bringt das super auf den Punkt.
Lena, vielen lieben Dank, ähm, dass du dir Zeit genommen hast und, äh, hier im Brandly Barista zu Gast warst. Magst du, äh, noch ein bisschen kurz sagen, wo findet man mehr über dich, äh, wenn ich mehr darüber wissen will? Wie du arbeitest, äh, vielleicht deinen Post demnächst mal lesen will, wo auch immer. Ähm, was sind so deine Kanäle?
Also, auf den sozialen, ne, meine Website heißt nach wie vor noch familienleicht.de, also, ne, wie kinderleicht, nur mit Familie. Ähm, ich glaube aber, Lena Busch ist auch schon, also, ne, sollte man auch finden, ähm, auf den sozialen Medien ist es eher Lena Busch, beziehungsweise Lena Busch Business auf Facebook, Lena Busch Familienleicht. Aber, ne, also, im Zweifel ist man mit Lena Busch Familienleicht in welcher Kombi auch immer da ganz gut bedient. Sehr schön.
Und einen Podcast hast du auch, mach ich auch schon. Genau, genau. Genau, sehr cool. Äh, den findet man auf allen Kanälen.
Der heißt auch irgendwie ganz platt nur, ne, dein Online-Business mit Lena Busch. Also, das, äh, auch da findet man's eigentlich. Trinkt aus, um was es geht. Ja, ganz simpel.
Ich bin ja schon auch Freund der sprechenden Titel meistens. Irgendwie. Oder, oder gar nicht sehr einfallsreich in Marketinghinsicht, wie man, wie auch immer man sagen will. Äh, genau.
Und den Podcast findet man auch auf der Website. Yes, perfekt, super. Vielen lieben Dank. Vielen Dank für deine Zeit.
Wir verlinken natürlich alles in den Shownotes im Beitrag unter dem Video. Wir produzieren ja hier multimedial. Und, ähm, genau. Ich freue mich, ganz viel von dir zu lesen und bin gespannt, wie die Reise weitergeht.
Ich danke dir. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Interview mit Lena Busch: Business auf deine Art