Mein Perfektionismus hat den Podcast lahmgelegt
- Zeitmanagement und Prioritätensetzung: Es geht nicht nur darum, Zeit zu haben, sondern Prioritäten richtig zu setzen. Auch wenn mein Jahr super stressig war, hätte ich den Podcast priorisieren sollen.
- Perfektionismus überwinden: Mein Perfektionismus hat mich blockiert und den Podcast lahmgelegt. Manchmal ist es besser, Dinge weniger perfekt, aber dafür überhaupt umzusetzen.
- Flexibilität in der Umsetzung: Ich habe gelernt, dass nicht jede Episode als Video sein muss. Audio-only ist ebenso wertvoll und ermöglicht es mir, den Podcast wieder regelmäßig zu produzieren.
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Was soll ich sagen? Ich war lang, lang, lang, lang nicht mehr da hier im Podcast und es ändert sich heute und ich sage dir auch warum und woran es lag, dass das die letzte Zeit nicht ganz so gut geklappt hat. Also komm, lass uns loslegen. Ist das schön.
Ich freue mich selbst wieder meine Intro-Musik zu hören. Mensch, das ist ein gutes Zeichen. Es kommt mir fast vor wie neu und auf der anderen Seite ist es trotzdem tief in mir noch verankert. Hier ist er wieder, dein Branding-Barista.
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es an der fehlenden Zeit lag, weshalb das in den letzten, ja es sind schon über zwölf Monate, nicht geklappt hat mit neuen Episoden. Da bin ich ganz ehrlich, weil, ja, ich habe ein sehr stressiges Jahr hinter mir, wie wahrscheinlich viele Selbstständige, viele Unternehmer, aber auch da bin ich ehrlich, an der Zeit lag es nicht. Weil ich glaube, keine Zeit heißt eigentlich immer nur keine Priorität. Also Zeit ist eine Frage der Priorität und der Podcast hat es eigentlich verdient, priorisiert zu werden.
Zumal, und wenn du mich kennst, weißt du das ja ganz genau, ich priorisiere Content eigentlich immer sehr, sehr, sehr, sehr hoch. Und trotzdem hat das irgendwie nicht geklappt und trotzdem melde ich mich erst jetzt. Ich nehme die Episode jetzt im November 2024 auf. Und es ist nicht so, ja, das ist schon fast unangenehm zu sagen, als ob ich nicht schon etliche, etliche Anläufe unternommen hätte, in den letzten vielen, vielen Monaten den Podcast wieder zum Leben zu erwecken.
Aber es hat irgendwie nicht funktioniert, es wollte nicht funktionieren. Obwohl ich es eigentlich so sehr gewollt habe, denn Podcast ist ein Medium, das macht mir wahnsinnig viel Spaß. Ich feiere das Medium Podcast. Und was aber noch viel, viel wichtiger ist, mein Podcast ist was, wofür ich von euch seit Jahren, also es gab ja vor dem Branding Barista Podcast auch einen Vorgänger und davon auch nochmal einen Vorgänger.
Ich bekomme seit Jahren, ich glaube seit 2016 mache ich das Ganze jetzt, von euch so viel tolles Feedback für den Podcast. Ihr feiert das so. Ich bekomme ständig immer wieder Nachrichten. Sie haben jetzt meinen Podcast entdeckt, hören das Ganze, waren auf der Fahrt an die Nordsee und haben den halben Podcast gehört und auf dem Rückweg den Rest.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich werde dann fast immer rot, nicht nur wegen des Lobes, sondern vor allem, weil ich so halb im Boden versinke, weil es irgendwie nicht funktioniert hat mit neuen Episoden. Und jedes Mal, wenn ich von euch angesprochen werde, dass es so toll ist und bla und was ist denn mit dem Podcast, wann kommen denn neue Episoden, dann dachte ich jedes Mal, ja, ja, ich bin jetzt dran, ich bin jetzt dran. Und ich weiß, ich habe es auch einige Male kommuniziert, ich bin jetzt dran. Und ich war tatsächlich dran, zumindest in den Vorbereitungen, und habe auch schon das eine oder andere geskriptet, beziehungsweise habe mir meine Notizen dazu gemacht.
Also an Ideen mangelt das ja wirklich nicht. Aber, und es ist kein Geheimnis, weil du kennst den Titel dieser Episode, woran es bei mir gescheitert ist, ist tatsächlich mein Perfektionismus. Es lag an meinem Perfektionismus und an meinem eigenen Anspruch, das zu machen, was ich eigentlich machen wollte und was aber jetzt nicht so ganz geklappt hat. Also lass mich mal kurz ausholen.
Ich bin ein riesiger Fan von smartem Content Recycling. Also Inhalte mehrfach zu verwerten, Inhalte einmal zu erstellen und ohne jetzt riesigen Aufwand zu betreiben, in verschiedenen Formaten, in verschiedene Art und Weise aufzubereiten und immer wieder zu nutzen. Ist ja auch sehr clever, lehre ich auch in meinem Programm, lehre ich auch in der Zusammenarbeit mit allen Kunden, bekomme von mir Vorlagen und Workflows und so weiter und so fort. Und beim Podcast hatte ich natürlich auch genau das vor und ich habe es teilweise auch schon so umgesetzt.
Heißt konkret, ich wollte und habe, wie gesagt, teilweise auch schon meinen Podcast aufgenommen, die Kamera mitlaufen lassen und konnte dann nicht nur eine neue Podcast Episode publizieren, sondern konnte das Ganze auch als YouTube-Video nutzen. Und das so zu tun, ist ja auch mega smart und mega clever und es macht aus jeglicher Hinsicht Sinn, weil YouTube, ich habe das ganz zum Beginn des Jahres oder ich glaube, es war schon Ende letzten Jahres, prognostiziert, klingt jetzt so sehr wichtig, aber du weißt, was ich meine, habe schon da gesagt, ich glaube, YouTube wird einer der Kanäle für 2024. Ich glaube, wir sind da auf dem Weg dorthin, ja, wahrscheinlich schiebt sich das ein bisschen ins nächste Jahr, aber YouTube und generell Video und das ist, glaube ich, also, ne, da lässt sich, glaube ich, nicht groß drüber streiten, ist so das Medium gerade unserer Zeit. Ja, Instagram immer mehr Video, TikTok natürlich ausschließlich Video, YouTube logischerweise Video, mit Shorts noch mehr Video.
Bei LinkedIn der Video-Feed eingefügt, ja, neu eingeführt, auch natürlich Video. Teilweise, ne, natürlich Fokus auf Kurzvideos, aber bei YouTube entsprechend auch längere Formate. Und bei Podcasts ist es natürlich so, dass auch da Video relevanter wird, beziehungsweise es eben clever ist, das auch als Video zu verwerten. Und ich meine, YouTube bietet ja auch die Möglichkeiten, ja, speziell, Podcasts inzwischen auch dort zu veröffentlichen.
Und Spotify bietet die Möglichkeit, zu der Audio-Episode, das Ganze auch als Video verfügbar zu machen. Also, alles deutet darauf hin, es ist eigentlich super smart und clever und richtig, Podcast-Episoden nicht mehr nur in Audio zu denken. und das ist was, was ich natürlich weiß und was ich auch empfehle. Aber was halt in der Theorie so einfach klingt und in der Praxis aber eigentlich auch einfach ist, das ist es halt nur eigentlich, weil bei einem Video kann ich halt nicht ständig auf meine Notizen schauen, wie ich das bei Podcast-Episoden mache.
Da sitze ich hier ganz gechillt und muss nicht aufrecht sitzen, in die Kamera schauen und darauf achten, dass ich möglichst viel nicht irgendwo ablese oder ständig zu meinen Notizen schaue, sondern natürlich fokussiert in die Kamera geblickt und das Ganze gut aufgenommen. Das ist natürlich ein Faktor, der eigentlich nicht riesig ist, aber der mich tatsächlich trotzdem ausgebremst hat. Lass es mich so ehrlich sagen, wie es ist. Dieses nicht auf die Notizen schauen und dementsprechend immer mehr besser vorbereiten.
Noch mehr den roten Faden im Kopf haben. Eventuell das Video zu schneiden. Und natürlich muss ich auch vernünftig aussehen. Keine spröden Lippen im Winter zu haben.
Am besten eine frisch frisierte Frisur vom Friseur und so weiter. Ich meine, gut, ich muss mich jetzt nicht schminken und ich muss auch das Video-Setup nicht jedes Mal aufbauen. Das steht eh schon. Schminken ist jetzt eh nicht so meine Leidenschaft.
Also der Aufwand hält sich in Grenzen, will ich sagen. Und trotzdem hat es mich ausgebremst. Und trotzdem hat es mich ausgebremst. Es ist also faktisch was, was mich einfach daran gehindert hat, den Podcast endlich voranzutreiben.
Mit dem Resultat, dass wir jetzt hier sitzen oder du vielleicht liegst oder stehst oder gehst oder was auch immer und der Podcast eben ein gutes Jahr fast komplett geruht hat. Ich habe ihn quasi durch meinen Perfektionismus und durch meinen eigenen Anspruch, ich habe ihn lahmgelegt. Deshalb ist das auch der Titel der Episode. Ich habe meinen Podcast durch meinen Perfektionismus lahmgelegt.
Und jetzt ist es ja so, dass du mich gerade hörst. Und du hörst mich im Branding Barista Podcast. Das heißt, es ist jetzt ein gutes Zeichen, dass das Ganze irgendwie doch vorangeschritten ist und ich den nächsten Schritt geschafft habe. Ist das nicht gut?
Ich würde am liebsten jetzt einen Applaus einblenden. Nicht virtuell, sondern audiovisuell oder als Ton. Du weißt schon, was ich meine. Spaß beiseite.
Also irgendwie habe ich es geschafft, jetzt eine Episode aufzunehmen. Und der Grund dafür ist, und das ist das, was ich neulich schon mal in meiner Solopreneur-Launch, in meiner Community geteilt habe, da spreche ich einmal die Woche oder schreibe ich einmal die Woche montags über Erkenntnisse, die ich hatte, Dinge, über die ich nachgedacht habe, Dinge, die ich gelernt habe. Und ein Part war, ich möchte diesen Podcast verdammt nochmal wieder zum Laufen bringen. Und wenn mich gerade eine Sache ausbremst und diese Sache ist, das Ganze als Video aufzunehmen, ist gerade für mich nicht das Richtige.
Zumindest nicht bei jeder Episode. Das wird es sicher hier und da mal geben, aber nicht bei jeder Episode. Dann muss ich eben dafür sorgen, dass ich mich damit abfinde und der Podcast an den Start geht, beziehungsweise wieder reaktiviert wird. Ohne Video.
Ja, mei, dann ist es halt so. Dann gibt es dazu halt erstmal kein Video, sondern es ist das, was es früher auch war, nämlich Audio-only. Und wenn ich in Stimmung bin und wenn ich Lust habe und wenn alles passt, dann nehme ich das gerne auch als Video auf und dann ist auch das möglich, was für mich ja ursprünglich das Ziel war, nämlich das Ganze auch als YouTube-Video aufzunehmen. Ansonsten ist es das halt erstmal nicht.
Und ich kann dir gar nicht sagen, ja, wie sehr ich mich jetzt gerade darüber freue, dass es endlich wieder losgeht, dass Branding Barista endlich wieder am Start ist. Und ich hoffe natürlich, dass es dir ein kleines bisschen zumindestens auch so geht. Ich weiß, das war jetzt viel Gerede für eine einfache Neuigkeit, aber ich persönlich bin einer, ich mag es sehr, wenn andere Unternehmer, wenn andere Selbstständige transparent sind und auch mal über Hürden sprechen, über Dinge, die vielleicht nicht so gut laufen. Und deshalb habe ich diese Episode heute gemacht, auch als Auftakt für das, was jetzt die nächsten Wochen und Monate folgen soll, nämlich regelmäßig eine neue Episode im Branding Barista Podcast über das, was mich bewegt und was dich wahrscheinlich auch bewegt, weil du diesen Podcast gerade hörst, nämlich Personal Branding, Positionierung, Marketing, Content, Social Media, Community Aufbau, aber eben auch das eine oder andere generell über Business, über Online-Business, über Selbstständigkeit, über Tools und Technik, da, wo ich so verfreakt bin, auch das wird natürlich wieder Teil dieses Podcasts werden und ja, was soll ich sagen, wenn du den Podcast noch nicht abonniert hast, hol es am besten gleich nach, egal ob bei Spotify oder Apple Podcasts oder wo auch immer du sonst Podcasts gerne hörst und wenn du dich genauso auf den Restart vom Branding Barista freust wie ich, dann tu mir doch einen Gefallen, schick mir gerne einfach Kommentar los mit einem Mikrofon- oder Kopfhörer-Emoji eine Nachricht bei Instagram oder LinkedIn, dann weiß ich, dass du hier vom Podcast kommst, dich freust und für mich ist das ein kleiner Motivationsschub, den ich aber, will ich dazu sagen, nicht brauche, denn ich habe, glaube ich, den Knoten gelöst und bin jetzt wieder ready.
Insofern, bis zur nächsten Episode. Bleib dir treu, dein Julian.