Zu wenig Reichweite? Zwei wichtige Faktoren!
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Also Reichweite. Entweder haben wir davon zu wenig oder die, die wir haben, ist irgendwie nicht so die richtige. Und woran das liegt und was wir dafür tun können, dass es besser wird, darüber spreche ich mit dir in dieser Episode. Ich weiß, Reichweite ist nicht alles.
Aber hey, ohne Reichweite ist auch irgendwie alles nichts. Ich glaube, das trifft das ganz gut. Und wir brauchen natürlich Reichweite, weil Reichweite ist Sichtbarkeit, Reichweite ist Aufmerksamkeit. Reichweite erhöht im Grunde den Topf an Empfängern, sage ich in meiner Community immer ganz gerne, erhöht die Zahl der Empfänger für unseren Content und natürlich letztlich dann auch für unsere Angebote.
Deshalb ohne Reichweite sind wir im Grunde Sender ohne Empfänger oder mit einer sehr geringen Anzahl an Empfängern. Das heißt, wir müssen uns mit Reichweite beschäftigen. Ich glaube, so viel ist klar. Und jetzt ist es aber so, dass du natürlich nicht unbedingt von vornherein tausende Empfänger brauchst, tausende Follower, tausende E-Mail-Abonnenten, in welcher Form auch immer dann die Reichweite beziffert wird oder dargestellt wird.
Das brauchen wir nicht zwingend, um Umsatz zu machen. Wir brauchen nur mehr von den richtigen Empfängern. Und richtig heißt ja in dem Kontext, es sind Leute, die prinzipiell interessiert sind an dem, was du tust. Das sind Leute, die prinzipiell sogar Geld in die Hand nehmen würden, dafür, dass sie von dir in irgendeiner Form was kaufen können oder unterstützt werden.
So, von denen brauchst du also mehr. Und jetzt gibt es aber zwei Probleme, die häufig dabei auftreten. Problem Nummer eins ist, das Nahliegende, entweder wir erreichen zu wenige, ganz simpel, wir erreichen zu wenige Menschen. Und Problem Nummer zwei ist, es reagieren zu wenige Menschen von denen, die wir erreichen.
Da können wir uns also drüber unterhalten, ist es die falsche Reichweite. Und ich will in dieser Episode über diese beiden Dinge sprechen, aber besonders über Letzteres. Was ist, wenn wir ja ein bisschen Reichweite schon haben, aber zu wenige davon reagieren oder dann letztendlich natürlich auch zu wenige kaufen. Denn für beide Probleme, aber wie gesagt, vor allem für Letzteres gibt es vor allem, es gibt natürlich viele Gründe.
Ja, es ist ja letztendlich ein Puzzle, besteht aus vielen kleinen Puzzleteilen. Aber es gibt zwei Gründe, die ich für besonders wichtig halte. Und zwar ist der erste Grund, dein Content ist nicht relevant genug. Das heißt, hier haben wir eindeutig ein Relevanzproblem.
Und der zweite Punkt ist, dein Content ist nicht gut genug verpackt. Hier haben wir also ein Verpackungsproblem. Und die zwei Dinge knöpfen uns jetzt mal vor. Wir fangen mal an mit dem ersten, mit der Relevanz.
Was heißt denn eine fehlende Relevanz zu haben oder keine Relevanz zu haben? Vielleicht erstmal der Begriff. Relevanz heißt ja, wir sind bedeutsam. Wir sind wichtig.
Wenn wir relevant sind, sind wir für jemand anderen wichtig. Oder umgekehrt gesagt, wir sind jemand anderem nicht egal. Und damit wir da noch ein bisschen tiefer eintauchen können, müssen wir uns ein bisschen auch mit der Zielgruppe beschäftigen. Relevanter Content braucht nämlich eine klare Zielgruppe.
Wir müssen uns nämlich damit auseinandersetzen, wen sprechen wir eigentlich an? Ja, also relevanter Content, damit wir Content erstellen können, der relevant ist, brauchen wir eine klare Zielgruppe vor Augen, weil natürlich die Zielgruppe dementsprechend entscheidet, ist das relevant oder nicht. Und je besser wir die Zielgruppe kennen und uns auch mit den Problemen, Bedürfnissen auseinandersetzen, mit der Situation, in der sie gerade steckt, mit den Emotionen, die sie gerade hat und so weiter und so fort. Thema Zielgruppe, das knöpfen wir uns auf jeden Fall auch nochmal vor.
Desto besser wir die Zielgruppe kennen, desto relevanteren, zugeschnitteneren Content können wir natürlich für diese Zielgruppe auch erstellen. Und jetzt wirst du es natürlich von dir selbst kennen, wenn du durch deinen Social Media Feed, durch deine Timeline scrollst, ob das jetzt Instagram ist oder LinkedIn oder wo auch immer, dann bleibst du natürlich an den Inhalten hängen, die für dich eine gewisse Relevanz haben, die für dich in deiner Situation gerade wichtig sind. Wenn du durch die Podcast Charts gehst oder durch die neuesten Episoden, dann hörst du dir die Episoden an, die für dich eine gewisse Relevanz haben. Aber jetzt muss natürlich der Anbieter oder die Anbieterin dieser Podcast Episoden überhaupt erst mal verstanden haben, was für die Zielgruppe relevant ist.
Das heißt, eigentlich bräuchtest du erst mal so ein richtig ordentliches Brainstorming, was ist relevant für deine Zielgruppe? Das könnte jetzt eine Aussage oder eine Aufgabe für dich sein. So, also Zielgruppenverständnis. Dann heißt es, relevanter Content ist also für mich in meiner Situation gerade wichtig.
Bedeutet, du wirst in deiner Follower-Schaft, in deinen Abonnenten, in welcher Form auch immer sich diese Reichweite zeigt, wirst du Menschen haben, für die ist dein Content heute relevant. Und du wirst aber auch Menschen haben, für die ist dein Content oder ein Teil des Contents vielleicht nicht heute relevant, dafür aber vielleicht morgen oder übermorgen. Oder du kannst etwas dafür tun, dass diejenigen, die dir folgen, quasi an den Punkt gebracht werden, wo es plötzlich relevant wird. Man kann seine Kunden auch an einen bestimmten Punkt erziehen, wo man sie gerne hätte.
Auch damit, wenn du Fragen hast, können wir uns gerne nochmal mit näher auseinandersetzen. Bedeutet, wir müssen die Relevanz unserer Zielgruppe erkennen, Probleme und Bedürfnisse erkennen, spüren, uns damit richtig auseinandersetzen mit Fragen, die deine Zielgruppe hat, mit Emotionen, denen sie gerade drinstecken und so weiter und so fort. Denn der häufigste Fehler ist, dass wir zu sehr die Expertenbrille aufhaben und nicht so sehr die Kundenbrille oder die Zielgruppenbrille. Wir müssen ja noch keine Kunden sein.
Ja, zu wenig die Zielgruppenbrille. Und häufig sprechen wir auch dementsprechend zu sehr in einer Expertensprache oder gerade bei Coaches haben wir so ein Coach-Sprech drauf, nutzen Begriffe, mit denen kann die Zielgruppe überhaupt nichts anfangen. Das heißt, Zielgruppenbrille aufsetzen, schauen, was ist relevant für die Zielgruppe und dementsprechend Content erstellen, damit mehr Menschen daran hängen bleiben. Ganz wichtiger Punkt, damit es überhaupt relevant ist.
Jetzt kommt aber noch eine Sache, die setzen wir quasi dort oben drauf. Und zwar habe ich ja gesagt, ja, Problem Nummer zwei ist oder Grund Nummer zwei, häufig ist die Verpackung von Inhalten schlecht. Und die Verpackung ist im Grunde die Art, wie deine Inhalte aufbereitet sind. Die Art, wie deine Inhalte präsentiert werden.
Das heißt, Beispiel, ja, der Inhalt ist ja das, was du sagen möchtest. Nehmen wir mal an, es ist die Praline. Es ist eine Praline. Auch ein Angebot könnte eine Praline sein.
Und die Verpackung ist jetzt, deshalb benutze ich ja diesen Begriff, genau das, wie du diese Praline jetzt verpackst. Also wie du etwas sagst, wie du etwas anbietest. Auch eine Landingpage ist eine Verpackung im Grunde. Jeder Post, wie du ihn aufbereitest, ist eine Verpackung.
Und zwar nicht nur visuell, sondern auch inhaltlich. Dazu kommen wir gleich auch nochmal, ja, durch die Art der Tonalität etc. Jetzt ist es so, wir bleiben nochmal bei der Praline. Du könntest natürlich jetzt eine Praline wundervoll verpacken, sodass es genau deiner Zielgruppe entspricht, weil du weißt, deine Zielgruppe liebt das Feine, liebt eher das Zurückhaltende, mag es nicht bunt, nicht schreiend. So, und steht auf dieses sehr hochwertige, exklusive.
Oder du steckst deine Praline in einen Schuhkarton. Und das genaut letztlich den Unterschied. Und häufig ist es so, dass wir tolle, relevante und richtig, richtig gute Inhalte haben. Richtig gute Tipps, um es mal auf den Punkt zu bringen.
Und diesen Tipp verpackst du aber in einen Schuhkarton. Ja, aber dein Tipp ist eben kein Schuh, sondern ist die Praline. Das heißt, wir müssen für das, was wir transportieren möchten, die richtige Art der Verpackung oder die richtige Art der Aufbereitung finden. Bedeutet, ja, die Verpackung muss eben zur Zielgruppe passen.
Auch da spielt die Zielgruppe nämlich wieder eine wichtige Rolle. Heißt, ich könnte zum Beispiel sagen, meine Verpackung ist eher quietschend bunt, auffällig, so ein bisschen, weiß ich nicht, pink und neonfarben, wie auch immer. Und dementsprechend erstelle ich auch Grafiken, die in dieser Richtung gestaltet sind und nehme Schriftarten, die auffallen. Und nehme vielleicht Worte, die ein bisschen mehr reinhauen.
Oder, ja, die Verpackung, die Beiträge, das Visuelle, ist eher schwarz-weiß, ist dezent, in Grautönen, eine Serifenschrift. Ja, weißt du, was ich meine? Es kommt noch gar nicht darauf an, ja, wie die Praline ist und wie die Praline schmeckt und so weiter. Es kommt auf die Verpackung an.
So, aber es ist eben nicht nur das Visuelle, woran viele denken, sondern es ist auch die Tonalität. Nutze ich eher eine Jugendsprache oder nutze ich Hochdeutsch? Ganz platt gesagt, ja, spreche ich in vielen kleinen Hauptsätzen oder mache ich das in zig verschiedenen Nebensätzen und Einschüben und so weiter und dadurch ein bisschen schwerer verständlich, aber vermeintlich intellektueller? Nutze ich mehr, ja, Fachsprache und Fachwörter oder erkläre ich das simpel?
Welche Art von Storytelling mache ich? Ja, die Art des Storytellings ist im Grunde Verpackung. Ich sage ganz gerne meinen Kunden, wenn ihr einen Beitrag schreibt, dann ist die Message dieses Beitrages, das, was dieser Beitrag aussagen soll, sehr simpel. Das kann man manchmal runter reduzieren auf einen Satz.
Aber natürlich posten wir in der Regel nicht nur diesen einen Satz, sondern wir, jetzt könnte man im Negativen sagen, wir blähen ihn auf, das meine ich aber gar nicht, sondern wir machen ihn besser verdaulich, kreieren eine gute Verpackung, indem wir Geschichten erzählen, indem wir Persönlichkeit einbringen. Und die wenigsten machen sich darüber Gedanken, wie die Verpackung aussieht. Denn ist die Verpackung undurchdacht, ist die Verpackung unpassend, ja, dann bleiben dementsprechend auch nur wenige hängen oder es bleiben die falschen hängen. Das heißt, wir könnten Reichweite haben, aber vielleicht die falschen.
Egal, wie gut der eigentliche Inhalt ist. Ja, es gehört beides dazu. Sowohl der Inhalt muss stimmen, der muss relevant sein, als auch die Verpackung muss gut sein. Bedeutet, Fazit, Relevanz und die richtige Verpackung sind enorm wichtig, um Reichweite zu erzeugen und die Reichweite dann aber auch zu nutzen, die Reichweite zu halten und diejenigen, die da sind, auch korrekt zu bedienen.
Ja, das ist unerlässlich. Ich könnte dazu jetzt noch ewig viel erzählen, aber ich glaube, es kommt gut rüber, was ich damit meine. Wenn du Fragen hast zu dem Thema, wie bereite ich Inhalte auf, wie erstelle ich guten Content, der meine Zielgruppe berührt, der ankommt, Relevanz, Verpackung, Bedarf wecken, ja, dann schreib mir gerne eine E-Mail an podcast.julianheck.de oder komm gerne, wenn du das noch rechtzeitig hörst, bei meinem Training vorbei, jetzt am kommenden Donnerstag um 11 Uhr. Kostet nix, beziehungsweise, genau, melde dich einfach bei uns, wenn du mehr dazu wissen möchtest.
Ich freue mich sehr darauf, dich in der nächsten Episode wieder, nee, zu hören stimmt ja gar nicht, du hörst mich ja, also freue dich bitte auf die nächste Episode und genau, wir hören uns dann, sehen uns an anderer Stelle vielleicht oder lesen voneinander. Bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.