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Calvin Hollywood: Skool Community als erfolgreiches Geschäftsmodell

·53 Min.

Gemeinsam tauchen Julian Heck und Calvin Hollywood tief in die Welt der Communities und der Plattform Skool ein. Ihr werdet erfahren, wie Calvin sich vor rund einem Jahr von Skool faszinieren ließ, geprägt von krasser Interaktionen und der Einfachheit der Plattform. Calvin teilt seine Erfahrungen im Communityaufbau, vom Start seiner ersten Gratis-Community "Hollywood On Stage" bis hin zur Einführung von kostenpflichtigen Modellen und den damit verbundenen Herausforderungen und Erfolgen. Mit einem monatlichen Einkommen von 30.000 Euro  mit einer einzigen Community zeigt er, welches Potenzial in einer gut gepflegten Community steckt. In der Episode erwarten dich zudem Einschätzungen rund um die Bedeutung von Communitys als Branding- und Marketing-Instrument, die Unterschiede zwischen Paid- und Free-Communities und die Vorteile und Hürden dieser Geschäftsmodelle. Sei gespannt auf wertvolle Einblicke und Tipps, wie du deine eigene Community aufbauen könnt. Dafür gibts am Ende auch noch eine Überraschung. Viel Spaß beim Zuhören!
Transkript lesen (198 Absätze)

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Gefühlt alle Welt redet gerade von einer Sache und ja, es ist wie immer, wenn sowas aufploppt und es ist überall präsent plötzlich, die einen sagen, es ist ein absoluter Hype, das Ding geht schnell wieder vorbei, ignoriere das Ganze und die anderen sagen, da schaue ich mal ein bisschen genauer hin, weil das könnte etwas sein, das sich hält und die Rede ist von School, School Communities, vielleicht hast du davon auch schon gehört, vielleicht bist du auch schon über die eine oder andere Werbeanzeige gestoßen, vielleicht bist du ja auch schon selbst in einer School Community drin, zum Beispiel in meiner Solopreneur Lounge oder auch in meiner Gratis Community oder in einem meiner Programme, denn ich sitze inzwischen auch seit einigen Monaten sehr, sehr intensiv auf School und ich dachte, wir knöpfen uns das Thema mal intensiver vor und ich unterhalte mich da mit einer Person, die sich ja nochmal ein ganzes Stück besser auskennt als ich selbst, weil diese Person selbst eine ganze Zeit lang schon schon dort aktiv ist, jetzt ja rund ein Jahr und sich sowas von in das Thema vertieft hat und sowas von deep drin ist und ja, was soll ich sagen, inzwischen auch richtig gut Kohle damit macht, ist glaube ich Teaser genug, ich habe Calvin Hollywood zu Gast, Calvin Hollywood, für die, die ihn nicht kennen, früher Photoshop Experte, dann Social Media Experte, steht auch immer mal auf Bühnen und jetzt hat er sich komplett komplett dem Thema School und Community Aufbau mit School gewidmet, alles andere beiseite geschoben, ist da all in gegangen, das wird er uns auch gleich nochmal im Detail erzählen. Ja, was soll ich sagen, wir stürzen uns glaube ich mal ins Gespräch, weil ich habe versucht, möglichst viel aus ihm rauszuziehen an Erkenntnissen, an Learnings, damit auch du Bescheid weißt, ob School Communities etwas für dich sind oder eben nicht. In diesem Sinne, lass uns loslegen, let's go. Kevin, ich freue mich, dass du da bist und wir, ich glaube das zweite Mal sprechen, ne?

Ja, erstmal vielen Dank für die Einladung und ganz liebe Grüße an die Community, ich bin mal gespannt, wohin die Reise geht in dieser Podcast-Folge. Ja, ich auch, ich auch. Wir sprechen heute, also über was kann man gerade mit dir sprechen, wenn ich über Community, ich glaube das wäre schon so ein bisschen Kratzer in deiner Welt ist, der weiß über, worüber wir sprechen. Community natürlich.

Ja, ich kann auch gar nicht mehr anders, also ich träume ja schon davon, also ich atme das, ich lebe das, eigentlich gibt es ab und zu noch ein bisschen Call of Duty nebenbei, zocken, aber ansonsten gibt es nichts anderes, ja. Glaube ich dir sowas voll, ja. Glaube ich dir total. Ich habe gerade kurz gesagt, bevor wir aufgenommen haben, ich erinnere mich an einen Twitch-Livestream, den du gemacht hast.

Und das war, ja, ungefähr vor einem, ja fast vor einem Jahr, glaube ich, Juli müsste das gewesen sein, 2023, da hast du gesagt, Julian, hier, School, check mal, ne? Also ich und die anderen, die auch drin waren, da ist gerade sowas im Kommen, das könnte auch für dich interessant sein. Dann hast du da mal so ein bisschen was gezeigt. Erzähl mal, wie bist denn du auf dieses ganze Thema School erstmal gekommen?

Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe ja Sam Owens, den Gründer, schon länger auf dem Schirm gehabt und ich habe natürlich mitbekommen, dass er all in gegangen ist und er hat sein ganzes Business verkauft und hat dann gesagt, er macht nur noch School. Und da habe ich es mir zum ersten Mal angeschaut, aber das war mir irgendwie ein bisschen zu bunt, zu verspielt und da habe ich gedacht, naja, das ist irgendwie sowas wie Mitgliederbereich oder so. Und ich war damals mit Coachy happy und da denke ich, naja, gut, okay, viel Erfolg, so, ne? Und dann, jetzt so vor einem Jahr, habe ich einfach das Gefühl gehabt, also Mitgliederbereiche, Weiterbildung, Videotrainings, in Zeiten von Chat-CBT und KI wird immer mächtiger.

Ha, Social Media geht immer mehr den Bach runter, ist immer schwieriger, Reichweite zu bekommen. Das kann es doch irgendwie nicht sein, aber ich habe keine Lösung gefunden. Und auch mein Team hat immer gefragt, ja, was machen wir denn jetzt noch, worauf konzentrieren wir uns jetzt die nächsten Jahre? Ich sage, ich weiß nicht, aber wartet noch, wartet noch und ich habe sie ewig lang verdröstet und irgendwann hat es dann irgendwie so ein bisschen Klick gemacht, als mir der Jonas, Jonas Hils, liebe Grüße gehen raus, der hat irgendwie, der war auf School aktiv und ich bin da wieder drüber gestolpert und habe gesagt, Hör mal, du, School ist doch das von Sam Owens, für was nutzt du das?

Ja, da, so und hier. Und er hat gesagt, ich kann es mir irgendwie ein Video aufnehmen, was das ist, was man da machen kann und dann hat er mich eingeladen. Soll ich sagen, lieber auf den ersten Blick, ne? So, das war so, das war so simpel, es war so einfach und ich habe, bevor ich zur School bin, halt ganz viel mit Discord probiert, natürlich auch Facebook-Gruppen und irgendwie, es war immer holprig, die einen war Discord zu kompliziert, Facebook-Gruppen irgendwie zu schäbig und was weiß ich und dann auf School umgezogen und die Interaktion war weltklassig.

Ich denke, was ist das? So, und das war der Start. Das war der Start. Ich weiß noch, wie du faszinierend darüber gesprochen hast, wie krass die Interaktion dort ist im Vergleich zu Facebook-Gruppen.

Und das war ja so, wie ist das bitte möglich? Weil, also normalerweise ist ja die These, geh dorthin, wo die Leute sind und hol sie nicht auf eine neue Plattform. Also, bei School funktioniert es irgendwie trotzdem. Hast du da eine These, warum das so ist?

Ja, du bist eher auch so ein bisschen der Analytische, ne? Ich glaube, du kannst es sogar fast schon eher beantworten. Also, ich hätte halt gesagt, wir dürfen ja nicht den Fehler machen von uns ausgehen, ne? Weil, wenn ich nur nach mir gegangen wäre, wäre ich auf Discord geblieben.

Ich finde ja Discord geil, so technisch gesehen und so und mit den Möglichkeiten, ist ja richtig geil. Aber ich denke, es liegt einfach daran, weil School aufs Wesentliche reduziert. Du wirst nicht abgelenkt, weil du gar nicht so viel mehr machen kannst. Es ist auch nicht so verschachtelt und so verstrickt.

Es erinnert so ein bisschen an Foren. Es ist luftig. Es war damals auch hell, einfach, klar. Hat auch so einen spielerischen Touch, dass man sich so ein bisschen traut.

Vielleicht sorgt das auch so ein bisschen für mehr Interaktion. Und ich glaube, es war einfach zu verstehen. Also, es war einfach. Und ja, also Sam Owens hat mir das mal gesagt, oder ich habe ihn gefragt, Simplicity is the future.

Also, wie heißt das, Gadget oder die Funktion. Ja. Simplicity is the future, right? Und er so, ja, genau, das ist es, die Einfachheit.

Also, ich denke da, aber ergänzt du gerne? Ich würde auch sagen, es ist tatsächlich die Einfachheit. Man hat keinen Algorithmus, der dazwischen funkt. Man muss nicht Beiträge suchen.

Man stolpert nicht zufällig drauf, sondern es ist halt ein Feed. Super simpel. Keine großen Funktionen. Ich meine, klar, es kommt immer hier und da was dazu.

Aber so, man muss nicht erst ein halbes Diplom machen, um School zu beherrschen. Und vor allem auch aus Anbietersicht. Und das macht es ja dann vor allem interessant. Du hast ja jetzt, lass uns mal kurz einsteigen.

Du hast ja vor einem Jahr ungefähr, das muss Juli oder so gewesen sein, oder? Deine erste Community gegründet. Juni, Juli. Also, hä?

Dann hatte ich ja ziemlich genau bald Einjähriges, ne? Also, ich müsste mal in mein Profil reingehen, aber ich bin gerade drin. Ja, es führt nur bis Juli zurück. Ich war schon ein bisschen vor online.

26. Juni steht hier. Ah ja. Ja, also es ist Einjähriges.

Rund um die Veröffentlichung, ne? Ah ja, Joint, 26. Juni. Jetzt müsste ich höchstens mal in die andere Community gehen, in die große.

Dann haben wir hier jetzt gerade Einjähriges. Wahnsinn. Ja, krass. Ja, du hast damals, was war denn der erste Name?

War das Hollywood on Stage? Ich glaube, ich bin zuerst mit der Academy umgezogen, um sie zu testen. Von Discord, also mein Coaching-Programm. Ja.

Und dann kam Hollywood on Stage, die Gratis-Community, und dann kam der Inner Circle. Ja, ich sehe es gerade. Ich bin am 29. Mai beigetreten und habe dann im Juni, 29.

Juni, ein paar Wochen später, meine erste Community gegründet. Ich gehe gerade mal rein in die einzelnen Communities, um es zu checken, ja. Aber um den Dreh rum. Da ging alles ganz schnell.

Da ging alles ganz schnell. Da hast du erst mal im Grunde mit der Gratis-Community dann losgelegt. So ein bisschen wie früher eigentlich die Facebook-Gruppe, oder? Von der Herangehensweise.

Ja. Ja, genau. Also es ist ja, ich glaube, die Grundmessage ist, einen Raum zu bieten für Menschen zu einem bestimmten Thema oder ein bestimmter Personenkreis. Und du bist dann in so einer kleinen Gemeinschaft und tauschst dich aus.

Also ich finde Facebook-Gruppen an für sich, auch optisch gesehen, gar nicht scheiße oder so. Die haben sich ja auch weiterentwickelt. Es geht halt nur um die Kultur oder um das Gefühl von Facebook. Das steht unter so einer Wolke.

Also irgendwie das Verhalten und so. Und School, wenn du mal schaust. Ich finde, das Verhalten ist sehr professionell. Ja.

Du hast nicht so schäbige Ellenbogen-Kommentare. Es ist nicht so wild. Es ist irgendwie für mich so ein bisschen wie so ein Podcast. Also man hätte ja auch immer bei Podcasts gesagt, Podcast ist so ein bisschen für die Leute, die scheinbar im Alltag nicht so viel Zeit haben, oft geschäftsmäßig unterwegs, mehr aus dem Leben machen wollen.

Ich meine, das ist jetzt gar nicht so abwertend, aber Podcast war für mich auch immer so ein bisschen was Hochwertigeres. Stimmt schon. Ja. Ja, und das Kuriose ist, die Leute dort nehmen sich irgendwie mehr Zeit.

Also das hast du mal irgendwann gesagt und zeigst ja immer mal in deiner Instagram-Story und so, die Interaktion, das ist ja nicht so, hey, cooler Post, sondern da passiert ja krass viel mehr. Ich finde auch, ich meine, du bist ja jetzt auch schon lange aktiv, es entschleunigt auch so ein bisschen, wenn du so in der Social-Media-Welt unterwegs warst. Also gerade, es gibt so einfache Plattformen wie Twitter, Threads, da haust du mal so ein bisschen was raus, ohne groß. Aber wenn du jetzt auf YouTube oder auf Instagram, wenn du die Sichtbarkeit willst, du brauchst Strategie, du brauchst einen Plan, du brauchst eine Regelmäßigkeit, du musst bei anderen kommentieren.

Und School war irgendwie so sehr entschleunigt. Du setzt dich hin, nimmst dir ein bisschen Zeit, kommentierst lieber ein bisschen hochwertiger und spielst nicht dieses Quantitätsspiel und rotst da einfach durch. Jetzt, wo ich drüber spreche, ist es irgendwie, und ich will jetzt niemanden verärgern, ist ja egal, aber für mich ist es so ein bisschen wie Tesla fahren. Als ich angefangen habe, oder E-Auto zu fahren, du wirst so zum Tanken, also vorher ist er getankt, du bist weitergerusht und jetzt wirst du zum Laden gezwungen und das entschleunigt brutal.

Du machst halt bald nochmal 20 Minuten Pause und nimmst dir ein bisschen mehr Zeit. Und so habe ich das Gefühl bei School, du nimmst dir einfach wieder ein bisschen mehr Zeit und wischst da nicht über irgendwas drüber und rotzt da irgendwas hin. Ja, das stimmt. Wie viel Zeit nimmst du dir denn so pro Tag bei School?

Ja. Und wie hat sich das auch verändert im Vergleich zu Social Media? Weil du warst ja, ne? Ich meine, Instagram und Co.

war ja dein Zuhause quasi. Also bei Instagram war ich täglich locker drei, vier Stunden und jetzt lass es eine Stunde sein pro Tag. Das hat sich extrem verändert. Und Zeit nehmen für School, würde ich sagen, eine gute Stunde nehmen.

Das ist die Zeit, die ich brauche. Ein, zwei Stunden am Tag. Das ist die, die ich mir nehme, bewusst um zu moderieren, zu gucken, verbessern. Die Zeit, die ich tatsächlich verbringe, kannst du im Moment nicht zählen.

Also, sagen wir mal so, die letzten Monate 14 Stunden am Tag. Ja, krass. Jetzt erst seit ein, zwei Monaten, wo halt das Wirtschaftliche stimmt, sind es immer noch manchmal acht bis zehn Stunden am Tag. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel, ich war neulich wandern, dann waren es nicht so viele.

Jetzt gehe ich demnächst den Jakobsweg. Jetzt erst seit einem Monat, zwei, ist ja die Mission abgeschlossen, weil ich wieder meine Verdienste habe. Aber ich hatte die ja jetzt acht Monate oder sieben Monate lang nicht. Das war ja schon Existenzkampf.

Immer mit einem Lächeln, ganz entspannt, aber das war ja schon. Aber nochmal zurückgebeamt, zu dem Zeitpunkt Juni, Juli. Du bist mit Inner Circle rüber oder hast in Inner Circle dort quasi zusammengerufen. Hast du diese Gratis-Community gegründet?

War da mal, oder wie schnell war schon klar, daraus wird auch ein Geschäftsmodell für dich? Oh, das ging relativ schnell. Lass es sechs Wochen gewesen sein. Ich habe die Daten nicht mehr so im Kopf, aber ich kann mich erinnern, ich hatte Spule entdeckt.

Wahrscheinlich hast du noch vor meinem Team davon erfahren, dass ich sage, so ja, das ist geil, das ist spannend, ich verkünde es ja gleich. Aber da kam dann irgendwann der Moment, wo ich gemerkt habe, oh shit, das wird groß. Und dann habe ich zu meinem Team gesagt, ich habe es jetzt. Wir gehen all in school.

Wenn jeder mit dabei ist, machen wir das. Und dann war das eine Entscheidung. Und dann war klar, keine Academies verkaufen, nichts mehr, nichts mehr verkaufen, nur noch school. Und ich habe gesagt, die Rücklagen reichen für vier bis fünf Monate, solange ist auch der Arbeitsplatz sicher.

Und bis dahin müssen wir es geschafft haben. Wenn wir es bis dahin nicht geschafft haben, werde ich das Team verkleinern müssen. Ich gehe erst noch an Rücklagen dran. Ich habe noch knapp 100k Rücklagen gehabt, deshalb gehe ich an die noch dran.

Und dann gab es irgendwann im Dezember, habe ich gesagt, alles ist safe bis Februar. Und jetzt erst vor zwei, drei Monaten habe ich gesagt, ist durch, wir haben es geschafft. Ich musste einmal tatsächlich an Rücklagen. Also einmal 30k musste ich nehmen, um sicher zu sein, Gehälter zahlen zu können.

Und dann war einmal so der Punkt, wo ich hatte, ich hatte irgendwie nur noch 20.000 Euro auf dem Geschäftskonto. Aber 60 gehen halt weg. Das war dann die knappe Kiste. Und zwei Monate später war es wieder, was ist das, 60, also über 100k drauf.

Und dann, hui, okay. Aber mir war es auch gar nicht so, selbst wenn es nicht geklappt hätte, es hat sich richtig angefühlt. Weißt du, das ist so, wenn es nicht, ich habe es mal vorher, ich meine, ich wusste, es klappt, aber wenn es nicht geklappt hätte, jo, das ganze Business ist ein Spiel. Ich sage mal, es hat sich richtig angefühlt.

Und es hat so Spaß gemacht, sich das alles aufzubauen, bei null wieder anzufangen, zu lernen. Ich habe mal gemerkt. Das war, ich hatte ja vorher schon ein geiles Leben. Und selbst da, als ich mir noch nicht mal mehr Klamotten kaufen konnte, um Geld zu sparen, das war trotzdem geil.

Ich hätte auch wieder selbische Bohnensuppe gefressen hier da wochenlang. Es wäre mir auch egal gewesen. Es war schön. Ja.

Ja. Crazy. Ja. Ich meine, es sind ja verschiedene Facetten.

Ich würde es gerne so ein bisschen aufsplitten. Auf der einen Seite haben wir School und Community-Aufbau etc. als Geschäftsmodell. Das war auch so ein bisschen die Abgrenzung zu Memberships etc. Reden wir gleich nochmal drüber. Und auf der anderen Seite ist Community-Aufbau per se ja erstmal, würde ich zumindest sagen, kein Geschäftsmodell, sondern eher ein Branding-Marketing-Instrument.

Ja, 100%. Also existiert beides für dich parallel oder geht eins aneinander über oder wieso dein Blick darauf? Ich würde sagen, School ist ein Geschäftsmodell. Und Community-Aufbau ist Branding, Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit, Vorbildfunktion, Leitbild sein oder was schaffen, was bewegen, was verändern.

Community-Aufbau, wie wir es jetzt machen oder wie ich es jetzt mache, nimmt sogar ein bisschen Personal Branding weg. Es ist immer noch Personal Branding, aber das Personal Branding geht zurück. Es ist anders, weil es geht um die Community. Social Media ist reines Personal Branding für mich.

Und Community ist immer noch Personal Branding, aber geht so ein bisschen in den Hintergrund. Es ist wie, du bist wie so ein Bürgermeister Papa, der so, das sind so alle und du managst das und kümmerst dich so ein bisschen drum. Könnte auch einen Hausmeister nennen oder wie auch immer. Ja, aber das Geschäftsmodell ist erst School, die Plattform.

Community-Aufbauern für sich ist für mich das geilere Social Media. Also es ist das wahre Social Media, weil es wieder viel sozialer wird, viel mehr in den Austausch geht. Und School, naja, das ist halt schon dafür geschaffen, damit Geld zu verdienen. Es kostet ja auch 100 Euro im Monat.

Das hat ja auch einen Grund, warum es kostet. Und da spricht auch nichts dagegen, langfristig damit Geld zu verdienen. Macht ein Verein auch. Ein Verein kostet auch Geld.

Und dann kann er das Geld ja wieder investieren, um die Gemeinschaft noch besser zu machen, noch mehr anzubieten und so weiter. Und muss ja nicht immer ein gemeinnütziger Verein sein. Weißt du? Klar.

Ja, absolut. Ich weiß noch, wie wir darüber gesprochen haben. 100 Euro im Monat ist schon viel. Und dann kam so zweite, dritte, vierte Community.

Und dann kam ich ja irgendwann mit dem, wenn wir uns mal hochrechnen, 1200 im Jahr. Aber das ist wieder das Geschäftsmodell-Denken. Obwohl, selbst über das Marketing müsste man das ja locker reinbekommen. Den können wir ruhig mal teilen.

Also es sind 100 Euro im Monat. Das sind wir nicht gewohnt, für ein Abo 100 Euro im Monat zu zahlen. Netflix kostet 15, hat jetzt erhöht irgendwie. Du denkst, boah, 15 Euro im Monat.

Damals Photoshop so. Aber 10 Euro im Monat. Aber du hast dann irgendwann gesagt, naja, das ist im Jahr, sagen wir mal, 1200 Euro. Und selbst...

Wenn du eine School-Plattform nur zum Hobby betreibst. Nur zum Hobby. Nur um Angler zusammenzubringen oder was auch immer. 1200 Euro.

Das zahlen andere auch für ihr Hobby übers Jahr verteilt. Die gehen einmal biken in den Bergen mit einer Hotelübernachtung. Dann sind auch mal schnell 1000 Euro weg. Also das ist nicht so viel.

Aber wenn du dann auch noch viel mehr einspielen kannst, verteilt auf ein Jahr, ist das eine simple Mathematik. Natürlich lohnt sich das. Ja, voll. Und der nächste Step war da, ne?

Geschäftsmodell draus machen. Dann hast du irgendwann ja, nachdem du, ne? Ich weiß, wir waren ja immer beim Austauschbücher und Co, ne? Du hast ja alles aufgesaugt.

Alles. Und irgendwann das Wissen weitergegeben in deiner eigenen Community-Aufbau, Community-Gruppe sozusagen. Wie hat sich das entwickelt? Und vor allem, ich weiß gar nicht, wie lange gibt es in die Gruppe schon?

Boah, ich glaube, du bist jetzt auch so sieben, acht, sieben Monate, sechs, sieben Monate. Aber als du deine Community gegründet hast, da ging auch nur gratis, oder? Das Paid kam ja erst später mit dazu, oder ging das schon Paid? Ja, ja.

Genau, wir waren ja in der Zeit drin, da ging ja noch gar nicht Paid. Ja, das stimmt. Oder kamst du, deine müsste auch, schon bevor, Paid war eine Ergänzung, das plötzlich Paid. Ich hab's schon über einen Workaround.

Das kam dazu, stimmt, dann hast du ja noch gesagt, du gehst nicht Paid erst mal oder so irgendwie. Genau. Genau. Also das hat ja alles angefangen mit einer Gratis-Community.

Mehr ging ja gar nicht als Gratis-Community. Und irgendwann kam dann die Neuerung, jetzt kannst du für eine Community auch Geld verdienen. Und dann weiß ich noch, haben wir überlegt, ja, aber mit was sollen wir jetzt die bestehende Paid machen? Das macht eigentlich keinen Sinn und so weiter.

Und dann hab ich ja meine erste Paid-Community gegründet, weil andere wissen wollten, wie baut man hier eine Community? Wie funktioniert School? Ja. Dann hab ich gesagt, naja, okay, dann machen wir eine Paid-Community.

Ich glaub, damals die ersten waren 49 Euro für einen Monat. Und dann erklär ich euch, wie das alles hier geht. Genau. Das war der Start.

Also die Paid-Funktion kam plötzlich. Ja, bestimmt. Und dann hab ich's halt gemacht. Und jetzt sind 570 Leute drin, ja.

570 Leute. Krass. Ja, 573 oder so, ja. Hättest du's gedacht, dass das so schnell, also explodiert, kann man ja sagen?

Nee. Ich hab mir auch andere Modelle überlegt. Ich hätt nicht gedacht, dass ich mit der Community so weit komm und damit Geld verdienen kann. Ich mein, sie reicht nicht allein, um alles zu finanzieren.

Die ist jetzt irgendwie bei 30k oder so. Weil ja auch nicht jeder diese 119 Euro zahlt. Aber das Problem war halt, erstmal viele... Warte mal ganz kurz.

Man muss ja mal sagen, wenn du sagst 30k, das sind 30k wiederkehrendes monatliches Einkommen. Pro Monat, jeden Monat. Genau. Also ja nicht 30k eingespielt, sondern...

Nee, jeden Monat. Das muss man erwähnen, ja. Genau. Das Problem war halt, vor einem halben Jahr haben viele halt gesagt, was Communities.

Also warum soll ich zahlen? Und warum soll ich zahlen, wie man eine Community aufbaut? Also jetzt sind, guck mal, jetzt sind 570 Mitglieder dabei. Ja.

120 kamen in den letzten 30 Tagen. Also das war am Anfang so holprig. Ich habe ja dann noch weitere Communities gegründet, weil ich nicht davon ausgegangen bin, dass ich damit Geld verdienen kann. Ich habe dann eine Kundenakquise, Online-Community.

Ich habe noch eine andere Community gegründet. Weil ich... Ja, die funktionieren halt besser. Das sind bessere Themen, mehr Wirtschaftlichkeit.

Aber dann kam halt Alexa Mosey Ende des Jahres. Das war... School, das nächste Ding. Und jetzt erst, jetzt erst gerade, seit die letzten 8 Wochen merke ich schon, alter Schwede, habe ich auch die Gratis-Community angepasst.

Jetzt steht ja der komplette Fun, das komplette Modell steht. Und es ist so schön geworden, weil einfach alle davon profitieren. Aber wie gesagt, es hat eine Weile gedauert. Und ich war schon nervös zwischendurch, ne?

War schon eine knappe Kiste. Wie viele Communities hattest du an der Spitze so parallel? 15, 16. Und wie viele sind es jetzt aktuell?

10, 12. 10, 12, ne? Also ich führe nicht alle, ne? Also ich führe mit.

Aber so richtig führen sind es 1, 2, 3, 4, 5, 6, also 7 Communities ungefähr. Aber du hast ja durchaus Communities auch geschlossen wieder, die über, ich glaube, eine Challenge gestartet sind, ne? Vielleicht magst du da mal so ein paar Erkenntnisse teilen. Ja, ich bin, ich werde, glaube ich, auch noch ein, zwei weitere schließen.

Ich musste halt viel, ich habe halt viel probiert. Es gab ja noch niemand, außer ein paar Amerikaner, die da ein bisschen was gezeigt haben. Ich musste ja viel testen und da habe ich Lifetime-Deals angeboten. Katastrophe und wie günstig.

Das ist, klar, es hat mir damals irgendwie einen Arsch gerettet, ein bisschen über die Runden zu kommen, aber so viele Fehler gemacht und deswegen werde ich auch noch ein paar Communities schließen. Ich habe auch Spiritualität im Business eine Community gegründet. Ja, die spielen jetzt ein paar hundert Euro ein, ist sehr inaktiv, fühlt sich dann auch für mich nicht richtig an, aber ich bin jetzt auch nicht so groß in dem Thema. Ich habe vor ein paar Tagen, habe ich Kochen und Backen gegründet.

Die wächst gerade. Das war aber nur zu Demo-Zwecken, weil ich halt probiere und dann merke ich, es funktioniert. Anderes funktioniert nicht. Und letztendlich funktionieren immer die Communities, wo du natürlich auch selbst eine Leidenschaft drin hast, Themen, die du vertrittst, wo du richtig Bock hast.

Und das sind bei mir vier, fünf Communities und die anderen waren halt die Fehler, entweder zu schnell gegründet, über den falschen Rahmen, übers falsche Bezahlmodell, zu viele Videos, zu viel Content. Es sind so viele Fehler, die man machen kann. Und wenn man dann auch alle kombiniert, ist halt die Wahrscheinlichkeit gering, dass es klappt. Ich weiß noch, dass du Lifetime einige verkauft hast.

Wo ich, ich bin ganz ehrlich, ich dachte schon, Calvin, warum? Das war mir damals, weil ich habe, ich habe selbst mal eine Lifetime-Erfahrung gemacht, die im Nachhinein. Ich weiß, das hast du auch geteilt, glaube ich, dass die... Ja.

Wie war es? Lifetime für dich. Wir wollten halt so Community-Bundles auch verkaufen. Und dann gab es irgendwie meine Community, ich glaube für 299 Euro Lifetime.

Viele haben zugeschlagen, sind jetzt noch drin, jetzt kostet sie schon 120 Euro im Monat, damals halt Lifetime. Ja. Dann bundles 5 Communities zusammen irgendwie für 400 Euro. Ja, aber das gehört halt dazu beim Herumexperimentieren.

Das, das... Ja, man lernt und deswegen coache ich ja andere, damit die das nicht machen. Deswegen gibt es ja uns. Wir rennen dann voraus, wir testen, wir probieren, wir fallen hin, wird drüber gelacht oder was auch immer und dann heißt, glaub mir, mach das nicht.

Und irgendwann kommt einer und macht es vielleicht doch und schafft es vielleicht auch oder nicht oder... Ja, ich wollte einfach viel probieren. Deswegen... Kochen und Backen ist auch so ein Projekt.

Wer weiß, wann ihr diese Podcast-Folge seht. Entweder die Community ist weg oder hat ein paar tausend Mitglieder. Ich habe keine Ahnung. Heute sage ich, ich habe keine Ahnung.

Potenzial gibt es ja bei dem Thema, ne? Eigentlich so... Ja, auf jeden Fall. Gibt es ein paar breite Themen, die sind eigentlich noch kaum besetzt dort, ne?

Ja. Wahnsinn, Wahnsinn, ja. Auch wenn es sehr stark wächst gerade. Weißt du, Julian, welche Community ich noch irgendwann sehen will?

Die würde sich wirtschaftlich wahrscheinlich sofort rechnen. Ich hätte nur Probleme, die wahrscheinlich so mit Inhalten so befüllen oder ich habe jetzt keinen Fokus. Geld sparen im Alltag. Geld sparen?

Du verlangst so eine Community, 30 Euro im Monat und sagst, also Leute, wenn ihr da drin seid, also die 30 Euro spart ihr locker im Monat. Und da kommen so allgemeine Tipps rein, wie du Geld sparen kannst. Beim Einkauf, beim Tanken, da mit einem Wasserfilter, was auch immer, wo man... Und alle teilen so und dann Geld sparen im Alltag.

Ja, geil. Ich glaube, das wäre so die... Wenn die mal richtig läuft, da gehst du sofort rein, weil du sagen kannst, ich gebe euch eine Garantie, dass ihr die 30 Euro locker spart. Voll.

Es gibt das nicht... Machen das nicht die Amerikaner häufig, dass sie so Couponing machen? Diese ganzen Coupons sammeln und damit mit so einem Stapel Coupons... So, ich weiß gar nicht, ob es international schon sowas gibt, da würde sich das anbieten.

Es gibt noch so viele Themen, wo man experimentieren kann. Ja, ja, absolut. Was würdest du denn jetzt empfehlen, wenn jemand sagt, das Community-Thema ist interessant? Es sind ja so die Klassiker-Fragen.

Starte ich mit einer Free? Starte ich mit einer Paid? So, ne? Habe ich direkt die Dollar-Zeichen oder Euro-Zeichen vor Augen und versuche das schnell zu monetarisieren?

Gibt es da eine pauschale Empfehlung? Relativ pauschal, kann ich schon die Empfehlung aussprechen, aber das schließt natürlich Ausnahmen nicht aus. 100% mit einer Gratis-Community starten. Also ich bin jetzt auch schon mit ein paar anderen zusammen direkt mit einer Paid gestartet und wir schieben jetzt die Gratis hinterher, weil sie einfach fehlt.

Und die Gratis-Community bringt einfach so schön Gratis-Traffic einfach so, den du dann weiterschieben kannst in eine Paid oder wie auch immer. Also ja, gratis und ich empfehle breit zu starten. Also nicht zu spitz, nicht zu eng. Ich hatte das Thema gerade gestern oder heute war das, hat er gesagt, Community-Gründen, Thema Golf, für Golf-Trainer.

Aber Golf-Trainer für, und er hat gesagt, warum nicht in der Community für Golfer? Ja, er wird nur für Golf-Trainer. Okay, das sage ich nur für Golf-Trainer, aber nicht noch spezieller. Mach erst mal breit, hol dir das Feedback ein von der Community und die gibt dir dann schon vor, wie es ein bisschen spitzer werden kann.

Und dann kannst du entweder die Gratis-Community anpassend spitzer machen oder du machst halt eine neue Paid. Meine Community, meine Gratis, war auch Social-Media-Community Deutschland. Da habe ich gemerkt, alle stellen nur noch Fragen zu School. Okay, dann wurde es die School-Community.

Meine Community-Aufbau war am Anfang Community-Aufbau. Da war auch Telegram mit dabei, andere Plattformen. Da habe ich gemerkt, alle wollen nur noch School, also Community-Aufbau mit School. Aber das entsteht mit der Community zusammen.

Okay, das heißt, ich starte mit einer Free und gucke dann im Grunde, also ich habe nicht von vornherein eine Paid im Hinterkopf, nicht zwingend, sondern kann gucken, was ergibt sich daraus und gliedere dann einen Teil quasi raus, wenn ich auch sehe, der ist Bedarf da. Also ich habe ja auch viele große Unternehmer und die sagen, wie kann ich mein großes Unternehmen da monetarisieren. Und wenn ich mal ein bisschen mit denen rede, denken die plötzlich in Hobbys. Und dann ist so ein großer Unternehmer, Maschinenbaufirma, wie auch immer, aber er ist leidenschaftlicher Camper.

Er fährt mit seinem Camper, mit seinem Mobil durch. Dann machst du dazu eine Community. Das stimmt, eigentlich, das ist erstmal noch kein Business-Gedanke. Aber wenn jemand, der woanders schon ein Business hatte, der hat ja diese Vorgehensweisen in sich drin.

Und wir sind uns alle einig, du kannst aus allem ein Business machen, wenn du halt Leidenschaft hast. Und deswegen, ich würde nicht direkt in Business denken, sondern schauen, welche Leidenschaften gibt es in meinem näheren Umfeld. Im Freundeskreis, Bekanntenkreis, vielleicht auch im Kundenkreis. Und dann würde ich auch mal da 10, 15 Leute finden, die Bock hätten auf eine Community, mit denen ich dann starte.

Ja, verstehe. Das heißt, ich starte free, gucke, eventuell schiebe ich eine Paid nach. Starte aber nicht direkt mit Paid oder wahrscheinlich, bis auf Ausnahmefälle gibt es immer. Ja.

Also direkt Paid starten könnte ich mir nur vorstellen, wenn du ein extrem großer Influencer oder so bist. Weil, wenn du dann mit einer Gratis startest, du könntest nicht alle reinlassen, weil es einfach zu viele sind. Das wäre absolutes Chaos. Und dann startet man vielleicht mit einer Paid von 20 Euro im Monat.

Du hast vielleicht irgendwo schon anders ein paar Communities aufgebaut. Ja. Facebook oder wie auch immer. Und dann startet man halt direkt mit einer Paid.

Und weil eine Community mit mehreren tausend Leuten ist keine wirkliche Community mehr. Also meine, das sind 2.800 Leute. Das ist jetzt, man nennt es noch Community, ja. Aber dieses Community-Feeling.

Das Gefühl, das geht weg. So eine Gratis-Community finde ich immer wie so eine Spielwiese, um School kennenzulernen. Eigentlich völlig egal, zu welchem Thema das ist. Schön wäre es, wenn es ein Thema ist, was dich betrifft, wo eine Relevanz zu dir ist.

Über das Thema bringst du ja Leute rein. Aber eigentlich geht es einfach mal, guck mal, da ist ein Thema, kann man sich austauschen, gucken, wie das ist. Und dann darf später eine Paid kommen, wo der Kreis einfach enger und kleiner bleibt, ja. Jetzt hast du gerade schon gesagt, dieses Thema, ich habe eventuell schon irgendwo Reichweite aufgebaut.

Wie sehr ist denn Voraussetzung, dass ich Reichweite und Community und Followerschaft mitbringe, um erfolgreich eine Community bei School zu gründen? Also Voraussetzung ist es überhaupt nicht. Es ist immer ein Vorteil, wenn du Reichweite hast. Aber ich würde gar nicht sagen Reichweite, sondern ein Bond, ein Band, also zu seinen Menschen.

Also du brauchst keine große Reichweite. Also selbst wenn du 1000 Follower irgendwo hast, aber davon sind 100 einfach echt nah an dir dran, dann ist das schon locker, locker, locker ausreichend für eine Community, wenn du ein paar hundert Leute erreichst. Wenn du halt gar keine Reichweite hast, klar hast du dann schwierigere Karten. Aber dann darf man sich auch fragen, wenn du wirklich keine Freunde, keine Bekannte, und ich rede nicht nur von Social Media Reichweite, wenn du noch gar nichts hast, ist vielleicht auch die Frage, ob Community das Richtige für dich ist.

Ob man sich nicht besser erstmal Communities anschließt, bevor man eine gründen will. Weil du gründest ja eine Community, weil du ja ein Umfeld hast, was du irgendwo zusammenbringen willst und dann vereinen willst. Also eigentlich ist die Community eine Lösung. Ich erreiche da ein paar Leute, ich kenne da ein paar Leute und ich will die zusammenbringen.

Das ist eigentlich die Lösung, ist die Community so. Ja, das ist ein guter Punkt. Wenn du das halt noch nicht hast, ich wollte dich nicht unterbrechen. Ja, nee, es ist ein guter Punkt, Leute zusammenbringen, weil ich glaube, gerade bevor wir ins Meeting sind, habe ich auf Facebook wieder eine Anzeige gelesen, das goldene Zeitalter, oder irgend sowas, goldene Zeitalter.

Ja, genau. Du bist nicht mehr alleine, Kevin. Du bekommst viel Konkurrenz. Nee, aber es wird einfach ganz stark gehypt und ist so ein bisschen der neuste heiße Scheiß.

Und ich habe so die Befürchtung. Das kommt jetzt. Genau, viele, viele, ja, die haben einfach Bock drauf, das zu machen, weil sie sehen, es ist vielversprechend, das ist vielleicht ein attraktives Geschäftsmodell. Ja.

Und die sagen dann, statt mich bei Instagram irgendwie abzuhetzen und nur zu sehen, dass da drei Leute liken, mache ich es bei School. Ja, also meine Gedanken dazu. Wenn du einen neuen Social Media Account startest oder bei Twitch anfängst, egal wo, du wirst dich quälen müssen, um überhaupt Leute zu erreichen. Das wird so schwer und das wird nie wieder einfacher, wenn du eine School Community gründen willst, das ist wie so ein Offline-Verein, du trommelst zehn Leute zusammen, dann nimmst du dein Handy in die Hand.

Außer du bist natürlich im Ego und sagst, ich will mit diesem Thema, weil damit kann ich Geld verdienen. Nee, aber wenn du in deinem Umfeld gehst, du findest immer eigentlich zehn, 15 Leute, die so gemeinsame Interessen haben. Und dann sagst du, komm, lass uns doch mal zusammen eine Community gründen. Und dann gründest du, dafür brauchst du gar nicht viel.

Und wenn du dann mit denen zehn, 15 ein bisschen aktiv bist und dann auch die zehn, 15 fragst, sag mal, kennt ihr noch drei, vier Leute, die mal mit dazu holen? Dann ist es nicht so schwer wie mit einem Social, das geht auf Social Media so nicht, was ich gerade erkläre. Und deswegen ist es schön zu starten und ich glaube auch, wie in diesen Werbeanzeigen, School wird das Ding werden, mit dem du so viel geiles, schönes Geld verdienen kannst, weil du Menschen zusammenbringst. Und das wird noch krasser werden in der Zukunft, weil noch Funktionen kommen werden, die angekündigt wurden.

Und dann werden sich alle freuen, die jetzt schon dabei sind. Aber was wir nie vergessen dürfen, ist, erstens, das geht nicht schnell. Wenn du schnell Geld verdienen willst, sage ich immer, werde Kopfgeldjäger oder wenn du Reichweiter hast, Launchkurse oder was auch immer. Es geht nicht schnell.

Das ist wie so ein Immobiliengeschäft, School Communities. Das geht ganz langsam, aber halt auch nicht so langsam wie jetzt vielleicht Immobilien, wo du dann in zehn Jahren immer noch 400 Euro Miete einsackst. Aber es geht langsamer und wir dürfen nicht vergessen, dadurch, dass Menschen involviert sind, es geht um Gemeinschaften, wir tragen auch eine Verantwortung, sollte das Geld nicht an erster Stelle stehen, sondern der Wille, Menschen zusammenzubringen, wo man sich austauschen will, wo auch du selber dich vielleicht auch austauschen willst und gerne Teil der Gemeinschaft bist. Und das ist kein Ego, das ist nicht gut fürs Ego, eine Community, weil du nicht mehr der einzelne Selbstdarsteller bist.

Das stimmt. Ich glaube, das ist auch ganz spannend. Ich sehe noch nicht so krass viele Influencer oder Streamer oder YouTuber, die quasi das für sich ein... Aber eigentlich das Potenzial dafür ist ja...

Ah, Julia, was machen wir, wenn der Erste kommt? Wenn der Erste Trimax hier eine Community eröffnet, dann wird es richtig wild. Krass. Das wird auch wieder abklingen, aber die nächsten Monate sind am Arsch.

Da wird hier so laut und wenn ein Trimax anschaut, dann kommt auch ein Montana Black und andere. Und dann probieren die das, dann werden sie gut kassiert. Das wird wild. Und in Amerika ist das schon zum Teil so.

In Amerika haben wir jetzt schon die ersten Influencer. Es sind halt, man muss dazu sagen, meistens sind es nicht so die typischen Influencer wie die Streamer, die eh schon große Kommunikation haben, die bleiben auf Discord. So, das macht denen mehr Spaß. Aber Eddie Hall, das ist der stärkste Mann der Welt, der hat jetzt Gewichtheber und so.

Der hat jetzt angefangen und kassiert mächtig ab. Viele YouTuber, auch Videografen-YouTuber, die Reichweite haben. Das ist für die absoluter Checkpoint. Ich bin jetzt auch mit einem TikToker gerade neulich gequatscht.

Wenn der einsteigt, der kann so viel Geld verdienen. Aber man muss halt aufpassen, dass die Dollarzeichen, nicht dass man die Werte verliert, dass es um Menschen geht, weil es ist wirklich eine schöne Mission, Menschen zusammenzubringen. Und wir können das wieder haben, was uns auf Social Media fehlt. Was wir nach Corona alle haben wollten, Gemeinschaften, Austausch, sich unterstützen.

Also das ist so geil, das ist so geil. Und ich meine so ein bisschen, gerade bei den Influencer und Streams oder bei den Content-Creator, die haben ja mit Patreon und Co. gibt es ja im Grunde schon die ganze Zeit irgendwelche Möglichkeiten, den aktiveren Kern der ganzen Follower-Shop zusammenzutragen. Die sagen, kriegst du mal eine 3 oder 5 oder 10 Euro im Monat für ein bisschen was an exklusiven Content.

Und wenn man jetzt noch mit School die Möglichkeit hat, die Leute noch mehr zusammenzutragen, dann ist das... Aber weißt du, der Unterschied ist hier, und das ist geil, dass du das jetzt ansprichst. Und das müssen jetzt, bitte Zuhörer, alle versch... Das ist ein ganz wichtiger Unterschied.

Bei den Formaten, die Julian gerade gesagt hat, ist ja, du kriegst Spenden. Alles ist sehr unregelmäßig. Das heißt, du musst live gehen, um Spenden zu bekommen. Es ist schwer zu kontrollieren und du musst halt abliefern.

Bei einer Community, die optimal läuft, wird der größte Inhalt der Community irgendwann von der Community erstellt. Und diejenigen, die buchen, bleiben auch wegen der Community. Das heißt, du selber bist ja nicht wie auf Social Media in einem Content-Rad oder in einem Live-Streaming-Rad gefangen und musst viel live gehen, viel abliefern. Du wirst immer, gerade in einer Paid-Community, wirst du als Gründer immer noch ein bisschen was tun wollen, machen müssen.

Aber wenn die meisten halt wegen der Gemeinschaft kommen und irgendwann anfängt, die Community alleine zu führen, ist es absoluter Jackpot. Das dauert halt auch eine Weile, das erfordert Skills, richtig gute Skills, die man so aneignen muss. Aber wenn das dann klappt, schön. Also ist schön.

Ja. Das haben wir schon so ein bisschen gesagt, dieses Content zur Verfügung stellen. In einer Free-Community muss ich das ja nicht zwingen, außer vielleicht, sagen wir mal, so ein bisschen Anreize bieten, damit die Leute bereit sind, in die Community zu kommen, dieses Community-Feeling erleben und deshalb dann bleiben. Bei Paid-Communities sieht das ja ein bisschen anders aus, oder?

Weil einige sagen jetzt, im Grunde ist es doch eine Membership, was wir schon seit Jahren machen. Was ist denn da der Unterschied? Oder ist es identisch an einem anderen Ort? Ja, es ist ja eine Mitgliedschaft in der Community.

Du gehst ja rein. Aber bei einer Membership sehe ich halt immer der Schwerpunkt Kurse und Weiterbildung. Und bei einer Community ist der Schwerpunkt die Community. Also bei einer Membership sind die Kurse im Schwerpunkt.

Deswegen kommen die Leute und dann wird halt noch vielleicht um eine Community ergänzt, eine Facebook-Gruppe. Oder jetzt haben ja auch viele Membership-Plattformen schon die Community mit drin. Das kommt ja immer mehr. Ja.

Und bei einer Community geht es halt mehr um die Community und du kriegst halt noch ein paar Bonus-Videos dazu. Ja. Und ich habe jetzt mit meiner ein Hybrid-Modell, weil das ein sehr erklärungsbedürftiges Thema ist. Da gibt es also noch nicht so viel dazu.

Aber in der Regel würde ich empfehlen, viele Kurse rauszulassen. Sam Owens hat gerade neulich wieder gesagt, der Classroom ist eigentlich auch der Grund, warum viele keine Community gründen, weil sie nicht wissen, wie sie den Classroom befüllen sollen. Jetzt haben sie einen Tab eingefügt, dass du den Classroom ausblenden kannst. Das hat alles seinen Grund.

Also der Gründer sagt selber, der Classroom ist nicht so wichtig. Aber klar, wenn du natürlich aus dem Coaching kommst, wäre es ja auch blöd, da nichts reinzupacken. Ist ja auch ein Geschenk an die Leute. Ich denke mal so, in einem Jahr werden die Leute nicht mehr so Interesse haben am Classroom.

Jetzt gerade ist es noch so ein bisschen die Bestätigung. Jetzt soll ich dafür Geld zahlen. Ah ja, aber ich kriege ja Kurse, also schaue ich mal rein. Ja.

Und dann, wie wir es schon oft selber gesagt haben, die kommen wegen den Kursen, wegen dem Gründer, aber bleiben dann wegen der Community. Ja, absolut. Du beobachtest ja auch viel den internationalen Markt, ne? Bisher in der School und School Games und so weiter.

Etwas, Julian, hast du gerade gesagt, Etwas, du beobachtest Etwas. Ich weiß nicht, ob du Etwas gesagt hast. Oder ein bisschen. Ausschließlich.

Ja, ja, also alles. Stellst du da Unterschiede fest zum deutschsprachigen, außer dass er drei Meter weiter sind? Oh, ich habe heute Morgen mit Max Pearson einen Call gehabt. Ja, okay.

Kennst du, ne? Ja. So ein bisschen. Wir haben eine Stunde geredet.

Und da habe ich mir auch nochmal gesagt, der amerikanische Markt ist, rotz Leute rein. Ja, das ist nämlich auch mein Eindruck. Hinten fallen sie raus, aber einfach mehr reinrotzen, als hinten rausfallen. Und so ist halt Amerika auch irgendwie, ne?

Nur der Funnel-Gedanke, ne? Jo, aber später, wer warst du nochmal, so, ne? Ja. Und in Deutschland ist es so, rein und der Deutsche sagt, okay, jetzt will ich aber auch ein Gefühl haben, eine Verbundenheit und nicht einfach da penetriert werden von irgendwelchen Inhalten.

Ja. Und die sind auch so, ich habe bezahlt für mein Geld, da will ich schon ein bisschen was, ne? Ja, genau. Und Ehrlichkeit, nicht so oberflächlich, lieber ein bisschen tiefgründiger.

Oh, da gibt es große Unterschiede. Und die Churn-Rates in, ich kann es ja sagen, versteht jetzt eh keiner, aber die gehen bis hoch zu 40 Prozent, ne? Wo Leute abhauen. Also, da gehen 100 Leute, mehr über 100 Leute jeden Monat raus, man muss halt nachballern, mit 110 dann reinkriegen.

Und das ist halt, die gehen so auf Marketing und ballern und rotzen und das halt, würde ich nicht empfehlen, würde ich nicht empfehlen. Das sind halt die Dollarzeichen, die winken, ne? Dass so Funnel-Apps reinputtern, Leute durch eine Free-Community schleusen. So ist halt Online-Marketing, ne?

Die sind halt sehr in diesem Online-Marketing-Game. Ja. Und irgendwann wird halt jetzt auch demnächst eine Funktion kommen in School, wo du dann halt, wo die Leute in der Community, deine Community bewerben können, eine interne Affiliate-Funktion. Dann bist du auch froh, wenn du viele Leute hast, die schon länger dabei sind.

Ja. Und nicht nur die erst seit ein paar Wochen dabei sind und die da neue Leute bringen, sondern du willst haben, dass gute Qualität in der Community besteht. Auf jeden Fall. Das geht immer, wenn jemand länger dabei ist.

Also deswegen, die Amerikaner kämpfen gerade sehr stark mit, wie sorgt man dafür, dass sich weniger abmelden, wie sorgt man dafür, dass Leute länger dabei bleiben und so weiter. Ja, generell, ne? Klar, mit deutschsprachigen ist ja so dieses Abo-Thema immer noch so ein bisschen mit Vorsicht zu genießen, ne? Da sind einige, ja, bloß kein Abo.

Das ist die Herausforderung. Abo-Palle. Ja, ja, genau, genau, genau. Jetzt sag mal, wenn man mehr erfahren will über dieses Community-Game, du hast ja deine eigene Gruppe, hast du schon gesagt.

Hast du schon erwähnt, das ist so ein Hybrid. Gib mal ein bisschen Einblick. Was passiert da? Also ich empfehle immer erstmal, ich habe eine Gratis-Community, die ist rein dafür da, um School zu erkunden.

Also da geht es halt um die Plattform School. Verlink wir natürlich auch. Eine Gratis-Community und da kann man ein bisschen rumtournen und ein bisschen gucken. Ja.

Und ich sage immer, immer dann, wenn du die Entscheidung triffst, ah doch, ich könnte mir das vorstellen, ich hätte Bock, eine Community zu gründen. Bevor du es machst, bevor du es machst und die ersten 100 Euro investierst, in eine Community zu gründen, nimm dieses Geld und sei ein Monat mal bei meinem Programm Community-Aufbau dabei und du weißt es selbst. Und Julian ist ja schon ganz am Anfang an, da habe ich ihn eingeladen, bist ja dabei. Du weißt, was für ein Umdenken es erfordert und ich garantiere dir, wenn du drin bist und dir das aneignest, dass es so oft Klick macht, weil wir sind alle so Social Media, Online-Kurse und Launch versaut.

Und wenn du nicht in meiner Community bist, dann wirst du deine Community auf einen Schlag füllen. Hier, kommt da rein und dann postest du einen Beitrag, Texte, Tipps, sieben Tipps. Du wirst es auf eine Art und Weise machen, wo die Nachhaltigkeit vielleicht auf der Strecke bleibt, also höchstwahrscheinlich. Und ich habe das Ding durchgespielt und laut Sam Owens kennt er, ich habe wirklich seine Aussage, er kennt niemand, der aktiver ist über so einen langen Zeitraum, wie ich es bin.

Also es wird ja so in Grün angezeigt. Ja, ja, genau. Und ich habe ihn gefragt, ob er schon mal jemand gesehen hat, der so lange, so regelmäßig aktiv ist. Es erkennt selber niemand, der Gründer, der das jetzt schon länger und aktiver macht.

Und diese ganze Erfahrung der letzten sieben Monate, jeden Tag 10, 14 Stunden, holst du dir mal in einem Monat und ich garantiere dir, du wirst viel Zeit nerven, Geld sparen. Und wenn du da eine Community gründest, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass es klappt. Kann ich bestätigen, auch wenn ich jetzt von Anfang an selbst School erkundet habe, aber ich glaube, was man echt mitgeben darf, ist, es geht nicht jetzt darum, School großartig technisch zu verstehen, weil das ist easy. Es geht so um die Kleinigkeiten, was du eben gesagt hast, am Anfang nicht zu viele Leute gleichzeitig reinzulassen.

Ich habe meine, als ich ja mit meiner Gratis gestartet bin, ich habe die am Anfang gepusht. Ja, ich auch. Und das Community-Feeling, was am Anfang da war, ist durch das schnelle Wachstum einfach verloren gegangen. Wir haben ja auch noch gegrübelt, soll man weiter wachsen lassen?

Soll man schließen? Dann hast du die ersten Mitglieder, die Aktiven rausgenommen und dann doch und ich sage, ja, ich auch. Und dann, ah, nee, sollen wir? Ja, und dann haben wir halt jetzt gesagt, okay, ist jetzt sehr groß geworden.

Und du warst der Erste, der dann auch so Challenge-Communities gemacht hat, der dann rausgefiltert hat und dann mal so 20, 30 Leute genommen hat und mit denen mal so ein eigenes Programm auf einer Extra-Community gemacht hat. So, und es gibt so viel zu beachten und wenn ihr all diese Erfahrungen nicht gemacht habt, warum soll ihr die gleichen Fehler nochmal machen? Das ist, das ist so Quatsch. Ihr werdet eh hier und da ein bisschen mal was testen müssen, aber...

Logisch. Sieht euch das alles rein und nochmal, es ist wirklich ein krasses Umdenken. Es ist ein krasses Umdenken und wenn das gelingt, dann ist es so schön. Ja.

Also ich kann es nur empfehlen mal. Ich kann es auch empfehlen. Gerade auf den Calls. Ich glaube, es ist wirklich die Zukunft.

Ja, genau. Und es muss auch gar nicht Skull sein. Also, wer weiß, vielleicht kommt ja wirklich irgendwann mal eine deutsche Plattform raus und man sagt, das ist auch wirklich gut und nicht da irgendwie so eine Baustelle oder geil. Wir haben ja keinen Vertrag mit Skull.

Wir sind ja auch auf Instagram und auf LinkedIn und so weiter. Also, wichtig ist, sich die Prinzipien anzueignen, wie man eine Community aufbaut. Und wenn irgendwann ein Werkzeug rauskommt, wo du sagst, da geht es noch geiler, dann ist es halt so. Und das ist auch das, ne?

Also in deiner Gruppe, ob ich jetzt Circle verwende oder Skull, das, was ich mitnehme, ist für alles im Grunde brauchbar. Ja, ich konzentriere mich, also nicht auf technische Funktionen. Also ist klar, es wird alles mit Skull gezeigt, aber es geht um die Prinzipien. Genau.

Ja. Ja, ja, absolut. Cool. Und du hast für mich, beziehungsweise für meine Community, noch eine kleine Überraschung, habe ich gehört.

Ja, wer über dich reingeht, kommt tatsächlich ein bisschen günstiger rein. Kommt ein bisschen günstiger rein, genau. Aber, ey, lass uns doch mal ehrlich sein, ne? Es ist ja so, Julian macht ja jetzt gerade Werbung für mich, macht ja natürlich überzeugt, er ist ja selber in der Community, er liebt das ja selbst alles.

Und wenn jemand Werbung für dich macht, kriegt diese Person immer eine Affiliate-Provision, so und dann sage ich, klar, völlig normales Spiel. Julian verzichtet auf eine gewisse Affiliate-Provision, damit ihr günstiger reinkommt. Das wollte ich nur noch mal ganz kurz sagen. Deswegen, ihr kommt günstiger in die Community, deswegen auch nicht mit mir schimpfen, wenn jetzt Leute kommen, oh, ich habe bezahlt, wieso kam ich über Julian günstiger rein?

Ja, weil Julian indirekt dafür bezahlt, dass ihr günstiger rein seid. So ist es. Oder weniger, keiner, ist ja egal. Ihr kommt auf jeden Fall günstiger rein, macht es nicht deswegen, schaut wirklich einen Monat rein, wenn ihr das Budget habt, keine Ahnung, wie viele als am Ende es sind, vielleicht knapp über 100 Euro oder so, ich müsste gucken.

Investiert es einmal im Monat, dann könnt ihr immer noch rausgehen, ihr könnt mit einem Knopfdruck kündigen, uns jederzeit schreiben. Easy, schaut es euch mal an, alleine um zu verstehen, es gibt schon einen Grund, warum so viele auf den Zug aufspringen, so viele große Namen. Und wenn es in Alex Homozi, wenn der Millionen investiert, dann steckt was dahinter. Wenigstens mal anschauen und dann könnt ihr immer noch entscheiden, wie er vorgeht, ja.

So sieht es aus. Link natürlich unter dem Video, in den Shownotes, wo auch immer. Code Julian, Link dann, wie gesagt, platziert. Zwei Abschlussfragen habe ich noch.

Das eine ist, verrat uns mal, wo geht deine Reise mit Communities hin, was hast du als nächstes, was hackst du als nächstes aus? Also, ich habe ja Angst, da, weil es geht ja nicht um mich, ich beobachte ja, was die Community möchte. Das ist viel wichtiger. Und deswegen weiß ich noch gar nicht, was in einem halben, dreiviertel Jahr oder einem Jahr passiert.

Aber um jetzt mal was zu entlocken, was noch niemand jetzt so richtig weiß, und da habe ich vorhin gerade deinen Namen notiert, das ist School Festival. Also, es wird Ende des Jahres, ich glaube, 25. bis 27. Oktober wird es ein Offline-Event geben, ein School Festival.

Und da kommen sehr, sehr, sehr viele Menschen, die School lieben, zusammen in einem Ort in Deutschland. Und wir werden eine geile Zeit haben, ja. Mega. Also, das wird ausgehebt.

Und ansonsten, ich gehe mit dem Flow. Also, ich feiere das gerade mit Gemeinschaften, Austausch, den Weg genießen, den Weg genießen. Und dann gucken wir mal, wohin die Reise geht, ja. Die letzte Frage, die habe ich mir noch notiert, weil ich es so interessant finde, gerade weil es auch gerade so ein Hype ist.

Was schätzt du von den Communities, die heute existieren, grundsätzlich, wie viele existieren davon in einem Jahr noch? Höchstens 10 Prozent. Warum so wenig? Weil sie es alle nicht checken und sich gar nicht damit befassen.

Sie sehen das Geld, ah ja, Mitgliederbereich, Videokurse reinballern und so weiter. Und du merkst ja, also es gibt ja 900 Communities. Ja. 10 Prozent wären 90.

Also, 10 Prozent wären 90 Community. Ich würde sagen, die ersten drei Seiten sind noch aktiv. Auf einer Seite sind 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, ah doch, 30. Dann würde ich sagen, 30, 90, 100 sind aktiv von 900.

10 Prozent, oder? Ja. Ah, nicht ganz, ein bisschen mehr. Also, oder?

90 von, ja, 90 von 900. Ja, 10 Prozent. Nein, 18, 27. Ja, aktuell sind noch 10, 20 Prozent der Communities aktiv.

Die anderen verfallen in die Inaktivität. Es ist gering, es ist gering. Und ich glaube, in der Zukunft werden noch mehr Leute eine Community gründen. Glaube ich auch.

Einfach so mal zu testen, es wird nicht klappen. Ja. Und dann gibt es halt einen harten Kern. Es wird ein paar hundert Communities in Deutschland geben, noch dieses Jahr.

Und dann hoffentlich irgendwann 500, 600, 800 Communities. Ich glaube nicht, dass es so wird, dass es irgendwann mal eine riesige Überflutung gibt. Es wird viele Communities mit dem gleichen Thema geben, was auch okay ist. Aber dadurch, dass es Geld kostet und auch eine Art Geschäftsmodell ist, glaube ich, jetzt nicht, dass es wie Facebook wird, dass es irgendwann 30, 40, 50.000 deutsche Communities gibt.

Das wird noch lange dauern. Also, es gibt 14, 15.000 jetzt weltweit ungefähr. Davon sind auch die meisten wieder inaktiv. Also, es dauert noch ein paar Jahre, bis es richtig voll wird.

Dauert noch ein paar Jahre. Aber wer von Anfang an jetzt mit dabei ist, geil. Macht halt einen Unterschied, voll. Ja.

Wir gucken in zwölf Monaten wieder drauf. Wir machen einmal mehr einen Status Quo School. Dann blicken wir wieder zurück und reden, was wir damals so gesagt haben. Genau, genau.

Zur Lage der Communities. Vielen Dank, Kelvin. Ich hab's zu Dank. Hat wieder Spaß gemacht.

Ja, ganz liebe Grüße an die Community und danke, dass ich dabei sein durfte. Vielen Dank. Tschüss.

Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Calvin Hollywood: Skool Community als erfolgreiches Geschäftsmodell