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Personal Branding ist keine Ego-Nummer

·10 Min.

Beim Personal Branding – geht es doch eigentlich nur um Dich, oder? Was Du heute für Dich mitnimmst - Selbstdarstellung ist gar nicht schlimm - Was ich mit Selbstdarstellung verbinde - Wie Du Selbstmarketing für Dich nutzen kannst Wir starten mal mit der Selbstdarstellung. Wir assoziieren zunächst etwas Egoistisches oder Negatives damit. Ist das wirklich so? Es kommt auf das WIE an. Wie stellen wir uns dar. Warum machen wir Selbstmarketing. Es geht nicht um unser Ego. Wir machen Selbstmarketing aus einer anderen Intention heraus. Wir erfüllen damit einen bestimmten Zweck. Machen wir uns sichtbar, um sichtbar zu sein oder um ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Die meisten Personen machen es für ein Ziel – Kundengewinnung. Wir zeigen unsere Expertise, wollen inspirieren, begeistern und Vertrauen schaffen. Mit unserem Selbstmarketing möchten wir Vertrauen aufbauen, wir bauen unsere Beziehung/en auf. Meine Vision ist kein Heck-Tower – sondern mit meiner Botschaft möchte ich viele Menschen erreichen. Ich möchte mich zeigen, um Dir eine Inspiration zu sein. Wie das funktioniert? Selbstdarstellung? Selbstmarketing? Personal Branding? Abonniere unbedingt und gerne diesen Podcast – darauf und auf viel mehr gehe ich in Zukunft ein. Ich hoffe sehr, und freue mich, wenn Du hier dabei bleibst und aus der Folge viel mitnehmen konntest. Lass uns sehr gerne vernetzen. Bleib Dir treu, Dein Julian
Transkript lesen (21 Absätze)

Automatisch transkribiert — einzelne Fehler sind daher möglich.

Sag mal, beim Personal Branding, da geht es doch eigentlich immer nur um dich, oder? Um dich, um dich, um dich. Nein, warum ich das nicht so sehe und warum Personal Branding keine Egonummer ist, obwohl es viel um dich geht, das verrate ich dir jetzt in dieser Episode. Julian, muss ich mich wirklich immer so viel selbst darstellen?

Muss ich mich denn so viel in den Mittelpunkt rücken? Das ist tatsächlich eine Sache, die werde ich ziemlich häufig gefragt und natürlich vor allem häufig von denen, die es eh nicht so haben mit dem Thema Sichtbarkeit. Vielleicht gehörst du ja sogar dazu. Ich übrigens gehörte mal zu dieser Kategorie, bin auch eher der Introvertierte, auch wenn das mit dem Thema Personal Branding und Sichtbarkeit vielleicht vermeintlich erstmal nicht so gut zusammenpasst, aber ist tatsächlich so.

Das ist aber vielleicht nochmal ein Thema für eine andere Episode. Jetzt geht es aber darum, Selbstdarsteller sein. Muss ich denn tatsächlich ein Selbstdarsteller sein? Ich will doch eigentlich nur einen geilen Job machen und ein paar Kunden dafür gewinnen.

Vielleicht fangen wir tatsächlich mal bei dem Begriff Selbstdarsteller an. Selbstdarsteller ist ja eigentlich erstmal kein Lob. Wenn ich jetzt sagen würde, Mensch, du, Johanna, bist aber eine Selbstdarstellerin oder du, Fritz, du bist ein Selbstdarsteller, dann würde sich da jetzt keiner geschmeichelt fühlen, glaube ich. Also wenn mir jetzt jemand sagt, Julian, du Selbstdarsteller, wäre ich jetzt wahrscheinlich erstmal nicht so begeistert.

Im Grunde ist aber Selbstdarsteller sein, Selbstdarstellung eigentlich nichts Schlechtes, ja, es ist nichts Schlimmes. Wie so oft kommt es ja dann aufs Wie an. Also wie tun wir das, ja, mit welcher Intention machen wir das? Denn mal ganz ehrlich, Selbstdarsteller sein, Selbstdarstellung ist ja für uns, und ich unterstelle dir jetzt einfach mal, dass es bei dir auch so ist, Selbstdarstellung ist für uns kein Selbstzweck, ja, ist kein Selbstzweck.

Das ist ganz, ganz, ganz entscheidend. Das heißt, worum es hier geht, ist die Intention. Warum machen wir denn dieses ganze Personal Branding? Warum machen wir denn Selbstmarketing, Selbstvermarktung?

Ich glaube auch, die Begriffe sind angenehmer, als zu sagen, ich bin Selbstdarsteller oder mache Selbstdarstellung. Das machen wir nicht, um, ja, um unser Ego irgendwie aufzupolieren oder um unser Ego zu, wie sagt man da, zu pinseln. Ne, so sagt man es, glaube ich, nicht, aber du weißt, was ich meine. Darum geht es überhaupt nicht.

Darum geht es vielleicht einigen wenigen. Darum geht es vielleicht auch einigen, die eher so im Influencer-Business unterwegs sind. Solltest du dort jetzt gerade unterwegs sein, bitte nimm mir es nicht übel. Auch da kann man es pauschal nicht sagen, aber da spielt das natürlich nochmal eine größere Rolle.

Wir machen Selbstmarketing, Personal Branding, aus einer anderen Intention heraus. Es geht nicht darum, das Ego aufzupolieren, sondern es geht darum, einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Und wir können uns da auch gerne mal sehr selbstkritisch fragen, wollen wir einfach nur gefeiert werden, um gefeiert zu werden? Wollen wir uns selbst darstellen, um gefeiert zu werden?

Oder geht es uns eher darum, andere zu inspirieren, in anderen etwas zu bewegen, ja, um daraus letztendlich dann natürlich auch Kunden zu gewinnen? Machen wir uns sichtbar, um sichtbar zu sein? Oder machen wir uns sichtbar, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Und ich würde jetzt mal unterstellen, dass es bei den meisten von uns so ist, oder bei fast allen vielleicht sogar, dass es darum geht, ein Ziel zu erreichen, nämlich unterm Strich, ja, ganz unten, unterm Strich geht es dann immer um Kundengewinnung.

Und es gibt verschiedene Dinge, die sozusagen so Zwischensteps sind, mit denen wir uns auch in dem Podcast noch ganz, ganz viel auseinandersetzen werden. Es geht beispielsweise darum, die eigene Expertise zu zeigen. Ja, es geht darum, andere zu inspirieren. Es geht darum, andere zu begeistern.

Und im Personal Branding geht es ganz, ganz viel darum, Vertrauen zu schaffen, eine Beziehung zu anderen aufzubauen. Ja, im LinkedIn vor allem, da nennt man das gerne Social Selling. Auch nochmal ein Begriff, mit dem werden wir uns auch nochmal auseinandersetzen an anderer Stelle. Aber es hat ganz, ganz viel mit Vertrauensaufbau zu tun.

Und das resultiert irgendwann in Kunden, das resultiert dann irgendwann in Umsatz. Und vielleicht kennst du das aus anderen Situationen oder von deinen Eltern oder von anderen, die selbstständig sind. Da werden Geschäfte ganz gerne bei gutem Essen gemacht. Ja, ich bin jetzt halber Italiener.

Das heißt, am liebsten, auch meine Geschäfte würde ich am liebsten irgendwie in einem italienischen Restaurant machen, bei einer guten Antipasti-Platte und bei einem guten Glas Rotwein. Und nach dem Essen dann natürlich noch ein guter Espresso. Das sieht meistens ein bisschen anders aus in der Realität. Aber du kennst das wahrscheinlich.

Geschäfte machen, indem man erstmal aufwärmt, indem man eine lockere Atmosphäre hat und eben nicht in einem Meetingraum sitzt und den Vertrag dann unterschreibt. Das heißt, auch da geht es ganz viel um Beziehungsaufbau. Ja, wir nähern uns an, wir finden Gemeinsamkeiten. Wir drehen auch mal ein paar Schleifen, indem wir über andere Dinge sprechen.

Und dann irgendwann kommen wir zum Punkt, da lässt es sich einfach leichter zusammenarbeiten, unterm Strich dann auch. Und eine Beziehung erleichtert somit das Verkaufen. Das kann man, glaube ich, so sagen. Und wenn wir jetzt Selbstdarstellung mal übersetzen in Selbstvermarkten oder sich authentisch in Szene setzen, um entsprechend dann auch potenzielle Kunden auf uns aufmerksam zu machen, dann, glaube ich, gelingt das für die einen oder anderen nicht mehr ganz so negativ im Vergleich zu du Selbstdarsteller, sondern du, der sich selbst vermarktet, um andere zu inspirieren, um eine Community aufzubauen, um eine Community aufzubauen, die dann letztlich auch von dir kauft.

Bedeutet, wenn du jetzt gerade noch so ein kleines bisschen haderst mit der Selbstdarstellung, dann mach erst da mal so einen kleinen Mindshift. Ja, es geht nicht darum, sich selbst darzustellen, um sich selbst darzustellen, sondern wir machen das um, Punkt, Punkt, Punkt. Ja, und das kannst du dann dementsprechend natürlich auch für dich durch verschiedene Dinge ersetzen, die für dich entsprechend wichtig sind. Und wir machen das auch nicht, um ganz viele Likes zu bekommen oder um viele Kommentare zu bekommen.

Natürlich spielt Reichweite etc. eine Rolle und Reichweite ist auch wichtig. Aber, und das ist vielleicht zum Schluss nochmal eine Sache, die ich dir mitgeben möchte, und dann will ich auch die Episode gar nicht künstlich in die Länge ziehen. Wenn ich von meiner Vision spreche, ja, dann ist meine Vision nicht, in einem großen Hecktower zu sitzen, mit so und so vielen Mitarbeitern und so und so viel Umsatz zu machen etc. Darum geht das mir gar nicht. Wenn ich meine Vision formulieren müsste, dann wäre es vielleicht eher, in einer Situation zu sein, wo ich meine Botschaft, nämlich Persönlichkeit, verbindet.

Bleib dir treu. Vertraue deine Einzigartigkeit. Diese Dinge, wo die noch mehr Reichweite bekommen, ja, mit dieser Botschaft noch mehr Menschen erreichen, mit dieser Botschaft noch mehr Menschen ermutigen, in die Sichtbarkeit zu gehen, und zwar auf eine eigene Art und Weise, so dass man sich selbst dabei wohlfühlt und so, dass sich andere davon angezogen fühlen, ja, genau weil du so bist, wie du bist. Wenn ich diese Botschaft noch mehr in die Welt hinaustragen kann, indem ich mich zeige, indem ich mich selbst darstelle, um jetzt wieder bei dem Begriff zu sein, mit dem die Episode angefangen hat, dann ist das für mich völlig in Ordnung.

Und wie das funktioniert, Selbstdarstellung, Selbstmarketing, Personal Branding, wir bleiben lieber bei den Begriffen, das verrate ich dir natürlich Stück für Stück hier im Branding Barista Podcast. Und wenn du magst, wenn du ein paar mehr Infos haben willst, ein paar mehr Tipps, ein bisschen mehr in der Tiefe das Ganze behandelt haben möchtest, dann schau doch gerne mal in unserer True Brand Academy vorbei. Das ist mein kostenpflichtiger Community-Bereich, in dem es regelmäßige Online-Trainings gibt, regelmäßige Power-Wochen, Q&A-Sessions und so weiter und so fort. Vor allem aber auch ganz viele Menschen, die eben Ähnliches vorhaben, die ähnlich ticken, die ähnliche Werte vertreten und sich auch auf den Weg gemacht haben, die eigene Botschaft zu verbreiten.

Wenn du Fragen hast dazu, schreib mir gerne eine E-Mail an podcast.julianheck.de, wenn dir die Episode gefallen hat, teile sie gerne in deiner Community und ich würde mich riesig freuen, wenn du jetzt einen Mini-Schritt gemacht hast hin in die Sichtbarkeit und dieses blöde Selbstdarsteller-Image ein bisschen beiseite legst, denn so schlimm ist das mit dem Personal Branding gar nicht. In diesem Sinne, wir hören uns in der nächsten Episode wieder. Bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.