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Authentizität reicht nicht: Was du in Social Media wirklich brauchst

·16 Min.

Authentizität allein bringt dich nicht weiter. Viele Selbstständige hören: „Sei einfach authentisch, dann läuft’s!“ Klingt gut – stimmt aber nicht ganz. Denn Authentizität ist zwar eine wichtige Basis, doch allein bringt sie dich nicht weit. In dieser Podcastfolge zeige ich dir, warum Authentizität keine Strategie ist – und was du stattdessen brauchst, um mit deinem Business sichtbar, relevant und gefragt zu werden.

Niemand bucht dich, weil du authentisch bist…

…aber viele buchen dich nicht, wenn du es nicht bist.

Authentizität ist wichtig, keine Frage. Aber sie allein reicht nicht, um dein Business erfolgreich zu machen.

Um das zu verdeutlichen, lass uns gemeinsam ein Restaurant besuchen.


Stell dir ein italienisches Restaurant vor:
Ein neuer Gastronom eröffnet sein Restaurant. Er ist sympathisch, herzlich – einfach authentisch. Aber ist das Restaurant deshalb automatisch ausgebucht? Natürlich nicht.

Warum? Weil niemand davon weiß. Oder weil das Essen nicht schmeckt.

Das bedeutet: Authentizität ist eine wichtige Grundlage – aber keine Garantie für Erfolg.


1. Positionierung: Wofür stehst du?

Die erste Frage lautet: Wofür steht das Restaurant? Ist es eine gemütliche Pizzeria in der Innenstadt, ein feines italienisches Bistro oder ein Familienlokal auf dem Land?

Übertragen auf dein Business: Wofür stehst du? Wofür möchtest du bekannt sein? Und was sollen andere mit dir verbinden?

Ohne klare Positionierung nützt dir Authentizität nichts. Sie muss mit einer eindeutigen Ausrichtung verbunden werden.

Hierbei geht es nicht darum, dich zu verstellen. Sondern darum, deine echten Stärken, Ecken und Kanten bewusst herauszustellen – und sie strategisch in Szene zu setzen.


2. Angebot: Was steht auf deiner Speisekarte?

Ein gutes Restaurant überzeugt nicht nur durch Atmosphäre, sondern vor allem durch die Speisekarte.

Gibt es wenige, ausgewählte Gerichte? Oder eine endlose Liste von Pizza, Pasta, Burgern und Currygerichten?

Auch in deinem Business gilt: Eine klare Angebotsstrategie ist entscheidend.

Welche Produkte bietest du an?

Wie zahlen sie aufeinander ein?

Führt deine Angebots-Palette Kunden sinnvoll durch ihre Customer Journey?

Denn: Ein netter Gastronom mit mittelmäßigem Essen wird niemanden langfristig begeistern. Genauso wenig wie ein sympathischer Coach ohne überzeugende Angebote.


3. Marketing & Storytelling: Wie präsentierst du dich?

Bleiben wir beim Restaurant: Reicht es, einfach wortlos die Speisekarte hinzulegen? Oder macht es einen Unterschied, wenn der Gastronom erzählt, dass die Pasta nach Omas Rezept gekocht wird, das seit Generationen weitergegeben wird?

Genau hier entfaltet sich Storytelling. Es verleiht deiner Marke Lebendigkeit und macht Authentizität spürbar.

Denn du willst nicht nur „der nette Typ von nebenan“ sein, sondern als Experte mit klarer Haltung und Botschaft wahrgenommen werden. Und dafür brauchst du:

  • Ein Branding, das deine Werte sichtbar macht.
  • Marketing, das deine Story erzählt.
  • Strategien, die dich von „sympathisch“ zu „sichtbar & gefragt“ führen.

Fazit: Authentizität plus Strategie

Authentisch zu sein ist wichtig – besonders im Personal Branding. Aber es ist keine Strategie.

Du brauchst zusätzlich:

  1. Klarheit in deiner Positionierung
  2. Eine stimmige Produktpalette
  3. Branding & Marketing, das deine Authentizität transportiert

Dann wird deine Marke nicht nur sympathisch, sondern auch erfolgreich.


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Niemand bucht dich, weil du authentisch bist, aber viele buchen dich nicht, wenn du nicht authentisch bist. Was ich damit genau meine und warum Authentizität, was ein Zungenbrecher, allein keine Strategie ist, das erkläre ich dir in dieser Episode und verrate dir auch, was es stattdessen braucht und dafür besuchen wir gleich gedanklich mal ein Restaurant. Also, lass uns loslegen. Stell dir mal vor, es gibt da so ein neues italienisches Restaurant und der Gastronom, der ist authentisch.

Ja, das ist so ein richtiger, sympathischer, italienischer Kerl. Wie man einige auch bestimmt vor Augen hat. Die Frage ist jetzt, ist das Restaurant deshalb automatisch ausgebucht? Ist das automatisch immer voll, weil der italienische Gastronom authentisch ist?

Ich kann es dir sagen, das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Und das ist deshalb nicht so, weil wahrscheinlich niemand davon weiß. Und das ist auch deshalb nicht so, wenn das Essen zum Beispiel nicht lecker ist. Also, Authentizität allein macht das Restaurant nicht voll.

Umgekehrt übrigens, also wenn der Gastronom total aufgesetzt wirkt und alles andere als aufrichtig, eben nicht authentisch, dann wird es vermutlich auch deutlich schlechter laufen, als es laufen könnte. Also, Authentizität ist sozusagen eine Art von Basis, die existieren sollte, die einen positiven Effekt hat auf all das, auf die Art der Zusammenarbeit mit deinen Kunden, sprich mit den Gästen im Restaurant, um bei dem Beispiel zu bleiben. Aber Authentizität allein ist keine Strategie. Ich kann dir nicht als Business-Tipp an die Hand geben, sei authentisch und die Bude läuft.

Das ist natürlich zu wenig. Also, wir wollen hier ein bisschen reingehen und jetzt schauen, was braucht es denn stattdessen? Ja, was braucht es ergänzend hin zu einer gewissen Authentizität, damit du von deinem Business auch leben kannst? Oder noch besser, damit du davon richtig gut leben kannst?

Und wir hangeln uns da mal an dem Restaurant entlang, um das ein bisschen klarer vor Augen zu haben. Eine erste Frage, die ich stellen würde, ich habe drei mitgebracht, ist, wofür steht denn das Restaurant? Wie ist es positioniert? Also, hat das eher diesen lockeren Kneipen-Charakter oder ist es der edle Italiener?

Gibt es dort günstige Pizza auf die Hand oder ist es so ein kleines schickes Restaurant? Hat das eine Innenstadtlage oder ist das irgendwo außerorts? Das ist dafür entscheidend, ja, zu sagen, wofür stehen wir denn als Restaurant? Sprich, wofür stehst du mit deinem Business?

Wie bist du positioniert? Und das als Basis, als Fundament, ja, als Fundament Positionierung wird ja gerne als Fundament bezeichnet, ist entscheidend. Weil dir hilft all die Authentizität nichts, wenn dein Business nicht klar positioniert ist. Und ich würde sogar sagen, Authentizität alleine ist sowieso nicht der Weg.

Letztlich, wenn wir von Marke, von Brand, von einer Personal Brand sprechen, dann soll die authentisch inszeniert sein. Und ja, ich weiß, einige kommen jetzt um die Ecke und sagen, ja, Inszenierung, das ist aber alles andere als authentisch. Ja, das ist nicht so ganz Sinn der Sache. Doch letztlich ist eine Marke, ist ein Business immer eine Form der Inszenierung im Außen.

Also es geht darum, dass du dich nicht verstellst, dass du nichts hinzudichtest, aber dass du was aus dem machst, was bereits da ist. Und dich eben klar ausrichtest im Sinne einer klaren Positionierung. Also schau, was hast du bereits für Charaktereigenschaften, was bringst du bereits mit an Stärken, was fällt dir leicht, welche Ecken und Kanten hast du, welche Macken hast du. Aus was, was da ist, kann man etwas machen.

Wir kommen später auch noch kurz zum Aspekt des Marketings. Das ist entscheidend. Und da ist auch eine Personenmarke auch so stark, weil das natürlich später auch das ist, was Verbindung aufbaut zu anderen Menschen. Aber ohne die Klarheit in der Positionierung bringt uns die ganze Authentizität nichts.

Also stell dir die Frage, wofür möchtest du bekannt sein? Für wen bist du da? Und was sollen andere mit dir verbinden? Klär also deine Positionierung und gleichzeitig aber auch, wer bist du als Marke?

Wer bist du als Personenmarke? Und das authentisch inszeniert, davon hast du was. Nur von der Authentizität nicht. Wenn wir mal in die zweite Ebene reingehen, was braucht es noch, wenn Authentizität keine Strategie ist?

Ich würde die Frage stellen, wir bleiben wieder im Restaurant, was steht denn auf der Speisekarte? Und wie groß ist diese Speisekarte? Gibt es da wenige ausgewählte Gerichte? Oder gibt es da Pizza, Pasta und Co.

in allen möglichen Varianten? Oder gibt es da sogar Burger und irgendwelche Currygerichte? Oder bleibst du beim Italienischen? Ja, du kennst vielleicht diese Läden, die teilweise bei Lieferando zu finden sind.

Die sind zwar als Italiener erstmal in der Vermarktung und man denkt, man ist bei einem Italiener, aber man stellt fest, der bietet eigentlich alles an, was man so in der Umgebung theoretisch bekommen kann. Und das ist natürlich nicht wirklich eine gute Positionierung, das ist aber auch nicht wirklich eine gute Angebotspalette. Ja, du kannst authentisch sein, aber eine Angebotspalette, die abschreckt. Ja, eine Angebotspalette haben, die total abschreckt.

Und das ist natürlich sinnlos, genauso wie auch die Qualität der Angebote, der Produkte gut sein muss. Ja, du kannst dich authentisch zeigen, du kannst ein netter Kerl sein oder eine sympathische Dame. Schön. Ja, der Gastronom kann der liebste Kerl sein überhaupt.

Aber wenn die Produktqualität nicht gut ist, dann hilft das natürlich nichts. Und deshalb empfehle ich dir auch hier, triff eine Entscheidung, welche Produkte du anbieten möchtest, wie diese Produkte aufgebaut sind, aber auch wie alle Produkte in deinem Business jeweils aufeinander einzahlen. Im Sinne einer Customer Journey, da könnten wir jetzt ein ganz eigenes Feld aufmachen. Wird vielleicht nochmal eine eigene Episode, wenn dich das interessiert.

Ja, also es geht hier um die Positionierung und das Branding im ersten Schritt. Es geht aber eben auch um die Produktstrategie und die Angebotsgestaltung im zweiten Schritt, weil ohne die hilft eben auch all die Authentizität nichts. Und die dritte Ebene, die wir uns anschauen wollen, ist, und wir bleiben auch da wieder im Restaurant als Beispiel, wie präsentiert sich das Restaurant denn? Wir haben ja vorhin schon mal kurz über Marke und Branding gesprochen im ersten Schritt, aber auch hier nochmal mehr ins Marketing rein.

Hat dieses Restaurant einen super modernen TikTok-Kanal und der Italiener, der Gastronom, ist dort auch persönlich präsent? Oder gibt es nur eine 0815-Webseite? Oder sogar nur eine Lieferando-Präsenz? Das macht natürlich einen großen Unterschied.

Und reicht der Gastronom den Gästen irgendwie wortlos die Speisekarte und sagt, hier, bitteschön, was darf es sein? Oder erzählt der, wenn er die Speisekarte überreicht, dass die Pasta hinten in der Küche immer authentisch zubereitet wird. Nach dem Rezept der Oma, weil er die Nudeln früher als Kind in einem Dorf 50 Kilometer von Venedig immer so gerne verspeist hat. Und deshalb, ja, das Rezept bis heute die DNA des Restaurants ist.

Storytelling, ja, Storytelling. Das macht natürlich auch einen Unterschied. Und das unterstreicht aber auch die Authentizität. Ich kann natürlich einfach sagen, dieses Restaurant, ja, hat eine authentische Küche, hat authentische Gerichte, authentische Rezepte.

Aber wenn ich das entsprechend verpacke, verpacke in Geschichten, verpacke in Bilder, dann, ja, dann hole ich wirklich das Potenzial raus. Dann schöpfe ich das Potenzial, was in dieser Authentizität liegt. Und deshalb auch hier, ja, du kannst authentisch sein, aber wenn du es nicht in allen Bereichen des Business lebst, mit Kunden, aber eben auch im Marketing, dann zahlt es eben nicht auf die Attraktivität deiner Marke und Produkte ein und sorgt nicht dafür, dass du am Ende auch Kunden gewinnen willst. Weil du willst ja nicht nur die Person sein, wo alle sagen, Mensch, ja, das ist so, das ist ein Netter.

Oder das ist so Best Friend, so dieser Charakter. Nee, allein das hilft ja nichts. Authentisch sein, nochmal, ist keine Business-Strategie. Was wir hier in der dritten Ebene brauchen, ist Marketing und natürlich auch Storytelling, weil das der Authentizität eine gewisse Lebendigkeit verleiht.

Ja, also merkt dir, Authentizität ist wichtig, gerade im Personal Branding, gerade dann, wenn du dich mit deinem Business und mit deinen Angeboten an andere Menschen richtest, also ein Mensch-zu-Mensch-Business hast, in der Dienstleistung unterwegs bist, im Coaching, in der Beratung oder Mentoring oder ähnlichen Bereichen. Aber allein das ist es eben nicht, was dich sichtbar macht, was dich relevant macht und was dich natürlich auch auf eine gewisse Art und Weise gefragt macht, sodass du nicht nur Likes bekommst, sondern am Ende auch Umsatz machst. Ja, du brauchst also Klarheit in deiner Positionierung, du brauchst eine ansprechende Produktpalette und ein Branding und Marketing, das deine Authentizität wirklich zur Geltung bringt. Und dann in Summe funktioniert das Ganze auch.

Aber einfach nur zu sagen, sei wie du bist, das ist zu wenig. Ja, du sollst dir treu bleiben. Wenn du meine E-Mails bekommst, ja, meine Newsletter, dann weißt du, seit Jahren, seit vielen Jahren, endet jede meiner E-Mails mit den Worten, bleib dir treu. Weil das letztlich die DNA meiner Marke ist, sich treu zu bleiben.

Ja, sich auch zu hinterfragen. Ja, Dinge auf eine neue Sichtweise zu sehen, wenn man neue Dinge dazugelernt hat. Aber seine eigenen Werte nicht außer Acht zu lassen. Die Werte zu leben und das in allen Bereichen im Business.

Und man könnte jetzt einfach auch sagen, es geht darum, authentisch zu sein. Und wenn du dich jetzt fragst, in welchen dieser oder weiterer Bereiche bei dir noch Optimierungspotenzial ist, dann habe ich eine kostenfreie Empfehlung für dich. Und zwar haben wir im Team einen brandneuen Test entwickelt. Und das ist nicht so ein 0815-Test, sondern du glaubst gar nicht, wie viel Arbeit da drin gesteckt hat die letzten Monate.

Auch wenn man das vielleicht im ersten Augenblick gar nicht denkt oder sieht. Aber dieser Test ist wirklich ausgefeilt. Das ist ein Multiple-Choice-Test. Du kannst dich da relativ flott durchklicken.

Es sind einige Fragen, also nicht nur drei oder fünf, sondern es sind ein paar mehr. Aber der Test zeigt dir, beziehungsweise die Analyse hinten raus, kostenfrei auf, wie du als Marke, als Personal Brand, aber eben auch du mit deinem Business bislang aufgestellt seid und woran du als nächstes arbeiten solltest, um eben sichtbar, relevant und gefragt zu werden. Und wenn du das herausfinden willst, inklusive einer echt coolen Analyse, wir haben das auch toll optisch aufbereitet und auch mit der ein oder anderen Info, mit der ein oder anderen Empfehlung ergänzt, was jetzt für dich dran ist, dann mach den Test für 0 Euro unter julianheck.de slash test. Da solltest du auf die Seite kommen.

Ansonsten besuch einfach meine Webseite. Da ist das Ganze auch verlinkt und berichte gerne mal, was bei dir rausgekommen ist, was du daraus lernst und wenn du dazu Fragen hast oder eben auch danach den nächsten Schritt gehen möchtest, dann darfst du mir natürlich jederzeit eine Nachricht schreiben und wir machen gerne mal ein kostenfreies Klarheitsgespräch. In diesem Sinne, authentisch, sehr gerne, aber nicht allein. Das ist das, was ich dir mitgeben möchte.

Wir hören uns in der nächsten Episode wieder. Bleib dir treu, dein Julian. Bis zum nächsten Mal.

Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Authentizität reicht nicht: Was du in Social Media wirklich brauchst