Feintuning lohnt sich – kleine Veränderungen mit großer Wirkung
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Suchst du manchmal nach diesen richtig großen Veränderungen, die dein Business dann zum Abheben bringen? Ich sag dir was, es braucht häufig gar nicht diese 180-Grad-Drehung, sondern häufig langt es, Feintuning zu betreiben und die richtigen Stellschrauben zu finden. Und wie das gelingt und welche Beispiele es dafür gibt, das verrate ich dir in dieser Episode. Ja, wenn etwas nicht ganz so läuft oder wir den nächsten Gang einlegen wollen, dann brauchst du nicht immer diese Änderung um 180 Grad, einmal die komplette Wendung, sondern es reicht manchmal, dass wir die Kleinigkeit suchen, die wir verändern.
Wir sind ja hier im Branding Barista Podcast, deshalb liefere ich dir einfach mal ein Beispiel, um das zu verdeutlichen, aus dem Bereich des Kaffeebrühens. Ja, ich hab ja eine Siebträgermaschine und erfreu mich daran, jeden Morgen aufs Neue. Und da ist es tatsächlich so, wenn ich eine neue Bohnensorte bekomme und die muss ich dann an der Mühle richtig einstellen, ja, damit der richtige Mahlgrad rauskommt, dass der Kaffee nicht sauer wird oder auch nicht bitter wird, dass es richtig durchläuft im richtigen Tempo und so weiter und so fort. Und da ist der Mahlgrad sozusagen ein Faktor.
So, ist es zu grobkörnig oder ist es zu fein etc. Und das ist bei jeder Bohnensorte ein kleines bisschen anders. Und da ist es so, dass ich an dem Rad nicht komplett was verändern muss, sondern es sind immer nur Kleinigkeiten, ja, es sind immer nur kleine Veränderungen am Rad, die dann entscheiden, ist das Ergebnis gut oder nicht so gut. Das heißt, nur weil es eine kleine Veränderung ist, heißt das nicht, dass das Ergebnis dann dementsprechend auch nur ein bisschen besser oder schlechter ist, sondern, ja, wie eben im Business, eine kleine Veränderung kann richtig viel Positives erzeugen oder eben auch, der Schuss kann auch nach hinten losgehen. Eine kleine Veränderung sorgt dafür, dass ich eben in irgendeiner Form einen Rückschlag erlebe.
So, und ich habe dir mal so ein paar Beispiele mitgebracht, was so eine 180-Grad-Veränderung sein kann, die wir eigentlich suchen, die es aber häufig gar nicht braucht. Klassiker in meinem Bereich ist zum Beispiel die Positionierung. So, die Positionierung müssen wir jetzt komplett ändern. Einmal, ne, quasi nach oben, nach unten ziehen, nach rechts, nach links und was komplett Neues erfinden, braucht es gar nicht.
Ja, häufig braucht es das nicht, außer natürlich, du hast das Gefühl, ne, oh, irgendwie, ne, das funktioniert gar nicht, aber, oder willst du was komplett anderes machen, aber es braucht häufig nicht eine komplette Veränderung der Positionierung, sondern es reicht da, Feintuning zu machen oder wir sind oft immer auf der Suche nach dem neuesten Produkt, ja, und wieder ein neues Produkt machen und wieder ein neues Produkt machen. Dabei würde es häufig reichen, wenn wir das aktuelle Produkt besser machen oder eben anders verpacken, ne, oder den Funnel anders gestalten, so, aber da Feintuning betreiben, statt immer wieder was Neues zu machen oder die Website jetzt komplett neu gestalten, ne, auch da 180-Grad-Drehung, Warum eine komplett neue Webseite? Muss in vielen Fällen auch nicht wirklich sein, sondern häufig reicht es dann zu sagen, okay, ich reduziere, mach vielleicht erst mal One-Pager oder ich ändere an der aktuellen Webseite. Häufig bringt eine komplett neue Webseite nicht wirklich komplett neue Ergebnisse.
Ja, das ist der Punkt. Oder zu sagen, ich will einen komplett neuen Social-Media-Kanal bespielen und lass dafür einen anderen gehen. Ja, wenn man irgendwo an dem Punkt ist und das gut überlegt hat und das zur Strategie passt, kann man das natürlich machen. Ja, deshalb kommen ja auch einige Sachen LinkedIn zu mir.
Aber es ist nicht so, dass wir, wenn wir merken, wir kommen nicht voran, jetzt plötzlich was ganz anderes machen müssen. Ja, die Suche nach dem nächsten großen Shift, sozusagen, die ist nicht immer notwendig. Häufig sind das die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Und der wichtige Punkt dabei ist, wir müssen versuchen, die richtigen Stellschrauben zu finden, die eine entsprechende große Wirkung haben.
Oder ich spreche ganz gerne von einer Hebelwirkung. Wir müssen was suchen, den richtigen Hebel finden, der eine große Hebelwirkung hat. Der also quasi, wenn wir den Hebel betätigen, auf der anderen Seite was Großes auslöst. Und ich habe mal drei Aspekte rausgesucht, die es dafür aus meiner Sicht braucht.
Und zwar einmal Experimente, zweitens Reflexion und drittens Wissen. So, und wir fangen mal beim ersten an. Der erste Punkt sind Experimente. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir Dinge ausprobieren, was wir bisher nicht ausprobiert haben.
Mit der Haltung, Experimente brauchen keine Perfektion. Das heißt, wenn wir mal statt eines, weiß ich nicht, statt des klassischen Posts, den wir sonst veröffentlichen, mal eine Sache daran verändern, einen anderen Einstieg finden oder das Visuelle verändern oder so. Oder statt immer Fotos zu machen, mal ein Video. Also Kleinigkeiten verändern im großen Thema Content.
Aber eben Dinge, die wir noch nicht gemacht haben. Oder statt immer Videos zu machen, mal Live-Videos. So, das kann zum Beispiel ein Hebel sein. So, was es auch braucht, ist Reflexion.
Also, immer wieder zurückzuschauen. Dafür nehmen sich übrigens viele nicht die Zeit. Ich habe auch lange dazugehört, immer wieder zurückzuschauen und zu schauen, was funktioniert, was funktioniert gerade nicht. Was mache ich nur, weil man es machen soll?
Ja, weil andere sagen, das ist gut. Und was hilft mir aber vielleicht gar nicht? Also, vielleicht stellst du fest, du mühst dich jede Woche ab, um einen Newsletter zu schreiben. Aber über den Newsletter gewinnst du einfach keinerlei Kunden.
Ja, und zwar schon seit einem Jahr nicht. Oder seit zwei Jahren nicht. Oder wie lange du das auch immer machst. Oder du machst schon ewig Zeiten Facebook und betreibst eine Facebook-Seite, aber merkst, über die Facebook-Seite kommt gar nichts.
Ja, und es müssen ja nicht immer Kunden sein, die nicht kommen, sondern es können ja auch andere Kennzahlen sein, an denen du merkst, diese Maßnahme bringt nichts oder diese Maßnahme bringt auf diese Art nichts. Ich habe auch gleich das E-Mail-Marketing nochmal als Beispiel für eine kleine Stellschraube, was man da drehen kann. Das heißt, zu reflektieren und ehrlich zu hinterfragen, welche Maßnahmen laufen gerade so ein bisschen ins Leere, ist unheimlich wichtig, um dann diese Maßnahmen nicht komplett sein zu lassen, sondern erstmal anzupacken und zu gucken, welche kleinen Stellschraube gibt es da, an der man drehen kann. Und dann braucht es natürlich auch Wissen, der dritte Faktor, nämlich Wissen von Leuten, die es entweder schon besser gemacht haben wie du, Unternehmer, die weiter sind, Selbstständige, die weiter sind, oder eben Berater, Mentoren, die sich täglich mit diesen Themen auseinandersetzen.
Deshalb kommen ja zum Beispiel Menschen zu mir in Sachen Positionierung oder in Sachen Markenaufbau oder Marketingstrategie generell, um eben diese Hebel für sich herauszufinden. Der Klassiker ist immer die Positionierung. Aber dazu komme ich gleich nochmal mit einem Beispiel. Denn wir brauchen diese Stellschrauben, um quasi immer in die Optimierung zu kommen, in der Optimierung zu sein.
Klassiker ist eben die Positionierung. Jetzt könnte es zum Beispiel sein, dass wir sagen, wir belassen das Thema gleich, wir belassen auch die Zielgruppe gleich, also wir verändern jetzt nichts um 180 Grad, aber wir werfen einen anderen Blickwinkel auf diese Positionierung. Und sagen zum Beispiel jetzt im Bereich Fitness, ich sage jetzt nicht mehr, meine Botschaft nach draußen ist, wie, weiß ich nicht, Selbstständige Gewicht verlieren oder Gewicht reduzieren, sondern wie Selbstständige leistungsfähiger werden. Also, gleiches Thema.
Ich bin immer noch vielleicht im Bereich Fitness unterwegs, habe vielleicht immer noch die eigentlich gleiche Zielgruppe, die Selbstständigen oder die Vielbeschäftigten oder was auch immer. Ob das jetzt Sinn macht oder nicht, ist eine andere Frage. Aber habe eine andere Message, die ich nach draußen trage, einen anderen Blickwinkel und sage nicht Gewicht verlieren, sondern leistungsfähiger werden. Allein so ein kleines Beispiel, das ist natürlich nur ein Puzzlestück von vielen, kann eine gewaltige Veränderung erzeugen, auswirken.
Anderes Beispiel, Content. Ich könnte sagen, ich mache gleich viele Posts wie bisher auch. Ich bin natürlich im gleichen Themenfeld unterwegs, aber ich suche mir eine andere Verpackung. Und das ist übrigens eine der Sachen, die ich mit jedem meiner Mentees immer wieder mache.
An der Verpackung schrauben sozusagen. Heißt, Beispiel, statt immer wieder in der Wunde zu bohren, in meinen Posts, oder das Problem zu beschreiben und das immer wieder als Aufhänger zu nutzen oder mit den drei Tipps wie du und so weiter zu kommen, schaue ich jetzt, dass ich in mehr meiner Posts eine persönliche Story als Aufhänger nutze. Das heißt nicht, dass ich jetzt 100% persönliche Posts mache und 100% fachliche, sondern, ja, ist auch ein guter Tipp für dich, dass du schaust, wie kannst du eine persönliche Geschichte, eine Anekdote, etwas von früher, etwas von heute, wie auch immer, ein Learning, was du hattest, wie kannst du das als Aufhänger nutzen, um das Fachliche, was du transportieren willst, eben gut zu verpacken. Ja, weil die Verpackung ist ja wichtig.
Ich kann ja nicht sagen, ich habe eine tolle Praline, ja, acker mein Produkt und verpack die Praline aber im Schuhkarton. Ja, dann hast du ein geiles Produkt, aber keiner will das Produkt, weil viele gar nicht wissen, dass es cool ist. Ja, also die Verpackung ändern ist so eine Stellschraube, ja, unter dieser Stellschraube gibt es auch wieder verschiedene kleine natürlich, aber was viel bewirken kann. E-Mail-Marketing, anderes Beispiel.
Ich könnte sagen, ich mache gleich viele E-Mails, ja, verändere jetzt auch natürlich mein Thema nicht, meine Positionierung etc. bleibt, aber ich verändere meinen Fokus innerhalb der einzelnen E-Mails bedeutet, und das ist nämlich eine Stellschraube, die ich selbst erlebt habe bei mir, zu sagen, ich packe in eine E-Mail nicht mehr viele verschiedene Inhalte, ja, und gebe dir erst, weiß ich nicht, dazu einen Tipp und dann ist noch mein Blogbeitrag drin und dann habe ich noch dieses erlebt und dann habe ich noch drei Link-Tipps für dich und so, dann noch ein Zitat und so weiter und so fort, sondern ich habe pro E-Mail einen Fokus, ein Fokusthema, also ein Inhalt im Grunde pro E-Mail. Das war zum Beispiel so eine kleine Stellschraube, die bei mir die Öffnungsraten nach oben katapultiert hat. Also Mini-Veränderung im Grunde, die auch nicht für mehr Aufwand gesorgt hat, im Gegenteil, das hat für mich sogar den Aufwand reduziert, hat aber viel Positives ausgelöst. Letztes Beispiel, Verkaufsgespräche, Erstgespräche, Kennenlerngespräche, Klarheitsgespräche, wie auch immer du es nennst.
So, ich könnte sagen, ich mache die genauso lang, wie ich sie vorher gemacht habe, sagen wir mal 20 Minuten als Beispiel. Ich verkaufe danach das gleiche Angebot, aber ich verändere den Aufbau und das Einzige, die einzige Stellschraube, die ich jetzt hier meine ist, anstatt zu sagen, ich rede viel über das, was ich mache, über mein Angebot, höre ich einfach viel zu. Auch ein super wichtiger Tipp in Sachen Erstgespräche führen, viel mehr Fragen stellen und zuhören, anstatt selbst zu reden. Der, der verkauft, hat den geringsten Redeanteil erstmal.
So, allein auch diese kleine Veränderung kann deine Verkaufsgespräche erfolgreicher machen, also zu mehr Abschlüssen führen. Also das sind jetzt einfach mal Beispiele dafür, dass du nicht etwas komplett verändern musst, sondern Kleinigkeiten suchst, das aber wiederum positive Auswirkungen haben kann. Und jetzt gibt es natürlich da noch viel, viel, viel mehr Beispiele in der Positionierung, im Marketing, im Markenaufbau, generell im Business, im Selbstmanagement, wie auch immer. Es gibt in ganz vielen Bereichen diese kleinen Hebel, die ich suchen sollte und die nicht bei jedem gleich aussehen übrigens.
Ja, das wäre ja schön und einfach, sondern die ich bei mir suchen sollte oder mir Unterstützung holen sollte, weil das eben eine entsprechende positive Auswirkung haben kann. Und wenn du magst, dass ich mal bei dir schaue, was könnte so ein Hebel sein, dann kannst du natürlich gerne auch bei uns ein Erstgespräch, ein Klarheitsgespräch buchen. Kostet natürlich nichts unter julianheck.de slash tannin und wenn du sonstige Fragen hast, dann darfst du uns natürlich auch gerne kontaktieren an podcast.julianheck.de oder du meldest dich bei LinkedIn und Co. So, und jetzt würde ich sagen, hören wir uns in der nächsten Episode wieder.
Ich wünsche dir viel Freude dabei, deine Hebel und Stellschrauben zu finden und bin gespannt, was du berichten wirst. In diesem Sinne, bleib dir treu, dein Julian.