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Timo Heinz im Interview: Online authentisch verkaufen (Teil 2)

·34 Min.

Im zweiten Teil geht es weiter um „Online authentisch verkaufen“ mit Timo. Auf die Frage, wie wichtig für Timo Personal Branding ist, antwortet er ausführlich. Für Timo darf das zusammenpassen – und er sieht es als Dreh – und Angelpunkt, gerade bei Beratungs- und Verkaufsgesprächen. Timo lässt uns auch an seiner Vision teilhaben - und was dahinter steckt. Timo will weniger Skriptverkäufer sehen, sondern mehr Authentizität beim Verkaufen. Und was sind die Schattenseiten am Unternehmertum? Darauf geht Timo ebenfalls kurz ein. Ihm ist es auch wichtig, dass mehr über die Durststrecken gesprochen wird. Zudem spricht er über eine weitere Schattenseite - das „Allein sein“ – bzw. Menschen und Umfeld, die man verliert, die den Weg nicht mehr mit einem gehen (können). Zum Schluss spricht Timo über seine drei Unternehmenswelten. Mehr über Timo findest Du auf seiner Website, sowie auf Instagram.
Transkript lesen (88 Absätze)

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Herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Branding Barista Podcasts. Du hast vielleicht die letzte Episode schon gehört, da war Timo Heinz zu Gast und wir haben über seinen Weg hierher gesprochen, was er jetzt macht und über Verkaufen und wie das Ganze authentisch funktioniert und genau da setzen wir jetzt weiter an. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Zuhören. Und jetzt kommt ja mein Thema ins Spiel, Personal Branding.

Wie wichtig ist denn für dich Personal Branding? Aber was glaubst du auch, wie wichtig ist für das Verkaufen Personal Branding? Oder wie kann es sich gegenseitig positiv oder negativ beeinflussen? Ja, ich glaube, extrem, extrem wichtig.

Ich habe dir gerade, wir haben im Vorgespräch kurz gequatscht, weil ich meinen Insta-Feed gelehrt habe und der jetzt auch so ein bisschen so eine neue Reise plane, um das Thema auch mehr irgendwie einspielen zu lassen. Aber summa summarum glaube ich, dass du an wenig Orten so krass deine Person, also solltest du selber deine Gespräche führen und noch kein Team haben. Viele von unseren Kunden haben mittlerweile so ein Team, aber wenn du selber deine Beratungsstrategie, Verkaufsgespräche, you name it, wenn du die selber führst, wo kannst du dein Branding krasser beeinflussen? Beziehungsweise, wo werden die Leute auch merken, ist dein Branding authentisch und echt, so wie du es deinen Kunden beibringst?

Oder haben die so eine Rolle aufgesetzt und auf einmal lerne ich die Person im echten Gespräch kennen und denke, wer ist das denn? So, voll der Mismatch. Das ist ja auch dein Thema, was du täglich auf Instagram oder mit deinen Kunden oder jetzt ja auch TikTok, Julian. Was du da regelmäßig machst, ist ja auch, das Thema Authentizität ist ja bei dir auch krass wichtig.

Und im Thema Verkaufen, stell dir vor, die Leute kommen da in den Call von dir und du bist auf einmal so ein, weißt du, so ein Julian, wo die denken, was ist er denn jetzt hier für ein Abzocker oder sowas. Insofern glaube ich, dass Personal Branding sich A, dadurch krass betreiben lässt, indem die Menschen nach dem Gespräch merken, ob die gekauft haben oder nicht, indem die merken, ey, ich habe den genau so kennengelernt, wie der nach außen sichtbar ist. Dann hast du ja Personal Branding durchgespielt, weil die Leute das dann ja, dann haben die so einen Haken gesetzt, in sich drin. Also alles ist validiert.

Wie du von außen wirkst, wie du im Gespräch, im persönlichen Gespräch bist, bist du wirklich so authentisch, legst du wirklich einen Fokus darauf, Mehrwert zu schaffen, hast du Spaß mit den Leuten, so wie du es immer sagst, isst du wirklich mit den Leuten eine Pizza oder machst du da irgendwie eine Marketingshow und schneidest da Leute. All das merken die Leute. Die Leute, die jetzt bei dir waren, du hast ja hier dein Pizza- und Content-Event gehabt, die Leute, die werden nie wieder an der Person zweifeln, die du durch Personal Branding kreiert hast, weil die die erlebt haben. Und insofern, glaube ich, ist das im persönlichen Verkaufs- und Beratungsgespräch über unsere eigenen Produkte Dreh- und Angelpunkt.

Und ich glaube sogar, wenn du jetzt die Verkaufsgespräche nicht führst, zahlt aber dein Personal Branding darauf ein, weil die Leute ja gewissen, also du hast ja im Prinzip, du bekommst ja zu Recht Vorschusslorbeeren, wenn man so will, weil du ja im Vorfeld schon Vertrauensarbeit geleistet hast. Genau. Und dadurch das Verkaufen einfacher fällt, als wenn es jetzt ein komplett kalter Lead ist. Ja, voll.

Ja. Und ich glaube auch, so Personal Branding mal weitergedacht, weil du, ich meine, du hast ja auch ein Unternehmen und eine Marke und da arbeitest du ja auch nicht nur alleine. Insofern ist es ja auch irgendwann von Personal Branding, geht es ja auch zu Branding. Und das ist ja auch was, wie schaffst du das, dass andere Menschen, also die zum Beispiel nachher vielleicht deine Verkaufsgespräche führen oder deine Kennenlerngespräche führen, dass die merken, ey, das ist die hecksche Art, um es mal in deiner Sache zu sagen.

Also wie merken die Leute, dass sie bei uns jetzt im Online-Business-Podcast irgendwie zu tun haben? Weil ich habe drei große Werte, die alles bestimmen. Jedes Produkt, jedes Programm, mein Lebensstil, meine Arbeit, mein Geld, alles. Zeit, Freiheit, Spaß.

Drei Dinge. So, die dominieren alles. Das heißt, ich will viel Zeit haben. Ich will, ne, also ich sage immer, ich will nicht die Rolex am Arm, sondern die Zeit, die die anzeigt.

Mega. Ich will, ähm, ich will, ich will Spaß haben bei allem, was ich tue. Und wenn das ein ernstes, in Anführungszeichen jetzt, die sehen die Leute nicht, aber wenn das jetzt ein Verkaufsgespräch ist, wo ich ein Coaching verkaufe... Im Video sehen sie es.

Genau. Aber machst du mit Video? Ja, natürlich. Julian, gut, dass ich hier den Greenscreen angeworfen habe.

Ich werde verrückt. Genau, wenn die Leute, äh, wenn die Leute ein Coaching verkaufen für 20.000 Euro, so, auch das, also, hätte ich jetzt gerade nicht im Angebot, also, kreiere ich, wenn du eins willst, melde ich, aber, ne, auch das würde bei mir immer der Fokus haben, das muss mit Spaß passieren, so, das bringt mir nichts, wenn ich dazu so eine andere Person werde. Und Freiheit ist einfach bei mir so ein Gut, wo ich sage, ich setze immer Freiheit, natürlich finanzielle Freiheit, so aus dem Buzzword, alles schön und gut, aber ich setze Freiheit für mich, ich habe einen kleinen Sohn, ich habe eine Frau, ich habe ein Bumovie gekauft, so, ich, also, ich hustle lieber zwei Stunden weniger und genieße die Freiheit mehr und, ähm, diese drei Sachen, Spaß, Zeit, Freiheit, die fließen bei mir überall mit ein, das ist das, was alles bestimmt. Egal.

Und das muss man auch merken, fast einen Faden verloren, und das muss man auch merken, wenn man mit anderen Leuten spricht, die bei uns arbeiten. Ja, das stimmt. Dass das alles dominiert. So, das ist, ja, das finde ich wichtig und das spiegelt sich im Verkaufen natürlich auch wieder, aber das ist so die Antwort auf diesen Branding-Gedanken, finde ich, also, wo der sich überall wiederfindet und diese Spitze von so einem persönlichen Beratungsgespräch, wo wir uns wirklich Zeit nehmen, 45 Minuten oder 60 Minuten mit einer Person eins zu eins zu sprechen, Das kann ja auch eine Person, wenn du dich da nicht drum kümmerst, kann das ja voll verkacken.

Klar. Und das, ähm, soll nicht passieren. Das soll nicht passieren. Hast du recht, ja.

Aber das, was du eben gesagt hast, das passt ganz gut zu der, äh, zu der Frage, die ich vorbereitet habe, weil du hast in deiner, äh, in deiner ersten Podcast-Episode oder in der neu ersten Podcast-Episode, ähm, über die Bedeutsamkeit gesprochen von deiner Vision oder von Vision generell und von dem Warum. Äh, warum findest du es wichtig und, äh, erzähl mal so ein bisschen, was ist deine, deine Vision und dein Warum? Also meine, meine Vision, äh, Vision muss ja immer kein erreichbares Ziel sein, aber ich habe eine ganz persönliche und die heißt, ähm, dass ich auf jeden Fall mindestens mal Deutschlands erfolgreichster Verkaufstrainer werden möchte. Mega.

So, das wird bei ganz vielen Leuten jetzt alles kaputt machen, wo die jetzt gedacht haben, als vielleicht ein ganz netter Typ, weil wir sind wieder konfrontiert mit dem Vertreter. Also ich, weißt du, ich habe jetzt den, ich habe jetzt den, den kommunikativen Anzug mit Krawatte angezogen. Das meine ich aber gar nicht so, sondern ich gebe die kleine Einschränkung, ähm, die halt für mich thematisch online authentisch verkaufen ist und ich möchte eine Mitte abbilden, ähm, in Deutschland oder am liebsten in dieser ganzen Welt, am liebsten im Dachraum mal minimum, diese Mitte zwischen diesem ekligen, also sorry, wenn sich da jetzt jemand angegriffen fühlt, der vielleicht zufällig deinen Podcast hört, glaube ich nicht, aber zwischen diesem ekligen Anzug, Ferrari, Rolex, Druck- und Skriptverkäufer, wo es nur darum geht, sich noch ein fettes Bürogebäude hinzustellen, noch einen Firmenwagen zu kaufen und so weiter. So, äh, für mich immer so der Part, wo ich mir denke, was, also ich gucke die Leute immer an, du kannst die Leute ja nur vor den Kopf, ich gönne jedem ganz viel Geld, ich will auch ganz viel Geld, finde ich ganz toll.

Klar, ist ja nichts Schlimmes. Aber ich gucke die Leute mal an und denke, was kompensierst du eigentlich? Das ist, ähm, so denke ich böse. Das ist das eine Extrem und das andere Extrem ist, dass Menschen das Thema Verkaufen nicht in die Hand nehmen, weil sie entweder Angst davor haben, es negativ behaftet sehen, lieber Online-Kurse verkaufen, alles irgendwie anonym auf Webseiten und so weiter oder gar nicht und denken, das Universum regelt das und, äh, ich mache in meiner Story hier, wenn du das Calling spürst, sende eine Flamme und so weiter, so dieses ganz, ganz andere Spirituelle.

Ja, herrlich. Ich finde, dazwischen gibt es die goldene Mitte noch nicht und die bilde ich ab und das heißt, authentisch sich um das Thema zu kümmern und menschlich meistern. Das ist meine Vision und, ähm. Willst du dann auch Europas Verkaufstrainer Nummer eins, äh, überholen?

Äh, das darf dann auf jeden Fall, äh, zeitnah passieren. Ja, äh, zeitnah, okay. Aber mit Zeit, Spaß und Freiheit bitte. Also muss nicht nächstes Jahr sein, ne?

Ja. Ähm, sonst habe ich nachher eine Frau und ein Kind weniger. Ja, genau. Und, äh, finanziellen Erfolg, das ist es mir nicht wert.

Ähm, genau. Und, äh, das, das Warum dahinter ist, äh, ganz einfach. Ähm, Verkaufen ist für Selbstständige und, äh, UnternehmerInnen das zentralste, wichtigste Thema, wenn es darum geht, alles andere zu realisieren. Das heißt, wenn ich keinen Umsatz mache, wenn ich nicht den Umsatz mache, den ich eigentlich brauche, dann kann ich kein Coaching für Personal Branding buchen und mich darum kümmern, weil ich auch die Zeit nicht habe, weil ich das Geld nicht verdiene, um mir die Zeit zu nehmen.

Und, äh, da hängt für mich alles, alles zusammen. Und wir haben Leute gehabt, die haben für 249 Euro Online-Kurse verkauft und, äh, haben das System umgestellt mit uns auf persönliche geile Gespräche, Strategie und vernünftige Preise und irgendwie auch persönliche Zusammenarbeit anstatt nur irgendwie abgedrehte Kurse. Ja. Ich sag mal, so eine Mischung, die du auch machst, ne?

Also, live Menschen echt zu begleiten als Mensch und nicht nur Kurse. Ja. Und, ähm, die einfach von, keine Ahnung, von 10.000 Euro Ergebnis im Kurs jetzt bei einer Viertelmillion Euro Umsatz im gleichen Zeitraum sind. Und das sind alles Menschen, die nicht irgendwie Geld nur verpulvern und sich dann die Rolex anziehen, weil natürlich ziehe ich die auch nicht an.

Solche Kunden ziehe ich nicht an, wenn ich mich so äußere. Aber, äh, mein Warum ist einfach, Menschen dahin zu bringen, dieses Thema zu meistern, um Zeit, Freiheit und Spaß in ihr eigenes Leben zu holen. Mega. Ähm, weil das wird dann mehr.

Mehr Umsatz schafft, mehr Freiheit, ähm, bringt dich vielleicht irgendwann dazu, dass du, keine Ahnung, nicht 3.000, 4.000 Euro im Monat, sondern mal 10.000, 15.000 Euro im Monat Umsatz machst, um irgendwie, dass sich dieses Herzblut auch auszahlt, ne? Ich sehe, es ist so viele Leute, die machen dauernd Content wie verrückt und, ähm, haben nicht mal, haben nicht mal irgendwie, ich will das jetzt nicht despektierlich sagen oder nicht irgendwie arrogant, aber haben nicht mal so 10.000, 15.000 Euro Umsatz, was ich jedem selbstständigen Unternehmer, Experten und Coach und so einfach sage, das musst du halt haben, damit du irgendwie auch, damit es dir gut geht, damit du ruhig pennen kannst und dann vielleicht auch ein Team mal aufbauen kannst und, ja, und gleichermaßen, also der zweite Part ist, warum es ist, das Thema wird einfach immer wichtiger. So in den nächsten, ich will jetzt nicht eine Dystopie aufmachen, aber in den nächsten 15 Jahren wird dieses Thema immer relevanter werden und es hat einen schönen Zeiteffekt. Ich bin der Überzeugung, dass das Thema immer relevant sein wird.

Also, wenn ich jetzt eine Ausbildung zum, keine Ahnung, irgendwas mache, was in drei Jahren von Maschinen übernommen wird, nicht so geil. Wenn ich jetzt den Skill, gutes, authentisches, ehrliches, verkaufen und beraten lerne, dann kann ich auch irgendwo, keine Ahnung, wenn es mein eigenes Business nicht ist, dann kann ich irgendwo für andere Coaches oder sowas verkaufen. Aber das wird immer eine lukrative und ein geiler Skill sein und das lernt man fürs Leben. Und mein Warum ist, dass alle Menschen, das werde ich nicht schaffen, das ist eher doch wieder visionär, aber dass alle Coaches, Berater, selbstständige Experten diesen Skill meistern und zwar mit Herz.

Ich will weniger Skriptverkäufer auf dem Markt sehen und mehr Menschen, die mit Leuten eine geile Zeit verbringen und gleichzeitig irgendwie auch wirtschaftlich wachsen. Ja, sehr cool. Sehr stark. Klingt gut.

Ich bin gespannt, was wir so sehen können in den nächsten Monaten, Jahren in der Hinsicht. Und ich erst. Du hast aber eben, du hast in der Podcast-Episode noch eine Sache gesagt, die ich ganz spannend fand. Du bist aber auch ein Stalker, Julian.

Als ehemaliger Journalist bin ich schon vorbereitet. Ja, stimmt. Ich vergesse es immer wieder. Warte, du kriegst einen.

Ja, genau, sehr schön. Nee, du hast über die, finde ich auch wichtig, darüber immer mal zu sprechen, über die Schattenseiten des Unternehmertums gesprochen, wobei du Schattenseite dann auch, glaube ich, wieder so besser relativiert hast. Ja. Aber sag mal, gibt das, also zum einen, was ist denn die Schattenseite des Unternehmertums?

Was würdest du sagen? Worüber finde ich, oder worüber, glaubst du, muss man auch mal sprechen in dieser tollen, heilen Social-Media-Welt, wo es ja immer nur Highlights gibt. Und gibt es auch irgendwas, was dich so ein bisschen nervt an dieser Online-Business-Bubble, weil darüber nicht gesprochen wird oder weil irgendwelche Schattenseiten auch verschwiegen werden? Ja.

Ja, eine Sache ist sehr subjektiv, aber dieses, also es gibt so einen Grundturnus in der Online-Business- und Coaching-Bubble auch, was Social-Media angeht. Also, na klar, eine heile Welt. Ich finde es auch okay, auf Social-Media einfach zu teilen, was super läuft. Dafür ist die Plattform da.

Wir wollen alle irgendwie schönes Leben sehen und so weiter. Alles toll. Ich finde, was gefährlich ist und das ist für mich eine Schattenseite, ist, wenn es Menschen suggeriert, dass es so diese One-Click-Lösung ist. Also, ich sage ganz ehrlich, durch Buchung unseres Coaching-Programmes, das wir jetzt die ganze Zeit gemacht haben, wirst du ja nicht erfolgreich.

Und wir haben auch immer sehr ehrlich in den Beratungsgesprächen zum Beispiel gesagt, pass auf, wir arbeiten jetzt hier drei Monate zusammen, wir versprechen dir keinen einzigen Euro, weil das unseriös wäre. Ich verspreche dir zum Beispiel, dass du in Zeitraum X alles gelernt hast, was du brauchst, um das zu meistern. Aber das Ergebnis kann ich dir nicht verkaufen. Das heißt, so ein Reality-Check, wo auch viele gesagt haben, okay, da waren die demotiviert, aber dann kaufen die lieber nicht, anstatt die mit falscher Motivation kaufen.

Eigenverantwortung, das ist doch wichtig. Genau. Und das finde ich eine Schattenseite von dieser heilen Social-Media-Bubble, dass dir überall die Quick-Lösung verkauft wird und die oftmals nicht die Realität abbildet. Und der persönliche Part ist immer, ich habe eine Podcast-Folge auch mal gemacht mit so einem Projekt, was ich gemacht habe, mit meiner Familie, mit dem Van mal zu verraten.

Und gleichzeitig das Business am Laufen zu halten. Und da habe ich auch gemerkt, ganz klar, dieses Ganze, ich kann von überall aus arbeiten, ich kann arbeiten, wann ich will und wo ich will. Das geht mir auf zwei Ebenen total auf den Sack. Punkt eins ist, dass für viele Menschen nicht umsetzbar, das heißt, es gibt Menschen, die wohnen einfach mit Familie unter einem Dach, nicht immer im Haus, sondern in einer ganz normalen Wohnung.

Die haben ihre Selbstständigkeit noch nicht so weit, dass sie irgendwie ein Büro haben, Office oder irgendwas. Die müssen alles irgendwie in eine Suppe, dann haben die keine Ruhe zum Arbeiten. Das ist so ein Lebensmodell, was echt erst, wenn du richtig, richtig krass Gas gibst und umsetzt. Dann kannst du das Realität wirken lassen, werden lassen.

Das heißt, ich bin davon überzeugt, dass das für jeden möglich ist. Aber was mich abfuckt, ist, dass es einfach immer so dargestellt wird, als wenn das dann sofort da ist und als wenn das für jede Konstellation möglich ist. Und ich habe so ein Projekt gemacht, in dem ich mit meiner Frau und meinem Sohn mal mit dem Wohnmobil verreist bin und mal gesagt habe, ich mache hier mal digitales Nomadentum. Ey Julian, das war der größte Scheiß überhaupt.

Es war einfach so, ich habe festgestellt und ich kann dir Insights sagen, wirklich von vielen echt erfolgreichen Coaches, mit denen ich Kontakt habe und viele davon sagen das Gleiche, dass sie merken, wenn die so Reisen und Urlaub machen, haben die gar keinen Bock zu arbeiten. Weil du wirst sehr schnell feststellen, eigentlich, wenn du so wegfährst in Urlaub und sagst, ja, ich finde das so geil, ich kann halt jetzt in den Urlaub fahren und ich kann hier am Pool und ich kann hier und arbeiten und da arbeiten und ich mache jetzt hier zwei Stunden Coaching und dann gehe ich an den Strand. Ey, ich finde das so kacke. Ich habe mittlerweile, merke ich, wenn ich Urlaub haben will, dann will ich Urlaub haben und ich finde das überhaupt nicht geil, gerade nicht mit Familie dann irgendwie, weißt du, dann hast du so Alltag, ich gebe dir eine Alltagssituation, ich habe einen Termin, einen Coaching-Call, wo ich denke, ah, ich kann ja prima vom Van aus und du bist ja jetzt hier der coole digitale Nomade, kannst ja alles machen.

Ja, dann pisst das draußen wie Sau und dann sitzt du zu dritt im Wohnmobil und dann kannst du mal schön gar nichts machen mit dem vierjährigen Sohn, der dir den Laptop auseinander nimmt, wenn du da zu lange dran sitzt. Das heißt einfach, das ist für mich, für mich ist es eine Schattenseite in dem Sinne, was wird draußen oft verkauft und für was ist wirklich umsetzbar und ich bin dafür mehr und das soll nicht negativ sein, sondern einfach mehr auch die Wahrheit da draußen ein bisschen mal auf den Tisch zu legen, einfach mal zu sagen, ey, das kann für dich das Zielbild sein, dass du am Strand zwei Stunden mit dem Laptop arbeitest und trotzdem im Monat fünf, sechs, zehn, 20.000 Euro verdienst. Aber, und das ist wirklich nicht so ein und gleichzeitig, sondern so ein aber, da führt ein Weg hin. Das ist so genau wie passives Einkommen braucht aktive Arbeit und dieser Weg dahin, das ist für mich der Part, der in der Schattenseite darstellt, weil sie nicht so oft besprochen wird.

Und es gibt Insights von so Business Coachings, die sagen, ey, fünf bis zehn Prozent unserer Kunden werden erfolgreich. Ich erinnere mich an ein Video von Calvin Hollywood, der auch mal so mit so einer Prozentzahl gesagt hat, so und so viele Leute werden nur erfolgreich und darüber darf mehr gesprochen werden und dann holst du dir auch die richtigen Leute an den Start, weil wer bereit ist, auch ein bisschen dafür zu bluten, sage ich mal, oder ein, zwei Jahre auch zu investieren, die scheiße schwer sind, der wird auch belohnt, aber wir sollten ehrlicher darüber sprechen, dass diese Anstrengung gebraucht wird und darüber liefere ich gerne Klarheit im Vorfeld und desillusioniere dann vielleicht ein paar Menschen, die kaufen dann nicht, aber hätten die irgendwas gekauft, dann wären die irgendwo so lang gelaufen und hätten gemerkt, Gott, das ist alles voll schwer, ist gar nicht so leicht, wie es mir verkauft wurde und das finde ich, ja, das ist eine große Schattenseite, über die nicht gesprochen wurde oder wird und das betrifft jetzt so diese Außenwelt, ne, das finde ich schwierig einfach und ja, das gefällt mir nicht so gut und das versuche ich so in persönlichen Gesprächen oder Verkaufsgesprächen, wird dir das bei uns jeder sagen, was brauchst du, was darfst du investieren an Zeit, an Geld, an Energie, wie sollte die Familienkonstellation sein und auch diese Frage, glaubst du da wirklich dran, also meinst du, du kannst das, bist du bereit, das zu opfern? Hast du Bock, das und das dann und dann zu machen, auch wenn du da eigentlich lieber andere Sachen, ist das mit deiner Familie abgeklärt? Unterstützt dich dein Mann, unterstützt dich deine Frau?

Wie ist das mit deinen Kindern so? Das sind doch wichtige Themen und nicht immer nur, ja, die Sonnenseite so zu verkörpern. Ja, das ist für mich eine Schattenseite, das Lebensmodell der Einzelnen nicht zu berücksichtigen. Absolut, ich muss kurz.

Stimmt mir dein Hund auch zu. Ich wollte gerade sagen, ich schneide kurz, ich muss nämlich die Tür aufmachen, muss sie kurz rauslassen heute. Ja, du brauchst nicht schneiden, ich erzähle noch, ich sage einfach noch eine zweite Sache dazu. Okay, mega, mach mal.

Wenn du wiederkommst, sage ich, ob ich versuche noch nicht. Ganz authentisch. Ja, das ist ganz authentisch und real hier, mit Hund. Genau, also zweite Schattenseite und das ist so eine Schattenseite vielleicht für die, ist übrigens sehr komisch gerade, ich sehe einfach Julian, ich rede jetzt zum leeren Stuhl.

Ich kann es auch Quatsch machen in seinem Podcast. Ich kann hier irgendwelche Knöpfe drücken. Das wird der Julian niemals mitbekommen. Das ist lustig.

Also, die zweite Sache, die eine Schattenseite ist vielleicht, falls du selber Coach bist, Dienstleister, Berater, also Anbieter und Online-Business-Owner schon sozusagen, dann ist für mich eine Schattenseite, das ist wirklich jetzt einfach eine persönliche, dass ich selber merke auch, dass es einfach immer wieder bedeutet, aus der Komfortzone raus zu gehen, an Grenzen zu gehen und dass die Schattenseite oft auch ist, dass man sehr alleine ist. Das heißt, so dieses, das wird zwangsläufig so ein bisschen vielleicht abgelehnt, aufgehoben klingt. Das kann ich gar nicht verhindern, aber ich komme aus einer Familie, wo nie viel Geld verdient wurde. So meine Mama ist Kindergärtnerin, mein Papa war sein Leben lang bei der Post-Telekom so und irgendwie, also alles so unterer Mittelstand sozusagen.

Also alles irgendwie normal, sage ich mal in Anführungszeichen. Und Geld war halt auch immer nicht jetzt sowas Positives und es war eigentlich, meine Kindheit ist jetzt nicht schlimm gewesen, aber natürlich oft von geprägten so, das muss nicht sein. Oder bei Wohnungen so, das kann man ja gar nicht mehr bezahlen oder so. Alle, die Geld hatten und ein schönes Auto waren, irgendwie Angeber und schlechte Menschen und Arschlöcher und so weiter.

Und was ich wirklich als Schattenseite lange empfunden habe und manchmal immer noch empfinde, ist, wenn du persönlich eine Reise machst mit deiner Selbstständigkeit, ist, also Business ist für mich immer Persönlichkeitsentwicklung pur. Es gibt keine krassere Persönlichkeitsentwicklung, als sich selbstständig zu machen oder Selbstständigkeit wachsend zu sehen. Und umso mehr du vorankommst sozusagen auf deinen eigenen Zielen, umso mehr verlierst du Menschen um dich herum, weil die das nicht mehr greifen können. Und wenn man sich selbstständig macht, viele, die das gemacht haben und jetzt vielleicht erfolgreich sind in ihrem Rahmen, wie sie es werden wollen, die können das bestätigen.

Das persönliche Umfeld bricht so ein bisschen auseinander. Du beschäftigst dich mehr mit Themen, die die anderen nicht mehr verstehen oder verstehen wollen. Du bist vielleicht dann auf jemand, der am Wochenende lieber irgendwie zu so einem Workshop oder zum Seminar geht, als irgendwie irgendwo anders an See zu fahren oder sowas. Und immer mehr Kleinigkeiten.

Und dann gibt es eine Sache, deswegen habe ich gesagt, zwangsläufig, vielleicht klingt es ein bisschen abgehoben, aber wenn du wirtschaftlich an einen Punkt kommst von zum Beispiel, ich sage mal, 50, 100.000 Euro Monatsumsatz, dann gibt es in deinem Umfeld nicht mehr viele Menschen, die das erreichen. Also das wird, umso mehr du wirtschaftlich vorankommst mit deinem Business, umso weniger Menschen in deinem Umfeld können dich nachvollziehen, können deine Probleme verstehen. Sag mal, wenn du zum Beispiel sagst, du machst jetzt 50.000 Euro Monatsumsatz, dann versteht jemand, der 5.000 Euro Monatsumsatz, der versteht deine Herausforderungen und Probleme gar nicht, weil der sich denkt, was geht bei dir ab, Alter? Das ist doch hier das Endszenario, was machst du überhaupt noch?

Das ist doch mega. Also er versteht nicht mehr die Probleme und wir haben aber an jeder Ebene, egal wo wir sind, auch wenn es nicht nur ums Geld geht, immer wieder Wachstumsprobleme, aber es werden immer weniger Menschen um uns herum, die das verstehen und uns begleiten können. Und das ist für mich eine Schattenseite, die ich so vorher nicht kannte, die man auch vorher nicht kennen kann, aber die ich nach wie vor regelmäßig durchlebe, wo ich an Punkte komme und denke, ey, wer kann mir helfen? Wie komme ich da raus?

Wie mache ich weiter? Also wie gehe ich damit um? Und ja, ich sage mal so, der Freund aus der Kindheit, der kann das nicht verstehen. Der denkt irgendwie, was ist mit dir los?

Du kannst dir doch kaufen, was du willst. Und so, wo ich mir denke, darum geht's ja gar nicht mehr. So, das ist halt, also das ist für mich eine Schattenseite. Menschen und das Umfeld stark, stark zu verlieren in vielen Punkten und teilweise auch wirklich, wirklich ganze, auch alte Freundschaften, die ich hinter mir gelassen habe, weil, weil die Basis, weil es keine Basis mehr gab und das war begründet in Unternehmertum, Online-Business, selbstständig sein und so.

Und ja, umso wichtiger sind Masterminds oder, oder, ne, ich glaube, du hast ja auch eine Akademie, wo Leute auch untereinander zusammenkommen, Live-Kreuz und so. Also das Umgeben mit Gleichgesinnten. Absolut. Also, ja, da würde ich sagen, das ist eine Schattenseite und die finde ich schwierig, nach wie vor.

Ich finde es mega, dass du das ansprichst. War gut, dass ich meine Hündin kurz rauslassen musste, dass du da noch mal traurigst. Sollte es sein. Ne, wirklich, weil ich stelle das, ich stelle das bei mir natürlich ein Stück weit auch fest, aber auch mit, ähm, in Gesprächen mit einigen anderen, die jetzt auch so auf der, ja, Selbstständigenreise oder auf der Reise vom Selbstständigen zum Unternehmer, äh, schon ein Stück weiter sind, denen echt teilweise der Austausch fehlt auf diesem Niveau.

Ne, es gibt ganz viel auch so, ja, ob das jetzt Masterminds sind oder, oder Memberships oder ähnliches für Gründer oder für die, die so, ne, auf dieser Reise sind, aber gerade das, was du jetzt auch erwähnt hast, auch was die Umsatzlevel angeht, fehlt, fehlt das teilweise, ne? Ja. Ja, und es ist dann, es fühlt sich dann manchmal, ähm, auch wenn wir das Umsatzding nochmal wegnehmen, das, was du jetzt gesagt hast, das fühlt sich halt manchmal, ähm, und das ist, glaube ich, wirklich was, was, was schwierig ist und da tatsächlich, da sterben Selbstständigkeiten und Business-Träume aufgrund von persönlichen Blockaden oder, dass die Persönlichkeit nicht mitwachsen, es schafft mitzuwachsen, dem Erfolg, wo du eigentlich hin willst, weil, sei mal ganz ehrlich, wir machen eine Mastermind, wir sagen jetzt hier, wir sind der Club, der eine Million Euro im Monat verdient, alles schön und gut, aber diese Mastermind und diese, diese, diese Runden, die machst du aus und dann sitzt du in deinem persönlichen Leben und hast manchmal die Herausforderung, dass dein eigener Partner oder deine eigene Partnerin dich nicht mehr versteht. Ja.

Und du, und, und du enge Freunde hast, wo du in Gesprächen merkst, du schweifst ab, hörst gar nicht mehr zu, denkst über andere Sachen nach und willst jetzt nicht unhöflich sein, aber du denkst dir, okay, was ist das für ein Problem? Also ich bin richtig schlimm geworden, was Probleme angeht. Für mich gibt es im Alltag kaum noch Probleme. Also ich muss mir Mühe geben, das meine ich ganz ehrlich, muss mir manchmal Mühe geben, wenn jemand so, äh, zu mir sagt, so, oh, und dann haben die das und das und das und das gibt's ja wohl nicht, das kann ja wohl nicht sein und da könnte man doch mal so und so.

Da muss ich schauspielern und sagen, ja, stimmt, das ist echt, ah, warum haben die das denn nicht gemacht? Obwohl ich innerlich denke, Alter, das ist ein Problem, Alter. Ich überlege gerade, wie ich hier, äh, in diesem Büro für den Mitarbeitern Arbeitsplatz erschaffe und die Sicherheit gewährleiste und wo ich im Datenschutz, weißt du, das ist so, äh, und du verlierst dieses Private oft und, äh, das ist sehr, sehr, sehr, sehr schwer und manchmal fühlt sich das unfassbar einsam an, wenn du mit vertrauten Menschen zusammen bist, aber dich komplett alleine fühlst, weil deine Problemwelt wo ganz anders stattfindet und da hast du die Leute dann eben nur mal zweimal die Woche im Coaching-Programm oder einmal die Woche in so einer Mastermind und vielleicht hast du noch eine Chatgruppe mit denen, aber das musst du auch haben, das ist auch total wichtig, aber dann machst du das aus und dann sitzt du zu Hause und denkst, okay, hier kann mich keiner verstehen. Das stimmt.

Das ist schwierig. Boah, sehr wichtiges Thema. Voll. Da könnten wir, könnten wir mal eine eigene Episode dazu machen oder so mal einen Talk, ne, mit, äh, mit eins, zwei anderen.

Das ist eigentlich, ist das, was, eigentlich das, was wir jetzt gerade machen, ähm, da hättest ja schon vorher auf Stop drücken können, eigentlich ist das ja genau dieser Austausch, über den wir gerade reden, äh, weil das, ne, weil ich hab jetzt kurz bei dir einen Schmerzpunkt getroffen, wir sind uns, wir, wir kennen das gleiche Problem und jetzt reden wir eigentlich schon drüber. Ja, klar, absolut. Das ist dieser Austausch, den viele halt nicht haben, ne, guck mal, wir sind jetzt hier connected, wir haben, wir haben beide irgendwie eine gute Connection zu vielen Coaches auf einem eigenen Level oder höher oder so, aber viele, die hier zuhören, vielleicht nicht und viele, die sich gerade selbstständig machen und in diesen ersten Wachstumsschritten stecken vom ersten oder zweiten Jahr und die haben das nicht und die fühlen das total und deswegen, ähm, glaube ich, ist das wichtig, ähm, ja, das immer auf dem Schirm zu haben, aber diese Schattenseite, ja, die darf halt da sein. Also, ich, wirklich, das zu akzeptieren, dass das dazugehört, das ist, glaube ich, das Wichtigste.

Ja, absolut. Man darf das nicht leugnen, man darf nicht überschwänglich sagen, nö, bei mir ist das nichts, also einfach zu akzeptieren, es wird diese Momente geben und die werden mit steigendem Erfolg tatsächlich mehr, also einsame Momente und mich versteht keiner und viel mit mir selber lösen und sich dann vielleicht auch in Masterminds oder größere Programme einkaufen, damit man diesen Kontakt zu den Leuten noch irgendwie kriegt, das ist Teil der Reise. Ja, absolut. Blick mal ein bisschen nach vorne, was ist denn Teil deiner, deiner weiteren unternehmerischen Reise?

Ich glaube, ich habe auch gehört, dass du gar nicht so vorhast, ne, jetzt ein, ein, ein riesen Team aus, weiß ich nicht, 20, 30, 40 Leuten aufzubauen oder zumindest keine Festangestellten in der, in der Menge. Wo geht deine Reise hin? Also es darf, darf natürlich da sein, also wenn das da hinwächst, ich bin der Letzte, der Wachstum verhindert, ich werde auch alles dafür tun, dass alles da draußen von uns gut, gut angenommen und gekauft wird und so weiter und wenn der wirtschaftliche Erfolg dazu führt, dass ich 30 Leute brauche, dann kann ich 30 Menschen Arbeit geben, das wäre, also ich sperre mich nicht, aber die Reise unternehmerisch ist eigentlich, dass wir jetzt erstmal, also wir werden drei Welten erschaffen sozusagen, rund um das Thema online authentisch verkaufen. Das eine ist, dass wir Menschen in einer Ausbildung, in einer wirklich zertifizierten Ausbildung diesen Skill beibringen werden, das heißt, wenn du zum Beispiel jetzt angestellt bist und keine eigene Idee für eine Selbstständigkeit hast, dann ist das halt ein super geiler Weg, um einen richtig coolen Skill zu lernen und dann im Grunde in einer, vielleicht willst du auch gar nicht selbstständig werden, vielleicht willst du auch dann angestellt bleiben, aber auf Angestelltenbasis zum Beispiel die Sachen zu befriedigen, die vielleicht dahinterstehen, ortsunabhängig, zeitunabhängig zu arbeiten und mit vier, fünf Stunden Arbeit, die man dann vielleicht für einen anderen Experten oder Coach macht, irgendwie ein vernünftiges Einkommen zu generieren, das heißt, das ist so die eine Welt, die andere Welt ist natürlich, dass wir weiterhin so gerade Coaches und Dienstleister dabei begleiten, nicht mehr so von Launch zu Launch zu leben oder nur noch über eine Website zu verkaufen, sondern dass wir denen so eine richtige Strategie an die Hand geben, um umsatzmäßig das zu erreichen, was die erreichen wollen und das Ding richtig durch die Decke zu treiben.

Das heißt, meistens ist die Transformation mal so von vier auf fünfstellig, auch wenn ich diese Begriffe auch schon nicht mehr hören kann oder von fünf auf sechs. Das ist unsere Kernkompetenz und die andere Welt, die wir aufbauen, die dritte Welt ist, dass wir, und das ist dieser Impact, wo ich gesagt habe, Deutschlands größter, das geht dann nicht um mich, sondern ich will eigentlich das Thema zum größten Thema machen. Das heißt, ich möchte, dass du als Coach zum Beispiel, nehmen wir jetzt mal dich, und sagst, hey, du willst auch unternehmerisch weiter wachsen und ich will jetzt zwei Leute haben, die meine Coachings, Akademie und Programme geil verkaufen. Aber ich will mich darauf verlassen können, dass die das menschlich machen, dass da der authentische Herzfaktor im Vordergrund steht und gleichzeitig wachsen, dann kannst du in Zukunft zu mir kommen und sagen, hey, du hast ja Ausgebildete da und wir schließen die über so eine Art Agenturdienstleistung einfach bei dir an, installieren die und dann hast du coole Menschen, die das für dich machen und nicht irgendwelche High-Ticket-Closer, die sich drei Word-Skripts zurechtgearbeitet haben und nur Angst im Menschen erzeugen.

So, das sind die drei Welten, die existieren, werden und die gerade jetzt auch schon wachsen. Und das ist unternehmerisch eigentlich alles. Und nur darum geht es mir. Alles, was dabei herumkommt, also wirtschaftlicher Erfolg, Geld und so weiter, der wird dann dazu führen, dass es entweder gibt es nachher 30 Leute oder es gibt 10 oder es gibt 300 Leute, keine Ahnung.

Aber darum geht es mir nicht. Es geht mir erstmal darum, so vielen Menschen wie möglich geil zu helfen. Ich bin jetzt kein Samariter. Ich möchte auch gutes Geld verdienen dabei.

Klar, aber dir geht es trotzdem um die Sache. Das passiert eh. Genau, mir geht es um die Sache und ich weiß, wenn ich das so durchziehe, was ich gerade gesagt habe, dann passiert das automatisch. Das wird zwangsläufig folgen.

Weißt du, was ich ganz lustig finde? Ich finde, dass eine ganze Zeit lang hat man sich oder haben sich viele definiert über Status im Sinne von irgendwas Materielles oder dann der x-stellige Umsatz. Und was ich so die letzten Monate wahrnehme, ist, dass sich viele eher profilieren über die Größe des Teams. Ja, ja stimmt.

So, dann geht es nämlich nur noch darum. Also sehr, sehr kurios. Ja, aber ich glaube, wir sprechen... Ich finde beides gleichermaßen seltsam, muss ich ehrlich sagen.

Ja, ja, voll. Deshalb, glaube ich, sprechen wir ja auch miteinander, weil wir da auf einer Wellenlänge sind. Timo, wenn man mehr über dich, über eure Angebote etc. erfahren will, man findet einen leeren Instagram-Account aktuell, aber da passiert demnächst was. Profi ist Profi.

Profi ist Profi, genau. Wo findet man noch was würdig? Ich habe nur die Reichweite behalten. Auch mein Statussymbol sind 11.700 Euro.

Ich wollte gerade sagen, einen neuen Account hast du nicht gegründet. Nee, habe ich nicht. Also, wenn man mehr erfahren möchte, ist das ganz einfach. Dann geht man einfach zu Instagram, drückt auf Folgen, wenn man einen leeren Instagram-Account sehen will.

Wenn man aber Bock hat, irgendwie zu schnattern über die eigene Situation und so weiter, immer anschreiben. Ich bin da immer sehr aktiv. Aber was ich eigentlich am meisten empfehlen würde, ist, das ist nicht interaktiv, das ist zuhörend. Aber weil wir uns gerade in dem Format befinden, den Online-Business-Podcast zu abonnieren, dann erfährt man eigentlich auch mehr über die Art und Weise, wie wir das Thema verkaufen, bearbeiten.

Man kann echt konkrete Hacks, Tipps mitnehmen. Also, allein den Podcast zu hören, das ist immer mein Anspruch, wird dich schon eine Menge, Menge, Menge voranbringen. Wir wissen natürlich beide, wenn man einen Podcast hört, setzt man nicht ganz so viel um, man lässt sich eher berieseln, aber dafür ist das da. Und ich würde sagen, Online-Business-Podcast hören ist eine geile Möglichkeit, um tiefer in das Thema reinzukommen, um zu gucken, passt mir der Typ, passt mir das Thema und so weiter.

Und das ist mir erstmal das Wichtige. Nehmt erstmal was Geiles mit, saugt euch ein bisschen mit Content voll, müsst nicht gleich was kaufen. Wenn ihr das machen wollt, keine Ahnung, dann schreibt ihm bei Instagram, hallo, ich möchte kaufen. Aber das ist nicht relevant.

Also, Podcast hören, finde ich cool und wenn man quatschen will, Instagram. Verlinken wir natürlich alles in den Shownotes. Wahnsinn, Wahnsinn. Perfekt.

So, Ende Gelände, oder was? Ende Gelände, wir sind genau bei einer Stunde, das wird sein, das ist eine Punktlandung. Ja. Vielen Dank, dass du dabei warst.

Ja, sehr gerne, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Kann ich noch ein paar Knöpfe drücken? Ja, komm, hau mal raus, was hast du zu bieten? Ich habe noch, warte.

Es wird sich ja kein bisschen ändern. Den habe ich auch immer dabei. No way. No way.

Arno Dübel ist auch immer dabei. Hier, eigentlich passend zum Thema. Here comes the money. Here we go.

Money talk. Das ist gut. Okay, reicht. Ich hatte Spaß, vielen Dank.

Wir können noch einen traurigen Abschied machen, warte. Okay, komm. Oh Gott, es geht zu Ende. Jetzt musst du reden, jetzt musst du reden.

Ey, komm, hau was raus. Egal, was du jetzt sagst, das ist der Magic Song. Kannst du dich freestylen irgendwie? Egal, was du machst, egal, was du machst.

Leute werden jetzt nachdenklich und denken, was willst du machen mit deinem Leben? Wo möchtest du hin? Was ist ihre Vision? Was ist deine Vision?

Ach du lieber Gott, okay. Okay, wir haben es. Kurioses Ende. Vielen Dank.

Bis zum nächsten Mal. Ja, bestes Ende. Kurioses Ende, bestes Ende. Danke dir, Julian.

Mach's gut. Ciao. Mach's gut. Ciao.

Untertitelung des ZDF für funk, 2017