Erzähl deine Story: Wie bist du zu dem geworden, der du heute bist?
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Ach du, meine Story ist irgendwie nichts Besonderes. Ich habe nicht so diese typische große Heldenreise und so weiter. Du, ist völlig egal. Ich bin fest der Überzeugung, wenn du mit deiner Story, mit deiner Geschichte rausgehst, gerade im Personal Branding, dann machst du damit den Unterschied und sorgst dafür, dass du zu anderen eine Verbindung aufbauen kannst.
Und warum das so ist und wie das geht, das verrate ich dir jetzt. Ja, ich habe dir eben schon gesagt, ich bin fest davon überzeugt, dass die eigene Story gerade im Personal Branding eine riesige Rolle spielt. Denn letztlich ist deine Geschichte ja das, was dich zu dem gemacht hat, der du heute bist. Und zwar nicht nur der du heute bist als Mensch, sondern auch der du heute bist als Unternehmerin, als Unternehmer, als Selbstständiger, als Angestellter vielleicht auch.
Ja, je nachdem, in welcher beruflichen Rolle du gerade bist. Und deine Geschichte, deine Biografie, die hat dich ja geprägt. Deine Geschichte ist im Grunde die Quelle deiner Einzigartigkeit. Weil sie hat dich eben ja zu dem Menschen gemacht, der du heute bist, der heute wirkt, der heute das tut, was er tut.
Und aus Personal Branding-Sicht ist es dann nochmal so, dass deine Story die Basis ist, um Verbindungen zu anderen Menschen herzustellen. Um eine gemeinsame Ebene herzustellen, um Vertrauen natürlich auch aufzubauen. Und nicht nur zu irgendwelchen anderen Menschen, sondern selbstverständlich auch zu potenziellen Kunden oder zu Kunden dann von dir, zu deiner Community. Und jetzt ist es so, wenn ich zu meinen Kunden oder generell sage, erzähl mal deine Story, dann heißt es oft, ich habe keine besondere Story.
Oder ich habe nicht eine spektakuläre Heldenreise. Oder meine Story ist nichts Besonderes. Und das ist absoluter Quatsch. Ich verstehe natürlich, wenn das jemand sagt, weil ich hätte das wahrscheinlich früher selbst auch gesagt als Antwort.
Ja, es ist einfach so, dass jede Story einzigartig ist. Dass auch deine Geschichte einzigartig ist. Jede, wirklich, jede Geschichte ist erzählenswert. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
Das ist mir wirklich ein Anliegen. Jede Geschichte ist erzählenswert. Jeder Mensch hat etwas, was es wert ist, mit anderen zu teilen. Und im Personal Branding geht es nun mal darum, dass wir unsere Persönlichkeit zeigen.
Und Geschichten sind eben ein wesentlicher Teil unserer Persönlichkeit oder bilden genau diese nämlich ab in verschiedenen Stationen unseres Lebens. Deshalb, jede Story ist erzählenswert. Jede Story ist einzigartig. Und wenn wir von der typischen Heldenreise sprechen, es muss nicht immer eine typische, wenn es die überhaupt gibt, eine typische Heldenreise sein.
Nicht jeder hat eine vom Tellerwäscher zum Millionär-Story. Ich habe auch keine vom Tellerwäscher zum Millionär-Story. Ja, weil ich weder Tellerwäscher war, noch Millionär bin. Noch nicht.
Who knows? So, nee, Spaß beiseite. Aber nicht jeder hat genau so eine Geschichte. Geschichten sind genauso wie Menschen einfach total unterschiedlich und auch komplex.
Es gibt nicht dieses Geradlinige oder mit einem Wendepunkt oder sowas. Solche Geschichten gibt es nicht immer. Gibt es mal, aber gibt es nicht immer. Deshalb, Menschen interessieren sich für Menschen.
Das ist ja so der Grundgedanke im Personal Branding. Und Menschen interessieren sich dementsprechend auch für deine Geschichte. Und jetzt gilt es so ein bisschen herauszufinden, was ist denn dein roter Faden in deinem Leben? Oder ich sage zu meinen Kunden immer, wie erklärt deine Vergangenheit deine Gegenwart?
Wie erklärt deine Vergangenheit den Status Quo? Was gab es dort, was jetzt heute als Erklärung dafür dient? Das ist ja im Prinzip auch nur eine Geschichte, die wir uns dann erzählen. Warum du heute genau da bist, wo du bist.
Und auch da ist die Antwort dann häufig, wenn ich sage, was ist denn der rote Faden? Gibt es nicht. Auch heißt mal Abwehrhaltung. Gibt es nicht.
Und auch das kann ich irgendwo verstehen, weil wenn man sich noch nie so wirklich intensiv damit auseinandergesetzt hat mit Story und Storytelling und Brandstory und was weiß ich was alles, dann erkennt man nicht zwingend immer einen ganz klaren roten Faden. Ja, ich habe mich schon immer für dieses und jenes interessiert. Ich habe schon als Kind, als Kleinkind, wo ich mich selbst nicht daran erinnern kann, was ich nur aus Erzählungen kenne, habe ich gern mit dem Ball gespielt. Und dann war ich auch ruckzuck im Fußballverein.
Und für mich war von vornherein klar, ich will Fußballer werden. Und dann kam ich auf die Fußballakademie. Das hat sich so und so ergeben. Und dann hat mich tatsächlich ein Verein.
Nee, so läuft es nicht immer. Das sind auch nur ein paar Geschichten, die so in Anführungszeichen geradlinig verlaufen. Auch natürlich mit hier und da Herausforderungen. Aber auch das ist eben nicht immer so klar.
Und trotzdem ist es so, dass ich der Meinung bin, den roten Faden erkennt man eben selbst häufig nicht immer, ohne mal genau hingesehen zu haben. Manchmal sogar gar nicht. In der Regel aber schon mit den richtigen Fragen, mit der richtigen Anleitung dazu. Und das viel Wichtigere ist aber, der rote Faden muss nicht bedeuten, dass schon immer alle Tätigkeiten, schon immer alle Ereignisse etwas Gemeinsames hatten.
Ja, bei dem Fußballer-Beispiel eben ist das natürlich so. Sich schon immer für Fußball interessiert. Als Kleinkind schon Ball in der Hand gehabt und Pipapo. Ja, da hat alles was irgendwie mit Fußball zu tun gehabt.
Das ist aber bei vielen nicht so. Deshalb, der rote Faden besteht nicht so sehr immer aus diesen zusammenhängenden Ereignissen. Sondern im Grunde viel mehr aus der Frage, warum haben wir an bestimmten Situationen im Leben eigentlich so entschieden? Warum kam es denn zu, meinetwegen, komplett unterschiedlichen Ereignissen?
Warum habe ich erst dies und dann jenes und das gemacht? War es vielleicht schon immer so, dass ich bestimmte Dinge angefangen habe, aber nie vollendet habe? Das ist zum Beispiel so ein Punkt, ja. Da kann es sein, dass das Leben komplett, ja, divers, komplett unterschiedlich aussah an verschiedenen Lebenspunkten.
Und der gemeinsame Nenner ist aber, dass ich eben schon immer Dinge angefangen habe, aber nie wirklich vollendet. Weil, so, Punkt, Punkt, Punkt, dass eine bestimmte Begründung hat. Also, ja, der rote Faden muss nicht heißen, dass immer Tätigkeiten einen gemeinsamen Nenner hatten. Und jetzt ist es so, dass besonders Kinder, ich kann mich da gerade an eine Situation erinnern, da war ich schon eher im, ja, Teenie, glaube ich, noch nicht, aber fast.
Und wir waren, meine Eltern, wir waren dann immer mal mit bestimmten Freunden weg. Und da war jemand, der war ein paar Jährige und hat sich, hat immer gefragt, warum, warum? Ja, okay, das ist so und so. Und warum?
Ja, das ist so und so. Und warum? Und selbst ich war davon schon genervt, als kleines Kind, sage ich jetzt mal, als vielleicht Zehnjähriger von diesem Ständigen, warum? Heute bin ich von den Fragen nicht mehr genervt, weil dieses, dieser kleine Junge damals clever war.
Viele Kinder sind einfach neugierig, ja, und wollen immer das Warum dahinter erfahren. Das Warum hinter dem, ja, hinter der Antwort auf das vorherige Warum. Das Warum hinter der Geschichte. Die Geschichte hinter der Geschichte.
Ja, warum ist das so? Warum habe ich das gemacht? Und das ist eine Übung tatsächlich für dich, die du auch selbst ganz gut anwenden kannst. Ja, du hast dich nach dem, nach der Schule dafür entschieden, erst mal kein Studium anzufangen.
Warum? Naja, ich wollte vielleicht erst nochmal ein paar Dinge ausprobieren, bevor ich dann mich ins Studentenleben stürze. Ja, warum? Naja, ich wollte Dinge ausprobieren, weil, ne?
So, und jetzt kann man immer tiefer reingehen. Und je tiefer wir jetzt da reingehen, desto mehr entdecken wir, ja, das ist jetzt auch wieder schönes Bild dafür, entdecken wir den Kern, entdecken wir den wahren Grund dafür. Wir antworten nämlich ganz gerne erstmal ein bisschen oberflächlich, ja, und mit dem ständigen Warum-Fragen oder auch Wofür hast du das gemacht, da kommen wir dem wahren Kern eben deutlich näher. Ja, und das gilt eben auch für deine Story.
Warum hast du so gehandelt? Warum bist du heute an dem Punkt, an dem du stehst? Warum hast du damals diese und jene Entscheidung getroffen? Warum hast du dieses und jenes nicht getan?
So, und ich bin nämlich fest davon überzeugt, dass Persönlichkeit verbindet. Und ich bin fest davon überzeugt, dass auch diese Geschichten, die wir alle zu erzählen haben, nochmal, die wir alle zu erzählen haben, dass auch diese Geschichten verbinden. Weil vielleicht hast du und ich, vielleicht haben wir nicht dieselbe Geschichte zu erzählen, wahrscheinlich sogar sehr, sehr, sehr wahrscheinlich nicht dieselbe Geschichte zu erzählen. Aber wir erkennen uns vielleicht in bestimmten Dingen trotzdem wieder.
Und ich kann mich vielleicht mit deiner Geschichte gut identifizieren, auch wenn meine Geschichte ganz anders aussah. Und an dem Punkt geht es nämlich wieder um Vertrauen aufbauen, um Beziehung herstellen, ja, um eine Beziehung aufzubauen, um Verbindungen zu schaffen. Geschichten sind eine wahnsinnig gute, ja, ein gutes Tool im Grunde, um eine Verbindung herzustellen zwischen zwei Menschen. Und deshalb ist ja auch mein Slogan Persönlichkeit verbindet, ja, vertraue deine Einzigartigkeit und erzähle Geschichten, die verbinden.
Das ist das, worum es im Personal Branding unterm Strich geht. Und ich bin auch da nochmal, ja, jetzt wiederhole es, glaube ich, zum dritten oder vierten Mal der Überzeugung, dass viele aber ihre Geschichten noch nicht erzählen und viele auch gar nicht wissen, welche Geschichte sie erzählen sollen, weil sie sich damit noch gar nicht auseinandergesetzt haben. Und damit verpassen sie aber natürlich enorm was. Sie verpassen was im Personal Branding, sie verpassen was im Marketing, weil auch das natürlich eine tolle Quelle ist, um tolles Storytelling zu machen, um tollen Content zu teilen, der weit mehr ist, als irgendwelche Tipps herzugeben.
Und genau deshalb habe ich eine Einladung für dich. Und zwar, wenn auch du herausfinden magst, ja, was ist denn dein roter Faden, was sind denn deine prägenden Momente in deiner Biografie, in deiner Geschichte, in deiner Story, dann könnte Defining Moments etwas für dich sein. Defining Moments, also die prägenden Momente, das ist ein Audiotraining von mir, mit dem du genau das machst, nämlich herausfindest, was deine prägenden Momente im Leben sind und waren. Und wie du zu dem Menschen geworden bist, der du heute bist, inklusive deines Businesses natürlich, ja, wie bist du zu dem gekommen, was hat dich dorthin gebracht und was kannst du jetzt auch wiederum, für Branding, für Marketing etc. aufbereiten, um eine Verbindung zu anderen Menschen viel, viel leichter, natürlicher, authentischer herzustellen.
Und wenn dich das interessiert, dann schau gerne mal auf meiner Webseite vorbei, auf julianheck.de slash definingmoments oder schau einfach in die Shownotes zu dieser Episode. Ich würde mich freuen, wenn du mit mir auf die Entdeckungsreise gehst zu deiner Story und, ja, vielleicht hören wir uns dann in diesem Audiotraining tatsächlich wieder. In diesem Sinne, bleib dir treu, alles Gute und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.
Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Erzähl deine Story: Wie bist du zu dem geworden, der du heute bist?