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Denken wie ein Content Creator [7 Praxis-Tipps]

·22 Min.

Müssen Solopreneure zum Teilzeit-Content-Creator werden? Ich sage ganz klar JA! In diesen Zeiten der Content-Flut in allen möglichen Kanälen ist es wichtig, sich von der Masse abheben zu können. Dazu solltest du denken und handeln wie ein Content-Creator. Wie das in 2025 funktioniert, das verrate ich dir in dieser Episode. 

Wenn du meinen Jahresrückblick gehört oder gelesen hast, dann erinnert du dich vielleicht noch an eine der Konsequenzen, die ich für mich abgeleitet habe für dieses Jahr - 2025.

Sie lautet: Solopreneure werden zu Content Creatorn.

Darauf aufbauend möchte ich dir in dieser Episode erklären, was ich damit genau meine und wie es dir gelingt, ab sofort wie ein Content Creator zu denken – und dann auch entsprechend so zu handeln.

Lass uns mal kurz schauen, wie der Status Quo von Content in 2025 aussieht:
  1. Es gibt etliche Kanäle, auf denen du aktiv sein kannst:

    LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook, Threads, YouTube, Blog, E-Mail, Podcast, Pinterest… 

  2. Ein einziger Kanal ist nicht genug

    Erinnerst du dich noch an Snapchat? In großen Teilen irrelevant.
    Oder die Relevanz und organische Reichweite von Facebook-Seiten? Extrem gesunken.
    Oder die aktuelle Entwicklung von TikTok in den USA? Plötzlich ist alles weg (oder wieder da).

    Und dann gibt's plötzliche Sperren bei Facebook, Instagram oder LinkedIn aus teils nicht nachvollziehbaren Gründen.

    Was heißt das für uns? Wir sollten nicht alles auf ein Pferd setzen! Was bedeutet das aber auch im Umkehrschluss? Mehr Aufwand. 

  3. Immer mehr Selbstständige teilen Content

    Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Sichtbarkeit aufs Business einzahlt. Genau deshalb teilen immer mehr Selbstständige online Inhalte.

    Und da du nicht nur mit Mitbewerbern um Aufmerksamkeit konkurrierst, sondern mit jedem, der Inhalte in den Feed deiner Zielgruppe spült, sind die voller werdenden Kanäle eine echte Challenge.

  4. Künstliche Intelligenz macht das Erstellen von Content einfacher

    Seit gut zwei Jahren ist ChatGPT jetzt am Start – und hat alles verändert. Jeder kann jetzt auf Knopfdruck Content erstellen. Aber nicht nur Texte. Auch Fotos, Grafiken, Animationen, Videos… alles ist viel einfacher.

    Ganz logisch folgt daraus: Da Content-Erstellung einfacher geworden ist, erstellen mehr Selbstständige Content.

  5. Follower werden den unwichtiger

    TikTok hat eine große Veränderung angestoßen, was die Ausspielung von Content angeht. Denn die Ausspielung folgt nicht mehr nur basierend auf Followern, sondern basierend auf Interessen – sichtbar in Form der "For you"-Pages.

    Das ermöglicht plötzlich große Reichweiten, obwohl wir wenige Follower haben. 

Zusammenfassend heißt das:

  • Content wird herausfordernder.
  • Content wird gewissermaßen auch leichter.
  • Content wird vor allem wichtiger!

Mehr noch: Content wird essenziell, wenn du als Selbstständiger online nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden willst.

Deshalb lautet meine These: Selbstständige müssen einen beachtlichen Teil ihrer Arbeitszeit Content Creator sein. Damit sie relevant werden oder bleiben.

Und dafür ist eine Sache besonders wichtig: Denken wie ein Content Creator, denn das macht Content besser und Content Creation einfacher.

Damit dir das gelingt, hab ich 7 kompakte Tipps mitgebracht:

  1. Denke in Content bei allem, was du tust

    Die besten Ideen kommt dir, wenn du nicht krampfhaft versuchst, tolle neue Ideen zu entwickeln. Stattdessen liegen die besten Contentideen genau vor dir. Sie verstecken sich in jeder erdenklichen Alltagssituation: In Gesprächen, beim Lesen, in der Weiterbildung, beim Event-Besuch, im Supermarkt, beim Joggen… wo auch immer.

    Voraussetzung ist, dass du mit offenen Sinnen durch den Tag gehst.

    Überlege dir bei allem, was du tust: Steckt hier eine Contentidee drin? Ist das eine erzählenswerte Anekdote? Hatte ich hier ein Learning? Enthielt diese Beobachtung eine Erkenntnis? War in dem Gespräch ein Aspekt, den es sich lohn zu vertiefen?

    Die besten Contentideen entstehen, wenn du deinen Alltag mit offenen Sinnen bestreitest und bei deinen Handlungen reflektierst, was hier nützlich für deine Community sein könnte.


  2. Leg dir ein Ideen- und Story-Buch an

    Was helfen dir die besten Ideen, wenn du sie wieder vergisst? Genau deshalb empfehle ich dir, ein Ideenbuch anzulegen. Am besten digital. Da schreibst du alles rein, was dir in den Sinn kommt. Bewerten kannst du noch später.

    Bei Bedarf kannst du eine Sprachnotizen-App mit automatischer Transkription nutzen. Da geht das Notieren von Ideen oder Gedankenfetzen zwischendurch flott und unkompliziert.

    Das lohnt sich übrigens nicht nur für Contentideen, sondern auch für Geschichten und Anekdoten, die sich im Alltag ergeben oder an die du von früher denkst. Geschichten sind für Content wahnsinnig wertvoll, weil sie deine Inhalte verpacken. Damit du für mehr Storytelling genug Storys parat hast, leg dir ein Story-Buch an.


  3. Teile Einblicke hinter den Kulissen

    Content Creator machen in der Regel gutes Personal Branding. Das heißt: Sie bauen eine tiefe Verbindung zur Community auf. Und das geschieht auch dadurch, dass sie ihre Community mitnehmen auf ihre Reise. Sie teilen Einblicke hinter den Kulissen, zeigen zum Beispiel, woran sie gerade arbeiten und wie sie gerade arbeiten und teilen auch mal transparent, was nicht ganz so gut lief. Das schafft Vertrauen und stärkt die Verbindung zur Community.

    Und nicht zuletzt: Auch das ist Content und die Steilvorlage für weiteren Content.


  4. Tauche in deine Community ein

    Wie eben schon erwähnt: Creator sind meistens sehr eng mit ihrer Community verbunden. Sie lesen Kommentare, machen Umfragen und hören zu.

    Warum? Weil eine loyale Community das wertvollste ist, was du als Content Creator haben kannst.

    Deshalb nimm dir Zeit, dich mit deiner Community auseinanderzusetzen. Beziehe deine Community in Prozesse ein, hör ihnen zu und nimm sie mit auf deine Reise.


  5. Tanke regelmäßig Inspiration

    Guter Output erfordert guten Input. Je mehr du Inspiration du tankst, desto leichter wird es dir fallen, auf gute Ideen zu kommen.

    Inspiration findest du zum Beispiel in Form von Büchern, Videos, Podcasts, Blogartikeln und Social-Media-Posts, aber auch durch Austausch mit anderen in Masterminds, in lockeren Gesprächen zum Austausch oder Ähnliches.

    Im Idealfall gehört das Tanken von Inspiration zu deiner täglichen Routine. Dabei geht es nicht darum, was du bei anderen abschauen kannst. Du greifst stattdessen einzelne Aspekte auf, bildest dir daraus deine eigene Haltung und entwickelst neue Ideen basierend auf deiner Perspektive, Erfahrung und Expertise.


  6. Sei experimentierfreudig

    Kein Creator hat von Tag 1 an seinen eigenen Stil entwickelt und weiß, was bei der sich aufbauenden Community wirklich gut ankommt.

    Deshalb ist es so wichtig, dass du eine gewisse Neugier und Experimentierfreude hast. Hab den Mut, Dinge auszuprobieren, die vielleicht komplett in die Hose gehen. Teste hin und wieder neue Formate und greife Trends auf. Das kann dir einen wahren Boost verschaffen – oder auch nicht. Das erfährst du aber erst, wenn du es machst. Erst durch viele Experimente kannst du deinen eigenen Stil entwickeln, der dich von den meisten anderen im Markt abheben wird und deinen Wiedererkennungswert erhöht.


  7. Kollaboriere mit anderen Creatorn

    Selbstständige außerhalb der Creator-Bubble sind da manchmal sehr eigen und haben Sorge, dass ihnen andere etwas vom Kuchen wegnehmen.

    Creator hingegen gehen gerne mal Kooperationen ein mit anderen Creatorn, vergrößern dadurch ihre Reichweite und machen sich gegenseitig bei der jeweils anderen Community bekannt. Natürlich sollst du nicht ständig mit anderen zusammenarbeiten und die Bühne teilen. Aber hin und wieder mit anderen zu kollabieren kann beiden Seiten nur helfen.

    Beispiele dafür sind Instagram-Story-Takeover, Gastbeiträge, Erwähnung im Newsletter, Video- oder Podcast-Interviews und vieles mehr.


Zusammenfassend heißt das für dich: 

Wenn du mit deinem Content einen wirklichen Unterschied für deine Community, aber natürlich auch für dein Business machen möchtest, dann solltest du beginnen, wie ein Content Creator zu denken und zu handeln.

Dafür beachte diese 7 Tipps:

1. Denke in Content bei allem, was du tust.

2. Leg dir ein Ideen- und Story-Buch an.

3. Teile Einblicke hinter den Kulissen.

4. Tauche in deine Community ein.

5. Tanke regelmäßig Inspiration.

6. Sei experimentierfreudig.

7. Kollaboriere mit anderen.


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Ich bin fest der Meinung, Solopreneure müssen zum Teilzeit-Content-Creator werden, damit sie sich in Zeiten der Content-Flut in allen möglichen Kanälen von der Masse abheben können. Und dafür sollten sie wie ein Content-Creator denken und handeln. Und wie das genau geht, das verrate ich dir in dieser Episode. Wenn du meinen Jahresrückblick gehört oder auch gelesen hast, dann erinnerst du dich vielleicht noch an eine der Konsequenzen, die ich daraus abgeleitet habe für dieses Jahr.

Und die Konsequenz lautet, Solopreneure werden zu Content-Creatoren. Und ich möchte in dieser Episode einfach ein bisschen erklären, was ich damit genau meine und natürlich auch, wie es dir gelingt, wie du es schaffst, ab sofort wie ein Content-Creator zu denken und dann natürlich auch so zu handeln. Geht natürlich immer um die Umsetzung. Und deshalb, lass uns aber vorab mal schauen, wie ist denn der Status Quo von Content in 2025?

Wie sieht das aktuell aus? Ich habe mal fünf Punkte mitgebracht. Das Erste ist, es gibt etliche Kanäle, auf denen du aktiv sein kannst. Ja, wir haben LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook, Threads, YouTube, Blog, E-Mail, Podcast.

Was haben wir noch? Pinterest und so weiter und so fort. Also etliche verschiedene Kanäle. Und da ist es natürlich schon so, dass man gucken muss, wo ist man wirklich aktiv?

Und nur auf einem aktiv zu sein, ist vielleicht schwierig. So, und das ist nämlich schon der zweite Punkt. Ein einziger Kanal ist heute nicht mehr genug. Ich weiß nicht, ob du dich noch an Snapchat erinnerst.

Ja, Snapchat gibt es ja immer noch, aber ist im Grunde jetzt so in unserer Bubble eigentlich komplett irrelevant. So, oder denk mal an die Relevanz oder organische Reichweite von Facebook-Seiten. So, extrem gesunken. Ich weiß nicht, ob du noch eine Facebook-Seite pflegst.

Ich mache das seit Jahren nicht mehr. Oder schau dir die aktuelle Entwicklung von TikTok in den USA an. So, plötzlich alles weg. Oder jetzt auch alles wieder da.

Also, je nachdem, was bis dahin passiert ist, wenn du diese Episode hörst. Und dann gibt es auch immer wieder den Fall, dass plötzlich Seiten oder Accounts gesperrt werden. Bei Facebook, bei Instagram, auch bei LinkedIn. Und das nicht immer so wirklich aus nachvollziehbaren Gründen.

Das heißt, wir sollten nicht alles auf ein Pferd setzen. Und das bedeutet wiederum mehr Aufwand. Okay, der dritte Punkt ist, immer mehr Selbstständige teilen Content. Ich meine, es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass Sichtbarkeit aus Business einzahlt.

Und deshalb teilen auch immer mehr Selbstständige online eben Inhalte. Weil sie wissen, es ist wichtig und sie sollten es tun. Und das machen heutzutage immer mehr, weil natürlich auch die Möglichkeiten heutzutage andere sind. Und das Ding ist jetzt aber, da du eben nicht nur mit Mitbewerbern um Aufmerksamkeit konkurrierst, sondern im Grunde mit jedem, der Inhalte in den Feed deiner Zielgruppe spült, sind die voller werdenden Kanäle eine echte Challenge.

Der vierte Punkt, Status Quo Content. Künstliche Intelligenz macht das Erstellen von Content simpel. Zumindest oberflächlich gesehen. So, seit gut zwei Jahren, glaube ich, ist es jetzt, dass Jet Chivity am Start ist.

Und das hat einfach alles verändert. Jeder kann jetzt auf Knopfdruck Content erstellen. Nicht nur Texte, auch Fotos, Grafiken, Animationen, Videos und so weiter. Alles viel, viel einfacher geworden.

Und ja, da die Content-Erstellung eben einfacher geworden ist, erstellen auch mehr Selbstständige Content. Ist ja auch klar und logisch. So, und fünftens, Follower werden unwichtiger. TikTok hat eine riesige Veränderung damals angestoßen, was die Ausspielung von Content angeht, weil die Ausspielung nicht mehr basierend auf Followern passiert ist, sondern basierend auf Interessen.

Und du kennst vielleicht die For-You-Page. Ja, die gibt es mittlerweile ja auch bei Threads. Die gibt es in einer ähnlichen Form, über eine Entdeckenseite etc. Gibt es das auch bei Instagram. Und auch bei YouTube ist es inzwischen so, ja, dass viel mehr Interessen basiert ausgespielt wird und nicht wirklich mehr Follower basiert.

Und ja, das ermöglicht natürlich plötzlich große Reichweiten, obwohl wir wenige Follower haben. Eine richtig, richtig spannende Entwicklung. Heißt, zusammengefasst, Content wird herausfordernder, Content wird gewissermaßen aber auch leichter und vor allem wird Content wichtiger. Mehr noch, ich würde sogar sagen, Content wird essentiell, wenn du als Selbstständiger online nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden willst.

Und deshalb lautet eben meine These, Selbstständige müssen einen beachtlichen Teil ihrer Arbeitszeit Content Creator sein, damit sie relevant bleiben oder relevant werden, je nachdem, wo du gerade stehst. Und dafür ist eben eine Sache besonders wichtig, nämlich denken wie ein Content Creator. Denn das macht eben Content besser und macht Content Creation auch einfacher, wenn du wie ein Content Creator denkst und wie ein Content Creator handelst. Und damit dir das gelingt, habe ich mal sieben kompakte Tipps mitgebracht.

Und die gehen wir jetzt mal Step by Step durch. Das Erste ist, denke in Content bei allem, was du tust. Du wirst es wahrscheinlich erkennen, so die besten Ideen kommen dir, wenn du nicht krampfhaft versuchst, jetzt tolle neue Ideen zu entwickeln, sondern die besten Ideen kommen ja letztlich im Flow, im Tun bei was ganz anderem, wenn du eigentlich an was ganz anderem arbeitest. Also die besten Content Ideen, die liegen eigentlich immer genau vor dir.

So, die verstecken sich aber in verschiedenen Alltagssituationen. Die verstecken sich in Gesprächen, die verstecken sich in Büchern, egal was du liest, in der Weiterbildung, bei einem Besuch von einem Event, im Supermarkt, beim Joggen, wo auch immer. An vielen verschiedenen Orten und Situationen und Momenten, da sind die wahren, spannenden Content Ideen eigentlich versteckt. Und damit sie aus dem Versteck rauskommen, beziehungsweise damit du sie wahrnimmst, ist es eben wichtig, dass du mit offenen Sinnen durch den Tag gehst.

Also überleg dir wirklich bei allem, was du tust, steckt hier eine Content Idee drin. Ist das eine erzählenswerte Anekdote? Hatte ich hier ein Learning? Enthält die Beobachtung eine Erkenntnis?

War in dem Gespräch ein Aspekt, der sich zu vertiefen lohnt? Hatte ich nach einem Mentoring Call, eine Reflektion oder einen Moment, wo ich dachte, oh, über die Frage, die ich eben bekommen habe, dazu könnte ich eigentlich nochmal mehr machen? Also die besten Content Ideen entstehen, wenn du deinen Alltag mit offenen Sinnen bestreitest und bei deinen Handlungen reflektierst, was hier nützlich für deine Community sein könnte. Content Denken, das ist eine der ganz, ganz, ganz wesentlichen Faktoren.

Denn Content Creator machen genau das. Die laufen durch den Alltag, die bewegen sich durch den Alltag und haben im Hinterkopf immer, was könnte da jetzt interessant sein für meinen Content? Der zweite Tipp, und der passt dazu natürlich prima, weil er darauf folgt, leg dir ein Ideenbuch an. Aber leg dir auch ein Story Buch an.

Also was helfen die besten Ideen, wenn wir sie dauernd wieder vergessen? Und du kennst das ja, man hat eine Idee und denkt so, ah, muss ich mir später notieren oder muss ich später dran denken und ruckzuck ist das Ganze wieder weg. Deshalb empfehle ich dir, ein Ideenbuch anzulegen. Am besten digital.

Gebt dir die ein oder anderen Tools, entweder ein einfaches Notiz-Tool oder ein Projektmanagement-Tool, wo du Content Ideen verwaltest. Ich nutze dafür zum Beispiel ClickUp. Solche Möglichkeiten solltest du auf jeden Fall nutzen. Und da schreibst du dann alles rein, was dir in den Sinn kommt.

Und zwar ohne Schere im Kopf. Und damit meine ich, dass du nicht sofort bei einer Idee in die Bewertung gehst. Bewerten kannst du immer noch später, ob das relevant ist oder nicht, ob die Idee was taugt oder nicht, ob du es überhaupt umsetzen willst oder nicht. Aber du notierst erstmal alles, was dir in den Sinn kommt.

Und vielleicht hilft dir auch, eine Sprachnotizen-App mit automatischer Transkription zu nutzen. Ich nutze dafür zum Beispiel die App Letterly. Und da geht das Notieren zwischendurch von Ideen oder auch von erstmal nur Gedankenfetzen viel, viel einfacher, ist richtig flott und unkompliziert und hilft eben, das dann später weiter zu verarbeiten. Und das lohnt sich eben nicht nur für Content-Ideen, sondern das lohnt sich auch für Geschichten und für Anekdoten, für Dinge, die sich im Alltag ergeben oder auch an die du von früher denkst.

Irgendwelche Geschichten kommen dir von früher in den Sinn, wo du sagst, oh, das könnte ich eigentlich nutzen, um damit wiederum etwas an Inhalt zu transportieren. Deshalb eben auch ein Storybuch oder ein Storyboard, wenn du das in ClickUp oder Asana oder Trello oder wo auch immer anlegst, weil Geschichten sind für Content wahnsinnig wertvoll, weil sie deine Inhalte verpacken. Ich sage immer, die Story ist die Verpackung für das, was du eigentlich sagen möchtest, für deine Message, für deinen Tipp, was auch immer. Und damit du eben für mehr Storytelling genug Stories parat hast, empfehle ich dir, ein Storybuch anzulegen.

Der dritte Tipp, um mehr wie ein Content Creator zu denken und zu handeln, teile Einblicke hinter den Kulissen. Die Sache ist, Content Creator, wenn sie es gut machen, machen in der Regel auch gutes Personal Branding. Das heißt, sie bauen eine tiefe Verbindung zur Community auf, sie zeigen Persönlichkeit und sie nehmen ihre Community ein Stück weit mit auf ihre Reise. Und das ist eben insofern sehr, sehr praktisch, weil die Community dann so das Gefühl hat, sie ist ja nah an dir dran, live dabei, was du so machst.

Auch wenn du natürlich filterst und immer nur kleine Dinge teilst, kleine Momente teilst. Aber diese Content Creator, die teilen Einblicke hinter den Kulissen, zeigen zum Beispiel, woran sie gerade arbeiten oder wie sie gerade arbeiten oder teilen auch mal transparent, was vielleicht nicht ganz so gut lief. Weil das ist das, was Vertrauen schafft. Das ist das, was die Verbindung zur Community stärkt.

Und nicht zuletzt, auch das ist Content und die Steilvorlage für wiederum weiteren Content. Ja, wenn ich jetzt gerade was teile, was mich beschäftigt, dann ist das was, was ich jetzt natürlich teile, sprich Content. Und das ist aber auch was, was ich in Zukunft doch mal aufgreifen kann, wenn es zum Beispiel darum geht, daraus Erkenntnisse abzuleiten. Also Einblicke hinter die Kulissen teilen, so ein klassischer Content Creator Move, weil es eben für die Community was total Wertvolles ist.

Der vierte Tipp ist, passend dazu wiederum, tauche mehr in deine Community ein. Also ich habe ja eben schon erwähnt, Creator sind meistens sehr eng mit ihrer Community verbunden. Und das zeigt sich zum Beispiel insofern, dass sie Kommentare der Community lesen. Ja, Beispiel YouTube.

So ein guter Creator liest YouTube-Kommentare. Ja, reagiert auch auf den ein oder anderen YouTube-Kommentar, aber liest allein schon, um die Community besser zu verstehen. Gute Creator machen Umfragen, gute Creator hören zu. Warum?

Weil eine loyale Community und glaub mir, es ist wirklich so, dass mit Abstand wertvollste ist, was du als Content Creator haben kannst. Und ja, es ist auch mit das Wertvollste, was du als Solopreneur, was du als Selbstständiger haben kannst. Deshalb nimm dir Zeit, dich mit deiner Community auseinanderzusetzen. Beziehe deine Community in Prozesse ein, hör ihnen zu und nimm sie mit auf deine Reise, auf deine unternehmerische Reise, auf deine persönliche Reise, ohne dass du natürlich zu privat werden musst.

Der fünfte Tipp, tanke regelmäßig Inspiration. Ich sage immer, guter Output erfordert guten Input. Und je mehr du Inspiration tankst, desto leichter wird es dir fallen, auf gute Ideen zu kommen. Und ich kann dir gar nicht sagen, wie wichtig es für mich ist, wirklich als tägliche Routine in irgendeiner Form Inspiration zu tanken, in Form von Büchern, Videos, Podcasts, Blogartikeln, Social Media Posts, aber auch durch den Austausch mit anderen, den Masterminds oder einfach nur ein lockerer Austausch in Einzelgesprächen mit anderen, die Ähnliches machen wie ich, natürlich aber auch Kunden, Leute aus meiner Community, ganz egal, Leute, die auch schon viel weiter sind, aber Inspiration tanken ist so, so, so, so essentiell.

Und wie gesagt, im Idealfall gehört das Tanken von Inspiration wirklich zu deiner täglichen Routine, weil dabei geht es ja nicht darum, was du bei anderen jetzt abschauen oder kopieren kannst. Es geht ja vielmehr darum, dass du einzelne Aspekte aufgreifst, dir daraus deine eigene Haltung und Meinung bildest und daraus wiederum oder darauf basierend neue Ideen auf Basis eben deiner Perspektive, deiner Erfahrung, deiner Expertise entwickelst. So, Ideen, ja, werden nicht geklaut, wenn sie gut sind, sondern eine neue Idee ist meistens eine Zusammensetzung vieler andere Ideen, bei denen du aber eine neue Perspektive entwickelt hast oder bei denen du eine ergänzende Expertise mit reingebracht hast, bei denen du neu kombinierst und dafür brauchst du eben Input, ja, für guten Output brauchst du guten Input und ich weiß das von vielen Content Creatoren, wie sehr sie sich von anderen Content Creatoren inspirieren lassen. Klassiker ist zum Beispiel sowas wie Videoschnitt, ja, die machen ja keine, keine Ausbildung zum Cutter oder so, die meisten, sondern die lassen sich davon inspirieren, wie schneidet jemand, den sie toll finden, wie schneidet der seine Videos und dann ist etwas möglich und das ist nämlich jetzt der sechste Punkt, nämlich deinen eigenen Stil zu entwickeln.

Der sechste Tipp ist, sei experimentierfreudig. So, kein Creator hat von Tag 1 an seinen eigenen Stil entwickelt und weiß, was wirklich gut ankommt bei der Community oder bei der Community, die sich noch aufbauen muss und so ist es ja auch bei dir als Selbstständiger. Wenn du mit deinem Content rausgehst, du hast von Tag 1 an nicht direkt deinen eigenen Stil entwickelt und einen riesigen Wiedererkennungswert, ist ja ganz klar. Aber deshalb ist es so wichtig, dass du eine gewisse Neugier und Experimentierfreude hast.

So, hab den Mut, Dinge neu auszuprobieren, Dinge zu testen, die vielleicht auch komplett in die Hose gehen. Völlig in Ordnung. Wenn du nicht den Mut hast, Dinge auszuprobieren, dann wirst du nicht Dinge finden, die sich von dem unterscheidet, oder unterscheiden, was all die anderen machen. Gilt übrigens auch bei der Inspiration.

Wenn du nur das konsumierst, was all die anderen konsumieren, wirst du nicht Ideen finden und Ideen entwickeln, die anders sind, als all das, was andere eben schon entwickelt haben. Also, hab den Mut, Dinge auszuprobieren, teste hin und wieder neue Formate, greif hin und wieder neue Trends auf. Ja, sei da schnell. Auch das ist so eine typische Content-Creator-Sache.

Ja, du musst nicht bei allem mitmachen und du sollst dich auch nicht ständig neu erfinden, weil es ja auch um Kontinuität geht. Aber hin und wieder, zum Beispiel neue Formate zu testen, Trends aufzugreifen, ja, das kann dir eben einen wahren Boost verschaffen. Oder halt auch nicht. Aber das erfährst du erst, wenn du es machst.

Und erst durch die vielen Experimente kannst du dann eben deinen eigenen Stil entwickeln, der dich von den meisten anderen an dem Markt abheben wird und letztlich auch deinen Wiedererkennungswert erhöht. Und der siebte Tipp, ja, der ist einer, der ist, wie soll ich sagen, also, Selbstständige außerhalb der Creator-Bubble sind manchmal so ein bisschen eigen und haben Sorge, dass ihnen andere etwas vom Kuchen wegnehmen könnten. Und Creator, das ist auch so eine Beobachtung, gilt natürlich nie für alle, aber das ist etwas, was ich eben häufig sehe, Creator gehen gerne mal Kooperationen ein mit anderen Creatern und vergrößern dadurch ihre Reichweite und machen sich gegenseitig bei den jeweils anderen Communities bekannt. So, wenn du deine Reichweite mit anderen teilst, vermehrt sich die Reichweite.

Nochmal, wenn du deine Reichweite mit anderen teilst, vermehrt sich die Reichweite. Und natürlich sollst du nicht ständig mit jemand anderem zusammenarbeiten und die Bühne teilen, weil es auch wichtig ist, dass du für dich mal allein die Bühne einnimmst. Und die Community, die da ist, die baut dir Vertrauen zu dir auf und will vor allem dich aussehen. Aber hin und wieder mit anderen zu kollaborieren, das kann immer beiden Seiten helfen.

Ich will dir mal ein paar Beispiele geben. Du könntest ja zum Beispiel so ein Instagram-Takeover machen. Das heißt, du übernimmst mal für einen Tag die Instagram-Stories von einem anderen und der andere von dir. So, ja, dann funktioniert das zum Beispiel super gut, dass ihr euch gegenseitig bei den Communities bekannt macht.

Oder Kollaborationen können zum Beispiel auch simple Gastbeiträge sein im Blog oder eine gegenseitige Erwähnung im Newsletter oder Interviews im Podcast oder bei YouTube und so weiter und so fort. Also, es gibt so viele Möglichkeiten, wie, ja, Kooperationen oder Kollaborationen aussehen können. Die Sache ist halt nur, nutz sie auch. Ja, gerade über Kooperationen zu gehen, über Multiplikatoren zu gehen, ist ein echter Booster, gerade dann, wenn du noch nicht so viel Reichweite hast.

Aber auch später auf jeden Fall lohnenswert. Also, zusammenfassend, wenn du mit deinem Content einen wirklichen Unterschied für deine Community machen möchtest, aber natürlich auch für dein Business, ist ja klar, dann solltest du auf jeden Fall beginnen, wie ein Content Creator zu denken und zu handeln. Und dafür beachte diese sieben Tipps. Ich fasse das nochmal zusammen.

Erstens, denke in Content bei allem, was du tust. Zweitens, leg dir ein Ideen und ein Storybuch an. Drittens, teile Einblicke hinter den Kulissen. Viertens, tauche tief in deine Community ein, hör zu.

Fünftens, tanke regelmäßig Inspiration. Sechstens, sei experimentierfreudig und auch bereit auf die Schnauze zu fallen und siebtens, kollaboriere punktuell mit anderen. Und wenn du das machst, dann wirst du sehen, dass dein Content nochmal auf einer anderen Ebene profitiert, dass du mehr Originalität reinbringst, mehr Wiedererkennungswert reinbringst, mehr Frische reinbringst und dadurch auch natürlich unterm Strich die Zahlen profitieren werden, steigen werden und sich das Ganze einfach viel mehr lohnt. Und wenn du Content jetzt strategischer angehen möchtest und deine Content Skills verbessern möchtest, dann könnte vielleicht auch mal ein Premium Programm sichtbar und gefragt das Richtige für dich sein.

Für viele unter euch übrigens sogar förderfähig neuerdings. Wenn dich das interessiert, wenn du dich mit mir einmal austauschen möchtest, dann vereinbar am besten einen Termin unter julianheck.de slash Termin. Dann können wir zwei da mal schauen, ob das für dich das Richtige ist und wenn ja, wie das konkret aussieht, ob eine Förderung in Frage kommt und dann gehen wir eben gemeinsam den nächsten Schritt. Und falls das nicht so sein sollte, dann belassen wir es dabei und wir hören uns einfach in der nächsten Episode wieder.

Und wenn dir der Podcast gefällt, ja, ich weiß, es ist immer so ein Schritt, den du machen musst, eins oder zwei Minuten, aber sei so lieb, hinterlass eine Bewertung bei Spotify, hinterlass eine Rezension bei Apple Podcasts, es wird mal wieder Zeit für ein paar frische Feedbacks, würde mich sehr freuen. Danke für deine Zeit und bis zum nächsten Mal. Bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.

Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Denken wie ein Content Creator [7 Praxis-Tipps]