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7 Quick-Tipps für mehr Erfolg bei LinkedIn

·41 Min.

Linkedin damals? Noch eine ganz andere Plattform - wenig überlaufen und ein reiner B2B-Kanal. Linkedin heute? Eine Content-Plattform, auf der du deine persönliche Business-Visitenkarte aushängen kannst und mittlerweile eine wirkliche Alternative zu Instagram und Co. In dieser Episode tauchen wir ein in die Welt der LinkedIn-Strategien. Es geht nicht nur um die optimale Profilgestaltung, effektive Netzwerkpflege und eine durchdachte Content-Strategie, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein. Ich teile meine sieben essenziellen Tipps, um sich auf der Plattform als Personenmarke zu etablieren. Also bleibt dran und lasst euch inspirieren!

Als ich 2019 zum ersten Mal mein LinkedIn-Programm angeboten habe, war LinkedIn noch eine ganz andere Plattform. Damals hat LinkedIn erst relativ frisch den Übergang geschafft von einer Business-Visitenkarte mit Fokus auf Netzwerk hin zu einer Content-Plattform, wie ich LinkedIn heute bezeichnen würde. Was war zudem ganz anders? Damals war LinkedIn noch lange nicht so überlaufen, eher noch ein Geheimtipp und mehr oder weniger ein reiner B2B-Kanal.

Heute, Ende 2024, sieht das ganz anders aus. Heute ist LinkedIn für viele Selbstständige eine echte Alternative zu Instagram und Co., für viele sogar die Nr. 1 Plattform. 

Auf LinkedIn geht es zudem lange nicht mehr nur "Business only", sondern dort geht es um alles. Dort sind Astrologen vertreten, Life Coaches, die über inneres Kind sprechen, über Trauma, über Glaubenssätze etc. Also es ist lang nicht mehr nur so, dass ich dort im Business-Kontext unterwegs sein muss. 

Was ich leider dazu sagen muss: Die Reichweiten früher waren mal deutlich besser (statistisch belegt). Wenn du bei LinkedIn erfolgreich sein und eine Personenmarke aufbauen willst, reicht es nicht mehr, zweimal pro Woche zu posten und ein halbwegs aussagekräftiges Profil zu haben.

Was du brauchst, ist mehr Strategie, mehr Disziplin, mehr Zeit.

Genau aus diesem Grund möchte ich dir in diesem Beitrag 7 Tipps mitgeben, wie du bei LinkedIn erfolgreicher unterwegs sein kannst. Was heißt erfolgreich für mich im Bezug auf LinkedIn? » Du wirst sichtbar.

» Du baust eine Community auf.
» Du erhältst mehr Resonanz auf deinen Content.
» Du bekommst mehr Besucher auf deinem Profil.
» Du hast am Ende des Tages mehr Anfragen und Umsatz.

Auf dem Punkt gebracht: Du wirst sichtbar und gefragt. 

Nicht umsonst heißt mein Programm genau so: sichtbar & gefragt. Wenn du dazu mehr wissen willst, dann melde dich gern zu meinem kostenlosen Live-Training an » Für 0,- anmelden

Lass uns loslegen mit den sieben Tipps...


1. Tipp: Optimiere dein Profil
Dein Profil ist bei LinkedIn quasi deine Website, deine Landingpage auf der man alle wichtigen Informationen über dich findet. Wenn du verstehst, welche Hebel bei LinkedIn was in Bewegung setzen, dann weißt du, warum dein Profil so wichtig ist. Denn: Je besser dein Content ist, den du postest, je höher deine Interaktion bei anderen ist und je größer dementsprechend das Interesse an dir als Person, an deinem Angebot, an deinem Thema, desto mehr Menschen werden dein Profil besuchen. Was natürlich, ganz logisch, dann auch zu mehr Anfragen und mehr Umsatz führt.

Was du als Erstes tun kannst auf deinem Profil:
  • Schreibe einen aussagekräftigen Profilslogan, der in den ersten Worten erklärt, was du machst, eventuell auch für wen du das machst und was das für einen Nutzen hat.
  • Nutze einen Header (das Titelbild) als passende Ergänzung für den perfekten ersten Eindruck, ggf. sogar mit einem Call-to-Action. 
  • Ebenfalls sollte dein Profilbild super klar sein, nah herangesoomt an dein Gesicht. 
  • Platziere Links zu einem Freebie, Erstgespräch oder Mini Offer an allen relevanten Stellen, vor allem direkt oben unter deinem Namen und unten im Fokus Bereich. 

2. Tipp: Stell regelmäßig Vernetzungsanfragen
Der wohl größte Vorteil von LinkedIn gegenüber zum Beispiel Instagram besteht darin, dass du dein Follower-Wachstum selbst in die Hand nehmen kannst, indem du Vernetzungsanfragen stellst. Bei Instagram ist es so, dass du durch deinen Content dafür sorgen musst, dass Leute auf dich aufmerksam werden, dass sie deinen Content feiern und dir dadurch dann folgen. Bei LinkedIn ist das natürlich zum Einen auch der Fall, aber zum Anderen kann ich mich ja immer wieder mit anderen vernetzen und wenn ich dadurch neue Kontakte bekomme sind das natürlich im gleichen Maße auch Follower. Deshalb sollten Vernetzungsanfragen zu deiner Routine gehören.

Was du fürs Vernetzen als Erstes tun kannst:
  • Schau jeden Tag, wer deine Beiträge liked oder kommentiert und wer dein Profil besucht, aber dir noch nicht folgt. Wenn dieser Kontakt zu dir und deinem Business passt, stell eine Vernetzungsanfrage. Ob du mit der Person bereits vernetzt bist, sieht du an dem Grad. 1. Grad bedeutet, ihr seid bereits miteinander vernetzt und du dieser Person eine direkte Nachricht schreiben kannst. Der 2. Grad wird dir bei Personen angezeigt, mit denen du über einen anderen direkten Kontakt (1. Grad) vernetzt bist. Hinter dem 3. Grad stecken wiederum Personen die außerhalb deines Netzwerks sind. D.h. ihr seid weder direkt noch über einen gemeinsamen Kontakt verbunden.
  • Nutze die Suchfunktion und suche entweder direkt nach Personen oder geh den Umweg über die Suche nach thematischen Beiträgen, um dort fündig zu werden nach passenden Personen bzw. deiner Zielgruppe.
  • Schau bei Zielgruppenbesitzpartnern – also Menschen mit einer ähnlichen Zielgruppe –, wer dort interagiert und zu dir passt.
  • Stelle deine Vernetzungsanfragen mit personalisierter oder keiner Nachricht. Schaue einfach, was am besten für dich funktioniert.

3. Tipp: Poste mindestens 3 Mal pro Woche
Wenn ich sage, dass LinkedIn über die letzten Jahre zur Content-Plattform geworden ist, bedeutet das natürlich, dass du Content posten solltest. Die Zeit, in der LinkedIn eine digitale Visitenkarte war, wo wir auch einfach da sein konnten, präsent sein konnten mit einem Profil und ansonsten nichts, die ist natürlich längst vorbei. Content ist das, was dich sichtbar macht. Content ist das, was deinen Expertenstatus als Marke unterstreicht. Content ist zum Teil auch das, was Vertrauen und eine Beziehung aufbaut. Ganz kurz gesagt: Ohne Content kein LinkedIn.

Was du für deinen Content als Erstes tun kannst:
  • Entwickle Contentideen, zum Beispiel mithilfe meines kostenfreien PDFs, das 123 Contentideen und Anregungen enthält.
  • Poste mindestens dreimal pro Woche einen Beitrag. Variiere gerne immer mal wieder das Format: Mal ein Text mit Bild, mal ein Karussell-Post, mal ein Video.
  • Achte auf einen guten Content-Mix. Es geht nicht nur darum, Mehrwert im Sinne von Tipps und Anleitungen zu teilen, sondern auch zu inspirieren, Persönlichkeit zu zeigen und letzten Endes natürlich auch Nachfrage für deine Angebote zu generieren. Wie der ideale Content-Mix aussehen sollte, das verrate ich dir gern in meinem kostenfreien Live-Training sichtbar & gefragt.
  • Achte bei deinen Posts insbesondere auf einen guten Einstieg (die Hook), damit du die Aufmerksamkeit im Feed deiner Leser gewinnst.

4. Tipp: Setze auf mehr persönliches Storytelling
Dieser Tipp baut letztlich den letzten Tipp auf, nämlich generell erstmal regelmäßig zu posten. Du hast eben mitbekommen, dass es nicht nur um klassischen Mehrwert im Sinne von "3 Gründe, warum…" oder "5 Tipps für…" geht, sondern auch um Persönlichkeit. Anders gesagt: Baue persönlich Vertrauen auf. Denn genau das ist ja der "Personal"-Anteil im Personal Branding. Es geht jetzt nicht darum, dass du ständig privates teilen sollst. Allerdings solltest du persönlich greifbar werden, sodass andere auch verstehen, wie du tickst. Was ist dir denn wichtig? Wofür stehst du? Ja, vielleicht finden sie auch eine Gemeinsamkeit mit dir. Dafür ist Storytelling eben das A und O.

Was du als Erstes tun kannst, um Storytelling anzuwenden:
  • Sammle ab sofort die kleinen und großen Geschichten, die sich dir im Alltag ergeben. Die Anekdoten, die erzählenswert sind. Lege dir im Grunde ein kleines Storybook an, ein kleines Ideenbuch für Geschichten.
  • Überlege dir, was du inhaltlich mit einem Beitrag vermitteln willst – einen Tipp, eine Erkenntnis, eine Botschaft – und nimm dann eine Story von dir, um diesen Inhalt zu verpacken. Ich sage immer, die Story ist die Verpackung für deinen eigentlichen Inhalt. Nehme deine Follower ein Stück weit mit auf deine persönliche Reise, auf deine unternehmerische Reise.
  • Der Social-Media-Unternehmer Gary Vaynerchuk hat mal gesagt, wir sollen dokumentieren statt kreieren. Was er meint: Dokumentiere einfach deine Reise, deinen Alltag, deine Höhen und Tiefen, deine Learnings daraus und das, wovon deine Community profitieren kann.
  • Und beginne damit, in deinen Posts Persönliches als Aufhänger zu nehmen für das, was du eigentlich erzählen willst.

5. Tipp: Nutze mehr Call-to-Actions
Hierzu will ich dir vorab eine kleine Story erzählen. Ich saß mal in einem Seminar, da hat der Seminarleiter zu uns Teilnehmer gesagt: "Steht mal bitte kurz auf. Und jetzt streckt die Arme nach oben. Und jetzt dreht euch jetzt einmal im Kreis." Dann schaut er uns lächelnd an und sagt: Seht ihr, wenn ich klar ausdrücke, was ich von euch möchte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr es macht. Die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich an, wenn du es auch klar formulierst und deshalb ist es wichtig mit Call to Actions, also mit Handlungsaufforderungen zu arbeiten - egal ob in E-Mails, auf der Website, in LinkedIn-Beiträgen oder oder. Du musst und solltest diese nicht überall und immer einsetzen, aber immer mal wieder. 

Was du als Erstes tun kannst, um mit Call-to-Actions zu arbeiten:
  • Überlege dir vor dem Erstellen eines Beitragstextes, was du damit erreichen möchtest: Geht es dir um Interaktion? Geht es dir um Leadgenerierung? Geht es dir um Link-Klicks? Je nachdem was es eben ist, solltest du überlegen, was für eine Frage oder eine Aufforderung du am Ende des Beitrags platzieren kannst, um eben genau dieses Ziel bei möglichst vielen zu erreichen. Halte die Hürde aber bitte gering. Wenn das Ziel beispielsweise Interaktion ist und das ist ja mit das häufigste Ziel, dann ist es wichtig, dass du es so einfach und konkret wie möglich machst, damit ich (in dem Fall als Leser von deinem Beitrag) auch schnell und einfach was zu deinem Beitrag sagen kann. 

6. Tipp: Kommentiere täglich bei anderen
Vorhin haben wir festgehalten: Content sorgt für Sichtbarkeit, Content sorgt für den Expertenstatus, Content sorgt für Vertrauen und baut eine Beziehung auf. Das ist auch korrekt. Aber nicht vollständig. Denn nicht nur ein Beitrag ist Content, sondern auch ein Kommentar ist Content. Über Interaktion, also über Kommentare, über Austausch unter Beiträgen, da hältst du zum Einen die Verbindung zu deiner Community und zeigst Interesse. Zum Anderen baust du aber auch mit Content unter anderen Beiträgen Sichtbarkeit auf, kannst deinen Expertenstatus unterstreichen und vor allem: Du baust darüber eine Beziehung auf. Gerade bei LinkedIn sind Kommentare so wichtig und haben einen echt großen Stellenwert.

Was du als Erstes tun kannst, um das Kommentieren umsetzen:
  • Beantworte möglichst viele Kommentare unter deinen Beiträgen. Also kümmere dich quasi um deine Community.
  • Such dir aber auch andere Beiträge, wozu du etwas zu sagen hast. Also bitte nicht nur "Toller Post", sondern etwas gehaltvoller, wovon die Community des Beitragserstellers dann auch profitiert.
  • Je früher und wertiger du kommentierst, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt dein Kommentar. Und das widerum macht dich sichtbar(er).
  • Kommentiere nicht nur unter anderen Beiträgen, sondern auch unter Kommentaren anderer Beiträge. Das sorgt für wirklichen Austausch.
  • Im Zweifel würde ich dir als Tipp mitgeben – gerade zu Beginn – lieber einmal weniger posten und stattdessen 10 oder 20 Mal kommentieren. So hoch ist der Stellenwert von Kommentaren, aus meiner Sicht.

7. Tipp: Schreib warme Kontakte an
LinkedIn ist ein Business-Netzwerk, richtig? Das bedeutet, den allermeisten dort geht es nicht nur um Spiel, Spaß und Spannung, sondern auch um`s Machen von Geschäften. LinkedIn ist am Ende des Tages eine Business-Plattform und die allermeisten, die dort unterwegs sind, die sind dort unterwegs, weil sie ein Ziel haben. Und das Ziel lautet Umsatz machen. Sichtbarkeit und Likes bringen schließlich noch keinen Umsatz, außer du bist Influencer und verdienst an Reichweite. Deshalb scheue dich nicht davor, auch andere Menschen aktiv anzuschreiben. Aber ganz wichtig: Anschreiben heißt nicht, anderen auf den Keks zu gehen und pauschale Massennachrichten zu verschicken, ohne sich mit der Person beschäftigt zu haben. 

Was du als Erstes tun kannst, um Kontakte anzuschreiben:
  • Bau im Idealfall über Content und Kommentare erst Vertrauen auf und kontaktiere – dann aufgewärmte – Kontakte, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das können natürlich potenzielle Kunden sein, aber auch mögliche Multiplikatoren oder Kooperationspartner.
  • Greif ihre Aktivität unter deinen Beiträgen auf, nimm ein aktuelles Ereignis zum Anlass oder finde eine andere Möglichkeit, bei ihnen anzudocken. Vielleicht haben sie auch mal dein Webinar besucht oder haben sich einen Lead Magnet von dir heruntergeladen.
  • Rede nicht zu sehr um den heißen Brei, aber überfalle sie bitte auch nicht mit einer aufdringlichen Standard-Nachricht.
  • Trau dich, aktiv zu werden, denn daraus kann was Tolles entstehen. Sei dir aber auch bewusst, dass nicht aus jeder Nachricht die du schreibst (und es muss auch nicht so sein) etwas geschäftliches passieren wird. Nicht aus jeder Nachricht entsteht Umsatz. Es geht manchmal auch einfach nur darum, in Kontakt zu bleiben, zu netzwerken.

Zusammenfassung

Hier habe ich noch mal alle Tipps für dich zusammengefasst, damit du bei LinkedIn als Selbstständiger erfolgreich unterwegs sein kannst und eine starke Personal Brand aufbaust, solltest du diese unbedingt beachten:
  1. Optimiere dein LinkedIn-Profil
  2. Stell regelmäßig Vernetzungsanfragen
  3. Poste mindestens dreimal pro Woche
  4. Setze auf mehr persönliches Storytelling
  5. Nutze mehr gute Call-to-Actions
  6. Kommentiere täglich bei anderen
  7. Schreib warme Kontakte an
Wenn du diese Tipps konsequent beherzigst, dann bist du definitiv schon mal auf einem sehr guten Weg.

Und wenn du zu den einzelnen Tipps Fragen hast oder eine gesamte Strategie haben möchtest, um bei LinkedIn, aber auch darüber hinaus sichtbar & gefragt zu werden, dann lass uns doch gerne mal unverbindlich sprechen. Klarheitsgespräch nenne ich das. Denn Klarheit löst Bremsen und dann ist richtig viel möglich. Vereinbare jetzt einen kostenfreien Termin mit mir unter julianheck.de/termin.

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Wenn du bei LinkedIn erfolgreich unterwegs sein möchtest, erfolgreich eine Personenmarke aufbauen möchtest, dann gibt es da ein paar Dinge zu beachten. Und über die sieben wichtigsten Dinge, über die sprechen wir jetzt. Ich weiß nicht, ob du es wusstest, aber ich habe 2019 angefangen, ein LinkedIn-Programm zu vermarkten und anzubieten. Er hieß damals LinkedIn Masterclass, das ging erst acht Wochen, später dann zwölf Wochen.

Und ich habe mich in der Zeit, 2019, 2020, 2021, sehr extrem auf LinkedIn, Personal Branding auf LinkedIn spezialisiert. Diese Spezialisierung hat dann irgendwann ein bisschen nachgelassen, weil ich nicht mehr ganz so viel Lust hatte, mich den ganzen Tag lang nur mit einer Plattform zu beschäftigen. Ich habe mich dann irgendwann gelangweilt, das ist so mein Naturell. Aber deshalb kann ich hier natürlich, weil ich das damals sehr exzessiv gemacht habe und heute natürlich immer noch mache, weil LinkedIn nach wie vor ein Schwerpunkt ist oder eine Schwerpunkt-Plattform ist im gesamten Personal Branding, im gesamten Content-Marketing.

Dadurch kann ich natürlich einige Einblicke liefern, wie war es damals, wie ist es heute, was hat sich verändert und was ist heute, wie damals nach wie vor wichtig und wo gibt es vielleicht kleine Veränderungen, damit du eben auf LinkedIn wirklich erfolgreich unterwegs bist. Und wenn ich jetzt überlege, 2019, als ich das erste Mal mein LinkedIn-Programm angeboten habe, da war LinkedIn wirklich noch eine ganz andere Plattform. Damals war es so, da hat LinkedIn erst relativ frisch den Übergang geschafft von einer, ich habe immer gesagt, Business-Visitenkarte mit Fokus auf das Netzwerk, Netzwerk aufbauen, hin zu dem, was es heute ja letztlich fast ausschließlich ist. Nicht nur, aber fast, nämlich hin zu einer Content-Plattform.

So würde ich LinkedIn heute bezeichnen. Eigentlich ist LinkedIn heute eine Content-Plattform. Und damals, 2019 war es so, da war LinkedIn noch lange nicht so überlaufen wie heute. Wobei überlaufen ist vielleicht jetzt zu negativ aufgefasst, aber es waren deutlich weniger, ja, weniger Menschen generell dort und auch weniger aus der Online-Business-Bubble, sprich die ganzen Coaches und Trainer und Berater und Mentoren und natürlich auch Dienstleister jeglicher Art.

Also da war es noch ein ganzes Stück ruhiger und deshalb auch so ein bisschen eher ein Geheimtipp. Die meisten haben auf Instagram gesetzt, auf Facebook damals auch noch viel mehr als heute. Einige vielleicht auch schon auf TikTok oder früher hieß es ja noch Musical.ly, aber die sehr, sehr jungen, aber letztlich war Facebook, Instagram eigentlich waren die Platzhirsche und LinkedIn war so ein bisschen der Underdog. Und damals war es auch so, dass LinkedIn mehr oder weniger eigentlich ein reiner B2B-Kanal war, sprich Unternehmer richten sich an andere Unternehmer oder es hat dort Recruiting stattgefunden, ja.

Und heute, also ich nehme die Episode jetzt Ende 2024 auf, sieht das ein ganzes Stück anders aus. Heute ist LinkedIn für viele Selbstständige eine echte Alternative zu Instagram und Co. geworden und für viele inzwischen sogar die Nummer 1-Plattform. Weiß nicht, wie es dir da geht, aber für viele ist LinkedIn inzwischen die klare Nummer 1.

Und heute ist LinkedIn auch ein Content-Kanal wie eben Instagram, Facebook und Co. Und zwar nicht nur von den Rahmenbedingungen, sondern auch was die Inhalte dort betrifft. Wenn du dir das mal anschaust, dort geht es lange nicht mehr nur um Business only, sondern dort geht es um alles. Dort sind Astrologen vertreten, Life-Coaches, die über inneres Kind sprechen, über Trauma, über Glaubenssätze etc. Also es ist lange nicht mehr nur so, dass ich dort im Business-Kontext unterwegs sein muss und mich an andere Unternehmer richten muss.

Oder wie gesagt, Recruiting, das ist immer noch so ein Bereich, sondern dort ist inzwischen wirklich vieles vertreten, wenngleich der Schwerpunkt natürlich trotzdem noch Business ist. Bedeutet, heute ist LinkedIn eigentlich eine Plattform, bei der wir ja auch leider sagen müssen, dadurch, dass es immer mehr wie Facebook und Instagram geworden ist und ist, Stand jetzt, hat sich das Ganze auch so ein bisschen entwickelt, wie bei den anderen auch, nämlich die Reichweiten sind gesunken. Die Reichweiten waren früher mal deutlich besser. Ja, statistisch belegt, die Impressions sind gesunken, sehr, sehr stark und generell ist es eigentlich, ja, muss man schon sagen, ein Stück weit schwieriger geworden, durchzustarten, aber letztlich nicht unmöglich.

Ja, es funktioniert nach wie vor immer noch super, super gut. Reichweite aufzubauen, wenn man eben ein paar Dinge beachtet. Und wenn du eben bei LinkedIn erfolgreich und eine Personenmarke aufbauen willst, dann reicht es nicht mehr, und ich sage bewusst nicht mehr, zweimal pro Woche zu posten und irgendwie ein halbwegs aussagekräftiges Profil zu haben. Ich nehme mal 2019 als Basis oder 2018, geh noch ein Stück zurück.

Dadurch, dass dort viel weniger los war, dadurch, dass dort andere Rahmenbedingungen geherrscht haben, hat es tatsächlich gereicht, ja, halbwegs gut ausgestattet gewesen zu sein, mit einem halbwegs vernünftigen Profil und eben, ne, irgendwie so zwei, drei Mal in der Woche zu posten, was genau, naja, ne, Hauptsache Sichtbarkeit und so. Das hat schon relativ viel gezogen. So, und was es aber jetzt braucht, ist mehr Strategie, mehr Disziplin, mehr Zeit. Und deshalb möchte ich dir in dieser Folge sieben Tipps mitgeben, wie du bei LinkedIn erfolgreich oder erfolgreicher unterwegs sein kannst, je nachdem, wo du gerade stehst.

Und erfolgreich heißt, um das einmal zu definieren, du wirst sichtbar, du baust eine Community auf, du erhältst mehr Resonanz auf deinem Content, mehr Besucher sind auf deinem Profil und am Ende soll das Ganze natürlich auch in mehr Anfragen für dein Angebot münden. So, unterm Strich, du wirst sichtbar und gefragt. Ja, nicht umsonst heißt mein Programm genau so, sichtbar und gefragt. Wenn dich das interessiert übrigens, ja, besuch gerne mal mein Live-Training, findest du unter sichtbargefragt.de.

Da kannst du kostenlos mal reinschnuppern und auch ein Gefühl dafür bekommen, wie so eine Zusammenarbeit da aussehen würde. So, wenn du bereit bist, bin ich es auch. Lass uns loslegen mit den sieben Tipps. Tipp Nummer eins, optimiere dein Profil.

Kümmere dich wirklich einmal intensiv um dein Profil. Das muss sitzen, weil dein Profil ist bei LinkedIn quasi deine Webseite. Dein Profil ist sowas wie eine Landingpage, auf der man alle wichtigen Informationen über dich findet. Und wenn du verstehst, welche Hebel bei LinkedIn was genau in Bewegung setzen, dann weißt du auch, warum dein Profil so wichtig ist.

Also, lass es mich kurz mal durchgehen zum Verständnis. Je besser dein Content ist und je höher die Interaktion ist von dir selbst und je höher das Interesse ist, desto mehr Profilbesucher wirst du bekommen. Nochmal, je besser dein Content ist, den du postest, je höher deine Interaktion bei anderen ist und je größer dementsprechend das Interesse an dir als Person, an deinem Angebot, an deinem Thema, desto mehr Menschen werden dein Profil besuchen. Und je mehr Profilbesucher auf einem optimierten Profil sind, desto mehr Klicks bzw. Anfragen wirst du auch bekommen.

Das kommt ein bisschen darauf an, wie du dein Profil gestaltest und was dort ja vorrangig letztlich dein Ziel ist, wo du die Leute hinführst, was du als ersten Schritt verkaufst. Und was du jetzt als erstes tun kannst, um dein Profil zu optimieren, ist auf jeden Fall einen aussagekräftigen Profilslogan zu schreiben. Der Profilslogan, das ist der Bereich, den du siehst unter deinem Namen. Dort hast du so drei, letztlich so drei Zeilen Platz, um in deinen Worten zu erklären, was du machst, eventuell auch für wen du das machst, was das für einen Nutzen hat.

Und du musst darauf achten, dass der Profilslogan in den ersten Worten, in der ersten Zeile, wenn du am Desktop unterwegs bist, wirklich das Wichtigste hervorhebt. Die ersten Worte müssen das Wichtigste hervorheben, weil das zu sehen ist, auch wenn du postest, wenn du kommentierst. Also auch wenn die Leute noch nicht auf deinem Profil sind, sehen sie diese erste knappe Zeile. Und deshalb schreib rein, was machst du eventuell, für wen machst du das Ganze, wenn die Zielgruppe eben sehr, sehr spezifisch ist und was hat das Ganze für einen Nutzen, damit die Leute daran hängen bleiben.

Achte da auch auf Keywords. Achte darauf, wie möchtest du gefunden werden, wenn andere nach Begriffen in der LinkedIn-Suche suchen. Das ist der Profilslogan. Dann auf jeden Fall wichtig, nutze den Header, das Titelbild und nutze das als passende Ergänzung für den perfekten ersten Eindruck.

Ja, du hast natürlich dein Profilbild, das sollte natürlich auch klar super sein, nah rangezoomt an dein Gesicht. Du hast den Profilslogan, auch der, klar, aussagekräftig und dann als passende Ergänzung eben einen Header, ein Titelbild, um den perfekten ersten Eindruck zu wecken. Und das kannst du tun, indem du zum Beispiel auch in deinem Header einen Call-to-Action platzierst. Ein Call-to-Action zu einem Live-Training, ein Call-to-Action zu einem Erstgespräch, ein Call-to-Action dazu, dass dir jemand eine Nachricht schreiben soll.

Was auch immer es ist, nutze den Header auf jeden Fall als unterstützende Wirkung, als unterstützende Funktion für den ersten Eindruck. Und dann, das ist das Letzte, was ich dir mitgeben möchte zum Profil jetzt hier an der Stelle, platziere Links zu einem Freebie oder zu einem Erstgespräch oder zu einem Mini-Offer, was du hast, an allen relevanten Stellen. Also vor allem direkt oben unter deinem Namen und vor allem auch unten im Fokus-Bereich. Dieser Bereich heißt im Fokus.

Dort kannst du unter anderem Beiträge verlinken etc. Dort kannst du aber auch eben ganz normale Links platzieren. Und diesen Bereich würde ich auch vorwiegend dafür nutzen, um Links zu platzieren eben für den ersten Schritt. Sprich Freebie, Erstgespräch, Mini-Offer, irgendetwas in der Richtung. Vielleicht hast du eine Gratis-Community oder du hast eine Paid-Community und das ist der perfekte erste Schritt.

Also überleg, wie können Leute simpel und ohne riesige Hürde den ersten Schritt machen, um mehr in deine Welt zu kommen. Und das verlinkst du entsprechend an diesen Stellen. So, und das ist erstmal das Allerwichtigste auf deinem Profil. Natürlich hast du noch unten im Bereich Berufserfahrung, Empfehlungen und so weiter.

Da gibt es noch ein paar andere Dinge. Wenn dich das interessiert, ich habe eine, das war gar nicht geplant, aber ich habe eine Profil-Checkliste. Da gehe ich diese Bereiche durch und schreibe immer dazu, was ist wo wichtig. Wenn dich das interessiert, schreib mir einfach auf Instagram oder auf LinkedIn oder wo auch immer du möchtest.

Wahrscheinlich macht das am meisten Sinn auf LinkedIn, wenn wir jetzt in dem Kontext eh unterwegs sind. Also schreib mir auf LinkedIn eine Nachricht, einfach nur mit dem Wort Profil-Checkliste und dann sende ich dir das gerne zu. Ja, also Deal bekommst du, dann hast du für das gesamte Profil einmal das, ja, die unterstützende Hilfe in Form eines PDFs. Tipp Nummer zwei, stell regelmäßig Vernetzungsanfragen.

Lass uns Klartext reden. Der wohl größte Vorteil von LinkedIn gegenüber zum Beispiel Instagram besteht darin, dass du dein Follower-Wachstum selbst in die Hand nehmen kannst. Und das meine ich wirklich so. Du kannst dein Follower-Wachstum selbst in die Hand nehmen.

Und zwar, indem du Vernetzungsanfragen stellst. Bei Instagram ist es so, da muss ich natürlich durch meinen Content etc. dafür sorgen, dass sie auf mich aufmerksam werden und dass sie das gut finden, was ich mache und so weiter und so fort und mir dadurch folgen. Bei LinkedIn ist das natürlich zum einen auch der Fall, aber zum anderen kann ich mich ja immer wieder mit anderen vernetzen. Und wenn ich dadurch neue Kontakte bekomme, sind das natürlich im gleichen Maße auch Follower.

Und dadurch habe ich mein Follower-Wachstum zum Teil zumindest selbst in der Hand. Und diese Chance sollten wir bei LinkedIn natürlich auf jeden Fall nutzen. Und deshalb sollten Vernetzungsanfragen auch auf jeden Fall zu deiner Routine gehören. So, und was du jetzt als erstes tun kannst, ist, schau jeden Tag nach, wer liked oder kommentiert deine Beiträge.

Wer besucht dein Profil? So, wer interagiert mit dir, aber folgt dir noch nicht? Und diese Personen schaust du dir an und wenn es passt, stellst du ihnen eine Vernetzungsanfrage. Was du ergänzend machen kannst, ist, nutz die Suchfunktion.

Such entweder direkt nach Personen oder geh den Umweg über die Suche nach thematischen Beiträgen, um dort eben fündig zu werden, nach passenden Personen. Beispiel, ich könnte jetzt nach sowas suchen wie Produktivität. Schau mir an, wer postet was zum Thema Produktivität und schau da, wer ist da dabei, der aus meiner Zielgruppe ist, beziehungsweise der zu meiner Zielgruppe gehört. So, Suchfunktion nutzen.

Und schau nach Zielgruppenbesitzpartnern. Das ist auch immer etwas, was ich meinen Teilnehmern in meinen Programmen sage. Besitzpartner sind Menschen mit einer ähnlichen Zielgruppe wie du. Und dort kannst du natürlich auch schauen, wer interagiert dort, wer passt zu dir und auch denen stellst du, wenn es passt, eine Vernetzungsanfrage.

Und die Vernetzungsanfrage kannst du mit personalisierter Nachricht verschicken, natürlich, das wäre immer toll, wenn es dafür einen konkreten Anlass gibt. Oder du lässt auch die Nachricht einfach mal weg. Teilweise ist die Annahmenquote dann deutlich höher. Ganz spannende Erkenntnis, aber faktisch ist das tatsächlich so.

Tipp Nummer drei. Poste mindestens dreimal pro Woche. Und das ist eine Sache, die empfehle ich, glaube ich, schon seit Jahren. Das war auch schon mein Tipp 2019 in meiner LinkedIn Masterclass.

Und wenn ich jetzt vorhin gesagt habe, dass LinkedIn über die letzten Jahre immer mehr zur Content-Plattform geworden ist, dann bedeutet das natürlich auch, dass du Content posten solltest. Das ist, glaube ich, nachvollziehbar. Und die Zeit, in der LinkedIn-Digitale-Visitenkarte war, wo wir auch einfach da sein konnten, präsent sein konnten mit einem Profil und ansonsten nichts, die ist natürlich längst vorbei. Also, Content ist das, was dich sichtbar macht.

Content ist aber auch das, was deinen Expertenstatus als Marke unterstreicht. Content ist zum Teil auch das, was Vertrauen aufbaut und auch eine Beziehung entstehen lässt. Ohne Content kein LinkedIn. So, und was du jetzt als erstes tun kannst, ist, entwickle Content-Ideen.

Ja, zum Beispiel mit Hilfe meines kostenfreien PDFs mit 123 Content-Ideen und Anregungen. Falls dich das interessiert, gleiches Spiel. Schau entweder in die Shownotes oder schreib mir gerne eine Nachricht mit 123 Content-Ideen. Als Begriff und dann schicke ich dir das PDF gerne zu.

So, und dann poste mindestens dreimal pro Woche einen Beitrag. Und da ist es wichtig, variiere gerne in den Formaten. Mach mal einen Text mit Bild. Mach mal einen Karussell-Post.

Mach mal ein Video. Ja, natürlich kannst du auch auf ein Format konsequent setzen, aber es ist tatsächlich so, und Instagram hat das gerade sogar bekannt gegeben, dass sie es bevorzugen, wenn man variiert zwischen Formaten. Und bei LinkedIn ist es letztlich dasselbe. Es gibt zwar immer mal Formate, wo man sagen kann, Mensch, die funktionieren gerade besonders gut.

Ja, LinkedIn mag zum Beispiel Karussells ganz gerne. Aktuell durch den neuen Video-Feed wird auch das gepusht, aber vor allem durch Reichweite und nicht so sehr zwingend durch mehr Interaktion. Also, ich würde dir empfehlen, immer mal die Formate zu variieren. Vielleicht hast du so ein Hauptformat.

Für viele ist das Text mit Bild. Und ansonsten aber in der Variation immer wieder Abwechslung reinzubringen. So, und dann ist es wichtig, und das ist halt essentiell, nicht nur in den Formaten Abwechslung reinzubringen, sondern auch in deinen Inhalten. Also, der Punkt ist hier, achte auf einen guten Content-Mix.

Es geht nicht nur darum, Mehrwert, ja, dieser Begriff ist ja allumfassend, aber es geht nicht nur darum, Mehrwert im Sinne von Tipps und Anleitungen und so weiter zu teilen, sondern eben auch vor allem zu inspirieren, zu inspirieren, ja, Persönlichkeit zu zeigen. Und ohne das funktioniert es für uns alle irgendwie nicht. Letzten Endes natürlich auch, Nachfrage für deine Angebote zu generieren. Die Leute sollen ja Lust haben, den nächsten Schritt zu gehen, Lust haben, mit dir zusammenzuarbeiten, Lust haben, das Angebot in Anspruch zu nehmen.

Also, Bedarf wecken, Nachfrage generieren ist natürlich auch ein Teil des Content-Mixes, damit das Ganze auch nicht nur ein Hobby ist oder ein Hobby bleibt, sondern für dich auch im Business funktioniert. Also, nicht nur Mehrwert im Sinne von Tipps und Anleitungen, sondern auch inspirieren, Persönlichkeit zeigen und letzten Endes auch eben Nachfrage für deine Produkte generieren. Und wie der ideale Content-Mix genau aussehen sollte, auch das übrigens verrate ich dir in meinem kostenfreien Live-Training Sichtbar und gefragt. Da nochmal der Hinweis, sichtbargefragt.de, da gebe ich dir dazu auch nochmal nähere Tipps und erkläre, wie du das Ganze mit diesen verschiedenen Dingen, die Tipps und Anleitungen und die Inspiration und Persönlichkeit und Bedarf und so weiter, wie du das sinnvoll miteinander kombinierst und verwebst, sodass das am Ende für dich aufgeht und auf deine Ziele einzahlt.

Und was wichtig ist, bei deinem Content, wenn du mindestens dreimal die Woche postest, achte da besonders auf einen guten Einstieg, die sogenannte Hook. Ja, damit du die Aufmerksamkeit im Feed deiner Leser gewinnst. Weil die Sache ist ja, du konkurrierst ja nicht nur mit Menschen, die das Gleiche oder was Ähnliches anbieten wie du selbst. Wir konkurrieren in einem Social-Media-Zeitalter auf den ganzen Plattformen auch immer mit jedem anderen, der Content in den Feed deiner Zielgruppe spült.

Das heißt, ich konkurriere nicht nur mit anderen Personal-Branding-Leuten, mit anderen Personal-Branding-Expertinnen und Experten, sondern ich konkurriere im Grunde auch, was die Aufmerksamkeit angeht, mit Webdesignern, mit Fotografen, mit vielleicht irgendwelchen Trainern in Fachgebieten, mit Kursanbietern in bestimmten Fachgebieten. Ich konkurriere mit Live-Coaches, die für meine Zielgruppe interessant sind und so weiter und so fort. Obwohl sie was anderes anbieten, aber wir müssen alle in den Feed, in die Timeline unserer Zielgruppe. Und die Aufmerksamkeitsspanne ist natürlich nicht unendlich.

Und die Zeit, in der jemand mit seinem Feed verbringt, die ist natürlich auch nicht unendlich. Und deshalb ist es wichtig, dass wir besonders auf gute Einstiege, gute Hooks achten, die die Aufmerksamkeit der Leser fesseln. Und das funktioniert, indem wir zum Beispiel mit einer provokanten These einsteigen. Das funktioniert, indem wir eine kleine Irritation haben.

Das funktioniert, indem wir ein Versprechen machen für das, was jetzt im Beitrag passiert. Und es gibt noch viele, viele andere Dinge, wie ich eine gute Hook kreieren kann. Aber es ist wichtig, dass du dich genau damit auseinandersetzt, damit du nicht einfach nur drei plus Mal in der Woche postest und irgendwas raussendest und das Gefühl hast, es landet in der Leere oder es landet bei deiner Zielgruppe, aber sie machen damit nichts, sondern damit das Ganze eben auch am Ende aufgeht. Tipp Nummer vier, setze auf mehr persönliches Storytelling.

Und das baut jetzt letztlich auf diesem letzten Tipp auf, nämlich generell erstmal regelmäßig zu posten. Und jetzt ist es wichtig, dass du auf mehr persönliches Storytelling setzt. Weil du hast ja eben mitbekommen, ich habe gesagt, dass es nicht nur um klassischen Mehrwert geht, im Sinne von drei Gründe warum oder fünf Tipps für, sondern es geht auch immer um Persönlichkeit. Anders gesagt, baut persönlich Vertrauen auf, denn genau das ist ja der Personal Anteil im Personal Branding.

Es geht immer um Persönlichkeit. Es geht nicht zwingend darum, dass du jetzt ständig Privates teilen musst, aber es geht darum, dass du persönlich greifbar wirst, sodass andere verstehen, wie du als Mensch tickst, sodass sie ein Gefühl für dich bekommen, ein Gefühl dafür bekommen, was ist dir denn wichtig, wofür stehst du. Ja, vielleicht finden sie auch eine Gemeinsamkeit. So, das ist der Personal Anteil im Personal Branding, der aber enorm wichtig ist.

Und dafür ist eben Storytelling das A und O. Und auch da möchte ich dir sagen, was kannst du jetzt als erstes dafür tun? Das Erste ist, sammle ab sofort die kleinen und großen Geschichten, die sich bei dir im Alltag ergeben. Die Anekdoten, die erzählenswert sind.

Die Anekdoten, von denen du vielleicht erstmal gar nicht denkst, dass sie erzählenswert sind, die aber trotzdem erzählenswert sein werden, wenn du ja den passenden Rahmen dafür findest. Also leg dir im Grunde ein kleines Storybook an, ein kleines Ideenbuch für Geschichten. So, dann überleg dir, was du inhaltlich mit einem Beitrag vermitteln willst. Also, was ist der Tipp?

Was ist die Erkenntnis? Was ist die Botschaft? Was ist das, worum es im Beitrag eigentlich geht? Immer nur eine Sache übrigens.

Und dann nimmst du eine Story von dir, von deinen Kunden, was auch immer, um diesen Inhalt, also diesen Tipp, diese Erkenntnis, diese Botschaft zu verpacken. Ja, ich sag immer, die Story ist die Verpackung für deinen eigentlichen Inhalt. Und ich weiß nicht, ob du Gary Vaynerchuk kennst, ja? Social Media Unternehmer, Spürnase, schon seit etlichen Jahren in der Social Media Welt.

Der hat mal den Satz oder die Empfehlung geprägt, wir sollen dokumentieren statt kreieren. Und was er meint ist, dokumentier einfach deine Reise, dokumentier deinen Alltag, deine Höhen und Tiefen, deine Learnings, die du daraus ziehst und das, was eben für deine Community wichtig sein kann. Die Leute interessieren sich für Menschen. Das ist ja die Grundlage von Personal Branding.

Da sage ich dir jetzt kein Geheimnis. Die Leute interessieren sich für Menschen. Und deshalb ist es so wichtig, dass du deine Community, deine Follower, ein Stück weit mitnimmst auf deine persönliche Reise, auf deine unternehmerische Reise. Ja, sagst, ich habe heute dieses oder jenes Buch gelesen, daraus möchte ich dir drei Tipps mitgeben.

Oder ich hatte gerade einen Launch und ich verrate dir jetzt drei Dinge, die funktioniert haben und drei, mit denen wir auf die Nase gefallen sind. Oder was auch immer es bei dir gerade ist und was auch immer für deine Zielgruppe von Relevanz sein kann. Aber dokumentiere, reflektiere für dich und teile das dann in Social Media Posts oder auch in Newslettern, was auch immer, in welchen Formaten auch immer. Wir reden jetzt natürlich hier von LinkedIn, aber letztlich gilt das auch für jede andere Plattform.

Und wenn du diese Geschichten für dich gefunden hast, wenn du die sammelst, dann beginnst du eben damit, in deinen Posts das Persönliche als Aufhänger zu nehmen für das, was du eigentlich erzählen willst, weil die Story die Verpackung für den eigentlichen Inhalt ist. Tipp Nummer fünf, und der baut auch wiederum darauf auf, nutze mehr Call to Actions. Ja, nutze mehr Handlungsaufforderungen. Ich will dir eine kleine Story erzählen.

Ich saß mal in einem Seminar, muss gerade schmunzeln, wenn ich an die Situation denke, und da hat der Seminarleiter damals, zu uns Teilnehmern gesagt, wir saßen in einem Raum, so ganz typisch jeder an seinem Tisch, und hat gesagt, steht mal bitte kurz auf. Dann sind wir aufgestanden. Und jetzt streckt mal kurz die Arme nach oben. Und dann haben wir alle die Arme nach oben gestreckt.

Und nachher gesagt, und jetzt dreht euch einmal im Kreis. Dann haben wir uns halt einmal im Kreis gedreht. Und dann schaut ihr uns einfach an, ja, und lächelt uns so ein bisschen zu und sagt, seht ihr, wenn ich klar ausdrücke, was ich von euch möchte, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ihr das auch macht. Und da muss man natürlich alle lachen und schmunzeln und, ja, stimmt, irgendwie ist was dran.

Und das ist tatsächlich so. Also die Moral von der Geschichte ist, nutze mehr Call to Actions, damit Menschen tun, was du von ihnen möchtest. Ja, das betrifft Texte in Social Media, genauso wie Texte auf einer Webseite oder in E-Mails oder, oder, oder. So, also, Learning, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand etwas Gewünschtes tut, die steigt deutlich an, wenn du es auch klar formulierst.

Und deshalb ist es wichtig, mit Call to Actions, also mit Handlungsaufforderungen zu arbeiten. Muss nicht in jedem Post sein. Das darf immer mal wieder vorkommen. Du musst es nicht in jedem Post machen.

Ich will das ganz deutlich betonen. Nein, nicht jeder Post braucht zwingend einen Call to Action. Aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, ihn häufiger zu nutzen, damit eben, das, was ich eben formuliert habe, damit eben genau das eintritt, was du dir wünschst, was deine Leserinnen und Leser tun. So, was du jetzt als erstes tun kannst, um diesen Tipp zu beherzigen, ist, dir vor dem Erstellen eines Beitragstextes zu überlegen, was du damit erreichen möchtest.

Also, geht es dir vor allem darum, dass die Leute bei dir interagieren, kommentieren? Geht es dir darum, dass du Leads generierst, dass sie sich für irgendeinen Freebie eintragen? Geht es darum, dass sie dir eine Nachricht schreiben sollen? Geht es dir um einen Link-Klick?

So, also was ist das, was letztlich das Ziel deines Beitrags ist? Und dann ist, je nachdem, was es eben ist, der nächste Schritt zu überlegen, was kannst du jetzt für eine Frage oder für eine Aufforderung am Ende des Beitrags platzieren, um eben genau dieses Ziel bei möglichst vielen zu erreichen. Und wichtig ist bei deinem Call-to-Action, egal ob eine Frage oder eine Aufforderung, halte die Hürde gering. Niemand denkt über eine komplexe Frage erstmal zehn Minuten nach, bevor er jetzt darauf antwortet.

Wenn wir kommentieren bei LinkedIn, dann machen wir das so by the way. Wir lesen den Beitrag, ah cool, da haben wir was dazu zu sagen, top. Ja, und dann kommentieren wir. Also gerade, wenn das Ziel tatsächlich Interaktion ist, und das ist ja mit das häufigste Ziel, dann ist es wichtig, mach es so einfach, wie es geht und mach es so konkret wie möglich, damit ich es als Leser, in dem Fall von deinem Beitrag, möglichst einfach habe, dazu was zu sagen.

Tipp Nummer sechs, kommentiere täglich bei anderen. Also, wir haben ja vorhin festgehalten, Content sorgt für Sichtbarkeit, Content sorgt für den Expertenstatus, Content sorgt auch für Vertrauen und baut auch eine Beziehung auf. Und es ist auch alles korrekt, aber es ist nicht ganz vollständig, weil wir haben bisher Content als Beitrag definiert. Ja, ob das jetzt ein Video ist oder ein Text, oder ein Karussell, völlig egal.

Content gleich Beitrag. Aber es ist nicht nur so, dass Content gleich Beitrag ist, sondern auch ein Kommentar ist letztlich Content. Und über Interaktion, also über Kommentare, über Austausch unter Beiträgen, da hältst du zum einen die Verbindung zu deiner Community und zeigst Interesse. Ja, und das ist in Social Media essentiell.

Wenn wir glaubwürdiges Social Media Marketing machen wollen, glaubwürdigen Community Aufbau machen wollen, dann ist es einfach so, dass wir aufrechtiges Interesse daran haben sollten, was andere tun, was andere denken, so wie es halt in einer sozialen Interaktion sonst auch ist. Also zum einen Verbindung zur Community aufbauen, Interesse zeigen. Und zum anderen baust du aber mit Content unter anderen Beiträgen, also mit Kommentaren, auch Sichtbarkeit auf. Und du kannst auch deinen Expertenstatus mit Kommentaren unterstreichen.

Und vor allem, du baust darüber eine Beziehung auf. So, das ist wichtig zu verstehen. Kommentare sind so, so, so wichtig. Gerade bei LinkedIn.

Ja, auch bei Instagram und so. Aber gerade bei LinkedIn haben Kommentare nochmal einen viel höheren Stellenwert. Das heißt, was du jetzt als erstes tun kannst, ist, beantworte zum einen natürlich möglichst viele Kommentare unter deinen eigenen Beiträgen. Also, ne, kümmere dich um deine Community, klar.

Aber such dir auch andere Beiträge, wozu du etwas zu sagen hast. Und bitte, bitte nicht nur einfach toller Post, sondern sei ein bisschen gehaltvoller in dem, was du so von dir gibst, okay? Ich glaube, das ist hoffentlich selbstverständlich, aber ich sage es ganz gerne nochmal dazu. Ja, es geht dann am Ende doch nicht um Kommentare des Kommentares willen, sondern es geht darum, den Blick zu schärfen dafür, dass wir, ne, gehaltvolles unter anderen Beiträgen kommentieren, wovon der Beitrag, die Community des Beitragserstellers profitiert.

Du natürlich am Ende auch. Aber du kommst damit zum Schluss. Ja, wir machen das nicht nur aus Egozwecken oder nicht aus Egozwecken, so. Und natürlich ist es so, je früher und wertiger du kommentierst, also mit früher meine ich nah dran an der Veröffentlichung eines Beitrags, je früher du da dran bist, je gehaltvoller, je wertvoller dein Kommentar ist, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt dein Kommentar natürlich auch.

Und das wiederum macht dich sichtbar. So, und mir ist es wichtig, dass du nicht nur unter anderen Beiträgen kommentierst, sondern auch unter Kommentaren anderer Beiträge, weil das dann für den wirklichen Austausch sorgt. Wenn jeder einfach nur, stell dir vor, jemand postet einen Beitrag oder du postest einen Beitrag und jeder, ja, packt jetzt einfach nur seinen Senf drunter und du hast lauter Kommentare, aber auf die Kommentare wird nicht reagiert. Das ist ja so ein bisschen wie, ne, ich poste was und jeder lädt seinen Senf ab, ja, aber daraus entsteht nichts.

Und dieses daraus entsteht nichts ist die Folge von, jeder kommentiert nur den Beitrag, aber niemand kommentiert Kommentare. Und deshalb empfehle ich dir, kommentiere auch Kommentare unter anderen Beiträgen, weil daraus dann Diskussionen entstehen, darauf meistens auch wieder reagiert wird und dadurch eben Verbindung aufgebaut werden kann. Und gerade wenn du bei LinkedIn jetzt noch nicht so weit bist, gerade wenn du vielleicht noch am Start bist oder noch nicht so die Reichweite hast, etc. Im Zweifel würde ich immer sagen, lieber machst du, lässt du ein Post weg und kommentierst stattdessen 10 oder 20 Mal bei anderen Beiträgen. Ja, so wichtig oder so hoch ist der Stellenwert von Kommentaren aus meiner Sicht.

Lieber postest du nur zweimal erstmal in der Woche, wenn du, ne, eigentlich dir dreimal vornimmst und kommentierst aber dafür mehr. Im Idealfall machst du natürlich beides gleichermaßen, aber im Zweifel erstmal den Fokus auf Kommentare legen, weil du darüber eben auch Sichtbarkeit aufbaust, Vertrauen, Verbindung, lernst andere Menschen kennen und die werden wiederum auf dich aufmerksam, besuchen dein Profil und, ne, alles geht entsprechend so weiter, wie ich es auch ganz zu Beginn geschildert habe. So, und Tipp Nummer 7 ist, schreib warme Kontakte an. Ich meine, LinkedIn ist ja ein Business-Netzwerk, richtig?

Also, das bedeutet ja, den allermeisten dort geht es nicht um Spielspaß-Spannung, sondern denen geht es ja auch ums Machen von Geschäften. So, machen wir uns nichts vor. LinkedIn ist eine Business-Plattform und die allermeisten, die dort unterwegs sind, die sind dort unterwegs, weil sie ein Ziel haben. Und das Ziel lautet Umsatz machen, weil Sichtbarkeit und Likes alleine eben noch nicht für deinen Kaffee morgens sorgen oder für deine Brötchen oder für dein Auto oder was auch immer.

Ja, außer du bist jetzt Influencer und verdienst über Reichweite, aber, ja, mein Publikum hier und meine Hörer, ihr wirst wahrscheinlich nicht zu denen gehören, die Influencer sind, sondern zu denen, die, ja, eine Dienstleistung haben oder, ne, Coachings anbieten etc. So, deshalb scheue dich nicht davor, auch andere Menschen aktiv anzuschreiben. Ich weiß, viele sind von irgendwelchen Nachrichten, die plump verkaufen wollen, super genervt. Ich auch. Aber, ganz wichtig ist, anschreiben heißt ja nicht, anderen auf den Keks zu gehen und irgendwelche pauschalen Massennachrichten zu verschicken, ja, ohne sich mit der Person eine Sekunde zu beschäftigen.

So, das meine ich bewusst nicht. Was ich meine ist, du baust im Idealfall, also, lass uns mal kurz durchgehen, was kannst du als erstes tun? Du baust im Idealfall über Content und Kommentare Vertrauen auf und kontaktierst dann aufgewärmte Kontakte, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Deshalb sage ich auch, schreib warme Kontakte an.

Natürlich kannst du auch kalte Kontakte anschreiben, also Leute, die du nicht kennst und die dich nicht kennen. So, aber du hast bei warmen Kontakten natürlich ein viel leichteres Spiel. Und bei warmen Kontakten ist es für beide Seiten angenehmer, wenn es zu einer Direktnachrichtensituation kommt. Deshalb, baue Vertrauen auf über Content, über Kommentare.

Kontaktiere dann aufgewärmte Kontakte, um eben ins Gespräch zu kommen. Das können übrigens natürlich potenzielle Kunden sein, logisch. Potenzielle Kunden ist natürlich das, was am interessantesten ist. Das können aber auch mögliche Multiplikatoren sein.

Das können Kooperationspartner sein. Wichtig ist, dass du ihre Aktivität unter deinen Beiträgen aufgreifst oder du nimmst irgendein aktuelles Ereignis zum Anlass oder findest eine ganz andere Möglichkeit, bei ihnen anzudocken. Vielleicht haben sie auch mal dein Webinar besucht oder sie haben sich ein Freebie runtergeladen oder was es auch immer ist. Wenn du da einen Aufhänger findest, um auf sie zuzukommen oder weil ihr schon ewig vernetzt seid, hattet aber noch nie Kontakt, auch sowas kann man mal zum Aufhänger machen, dann schreib sie gerne mal an.

Rede nicht zu sehr um den heißen Brei, aber überfall sie bitte auch nicht mit irgendeiner aufträglichen Standardnachricht. Es geht darum, eine, also wir reden ja immer, nochmal kurz kurz, wir reden ja immer von Beziehungsaufbau. Und es geht darum, dass Beziehungsaufbau natürlich vor allem über Content und Kommentare läuft, aber eben auch über Direktnachrichten. Und nicht aus jeder Nachricht, die du schreibst, muss und auch aus nicht jeder Nachricht, die du schreibst, wird etwas Geschäftliches passieren.

Ja, nicht aus jeder Nachricht entsteht Umsatz, aber es geht darum, in Kontakt zu bleiben, zu netzwerken. LinkedIn ist eine Content-Plattform, aber nach wie vor eine Netzwerk-Plattform. Und du kannst nicht leugnen, dass ein aktives Netzwerk für dich Vorteile bringen wird. Nicht immer heute und nicht immer morgen, aber in Zukunft.

Und deshalb ist es wichtig, dich zu trauen, aktiv zu werden, weil daraus was Tolles entstehen kann. Also zusammengefasst, damit du bei LinkedIn als Selbstständiger erfolgreich unterwegs sein kannst, eine starke Personenmarke aufbaust, solltest du sieben Tipps beherzigen. Ich gehe sie nochmal kurz durch. Erstens, optimiere dein LinkedIn-Profil.

Sorg dafür, dass den Leuten klar ist, was machst du für wen und was haben sie davon. Zweitens, stell regelmäßig Vernetzungsanfragen, damit dein Netzwerk wächst, aber auch deine Follower mehr werden und dementsprechend auch der Topf der Empfänger, sage ich ganz gerne, für dein Content. Drittens, poste mindestens dreimal pro Woche. Achte hier auf einen guten Content-Mix und all das, was ich vorhin dazu gesagt habe.

Viertens, setz mehr auf persönliche Storytelling, weil das der Personal-Anteil im Personal-Branding ist und wir über Persönlichkeit eben leichter Beziehungen aufbauen. Fünftens, nutze mehr gute Call-to-Actions, weil dir Likes alleine nichts bringen, sondern die Menschen ja auch den ersten Schritt in deine Richtung gehen sollen, egal ob Freebie oder Gespräch oder was ganz anderes. Ja, nutze gute Handlungsaufforderungen. Sechstens, kommentiere täglich bei anderen, weil ein Kommentar auch Content ist und darüber vor allem Verbindung entsteht, darüber deine Profilbesuche erhöht werden und so weiter und so fort.

Und siebtens, schreib warme Kontakte an, weil darüber häufig die Magie passiert. Und wenn du diese Tipps konsequent beherzigst, dann bist du definitiv garantiert schon auf einem sehr, sehr, sehr guten Weg. Und wenn du zu den einzelnen Tipps Fragen hast oder eine gesamte Strategie haben möchtest und bei LinkedIn, aber auch darüber hinaus, sichtbar und gefragt zu werden, dann lass uns gerne unverbindlich sprechen. Ich nenne das Ganze Klarheitsgespräch, denn Klarheit löst erfahrungsgemäß Bremsen.

Und dann ist richtig viel möglich. Deshalb, wenn du mit mir sprechen magst, vereinbar gerne einen kostenfreien Termin unter julianheck.de Ganz einfach, ich würde mich freuen, mit dir über all das zu sprechen. Und falls das für dich gerade nicht relevant ist, dann gib bei den Tipps Gas. Sorg für Erkenntnisse, sorg für Fortschritte, sorg für Erfolg.

Und lass mich gerne wissen, was bei dir passiert. Halt mich auf dem Laufenden. Trau dich, mir eine Nachricht zu schreiben. Ich freue mich, mehr von dir zu lesen.

Und wir hören uns wieder in der nächsten Episode. Bleib dir treu, dein Julian. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:7 Quick-Tipps für mehr Erfolg bei LinkedIn