Business ist das Gratis-Ticket für die emotionale Achterbahnfahrt
- Tägliche Dankbarkeitsübungen:
Schreibe täglich drei bis fünf Dinge auf, für die du dankbar bist. - Social-Media-Diät:
Entfolge Kanälen, die negative Gefühle auslösen oder unrealistische Versprechungen machen. - Delegiere Support-Anfragen:
Lass Support-Mails von einer virtuellen Assistenz bearbeiten, um dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. - Positive Energie tanken:
Beschäftige dich mit nicht-businessbezogenen Themen, lies Bücher, höre Musik oder verbringe Zeit mit positiven Menschen. - Ein inspirierendes Umfeld:
Suche dir ein unterstützendes Netzwerk oder trete Communities bei, in denen du dich austauschen und inspirieren lassen kannst.
Wenn du genau dies suchst und Lust hast Teil dieser tollen Community zu werden, dann schau doch jetzt hier vorbei. Ich würde mich freuen dich bald willkommen heißen zu dürfen.
Zu guter Letzt sei noch gesagt: Höhen und Tiefen gehören in der Selbstständigkeit dazu und diese sollten wir akzeptieren. Nur so entwickeln wir uns persönlich und beruflich immer weiter.
Dein Julian
Transkript lesen (34 Absätze)
Automatisch transkribiert — einzelne Fehler sind daher möglich.
Und eine neue Runde, ein neues Abenteuer. Steig ein, steig ein, steig ein, steig ein, steig ein. So fühlt sich zumindest irgendwie ein Business an, so Achterbahnfahrt mäßig. Aber nicht eine richtige Achterbahnfahrt, sondern natürlich eine emotionale Achterbahnfahrt.
Und warum das auch ein Stück weit normal ist und was du tun kannst, wenn es dir im Business gerade nicht ganz so gut geht, und zwar gar nicht auf einer strategischen Ebene, sondern eher auf einer Wohlfühlebene, da will ich dir in dieser Episode einiges zu verraten. Los geht's. Ein eigenes Business zu führen, klingt ja oft so ein bisschen wie die große Sehnsucht nach einem freien, selbstbestimmten Leben. Und ja, damit auch noch Geld verdienen ist irgendwie richtig nice.
Weil ich meine, selbstbestimmen, wann man aufsteht, selbstbestimmen, was man tut, selbstbestimmen, wie kreativ man ist, selbstbestimmen, mit wem man arbeitet, wie man arbeitet, was der nächste Schritt ist. Also eigentlich klingt Business so richtig, richtig cool. So. Und wenn du Selbstständige fragst, welche Werte ihnen wichtig sind, dann wird's wahrscheinlich so sein, dass viele sowas nennen wie eben Selbstbestimmung, Freiheit, Unabhängigkeit.
Also eigentlich sind Selbstständige sowas wie friedliche Rebellen, die ihr eigenes Ding durchziehen wollen, aber zu rebellisch sind für einen angestellten Job. Und ich glaube übrigens, ich wäre auch ein richtig mieser Angestellter. Vielleicht geht dir das ja ähnlich und du bist deshalb auch in einer in einer Selbstständigkeit. Und ein Business ist eigentlich genau das, was ich jetzt eben beschrieben habe.
Eine Möglichkeit in Selbstbestimmung, Freiheit und großer Unabhängigkeit sogar Geld zu verdienen mit dem, was einem richtig Spaß macht. Und die Wahrheit ist aber, und deshalb nehme ich auch diese Episode auf, in der Praxis sieht das nicht immer so aus. Nicht 100 Prozent der Zeit, die wir in der Selbstständigkeit mit einem eigenen Business verbringen, ist das, was ich beschrieben habe. Nämlich die ultimative Freiheit, Selbstbestimmung, Glück, Erfüllung, ja, alles, was so dazugehört.
Wir leben nicht nur oder fühlen nicht nur positive Vibes, sondern es gibt eben auch mal die Momente, in denen es vielleicht nicht ganz so cool ist. Und in den letzten Wochen, in den letzten Monaten, bekomme ich immer häufiger mit, wie vielen genau das eben bewusst wird. Ja, mal langsam, mal plötzlich, dass, ja, vielleicht aus dem Traum, dem vermeintlichen Hamsterrad, wie es ja so schön heißt, zu entkommen und in Freiheit, ja, gestalten zu können, dass da für viele plötzlich eine Situation wird, in der es vor allem um Druck geht, um Angst, um Selbstzweifel. Also eine Situation, die geprägt ist von eher negativen Emotionen.
Und plötzlich sind diese ganzen positiven Dinge, die ich vorhin erwähnt habe, gar nicht mehr so im Fokus. Teils ist die Situation hausgemacht, teils ist die Situation auch von außen beeinflusst. Und dabei ist es erstmal völlig wurscht, wie man in Hessen sagt, ja, völlig wurscht, ob es darum geht, die ersten Umsätze zu machen oder aufs nächste Level zu skalieren. Egal auf welchem Level man ist, in welcher Phase von einem Business, solche Situationen gibt es immer mal wieder.
Die einen, die spüren vielleicht eher Druck, endlich Geld zu verdienen, damit die Miete bezahlt wird. Und die anderen, die schon so ein bisschen auf einem höheren Level sind, die spüren vielleicht den Druck, genug Geld zu verdienen, damit das Team bezahlt ist. Die einen, die haben vielleicht Selbstzweifel, weil sie nicht genug positive Resonanz in Form von Kunden bekommen. Und die anderen, die schon etwas weiter sind, die haben vielleicht Selbstzweifel, weil sie über ein bestimmtes Wachstumslevel nicht hinauskommen.
Und die einen haben vielleicht plötzlich mit ersten negativen Reaktionen von Followern zu tun oder von Kunden zu tun. Die ersten negativen Rückmeldungen. Und die anderen, die schon weiter sind, die finden sich damit immer noch nicht ab, obwohl die wenigen negativen Reaktionen inzwischen eigentlich zur Normalität gehören sollten. Und die einen strampeln sich vielleicht gerade im Marketing ab ohne Ende und haben das Gefühl, sie posten und posten und posten und posten irgendwie in die Leere.
Und die anderen haben das Gefühl, es kann nicht schnell genug gehen und nicht schnell genug wachsen. Und die einen haben Angst, dass sie das mit dem Business irgendwie nicht schaffen. Und die anderen, die haben vielleicht Angst, dass sie das mit der Skalierung irgendwie nicht schaffen. Die einen treibt vielleicht die Frage um, ob sie in der Selbstständigkeit überhaupt gut aufgehoben sind, ob das was für sie ist.
Und die anderen, die treibt vielleicht die Frage die Frage um, ob sie so einem Wachstum mit Team überhaupt gewachsen sind. Und ich könnte jetzt ewig so weitermachen mit genau solchen Beispielen. Mit Beispielen auf verschiedenem Level. Und trotzdem ist die Grundemotion, die man in solchen Situationen fühlt, ähnlich.
Der Punkt ist, ein eigenes Business zu führen, kann das Tollste der Welt sein. Und ganz ehrlich, ich bin jetzt über 15 Jahre schon selbstständig. Und auch jetzt nach den rund 15 Jahren kann ich mir nicht vorstellen, irgendwann mal wieder angestellt zu sein. Weil ich mich in dem, was ich mache, pudelwohl fühle.
Aber Fakt ist eben auch, ein eigenes Business zu führen, kann auch verdammt anstrengend sein. Unstrengend, energieraubend, nervenkostend. Ja, es ist teilweise auch einsam. So, und in einer Zeit, in der wir jetzt gerade sind, also zum Zeitpunkt, ja, wo ich diese Podcast-Episode aufnehme, haben wir jetzt November.
Es geht Richtung Weihnachten zu, dunkle Jahreszeit. Ja, wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich haben wir gerade keine wirklich einfache Phase. Da kommen all diese negativen Seiten vom Business eben noch mehr zum Vorschein. Nicht bei allem, nicht bei jedem, aber bei vielen ist das eben der Fall.
Und ganz ehrlich, ich nehme mich da auch nicht raus. Gefühlt jedes Jahr, wenn wir auf Weihnachten zugehen, dann spüre ich irgendwie auch diese leichte Prise mit negativen Gedanken in meinem Kopf und, ja, versuche dieser Prise irgendwie zu entkommen, indem ich Positives hervorhole. Und das ist auch schon der erste Tipp, den ich dir mitgeben möchte, aber darauf gehe ich gleich nochmal näher ein. Aber ich will dir vorher nochmal sagen, bevor ich auf die Tipps zurückkomme, es ist normal.
Es ist normal, dass Business eben keine endlose Aneinanderreihung von irgendwelchen tollen Highlights ist. Auch wenn Social Media manchmal diesen Anschein macht. So, weil in Social Media teilen die meisten eben nur Highlights. Social Media ist ein Sammelbecken voller Highlights, weil sich Highlights einfach besser verkaufen, weil Highlights ja so toll auf unser Image einzahlen.
Das Ding ist nur, genau das verfälscht das Bild und macht die Vergleicheritis, unter der viele Selbstständige so leiden. Und ich gehöre übrigens auch immer noch dazu. Das macht diese Vergleicheritis noch schlimmer, als sie eigentlich ist. Sie treibt uns geradezu in den Wahnsinn.
Und du und ich und nahezu alle anderen Selbstständigen, wir haben alle Höhepunkte und Tiefpunkte. Höhepunkte und Tiefpunkte. Und das ist auch gut so, auch wenn es natürlich erst mal nicht so erscheint, gerade wenn wir gerade einen Tiefpunkt erleben. Aber diese Tiefpunkte sind wichtig, weil wir erst durch die Tiefpunkte die Höhepunkte so richtig wahrnehmen.
Und wenn du auf deiner Business-Achterbahnfahrt gerade mal auf einer eher tiefen Welle unterwegs bist, dann könnten meine folgenden Tipps für dich gerade richtig kommen. Das Erste, was ich dir mitgeben möchte, ist, hol täglich etwas Positives hervor. Und das gelingt am besten, indem du abends oder morgens, je nachdem, wie es dir lieb ist, drei, vier, fünf Dinge aufschreibst, wofür du gerade dankbar bist. Hol etwas Positives hervor, indem du eine Dankbarkeitsübung machst.
Und das können und dürfen und sollen die ganz vermeintlich banalen, kleinen, selbstständigen Dinge des Alltags sein. Das, was du auch machen kannst, ist, um Positives hervorzuholen, lies dir alte Kundenstimmen durch. Scroll durch deine Google-Bewertungen, scroll durch deine LinkedIn-Empfehlungen, scroll durch die Screenshots, die du gemacht hast von Menschen, die begeistert von dir und deiner Arbeit sind. Speicher dir liebe Nachrichten deiner Community.
Speicher dir E-Mails, die du bekommst, weil jemand dankbar ist für das, was du da draußen in der Welt gibst. Also, hol täglich etwas Positives hervor. Das Zweite ist, entfolge in Social Media allen Kanälen, die dir nicht gut tun. Und glaub mir, dieser Schritt ist so wichtig.
Accounts, die mit riesigen Versprechungen arbeiten und die dich in Wahrheit triggern, denen musst du nicht folgen. Accounts, die nur Probleme adressieren und schlechtes Gewissen einreden, um besser zu verkaufen, musst du nicht folgen. Accounts, die dich auf andere Weise triggern und wo du dich eigentlich jedes Mal ärgerst, wenn du das siehst, denen musst du nicht folgen. Entfolge in Social Media allen Kanälen, allen Accounts, die dir nicht gut tun.
Der dritte Tipp ist, lass Support-Mails von einer VA oder von einem Mitarbeiter, je nachdem, wo du stehst, beantworten. Fokussier dich dadurch mehr aufs Wesentliche. Blende aus, was gerade alles nicht funktioniert. Und das muss gar nichts Schlimmes sein.
Das muss nicht zwingende Unzufriedenheit sein. Das kann auch einfach sein, hier funktioniert was Kleines in der Technik nicht. Ich kann mich nicht einloggen. Wo ist das Modul?
Du hattest doch schon mal gesagt, dass... So, wenn du das ausblendest und quasi wie so ein Türsteher davor schaltest, der das für dich bearbeitet, ohne dass er dir zwingend alles weitergibt, auch das wird dich mehr in deiner positiven Energie belassen können. Also lass Support-Mails von einer VA oder von einem Mitarbeiter beantworten. Der vierte Tipp ist, tanke positive Energie auf und zwar mit Nicht-Business-Themen.
Also lies ein tolles Buch, was mal nicht ein Business-Buch ist. Geh spazieren mit Musik auf deinen Ohren. Nein, nicht einfach so, wo du dir dann laufend Gedanken machst und ein Gedankenkarussell hast. Ja, wir wollen ja nicht dauernd Achterbahnfahrt machen und Karussellfahrten, sondern zumindest nicht im Negativen, sondern es geht darum, mal abzuschalten, mal an was Neues zu denken.
Deshalb geh spazieren, Musik auf den Ohren oder einfach nur achtsam mit deinem Hund, wie auch immer und verbring Zeit mit Menschen, die dir gut tun. Auch das ist im Business wichtig. Trotz allem Hassel, den es auch ein Stück weit braucht, zumindestens, bis wir es uns erlauben können, dass es ihn nicht mehr braucht. Und fünftens, such dir ein Umfeld, das dich inspiriert.
Ein Umfeld, das dir gut tut. Vernetz dich offline mit anderen Selbstständigen. Vielleicht gibt es bei dir irgendwelche tollen Solopreneur-Stammtische oder es gibt einige sind vielleicht auch heavy mit einem BNI. Ist jetzt nicht unbedingt das, was ich liebe, aber so, einige werden dort super happy.
Oder es gibt andere Formen von Netzwerktreffen, die dir gut tun. Gründe eine Mastermind mit anderen Selbstständigen, die auf deinem Level sind. Eine Mastermind, wo ihr euch kontinuierlich austauscht, gegenseitig befruchtet, Ideen liefert, über Dinge redet, die nicht gut sind, aber in einer guten, Energie und tritt gerne auch einer Community bei. In einer Community mit anderen Selbstständigen, die ebenfalls auf einem ähnlichen Level sind, die ähnliche Herausforderungen haben, die aber auch ähnliche Herausforderungen schon gemeistert haben und dabei helfen können.
Eine Community, die eine positive Intention hat. Meine Solopreneur-Launch zum Beispiel ist so eine Community. In der Solopreneur-Launch als Beispiel, da geht es letztlich genau darum, ein Business-Umfeld zu haben, ein Business-Umfeld zu kreieren, das dir gut tut. Dich mit anderen Selbstständigen austauschen können.
Immer, wenn dir danach ist. Nicht, weil es jetzt sein muss, sondern wenn dir danach ist. Ein Ort zu haben mit Inhalten, die dich inspirieren. Inhalte serviert zu bekommen, die dich nicht überladen und wiederum mit Druck versorgen, weil du irgendwo nicht hinterher kommst, sondern Content und kleine Kurse, sondern Content und kleine Kurse, die dich punktuell inspirieren und die dir weiterhelfen, bei denen du aber auch sagen kannst, gerade nicht.
Und die Solopreneur-Launch ist bei mir auch immer voller Fokus auf Umsetzung. Weil ganz ehrlich, es ist nicht immer, ja, das riesige Ding an Wissen, was du jetzt brauchst und wo du dann das Gefühl hast, du musst auch da wieder hinterher kommen und auch das ist wieder Druck und auch da gibt es vielleicht Vorwürfe, wenn du es gerade nicht schaffst. Wenn du gerade in der Phase bist, wo du eigentlich die PS auf die Straße bringen musst und nicht noch mehr Kurse und noch mehr von außen auf dich laden musst, dann könnte auch da die Solopreneur-Launch etwas für dich sein, weil wir da den Fokus auf die Umsetzung legen mit zweimonatlichen Umsetzungssprints, die wir machen. Ja, wenig Input, sondern nur der Input, der dafür notwendig ist, damit du ins Tun kommst.
Schau dir gerne mal meine Solopreneur-Launch an, findest du auch auf meiner Website julianheck.de oder direkt unter solopreneur-Launch.de zusammengeschrieben und vielleicht ist das was für dich, vielleicht während du diese Episode hörst, hast du auch gerade die Chance, der Launch beizutreten, dabei zu sein, ansonsten trag dich gerne in die Warteliste ein, dann wirst du informiert, sobald es wieder losgeht und wir die Tore öffnen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du an einen Ort kommst, wo mehr positive Energie möglich ist wo du aber eben auch in Phasen, in der die Achterbahn auf einem tiefen Level unterwegs ist, wo du auch in solchen Phasen einen Ort hast, wo du loswerden kannst, wenn es mal nicht so läuft, wo du dir Input holen kannst, damit es wieder läuft und wo du nicht den Druck verspürst, du würdest etwas verpassen, wenn du gerade mal fokussiert an etwas anderem arbeitest, sondern wo du ein Buffet hast, an dem du dich bedienen kannst, aber dich nicht ruckzuck überfrisst, weil auch das ist etwas, was uns nicht gut tut. Und in diesem Sinne wünsche ich dir, dass du auch durch diese dunkle Jahreszeit, vielleicht aber auch durch die sonnige Jahreszeit, je nachdem, wann du diese Episode jetzt hörst, gut durchkommst, es akzeptierst, dass Business aus Höhepunkten und aus Tiefpunkten besteht, dass beides okay ist, dass es uns allen so geht, egal auf welchem Level und vielleicht helfen dir meine fünf Tipps auch, damit ein bisschen besser umzugehen. Ich lade dich gerne ein, komm in meine Solopreneur-Lounge, solopreneur-launch.de und wenn du Fragen dazu hast, melde dich natürlich super gerne bei mir.
In diesem Sinne, wir hören uns in der nächsten Episode wieder, da habe ich was ganz anderes für dich vorbereitet, aber dazu dann mehr. In diesem Sinne, bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.