Schluss mit Content-Frust – So gehen dir nie Ideen aus
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Julian, was soll ich posten? Auf diese Frage habe ich eine Antwort. Und zwar diese Podcast-Episode. Ich verspreche dir, danach sollten dir die Themenideen nie wieder ausgehen.
Viel Spaß. Womöglich kennst du das ja auch, dass du nicht so wirklich weißt, was soll ich als nächstes posten? Was ist das Richtige? Was ist wirklich relevant?
Wofür interessieren sich die anderen? Was funktioniert gut und so weiter? Du hast ja schon mal alles gesagt. Irgendwo hat schon mal irgendwas stattgefunden.
Oder die anderen haben darüber schon mal geschrieben. Wobei, ich habe ja schon mal eine Episode aufgenommen hier im Branding Barista Podcast zum Thema, warum du dich wiederholen solltest und warum das fürs Branding wichtig ist. Kleiner Querverweis dazu, falls du die Episode noch nicht gehört hast. Aber diese Frage, was soll ich eigentlich posten, die höre ich eigentlich immer wieder.
Und wenn ich ganz, ganz, ganz ehrlich bin, dann verstehe ich die Frage eigentlich nicht, weil ich Ideen am laufenden Band habe. Natürlich verstehe ich die Frage und kann sie nachvollziehen und kenne auch die Thematik dahinter etc. Aber ich bin jemand, du musst mir nur eine Idee zuwerfen und bam, so. Ich kann daraus direkt was kreieren. Mache ich unter anderem auch in meinen Academy.
In der Blick über die Schulter Session, da machen wir nämlich genau das. Teilnehmer werfen mir eine Idee zu, wir entscheiden uns und ich lege los. Aber es geht ja nicht jedem so. Aber das Geheimnis, also in Anführungszeichen das Geheimnis bei mir ist, ich denke in Content.
Ich denke im Grunde den ganzen Tag in Content und lasse mich auch überall durch alles Mögliche inspirieren. Und das ist, glaube ich, auch einfach die Haltung, die hier den Unterschied macht. Aber keine Sorge, damit beende ich jetzt die Episode nicht, sondern ich gebe dir auch noch einige handfeste Tipps, wie du dieses Content-Problem oder die fehlenden Themenideen, wie du dem aus dem Weg gehst und eigentlich immer einiges in petto hast. Und es gibt aber, bevor wir da loslegen, einige Voraussetzungen, würde ich es mal nennen, die da wichtig sind.
Ja, dass man immer einen, ja, einen gefüllten Themenspeicher hat. Und zwar, das eine ist ganz klar selbstverständlich, ich weiß, aber ich sage es trotzdem dazu. Es ist wichtig, dass wir in einem Thema wirklich Experte sind, dass wir uns in einem Thema wirklich auskennen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Es gibt auch Fälle, wo man nicht unbedingt Experte sein muss. Man kann natürlich trotzdem alles Mögliche immer posten. Schon klar, aber ich sage jetzt mal die Zielgruppe, die auch diesen Podcast hören wird, dazu wirst du wahrscheinlich auch gehören. Da ist es wichtig, dass man wirklich eine Expertise hat, dass man sich darin auskennt, dass man auch nicht stehen bleibt.
Also am Ball bleibt, guckt, was sind Trends, was ist an Weiterentwicklung da, was verändert sich. Was hat sich über die Jahre vielleicht verändert und hier einfach wirklich am Ball bleibt. Expertise im Thema tief rein. Das ist das eine.
Die zweite Voraussetzung ist, und das ist eigentlich noch wichtiger, würde ich fast sagen, und zwar die eigene Zielgruppe zu kennen. Und ich weiß, es kommt, sagst du wahrscheinlich wieder auch, Zielgruppe und Persona und bla bla. Leg mal diesen klassischen Kunden-Avatar auf einem DNA-4-Blatt mal zur Seite. Die meisten sind nämlich viel zu oberflächlich, sondern es geht hier tatsächlich darum, die Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe zu verstehen.
Zu verstehen, wo stehen die denn? Was ist da der gemeinsame Nenner? Was ist der Ausgangspunkt? Welche Fragen hat die Zielgruppe gerade?
In welcher Problemlage stecken die? Was für Sehnsüchte hat die Zielgruppe? Also was ist für die Zielgruppe, anders ausgedrückt, relevant. So, und das muss ich wirklich, das muss ich 1a auf dem Kasten haben.
Und auch da natürlich am Ball bleiben, weil das kann sich natürlich auch verändern, je nach Branche, je nach Thema und je nach Situation. So, und dritte Voraussetzung, und das ist eher so ein bisschen auf einer anderen Ebene, hab Lust auf Content. Hab Lust und Freude, andere zu inspirieren. Glaub mir, das macht so vieles leichter, wenn du ständig nur diesen Druck im Rücken verspürst, wo dir jemand sagt, ey, du musst Content produzieren und du musst mal wieder was sehen lassen und Sichtbarkeit daran arbeiten ist super wichtig und so weiter und so fort.
Und du bist eigentlich jemand, der sagt, boah, oh nee, jetzt schon wieder irgendwie ein Video machen oder schon wieder einen Text schreiben, was auch immer dein Medium ist. Boah, das ist auf Dauer, das ist auf Dauer richtig schwierig, da Kontinuität reinzubringen, weil entweder muss man verdammt diszipliniert sein, damit man das durchhält. Im Idealfall hat man aber eine gewisse Freude daran und bleibt deshalb dran. So, und Freude daran zu haben und Lust auf Content zu haben, ist natürlich auch in meinem Fall die Voraussetzung, weil ich habe ja vorhin gesagt, ich denke in Content.
Und das würde ich natürlich oder mache ich natürlich nur, weil ich auch Freude daran habe, andere zu inspirieren. Das ist tatsächlich mein Antreiber. Okay, jetzt haben wir über ein paar Voraussetzungen gesprochen. Jetzt schauen wir uns mal konkrete Tipps an.
Und zwar, das ist tatsächlich so die Methode, die ich dir empfehlen würde oder die ich jedem empfehlen würde. Das ist auch das, was ich meinen Kunden häufig mache. Und zwar so eine Art, ja, umgetretenen Content-Baum zu kreieren. Oder auch andersrum.
Also ist egal. Es geht um so eine Struktur mit Verästelung. Und zwar kannst du dir vorstellen, du hast sehr wahrscheinlich ein Hauptthema. Ja, das steht ganz unten.
Wir bleiben jetzt mal beim normalen Baum. Ja, das Thema steht ganz unten. Bei mir ist das zum Beispiel Personal Branding. So, das ist das Übergeordnete, was über allem steht.
Okay? So, und jetzt überlege ich mir, ich würde mal sagen, drei bis maximal fünf Unterthemen, die zu diesem Thema Personal Branding gehören. Und die schreibe ich dann dementsprechend eine Ebene oben drüber. Das ist so ein bisschen wie eine Mindmap, kannst du dir vorstellen.
Bloß, dass der Begriff nicht unten, nicht in der Mitte steht in dem Fall jetzt. So, und bei mir ist das zum Beispiel, ja, Positionierung. Das gehört zum Thema Personal Branding. Ein weiteres Unterthema könnte sein Storytelling.
Ein weiteres Thema könnte sein Persönlichkeit. Ja, da geht es dann auch mehr um Branding. Wie bringe ich die Persönlichkeit ein, etc. pp. Und ein Unterthema könnte aktuell noch LinkedIn sein.
Ja, weil LinkedIn so, ja, einfach ein Bereich ist, in dem ich ein bisschen mehr mache aktuell. So, jetzt habe ich diese drei bis fünf Unterthemen. Bei mir sind es jetzt aktuell vier. Und jetzt gehe ich quasi wieder eine Ebene hoch und überlege mir zu diesen vier Unterthemen weitere Unterthemen.
Und das kann ich jetzt im Grunde Schicht für Schicht immer weitermachen, bis mir irgendwann nichts mehr einfällt. Sodass du immer tiefer in deine eigenen Themen eindringst. So, und jetzt ist es wichtig zu überlegen, was sind denn Unterthemen? Ich empfehle dir tatsächlich, in Überschriften zu denken.
Also, bei den Unterthemen der Unterthemen, ich hoffe, du kommst noch mit, bei den Unterthemen der Unterthemen ist es jetzt so, dass ich jetzt nicht aufschreiben würde, also ein Unterthema, sagen wir mal, von Positionierung. Ist jetzt nicht einfach nur Zielgruppe, ja, könnte es sein, aber spätestens davon wiederum ein Unterthema wäre eher sowas wie, warum, ja, wir hatten es jetzt gerade eben, warum die meisten Kundenavatare viel zu oberflächlich sind. Das würde ich mir aufschreiben, ja, weil wenn ich in so Überschriften denke, dann kann ich da auch, wenn ich später dann wieder drauf zurückgreife, viel mehr damit anfangen. Und ich denke auch von vornherein in Statements, ich denke von vornherein in Problemen oder in Lösungen, ja, die ich in den Content-Formaten dann unterschiedlich aufgreifen kann.
Oder ein Unterthema von LinkedIn könnte sein, warum das LinkedIn-Profil das Fundament ist, so. Oder warum du bei LinkedIn keine Kaltakquise-Nachrichten schreiben musst und trotzdem Kunden gewinnst. Könnte ein Unterthema sein. Ja, und jetzt kann ich ja wieder eine Ebene tiefer gehen und zum Beispiel sagen, was du statt Kaltakquise-Nachrichten bei LinkedIn machst, um Kunden zu gewinnen.
Oder ich greife gleich ein paar Punkte auf, warum Interaktion der Hebel ist, um etc. Ja, also ich kann da immer, immer tiefer gehen. Und wenn ich das mal gemacht habe, das ist nämlich auch das, was ich immer meinen Kunden mitgebe, dann sollte ich da mal mindestens auf 50 Themen-Ideen kommen. Ja, 50 Themen-Ideen. Und wie gesagt, du kannst damit viel, viel, viel mehr anfangen, wenn du nicht nur ein Wort aufschreibst, sondern gleich so in einem Problem oder in einer Warum-Frage etc. denkst oder in einer Überschrift denkst.
Ich empfehle dir hier auch tatsächlich mal, ganz klassisch, einfach alle W-Fragen durchzugehen. Fragen durchzugehen, die du hast von deiner Community oder auch von deinen Kunden. Auch das sind ja Themen-Ideen. Ja, Fragen sind ja Themen-Ideen.
Oder du nutzt Tools wie beispielsweise den Keyword-Planner von Google oder irgendein SEO-Tool, mit dem du Keywords recherchieren kannst. Oder du nutzt ein Tool wie Answer the Public. Auch extrem wertvoll. Ist in der Basic-Nutzung auch kostenlos bis zu einem bestimmten Umfang.
Auch da bekommst du zu einem bestimmten Begriff enorm viele Themen-Ideen, die unter anderem nämlich auf den W-Fragen und auf der Google-Suche basieren. Und ich würde ergänzend immer noch überlegen, damit wir nicht nur bei Themen bleiben und beim Fachlichen, welche Geschichten und Anekdoten kannst du dazu erzählen? Also was fällt mir ein zum Thema Zielgruppe? Was fällt mir ein zum Thema Storytelling?
Was fällt mir ein zum Thema LinkedIn und zu den verschiedenen Unterthemen? Weil das macht es natürlich dann nochmal lebhafter und das macht es auch vor allem, ja, das macht vor allem den Unterschied letztendlich. Weil du ja dann deine Sichtweise drauf einbringst, weil du deine Geschichten einfließen lässt und so weiter und so fort. Okay, also ich empfehle dir so eine Content-Baumstruktur, um auf Themen zu kommen.
Das ist Tipp Nummer 1, mein langer Tipp. Tipp Nummer 2 ist, und das klingt erstmal ein bisschen abstrakt, könnte ich mir vorstellen. Geh mit offenen Sinnen durch den Tag. Geh mit offenen Sinnen durch den Tag.
Also, hab Augen und Ohren auf, beobachte und für ein Ideenbuch, ja, ich würde dir unbedingt empfehlen, ein Ideenbuch zu führen, wo du alles Mögliche notierst, was dir an Ideen aufkommt. Ich will dir mal ein paar Beispiele bringen. Wenn ich Gespräche hatte, ja, ob das jetzt ein Mentee-Call ist, ja, oder ein Kundengespräch, was ich jetzt gleich in einer Viertelstunde habe, oder wenn ich ein Buch gelesen habe, oder wenn ich gerade eine Weiterbildung mache und irgendwelche Livestreams verfolge oder Videos anschaue, oder wenn ich einfach in Social Media unterwegs bin, oder wenn du vielleicht ein Journaling, eine Journaling-Routine hast und dir da bestimmte Ideen kommen. All diese Dinge sind Möglichkeiten, oder all diese Tätigkeiten sind Möglichkeiten, um auf Ideen zu kommen.
Deshalb habe ich am Anfang gesagt, nochmal, ich denke in Content. Wenn ich natürlich nicht in Content denke, wenn ich das gar nicht auf dem Schirm habe, dass daraus Content-Ideen entstehen könnten, dann kann ich mir natürlich danach auch nichts notieren, ja, oder währenddessen. Aber im Grunde kommt in all diesen Situationen, kommt immer etwas hervor, was sich auch für Content eignet. Und im Zweifel mache ich es so, wenn ich mal wirklich keine Idee haben sollte, was eigentlich nicht vorkommt, dann schaue ich einfach, ich sitze gerade hier in meinem Homeoffice, in eigener Raum, dann schaue ich hier durch den Raum oder schaue mein Bücherregal an und greife mir da irgendwas raus.
Wenn ich jetzt hier zum Beispiel durch den Raum gucke und ich sitze jetzt gerade vor meinem Bildschirm, dahinter ist meine Kamera, eine Spiegelreflexkamera, das ist in dem Fall meine Webcam. Und dahinter ist eine Whiteboard an der Wand. Und ich könnte zum Beispiel einen Social-Media-Post machen, in dem ich erkläre oder verrate, warum ich trotz aller Freude an der Digitalisierung und an digitalen Mitteln immer noch ab und zu am Whiteboard stehe und dieses analoge Tool nutze für Strategien oder für Brainstorming. Ist jetzt einfach nur passiert, weil ich hier durch den Raum geschaut habe oder wenn ich jetzt durch den Raum schaue, ich habe zum Beispiel an der Wand so Bilder hängen, das sind einfach so Kunstbilder, die sagen jetzt nichts Bestimmtes aus.
Ich bin auch kein Kunstpro und ich könnte jetzt was dazu schreiben, warum die Atmosphäre, in der man arbeitet, wichtig dafür ist, wie man inspiriert wird oder wie produktiv man ist oder wie auch immer, wie viel Freude man daran hat. Auch das entsteht jetzt gerade nur, weil ich jetzt live, während ich die Episode aufnehme, durch den Raum schaue. Mit offenen Sinnen durch den Tag gehen, Tipp Nummer zwei. Und final, Tipp Nummer drei, und das ist kürzer, sehr kurz, ganz kompakt.
Und zwar, ich habe einfach mal mich hingesetzt und einige Content-Ideen für dich zusammengetragen, für dich notiert. Also das sind bestimmte Dinge, natürlich nicht bestimmte Themen, weil es ist bei jedem unterschiedlich, aber bestimmte Dinge, die jeder für sich nutzen kann. Das sind häufig Fragestellungen. Ja, hast du bestimmte Storys zu erzählen?
Mach doch mal dies, zeig doch mal diese Facette oder jene Facette. Also es sind sehr konkrete Hinweise, keine Angst, ich zähle jetzt nicht alle internationalen Tage des, was auch immer, das Geld ist auf oder der Jogginghose und diese ganzen Geschichten, das ist da nicht drin. Wenn, dann ist es ein Tipp, dass man diese Dinge beachten kann. Aber ansonsten sind das wirklich 123 super wertvolle Ideen, die auch ein kleines bisschen ausgeführt werden.
Wie gesagt, meistens ist eine Frage dabei, eine kleine Anregung. Und das Ganze ist kostenlos, das kannst du dir einfach auf meiner Seite gegen, muss das immer betonen, gegen Eintragung einer E-Mail-Adresse, weil wir dich rund um dieses Thema Content, Storys etc. auch noch mit weiteren Tipps und Ideen versorgen, kannst du den einfach runterladen, kannst du auch abchecken auf julianheck.de slash 123-Content-Ideen, zusammengeschrieben, julianheck.de slash 123-Content-Ideen oder du schaust auf brandingbarista.de unter dieser Episode nach in den Shownotes, da findest du das Ganze natürlich auch sehr wertvoll, super Vorlage. Also ich habe darauf super tolles Feedback bekommen. Einige haben gesagt, sie haben dadurch wirklich eigentlich nie wieder einen leeren Themenspeicher, sondern können sich daraus immer was ziehen.
Und wenn daraus von den 123 Ideen 60 wirklich relevant sind, dann hast du da, glaube ich, schon eine ganze Menge gewonnen. In diesem Sinne, julianheck.de slash 123-Content-Ideen. So, und ich hoffe, mein Versprechen oder meine Andeutung ganz zu Beginn der Episode konnte ich einhalten, dass du jetzt spätestens danach dich ranmachst an die Arbeit, deinen Themenspeicher füllst, dein Ideenbuch anlegst und erweiterst und ja, quasi nie wieder einen leeren Themenspeicher hast. Und die Frage, was soll ich denn posten, nicht mehr so schnell auftaucht.
In diesem Sinne, ich wünsche dir ganz, ganz viel Spaß dabei. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen 123-Content-Ideen. Und wir hören uns dann in der nächsten Episode wieder, denn ich habe noch einige Ideen in meinem Speicher drin. In diesem Sinne, bleibt dir treu, viel Spaß und bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.