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Schon alles gesagt?! – Warum Wiederholung im Branding wichtig ist

·16 Min.

„Ich habe schon alles gesagt – ich wiederhole mich ständig.“ Ich spreche heute darüber, warum das Wiederholen so wichtig ist. Kennst Du das Gefühl, ALLES schon gesagt zu haben? Das ist gar nicht das Problem – denn die Wiederholung ist im Personal Branding das A und O. Wenn mir Jemand sagt, er habe schon alles gesagt – dann sage ich Nein und Ja. Warum Nein? Dein Thema entwickelt sich stetig weiter – vielleicht nicht Dein Kernthema an sich, aber Einflussfaktoren ändern sich. Du entwickelst Dich natürlich auch weiter. Deine Ansichten ändern sich. Warum Ja? Es fühlt sich vielleicht erstmal seltsam an, wenn Du dich wiederholst. Aber das Wiederholen empfehle ich Dir. Personal Branding hat etwas mit Wiedererkennungswert zu tun – dazu gehören Wiederholungen. Ich empfehle Dir vor allem das Wiederholen von Dingen, die Dir wichtig sind. Wie z.B. Werte, bestimmte Betrachtungsweisen und auch das, was Du verkaufen willst. Denn dann verknüpfen Menschen das mit Dir. Wenn Du dazu noch mehr wissen willst, und Teil meiner TrueBrand-Academy sein möchtest, dann melde Dich unbedingt bei uns unter podcast@julianheck.de. Gerne lade ich Dich auch ein zum Live Training zum Thema "Personal Branding" am 31.03.2022. Sehen wir uns? Bleib Dir treu, Dein Julian
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Du Julian, irgendwie, ich habe schon alles gesagt, ich wiederhole mich ständig, ich weiß nicht, was ich posten soll. Ja, meine Antwort darauf ist dann, wiederhol dich. Und warum das so wichtig ist, das klären wir in dieser Episode. Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn jemand ein halbes Jahr Marketing macht und dann sagt, Julian, ich wiederhole mich ständig, im Prinzip habe ich meine Contentliste schon leer gepostet.

Ja, was willst du denn die nächsten 20 Jahre dann veröffentlichen, wenn du jetzt nach einem halben Jahr oder Jahr schon ein Problem hast? Also natürlich will er gar nicht herablassend sein, ich verstehe natürlich das Problem dahinter, weil man so das Gefühl hat, die wichtigen Dinge, in meinem Fall jetzt, was ist Personal Branding und was muss ich da beachten und Tipps dazu und zu jedem Kanal vielleicht was gesagt und damit hat es sich. Irgendwie hat man das ja schnell durch, aber tatsächlich ist es ja so, dass man das auf verschiedenste Art und Weisen aufbereiten kann. Und dazu kommen wir auch gleich noch in dieser Episode.

Aber das Gefühl, alles schon gesagt zu haben, ist auf der anderen Seite auch gar nicht so schlecht, denn Wiederholungen sind im Branding das A und O. Wiederholungen sind im Branding das A und O. Warum habe ich das jetzt wohl wiederholt? Okay, also wenn mir jemand sagt, ich habe das Gefühl, alles schon gesagt zu haben, dann sind im Prinzip meine zwei Antworten immer Nein und Ja.

Was kann man dazu tun? Also, warum Nein? Weil, ja zum einen, dein Thema entwickelt sich weiter. Das heißt, wenn du vor einem Jahr mal eine Content-Ideenliste, wie ich es ja immer empfehle, gemacht hast und notiert hast oder vor zwei Jahren oder vor drei Jahren oder vor fünf Jahren, wie auch immer, dann hat sich dein Thema garantiert in irgendeiner Form weiterentwickelt.

Jetzt ist es so, ich mache das einfach mal in meinem Beispiel fest. Personal Branding, Selbstvermarktung ist Selbstvermarktung. Positionierung ist Positionierung. Da entwickelt sich jetzt per se vielleicht nicht ganz so viel weiter.

Aber es gibt immer in jedem Bereich irgendwelche Trends, irgendwelche Entwicklungen, irgendwelche aktuellen Ereignisse, die Einfluss darauf haben. Das heißt, was wir machen könnten, ist ja immer das Thema, was wir haben, in einen aktuellen Kontext zu setzen. Und da ist es wirklich egal, ob das Thema jetzt wie in meinem Fall Selbstvermarktung, Positionierung, Branding ist oder ob es, weiß ich nicht, Arbeitsrecht ist oder ob es sowas ist wie, weiß nicht, was machst du, Webdesign oder Fotografie oder wie auch immer. Das sind ja auch so Themen, die sich, also gerade so Fotografie, wobei das entwickelt sich auch weiter.

Ja, also meistens gibt es eigentlich Themen, wo sich dann bestimmte Dinge neu ergeben oder neu hinzukommen oder von außen beeinflusst werden. Gerade Stichwort Digitalisierung hat ja extrem viel Einfluss auf ganz, ganz viele verschiedene Themen und Branchen. Das heißt, in meinem Beispiel könnte das zum Beispiel sein, dass ich sage, ja, das Thema entwickelt sich weiter, indem ich zum Beispiel sage, Personal Branding auf TikTok. So, TikTok, neuer Kanal, ja, also von außen kam was Neues auf mich zu oder auf die Branche zu, auf das Thema zu und dementsprechend spreche ich dann darüber.

Das stand vor fünf Jahren auch nicht auf meiner Ideenliste, würde aber heute draufstehen. Oder sichtbar werden mit Audio-Livestreaming. Ja, das ist zum Beispiel so ein Trend, den ich wahrnehme oder den ich kommen sehe, wenn ich es in meine Glaskugel, die ich hier nicht habe, aber wenn ich da reinschaue, dann würde ich sagen, das Thema Audio-Livestreaming, das ist eins, was die nächsten Jahre für uns interessant wird. Darüber könnte ich heute sprechen oder schreiben, konnte das aber vielleicht vor ein paar Jahren noch nicht, weil das Thema einfach nicht aktuell war.

Das ist das eine, das Thema entwickelt sich weiter. Das nächste ist, du als Person, als Unternehmerin, als Unternehmer, als Selbstständiger oder als Angestellter natürlich auch, auch du entwickelst dich ja weiter. Deine Expertise wird größer, ja, du hast ja mehr Erfahrung. Deine Erfahrung wird natürlich auch größer, ja, das verändert sich.

Du gehst ja nicht, du gehst tiefer ins Thema rein vielleicht. Du hast Dinge, ja, selbst erfahren, ja, selbst durchlebt, bei anderen beobachtet, ja, das alles verändert, ja, teilweise dann auch die Ansichten. Ich würde vielleicht heute die ein oder andere Podcast-Episode, die ich vor fünf Jahren aufgenommen habe für meinen alten Podcast, nicht eins zu eins jetzt wieder veröffentlichen. Auch da, ne, haben sich einfach Dinge verändert und ich habe da inzwischen vielleicht einfach ein bisschen andere Sicht oder habe das durch mehr Erfahrung, hat sich das einfach verändert, indem ich jetzt Dinge, weiß ich nicht, kritischer hinterfrage oder indem ich Dinge als inzwischen falsch beurteilen würde.

Ja, so, also die Dinge verändern sich auch. Ein klassisches Beispiel bei mir ist zum Beispiel, Beispiel zum Beispiel, jetzt hatten wir es zum zweiten Mal, warum eine Positionierung nicht zwingend spitz oder thematisch spitz sein muss. Ich habe früher immer kommuniziert, ne, es muss messerscharf sein und super spitz und ja, spitz macht es auch einfacher, aber es muss eben nicht thematisch spitz sein. Warum das so ist, ja, kannst du ja denken, dazu gibt es demnächst auch mal eine eigene Episode.

Das sind also Dinge, die ich heute anders sehe und die du vielleicht in deinem Thema, in deiner Branche heute auch anders siehst. Also allein dadurch kommst du ja schon auf neue Ideen. Insofern ist dieses Gefühl, alles schon gesagt zu haben, auch nur halbrichtig, deshalb hier als erstes ein Nein, weil eben sich Dinge verändern und dadurch neue Dinge entstehen. So, aber ich habe ja gesagt, es gibt auch ein Ja, du hast irgendwie vielleicht schon an einem gewissen Punkt mal alles gesagt, alles in Anführungszeichen, und solltest dich deshalb öfter mal wiederholen.

Und wiederholen fühlt sich erstmal für die meisten ein bisschen seltsam an, weil sie ja, weil wir, ja, ich spreche jetzt mal von mir, ich kenne das von mir auch, weil ich das Gefühl habe, Mensch, ich habe jetzt schon so oft über das Thema Personal Branding gesprochen oder schon so oft erklärt, warum es wichtig ist, mit seiner Persönlichkeit rauszugehen. Oder ich habe schon so oft durchgekaut, was jetzt bei einem LinkedIn-Profil wichtig ist zu tun oder zu optimieren. Ja, also diese subjektive Betrachtungsweise, Mensch, verstehen sie es denn nicht? Langweile ich die Leute nicht?

Das kenne ich super, super, super gut. Aber, ja, und das ist jetzt der wichtige Punkt, Branding, Personal Branding, aber Branding im Allgemeinen, heißt ja, für etwas Bestimmtes zu stehen. Die zentrale Frage ist ja immer, wofür stehst du? Und Branding bedeutet auch, den Wiedererkennungswert zu erhöhen.

Und dafür braucht es nun mal Wiederholungen. Wenn ich jetzt beispielsweise sage, ja, Werteorientierung im Marketing ist wichtig. Also, Werte zu kennen, Werte für sich zu definieren, Werte zu leben, Werte in die Kommunikation mit einfließen zu lassen, etc., das ist wichtig. So, und jemand anderes hat das einmal gelesen.

Dann ist einmal, in dem Fall, quasi keinmal. Weil die Person hat das vielleicht am selben Tag, morgen, nach einer Woche, nach einem Monat wieder vergessen. Oder zumindest vergessen, dass das eine Haltung ist, die ich eben stark vertrete. Oder, wenn jemand einmal gehört hat von mir, Personal Branding ist mehr, als einfach Fotos von sich zu veröffentlichen.

Oder Personal Branding ist mehr, als ein Logo zu haben und ein tolles Design. Wenn man das einmal gehört oder gelesen hat, dann ist das wieder weg. Oder es ist zumindest nicht mit mir als Person verknüpft, nicht mit mir als Marke. Und genau das ist ja, was wir schaffen wollen.

Ja, ich habe in der allerersten Episode gesagt, erfolgreiches Personal Branding ist, wenn wir quasi Herz und Hirn unserer Zielgruppe erreichen. Und genau dann bei der Zielgruppe präsent sind, wenn bei ihr Bedarf entsteht zu einer Sache, für die wir eine Lösung haben. Also braucht es ein gewisses Grundrausch. Die Leute müssen checken, Personal Branding, Julian, Julian Personal Branding.

Und dafür braucht es Wiederholung. Ja, es braucht Wiederholung, um in den Köpfen anderer etwas zu verankern. Und jetzt ist natürlich die Sache, verankern bedeutet zum einen ganz klar naheliegend das Thema, ja, Personal Branding, Julian, Julian Personal Branding. Oder Webdesign auf eine simple Art und Weise.

Sandra, Sandra, Webdesign auf eine simple Art und Weise. Nur als Beispiel jetzt, du kannst es ja für dich ja übertragen. Aber es bezieht sich eben nicht nur auf das Thema, ja, es muss nicht nur eine Verknüpfung existieren zwischen Thema, Person, Thema und Person, sondern auch beispielsweise in Bezug auf Werte. Ja, ich muss, wenn ich einmal darüber spreche, Authentizität ist für mich ein wichtiger Wert.

Und deshalb, ja, beispielsweise schneide ich hier auch nicht jegliches M oder irgendwelche Verhaspler oder was auch immer raus, sondern ich lasse das drin. Oder ich zeige mich in Videos mit Hoodie oder mit T-Shirt und nicht mit Hemd, weil wenn mich Kunden irgendwo sehen oder wenn sie mir begegnen, in echt, in Anführungszeichen, offline, dann trage ich eben auch Hoodie oder T-Shirt. So, also, ne, Authentizität. Wenn ich das jetzt einmal irgendwo erwähne, einmal darüber schreibe, dann verbindet mich ja keiner mit, oh, Julian und Authentizität.

Oder Julian ist authentisch. Das muss ich immer, immer, immer, immer wieder tun. Gleiches gilt für Eigenschaften oder für bestimmte Merkmale. Jetzt stell dir mal vor, du hast einen bestimmten Dialekt.

Bei mir ist es vielleicht das Hessische, was ein bisschen durchkommt, ne, deshalb ist es auch ein Isch und wie auch immer, ne. Hast du es vielleicht auch schon gemerkt an der einen oder anderen Stelle. Wenn ich das jetzt verbergen würde und ich würde das immer nur mal einfließen lassen oder meine Liebe zu Kaffee würde das nur mal einfließen lassen oder sehr selten oder sogar nur einmalig, dann bleibt das ja nicht hängen. Genauso ist es mit meinen Produkten oder mit deinen Produkten, mit deinen Lösungen, die du anbietest, mit deiner Dienstleistung, meinetwegen.

Auch das musst du immer wieder erwähnen, bis die Leute checken, aha, du bietest dieses Produkt an. Julian bietet die True Brand Academy an. Die True Brand Academy gehört Julian. Ja, das braucht es, Wiederholungen, Sorgen dafür, in den Köpfen der anderen etwas zu verankern.

Und jetzt ist es so, ich möchte dir noch einen Tipp mitgeben. Was wichtig ist, ist, wenn du deinen Content hast und wenn du vielleicht auch mal eine Ideenliste geschrieben hast, dass du regelmäßig die Perspektiven veränderst. Ja, also das Thema Profiloptimierung LinkedIn als Beispiel heißt ja nicht, dass ich jetzt einmal schreibe, die fünf besten Tipps, um sein Profil zu optimieren. Punkt.

Ja, und auf die Art und Weise mache ich das entweder immer wieder oder gar nicht mehr, sondern ich kann da ja neue Perspektiven reinbringen. Nicht immer nur die fünf Tipps, sondern die häufigsten Fehler. Beim nächsten Post ist es vielleicht die drei Best Practice dafür. Oder ich zeige auf, wie kann man sein Profil dafür nutzen, um ein aktuelles Angebot zu bewerben.

Oder, oder, oder. Also immer das eine Thema, LinkedIn-Profil, aus verschiedenen Perspektiven behandelt. Ja, auch dadurch kommst du auf neue Ideen. Du wiederholst zwar, aber du wiederholst nicht, indem du das eins zu eins so wiedergibst.

Weil dann wird das natürlich irgendwann langweilig. Oder indem ich eben Ereignisse, ja, das aktuelle Geschehen mit einbeziehe, wenn das in irgendeiner Form Sinn macht. Oder aktuelle Entwicklungen in deiner Branche. Ich habe eben schon von Trends gesprochen.

Bei mir sind das vielleicht aktuelle Social-Media-Kanäle. Oder aktuelle Formate, ja, die sich neu ergeben. Livestreaming, Audio-Livestreaming, Podcast war es irgendwann mal und so weiter und so fort. Und die Art der Aufbereitung variieren.

Wenn du vor einem Monat zum Thema Profiloptimierung LinkedIn einen Beitrag geschrieben hast, der einfach nur aus Text und einem Foto besteht, dann machst du jetzt vielleicht in einem Monat ein Karussell-Post daraus. Und machst in drei Monaten daraus ein kleines Video. Und in fünf Monaten ein kleines Interview mit einer Person, deren Profil du optimiert hast. Ja, weißt du, was ich meine?

Also die Art der Aufbereitung variieren für dasselbe Stück Content. Das sorgt allein schon dafür, dass du zwar wiederholst, es aber a, dir nicht langweilig wird und b, natürlich auch nicht den Lesern oder Zuschauern oder Zuhörern. Und dazu, letzte Sache will ich noch was sagen. Die Haltung ist ja, nicht zu sagen, obwohl ich das kenne von mir selbst, du bist deine Community oder ich bin meine Community.

Weil, was wir veröffentlichen, bekommen ja nicht alle aus der Community mit. Wenn ich jetzt sage, ach Gott, darüber habe ich doch die letzten vier Wochen schon dreimal gesprochen oder dreimal geschrieben, bedeutet das ja nicht, dass meine Community komplett das immer gesehen haben. Dass sie auch sagen, oh Gott, jetzt schreibt der Julian schon zum vierten Mal darüber. So ist es ja nicht.

Jeder Beitrag wird ja nur an einem Teil zu einem Teil ausgespielt. Das sehen nicht alle, dann die, die es sehen, nehmen es nicht immer komplett wahr oder lesen es nicht. Ein Teil vergisst es wieder. Das heißt, wenn uns etwas als, oh Gott, jetzt ist es aber langsam langweilig erscheint, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch bei den anderen so ist.

Und dafür gibt es auch ein schönes Bild, wo das sehr extrem, das Gefühl sehr extrem ist. Und das ist nämlich bei einem Launch, in einer Verkaufsphase. Ich sage immer, wir müssen so oft für unser Produkt werben, dass wir selbst schon so ein bisschen das Gefühl haben, boah, jetzt nervt es. Weil dann nervt es die allermeisten anderen noch nicht, weil die haben es ja noch nicht so oft gesehen wie wir selbst.

Ja, also das ist wichtig. Bedeutet, unterm Strich, Wiederholung ist fürs Branding essentiell. Ich empfehle dir ganz bewusst Dinge zu wiederholen, die dir wichtig sind. Unter anderem eben Werte, bestimmte Betrachtungsweisen und das, was dir wichtig ist.

Und wenn du was verkaufen willst, natürlich auch das, was damit in Zusammenhang steht. Denn dann verknüpfen die Menschen mit dir das, was du dir vorstellst. Und genau das ist Personal Branding. In diesem Sinne, ich wünsche dir ganz viel Spaß bei der Anwendung.

Wenn du Fragen dazu hast, melde dich gerne. Komm in meine True Brand Academy, wenn du mehr in Sachen Personal Branding und wie Personal Branding dein Business beeinflusst, lernen möchtest. Wenn du dich mit anderen austauschen willst. Und ansonsten hören wir uns jetzt erstmal in der nächsten Episode wieder.

Bleib dir treu, dein Julian. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!