KI-Tools im Marketing: Mehr Segen als Fluch
Ich will dir aber heute folgendes mitgeben: Beschäftige dich bitte damit. Frage dich, wie du KI-Tools jeglicher Art in deine Arbeit integrieren kannst. Lass deine Argumente weg wie "ChatGPT ist böse, KI nimmt mir meinen Job weg" und überlege wie kannst du das aus deiner Sicht noch böse Instrument für dich nutzen, um einen besseren Job zu machen.
Viel Freude beim Anhören und zudem beim Erkunden dieser Tools.
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An ChatGPT und Co. kommt gerade keiner mehr vorbei und ich muss sagen, das ist auch genau richtig so. Wenn du ChatGPT noch nicht nutzt und noch nicht überlegt hast, wie du das Ganze für dein Marketing einsetzt, dann ist diese Episode jetzt genau das Richtige, denn hier gibt es den Wachrüttler, den es jetzt braucht, um spätestens jetzt sich ChatGPT und Co. mal genauer anzusehen.
Viel Spaß. Ich habe neulich einen LinkedIn-Post veröffentlicht, der ist so ziemlich durch die Decke gegangen und das Thema war natürlich ChatGPT. Ja, was auch sonst. Und ich habe das Ganze ein bisschen provokant formuliert und wahrscheinlich war das auch der Grund, warum das Ganze reichweitentechnisch sehr gut funktioniert hat.
Und zwar habe ich da geschrieben, dass Designer Canva verteufeln, Texter ChatGPT verteufeln und Fotografen früher ein Smartphone verteufelt haben. Vielleicht auch teilweise noch heute, aber ich glaube, das war früher der Fall. Und damit meine ich natürlich nicht, dass das grundsätzlich alle so sehen, weil, naja, man kann es ja nie pauschal so formulieren, aber ich habe diesen Post auch nicht wahllos aus meinem Ärmel geschüttelt, sondern ich habe das hier und da mitbekommen in den letzten Wochen, dass viele nicht ganz so happy waren mit all den Möglichkeiten, die es eben heutzutage so gibt. Und viele versuchen, gerade viele Dienstleister versuchen, von solchen Tools wie eben ChatGPT oder Jasper oder Canva, was inzwischen ja auch das ein oder andere künstlich intelligente Element integriert, sich da versuchen zu distanzieren.
So. Und ich kann das auf der einen Seite nachvollziehen, dass sie sich versuchen zu distanzieren. Auf der anderen Seite muss ich sagen, Mensch, da stecken so viele Möglichkeiten drin, da steckt so viel Potenzial drin. Warum versuchst du das jetzt irgendwie schlecht zu reden?
Du könntest es ja stattdessen auch für dich nutzen. Deshalb stand auf meinem Post auch integrieren statt ignorieren. Das ist zumindest die Strategie, die ich empfehle. Und auf der anderen Seite muss ich aber sagen, ich verstehe natürlich, wenn der ein oder andere versucht, sich davon zu distanzieren.
Denn das Thema ist ja, einige kämpfen da, gefühlt zumindest, um ihre Existenzberechtigung. Und obendrauf kommt, dass einige vielleicht auch gar nicht so die gute Qualität abliefern und sich das Ergebnis dann entsprechend auch gar nicht so sehr unterscheidet von dem, was eine künstliche Intelligenz ausspuckt. Aber das ist dann natürlich der schlechtere Fall. Wer da in irgendeiner Form nicht mithalten kann, der sollte sich, glaube ich, Gedanken machen um seinen Job und auch um seine Skills.
Okay, aber darum soll es nicht gehen. Wir sprechen jetzt mal die an, die richtig gut sind in dem, was sie machen, die richtig gute Fotografen sind, die richtig gute Webdesigner sind, die richtig gute Werbetexter sind und so weiter und so fort. Und da ist einfach mein Plädoyer, beschäftige dich mit diesen Themen, beschäftige dich mit KI, beschäftige dich mit diesen Tools, denn da steckt eine riesige Menge an Potenzial für dich drin. Aber ich will erst mal einen Schritt auf dich zukommen und sagen, ich verstehe, warum du kritisierst.
Oder ich kann zumindest eine Nuance nachvollziehen, warum dich das ganze Thema beschäftigt. Denn man muss ja ganz ehrlich sagen, wenn du sagst, die Qualität ist nicht so gut wie bei mir, ChatGPT schreibt nicht so tolle Texte, wie ich sie schreibe, kann ich erst mal verstehen. Oder wenn du sagst, die Texte wirken irgendwie sehr generisch, kann ich erst mal verstehen. Wenn du jetzt sowas sagst wie, aber echte Profis, die setzen nicht auf ChatGPT und Co., die setzen auf wertvolle Premium-Dienstleister.
Ja, okay, ich glaube, man kann das nicht ganz unterscheiden. Wer jetzt ein Fotoshooting bucht und sagt, ich buche das aber mit jemandem oder von jemandem, der ein Smartphone hat oder ich frage meinen Kumpel, der soll mit seinem Smartphone Fotos von mir machen, der ist nicht direkt konkurrent mit dir als Fotograf mit einer teuren Kamera und viel Know-how, sondern der sucht eben nach einer komplett anderen Lösung. Deshalb ist das auch kein direkter Mitbewerb, das Smartphone zu dir als Fotograf. Und so ist es, glaube ich, in vielen anderen Belangen auch.
Aber ich will dir auch gleichzeitig so ein bisschen entgegenkommen und sagen, ich verstehe trotzdem, dass du ein wenig Sorge hast. Denn nicht jeder versteht ja, dass das, was aus einem KI-Text-Tool beispielsweise rauskommt, nicht exakt das Gleiche ist, wie wenn sich jetzt ein Mensch dahinter gesetzt hat, der nochmal mit ganz anderen Überlegungen da rangeht. Und unterm Strich, und das wirst du sehen im Laufe der Episode, komme ich nämlich zu dem Ergebnis, dass ich dir sage, das Ganze zu verschmelzen, das ist eigentlich das Tolle. Und davon profitierst sowohl du als Dienstleister als auch dein Kunde oder dein potenzieller Kunde.
Ich will dir aber gleichzeitig auch sagen, ein KI-Text-Tool zum Beispiel nimmt den Werbetexter nicht den Job weg, außer, wie eben schon angesprochen, die Qualität des Texts ist natürlich so schlecht. Und Ken wahrnimmt auch dem Designer nicht den Job weg. Und es ist auch nicht so, dass das einfach jetzt demnächst alle, jeder und jedermann selbst macht, selbst Texte produziert, selbst Designs macht, selbst, was auch immer, Fotos macht, sondern es braucht nach wie vor die Profis. Insofern will ich dir die Befürchtung da ein bisschen wegnehmen.
Es braucht nach wie vor die Profis. Und es hat natürlich auch verschiedene Gründe. Zum einen, weil man damit vielleicht nochmal eine andere Qualität erreichen kann, punktuell. Dazu kommen wir gleich.
Aber zum anderen auch, weil du natürlich ein anderes Know-how dahinter hast. Ich muss ja als Laie das Ganze auch erstmal bedienen können. Ich muss ja auch verstehen, was soll da rauskommen. Und du als Profi gehst da natürlich ganz anders ran.
Insofern, keine Sorge, dich wird ein Tool erstmal so schnell nicht ersetzen. Und das ist auch gut so. Ich will dir aber mitgeben, dass du bitte für dich, ob du jetzt Werbetexter bist, ob du Fotograf bist, ob du Webdesigner bist, ob du Designer bist, ob du einfach im Marketing unterwegs bist, was auch immer du tust, und wahrscheinlich auch bald einfach jeder, der in irgendeinem Büro sitzt und irgendwas macht, dass du dich damit beschäftigen solltest, wie kannst du KI-Tools jeglicher Art in deinen Job integrieren? Wie kannst du das Ganze verschmelzen?
Wie kannst du das für dich nutzen? Zu sagen, KI ist böse und KI ist irgendwie nicht, weiß ich nicht, hat nicht die Qualität, wie ich sie gerne hätte, und KI ist böse im Sinne von nimmt mir Jobs weg und was auch immer. Also all diese Argumente dagegen. Lass sie mal in der Schublade, sondern überlege, wie kannst du das aus deiner Sicht gerade noch böse Instrument denn für dich nutzen, um einen besseren Job zu machen?
Um einen besseren Job zu machen, auch für deine Kunden letztendlich. Aber um deinen Job an sich auch auf ein neues Level zu heben. Denn lass uns mal schauen, was stecken da denn für Vorteile drin? Und das sind Vorteile, die echt immens sind.
Und du wirst auch sehen, wenn wir darüber jetzt sprechen, das sind Vorteile, die kannst du gar nicht ignorieren. Weil sonst guckst du nach links und rechts und deine Konkurrenz rast an dir vorbei, weil sie nämlich sich dieser Tools bedient. Und das ist auch clever. Ein ganz großer Vorteil ist natürlich Zeit, Produktivität, Effizienz.
Zeit, Produktivität, Effizienz, Schnelligkeit. Und ich überlege gerade, welches Beispiel ich nehme, weil es einfach so viele unendliche Beispiele gibt dafür, wie ich die Schnelligkeit erhöhen kann, wie ich meine Effizienz verbessern kann. Nehmen wir mal das Beispiel des Textas, weil das so griffig dafür ist. Und das ziehen wir auch mal durch.
Das Beispiel des Textas oder des Werbetexas. Wenn ich jetzt überlege, ich möchte eine E-Mail schreiben, einen Newsletter schreiben, wie auch immer. Und ich habe tolle Tools, mit denen ich quasi A-B-Tests machen kann, mit denen ich Split-Tests machen kann. Das heißt, ich kann zum Beispiel für einen Betreff nicht nur einen Betreff wählen, sondern ich kann mehrere Betreff-Varianten gegeneinander testen.
Jetzt müsste ich natürlich für mich überlegen, anstelle des Textas, was für einen Betreff wähle ich denn? Was für Varianten gibt es da? Ich muss kreativ werden. Mein Kreativitätsprozess wird angestoßen.
Oder ich frage einfach Chat-GPT oder Jesper oder was auch immer für Tools, Neuroflash. Ich werde an der Stelle gar keine Werbung machen. Es gibt da ja ganz, ganz tolle Alternativen, die teilweise aber auf derselben Technologie basieren. Und sage dann einfach, Mensch, Chat-GPT, gib mir doch mal 15 Ideen für einen Newsletter betreff, für einen E-Mail-Betreff, indem ich das und das mache.
Ja, in dem Newsletter will ich das und das verkaufen zu dem und dem Preis. Das Ganze ist vielleicht noch zwei Tage verfügbar. Du kannst das ja, du kannst das Briefing ja richtig gut gestalten und dann bekommst du richtig tolle Varianten ausgespuckt. und zwar schneller als du selbst da auch in irgendwelcher Form drauf kommen kannst.
Und ein E-Mail-Betreff ist jetzt nur ein sehr, sehr banales Beispiel. Du kannst dir auch helfen lassen, Texte zu formulieren für eine Sales-Page, für eine Landing-Page, für sämtliche Bereiche. Nimm mal das Thema Facebook-Ads. Ja, beim Thema Werbeanzeigen geht es darum, ganz viel zu testen.
Und du kannst dir von Jesper oder Chat-GPT und was es nicht alles gibt, da ruckzuck verschiedene Varianten entwickeln lassen, wenn dein Briefing gut ist. Du kannst dir von einem KI-Tool wie MidJourney Creatives, Bilder, ja, das Visuelle entwickeln lassen und das testen, um zu schauen, welche Werbeanzeige hat denn die beste Conversion Rate. Das heißt, es gibt ganz, ganz viele Wege, wie du solche Tools einsetzen kannst, um deine Effizienz zu steigern, um schneller zu werden, um deine Produktivität zu erhöhen. Ist das schlecht?
Nein, ist es nicht. Denn es geht ja nicht darum, dass du das jetzt blind einfach kopierst. Genau dafür braucht es ja noch deine Expertise, weil du derjenige bist, der da drauf schaut. Weil du derjenige bist, der sagt, ist das, was das KI-Tool jetzt ausgespuckt hat, gut und wertvoll?
Oder ist das in dem Kontext völliger Blödsinn? Du bist die Person, die das beurteilen muss. Und diese Menschen braucht es nach wie vor auch. So, Effizienz.
Weiterer Vorteil, du bekommst in der Regel einen viel größeren Blickwinkel. Du bekommst eine ganzheitlichere Sicht auf die Themen, um die es dir geht. Du bekommst quasi mehr Perspektiven geliefert. Wenn ich jetzt sage, ich möchte einen Blogartikel schreiben zum Thema, weiß ich nicht, Personal Branding.
Oder ein Aspekt von Personal Branding, meinem Thema. Personal Branding für Introvertierte. Nehmen wir mal das Beispiel. Und ich überlege jetzt, Mensch, was könnte ich denn da nennen?
Ja, was ist da zu beachten? Was fällt mir zum Thema Personal Branding ein? Was fällt mir zum Thema Introversion ein? Was haben Introvertierte wiederum für Vorteile?
Oder was hat eine Introversion für Vorteile? Und kann da brainstormen? Ich kann auch recherchieren. Ich kann Google anwerfen.
Ich kann, weiß ich nicht, Bing anwerfen. Oder Amazon. Ja, gucken, was gibt es da für Bücher im Inhaltsverzeichnis schauen. Ich kann YouTube anwerfen.
So, kann ich alles machen. Oder ich frage Chat-JPT. So, und da sind wir wieder an dem Punkt. Ja, natürlich haben wir jetzt auch wieder den Punkt der Effizienz.
Wir haben ja aber auch den Punkt, dass ich sagen kann, gib mir 25 Vorteile von Introvertierten. 25 Dinge, die Introvertierte besonders gut können. Gib mir eine Gliederung aus 25 Punkten. oder 50 oder 10 rund um das Thema Personal Branding.
Gib mir 10 Vorschläge für eine Überschrift zum Thema Personal Branding für introvertierte Menschen. Ich kann das in so einer ganzheitlichen Sicht ausschlachten, das Thema, und mir so viel Input holen. Gründe, Vorteile, Argumente, Nachteile, Gliederungspunkte, ich kann das so feingliedrig machen, wenn ich gute Fragen stelle, wenn ich gute Prompts formuliere, sodass ich so viel Input bekomme und so viele Perspektiven aufgezeigt bekomme, da wäre ich von alleine in der Form überhaupt nicht drauf gekommen. Das heißt, für die Ideengenerierung, für ein Brainstorming, ich muss ja noch nicht mal die fertigen Texte nehmen, wenn ich das nicht möchte, aber allein für diesen Prozess des Brainstormings ist das so wertvoll für den Prozess des Schreibens später, es wäre blöd, es wäre richtig blöd, darauf nicht zuzugreifen.
Ein weiteres Argument dafür, ein weiterer Vorteil von solchen KI-Tools, gerade im Marketing ist, und gerade für Jobs, wie zum Beispiel der eines Werbetexters, du bekommst dadurch, und dieses Argument ist mir echt wichtig, du bekommst dadurch mehr Zeit für deine, ich nenne es jetzt einfach mal menschlichen Skills, du bekommst mehr Zeit für deine menschlichen Skills, du bekommst mehr Zeit für das, wo du richtig gut drin bist, mehr in deiner Stärke sein, wer will das nicht, oder? Mehr in der eigenen Stärke sein, wer will das nicht? Und wenn ich jetzt Menschen habe, die mich entlasten, ist das cool. Wenn ich aber zusätzlich auch eine KI habe, die mich entlastet, weil sie Dinge beschleunigt, weil sie Dinge vereinfacht, weil sie mir Dinge abnimmt, und ich dadurch noch mehr Zeit investieren kann, in die Sachen, in denen ich gut bin, und die Zeit, die ich mehr investiere, sich aufs Ergebnis dementsprechend positiv auswirkt, wo zum Teufel ist da bitte der Nachteil?
Warum sollte man diesen Punkt nicht für sich nutzen? Warum sollte ich dann immer noch sagen, Chat-GPT ist doof, KI ist doof, ich bin besser als KI. Darum geht es überhaupt nicht. Darum geht es 0,0.
Du siehst, ich kann mich jetzt richtig reinsteigern. Mir geht es darum, dass du das für dich nutzt, zu deinen Gunsten, zu den Gunsten des Kunden, zu den Gunsten des Ergebnisses, was dann unterm Strich rauskommt. Bedeutet, wenn wir jetzt zum Beispiel sagen, wir bleiben mal beim Beispiel des Textes, Werbetextes, ich lasse mir Ideen generieren, durch eine KI, ich lasse mir Gliederungspunkte generieren, ich lasse mir Absätze generieren, ich lasse Varianten eines Absatzes, oder eine Headline, oder wie auch immer generieren. So, das lasse ich alles generieren.
Das muss ich nicht mehr machen. Dann habe ich zum Beispiel Zeit, es geht nicht darum, dass ich jetzt einfach das ganz, ganz häufig mache und unendlich skalieren kann, das geht natürlich auch, aber ich will jetzt den Blickwinkel ja mitgeben, wo kannst du deine eigene Stärke, deine menschliche Stärke besser einsetzen. Dann habe ich als Werbetexter zum Beispiel Zeit, um mehr mich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Denn je besser ich die Zielgruppe kenne, desto mehr ich von der Zielgruppe weiß, desto tiefer ich mich in diese Zielgruppe reinversetze, in die Probleme, in die Bedürfnisse, in das, was sie bewegt, desto besser kann ich das Briefing gestalten für die KI, desto besser kann ich den Prompt formulieren und desto besser werden die Ergebnisse, die im Endeffekt dann auch ausgespuckt werden.
So, verstehst du langsam das Prinzip? Wenn ich weniger aufwenden muss für das, was an Text rauskommt und dafür mehr aufwenden kann, dafür, dass der Text, der da rauskommt und ausgespuckt wird, auch besser wird, da profitieren doch dann alle, oder nicht? Da profitieren dann doch tatsächlich alle. So, bedeutet, KI ersetzt den Werbetexter nicht, aber KI kann dafür sorgen, dass der Werbetexter schneller wird, produktiver wird, effizienter wird und dass die Ergebnisse unterm Strich besser werden, weil ich mich mehr meiner eigentlichen Aufgabe widmen kann.
Und dann heißt es ja immer noch nicht, dass ich die Texte eins zu eins übernehme, sondern ich schaue auf die Texte und nutze das dann als Basis. Und so ist das auch im Content, so ist das auch bei einem Blogbeitrag, so ist das bei einem Social-Media-Post, so ist das bei einer E-Mail, die ich mir schreiben lasse. Ich werde ja nicht gezwungen, das eins zu eins zu übernehmen. Ich kann das dann verbessern, optimieren, feinschleifen.
Das kann ich dann alles machen und das solltest du auch machen. Ja, das heißt nochmal, unterm Strich, du wirst besser, das Ergebnis wird besser, der Kunde wird wahrscheinlich zufriedener sein, du kannst wahrscheinlich mehr in kurzer Zeit machen und wo zum Teufel ist hier das Problem? Niemand ersetzt dich, es ergänzt dich jemand, der genauso wie ein Mitarbeiter bestimmte Dinge für dich erledigt. Und um den Vergleich jetzt nochmal zu ziehen, wenn jetzt jemand sagt, ich bin totaler Laie und ich mache das einfach selbst mit den Werbetexten und er sagt, gibt man einen Werbetext zum Thema XYZ, gibt man eine Facebook-Ad-Copy zum Thema XYZ, der wird nie das Ergebnis bekommen, das du bekommst, wenn du das KI-Tool nutzt, weil du ganz andere Fragen stellst, weil du ganz andere einen Prompt formulierst, weil du das, was rauskommt, ganz anders einschätzen und bewerten kannst.
Und das macht unterm Strich den Unterschied. Und es gibt so viele Anwendungsbeispiele für all diese KI-Tools und wir sind jetzt gerade mit Fokus in dieser Episode auf sowas wie ChatGPT oder Yesbar oder Neuroflash. Mit Journey ist ja noch ein anderes, um Bilder zu kreieren, aber es gibt inzwischen auch KI-Tools, mit denen kannst du in zwei, drei Minuten eine Webseite gestalten oder mit denen kannst du in 0,0 ein Video gestalten lassen oder ähnliches. Es gibt ja inzwischen, Bereiche, da denkt man im ersten Augenblick gar nicht dran.
Und ich bin mir sicher, dass da auch in deinem Bereich was dabei ist. So, mir ist es nur wichtig, ja, dass du verstehst, da liegt eine richtig krasse Chance. das ist viel, viel, viel, viel, viel, viel mehr Segen, als dass es Fluch ist und natürlich gibt es aber auch eine Fluchkomponente und die Fluchkomponente ist zum Beispiel, dass es dafür neue Skills braucht und das ist Arbeit. Ich muss wissen, wie bediene ich diese Tools.
Ich muss wissen, wie, ne, schöpfe ich aus dem Potenzial, was da, was da möglich ist. Da ist eine Maschine und die muss ich aber bedienen können. Kann ich die nicht bedienen, habe ich eine tolle Maschine, aber ich kann damit nichts anfangen. So, plus das, was da rauskommt, muss jemand beurteilen können.
Das heißt, einfach mal die Expertise links liegen zu lassen, funktioniert auch nicht. Und ich will dir ein ganz konkretes Beispiel nennen. Wenn du mich ein bisschen besser kennst, weißt du, ich habe früher mal als Journalist gearbeitet. Ich komme aus dem Journalismus.
So, und auch Journalisten haben punktuell sicher Angst, dass solche Tools wie ChatGPT einen Teil ihrer Arbeit ersetzen. Und in bestimmten Bereichen ist das vielleicht sogar schon teilweise so, weil es schon lange Tools gibt, die zum Beispiel Spielberichte im Fußball komplett selbst schreiben. Ja, die haben da Daten, die haben Tabellen und schreiben daraus selbst einen Spielbericht. Das gibt es alles schon.
Ich will dir aber eine andere Perspektive darauf liefern. Und zwar, wenn ich ChatGPT etwas schreiben lasse, dann kann es sein, dass da Dinge drinstecken, die als Fakt verkauft werden, aber überhaupt gar kein richtiger Fakt sind. Und jetzt braucht es Journalisten, die das Ganze überprüfen, die das Ganze verifizieren. Das heißt, ja, um das Beispiel vorhin zu nennen, es braucht jetzt mehr der menschlichen Skills, um aus dem, was noch rausholen zu können, was eine KI erstellt.
Und der menschliche Skill beim Werbetexter war eben, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Der menschliche Skill bei Journalisten ist es, das Ganze zu überprüfen, einen Faktencheck zu machen. Und so ist es in vielen anderen Bereichen auch. So, das ist das eine, was ich dir sagen will.
Das zweite ist, abschließend, beschäftige dich mit diesen Tools. Es bedeutet nicht, dass du von jetzt auf gleich alle möglichen Tools im Einsatz haben musst. Aber ich möchte dich ermutigen, das Ganze auf dem Schirm zu behalten, wenn ich, es wird irgendwann mal so sein, da wird nicht gefragt, kannst, kennst du dich mit Office Anwendung aus? Kannst du Word, Excel, PowerPoint?
Sondern irgendwann wird gefragt werden, kannst du ein KI Text Tool beispielsweise bedienen? Kannst du damit umgehen? Und überleg mal, welchen Einfluss diese Tools haben auf jegliche gesellschaftlichen Bereiche? Bildung, Hausarbeiten, wer braucht damit noch Hausarbeiten?
Kaum jemand. Das bedeutet, es verändert sich so viel auf allen Ebenen. Wir haben jetzt zwar viel über die Marketing-Perspektive gesprochen, aber es verändert sich in allen Ebenen so viel. Kundenservice, es wird so viel dadurch positiv beeinflusst, dass es nicht anders geht, als sich damit zu beschäftigen.
Weil wer davor die Augen verschließt, wer wird irgendwann das Problem haben, dass andere sich dadurch einen Vorsprung erarbeiten, den du irgendwann nicht mehr aufholen kannst. Und ganz ehrlich, das wäre richtiger Mist. Ich glaube, dass KI-Tools heute für viele noch irgendwie fancy Zeug sind. Ja, irgendwie so ein bisschen was, irgendwas Krasses, ja, wo wir alle begeistert oder wo einige begeistert sind, ja, wo man vielleicht auch erstaunt ist, was alles möglich ist, aber es ist noch so ein bisschen fancy.
Früher waren Smartphones auch fancy. So, und heute, ja, kommen wir alle ohne unser Smartphone im Grunde gar nicht mehr aus. Heute ist es zur Normalität geworden. Und ich glaube, es wird nicht lange dauern, bis solche KI-Tools auch zur Normalität werden.
und dann und dann sind die, die sich damit 0,0 auskennen, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich, naja, in der Rolle, wo es schwierig wird. Formulieren wir es mal so. Und du hast die Wahl, ob du jetzt zu denen gehörst, die vorangehen oder ob du zu denen gehörst, die hinterher schauen. Und um das jetzt nochmal auf den Punkt zu bringen, im Business-Kontext, wo wir uns ja hier alle bewegen, ist das nochmal extremer.
Weil da macht es dann auch einen wirtschaftlichen Unterschied, ob du solche Tools einsetzt oder ob du eben noch wartest und kritisierst und dich distanzierst, anstatt zu überlegen, wie kannst du es integrieren. Und wenn du dazu Fragen hast, dann melde dich gerne. Und ansonsten wünsche ich dir, ja, ganz viel Neugierde und Experimentierfreude, um dich da ranzutasten, deine eigenen Experimente mitzumachen, deine eigene Erfahrung zu sammeln und auch nach und nach ein Gefühl dafür zu bekommen, wie kann diese faszinierende KI auch deinen Job, deine Tätigkeit und deine Ergebnisse bereichern. In diesem Sinne, wir hören uns in der nächsten Episode wieder, ganz menschlich.
Und bis dahin, wie immer, bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.