Interview mit Ronny Barthel: Warum du trotz KI noch echte Fotos brauchst
Ronny erzählt von seinen Erfahrungen und zeigt, wie man Videocontent clever einsetzt:
- Welche Formate funktionieren wirklich?
- Wie bleibst du nahbar und gleichzeitig professionell?
- Welche Fehler schleichen sich leicht ein, wenn man sein Personal Branding aufbaut – und wie kannst du sie vermeiden?
Highlights der Folge:
- Praktische Tipps für die Vorbereitung auf Branding-Shootings
- Selfies oder professionelle Bilder – die beste Kombination für dich
- Co-Creation als Erfolgsfaktor: Ideen gemeinsam entwickeln
- Videocontent so gestalten, dass er Persönlichkeit zeigt
- KI als cleveres Tool für effizienteren Content
PS: Neugierig auf mehr von Ronny? Dann schau gern hier bei ihm vorbei:
Website: https://der-socialmediafotograf.de/
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Wenn ich Online-Fotos von dir sehe, sehe ich dann eigentlich wirklich dich oder sehe ich irgendeinen KI-Avatar, den du mal erstellt hast mit einem tollen KI-Tool? Heutzutage weiß man das ja nicht mehr so ganz, aber ich muss zugeben, ich bin da mit klarer Haltung unterwegs. Ich habe demnächst wieder ein Fotoshooting und meine Fotos lasse ich in der Regel machen von Ronny Bartel. Ronny Bartel ist bekannt als Social-Media-Fotograf, hat unter anderem schon fotografiert für Greater, für Unity, für This is Marketing, Joe Dispenza, die Contra und viele mehr.
Und ich habe die Ehre, Ihnen in dieser Episode zu sprechen und natürlich auch darüber zu sprechen, was macht eigentlich die ganze KI-Geschichte für Fotos. Und wenn jemand für sich als Personal Brand Fotos schießen lassen möchte, worauf kommt es da eigentlich an und wie geht er da vor? Also wir sprechen darüber, wie Authentizität in Fotografie, aber auch in Videografie aussieht, worauf er da genau achtet, warum er nicht ganz so der große Fan von KI-Fotos ist und es gibt Einblicke hinter die Kulissen. Auf geht's in diese Episode mit Social-Media-Fotograf und meinem persönlichen Fotografen Ronny Bartel.
Ronny, ich freue mich sehr, dass du da bist. Ich freue mich sehr auf einen gemeinsamen Podcast. Ich freue mich, um ehrlich zu sein, noch mehr bald auf ein gemeinsames Shooting demnächst wieder, aber jetzt erst mal hier willkommen. Wie geht's dir?
Ja, danke schön. Ja, ich bin gerade hier an der Côte d'Azur und mache jetzt auch wieder schöne Fotos, Videos, weil eine gute Umgebung ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt dabei. Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, unser Shooting, was wir gemacht haben, ist jetzt schon viel zu lange her.
Drei Jahre oder so, hat's ja jetzt im Vorfeld gesagt. Ja, ungefähr, genau. Ungefähr. Du machst ja Shootings mit mir, du machst aber auch Shootings mit zum Glück ganz vielen anderen, sonst wäre es, glaube ich, problematisch, davon zu leben.
Du fotografierst aber vor allem Personal Brands, richtig? Genau, also ich habe mich dazu entschlossen, weniger Unternehmenskommunikation zu machen, sondern halt eher mit Einzelpersonen zu arbeiten, weil tatsächlich da mein kreativer Spielraum halt größer ist. Und bei Unternehmen hast du immer ganz viel so Restriktionen und so weiter und ganz viel Vorschriften. Und ich finde es immer gut, wenn man einen sehr großen kreativen Raum hat auf beiden Seiten und dann entstehen halt auch die Dinge, die man halt nicht vorher plant, tatsächlich.
Ja, absolut. Und wie würdest du es denn einschätzen? Ist die Wertigkeit von Fotoshootings im Personal Branding-Kontext für die Solopreneure, für Unternehmer generell, ist das so über die letzten Jahre oder über das letzte Jahrzehnt vielleicht sogar schon gestiegen im Vergleich zu früher? Also wird das als Wichtiger anerkannt und auch als ein Invest, was auf jeden Fall sinnvoll ist?
Naja, es sollte auf jeden Fall. Ich sag mal... Ja, da rennst du offene Türen ein. Also ein Personal Brand sollte ja...
Also der tut ja hauptsächlich sich vermarkten und sich vermarkten eigentlich immer. Also und daher ist es ja auch wichtig, wie zeige ich mich und wie oft zeige ich mich, weil es gibt ja immer mehr Auswahl, auch Auswahl online. Und dann ist halt die Frage, wie falle ich halt auf? Also wie falle ich halt auf, positiv oder negativ?
Oder falle ich überhaupt auf? Oder bin ich halt nur so im... Was heißt Mittelmaß? Das klingt jetzt so...
Also ich glaube aber auffallen ist einfach wichtig und dass man halt einfach bemerkt wird. Und das geht halt nur durch, ja, Dinge, die man vielleicht anders macht. Ja, auf jeden Fall. Okay, das ist für mich jetzt quasi die Einladung zu fragen, was machst du denn anders, auch in der Fotografie?
Also ich weiß ja, unser Fotoshooting war auf jeden Fall anders als die Fotoshootings, die ich vorher hatte. So kann ich auch gleich mal was sagen. Was ist aber so dein Ansatz, wenn du rangehst an Fotos mit Personal Brands? Also zwei Sachen.
Also ich gebe, glaube ich, in allen Richtungen mehr Raum, weil einerseits kommen natürlich Menschen zu mir und sagen, du Ronny, wie soll ich, was soll ich anziehen und was soll ich Dings machen? Dann sage ich, naja, zieh halt das an, was dir gefällt oder wo du dich wohlfühlst. Weil dann viele natürlich dann wieder Vorgaben machen, wie es sein muss. So.
Und da sage ich dann, da übergebe ich der Person den Raum und sage, ja, wir machen das, wie du es dir vielleicht auch vorstellst. Und plötzlich hat man schon mal auf der Seite des Fotopartners so die Kreativität eröffnet und sagt, ach, guck mal, der gibt mir den Raum und ich muss nicht machen, was der sagt, sondern ich darf halt mitreden. So. Und dann geht man, sucht man vielleicht gemeinsam Orte und da entstehen halt auch wieder Dinge, die man vorher überhaupt nicht plant.
Da bin ich halt dann wieder gut, die Orte aufzunehmen und an den Orten, ich sage mal so, kreative Winkel, Perspektiven und so weiter zu finden, die dann das halt auch verstärken. Und so hat man eigentlich eine Co-Creation auf beiden Seiten und einen sehr offenen Space und plötzlich können sich alle entfalten, weil, das hast du bestimmt auch oft, dass Menschen vielleicht dann nicht so Fotos mögen und dann so unter Druck sind und dann der Raum immer enger wird und am Ende gar kein Spaß mehr ist und man sieht es halt den Bildern an. Ja, 100 Prozent. Also ich muss ja sagen, ich bin auch nicht der, der vor jede Kamera gerne springt und sagt, hey Leute, hier bin ich und ich weiß nicht, ob du dich noch daran erinnerst oder wie du das damals wahrgenommen hast, aber du musst es ja schon auch, aber das machst du wahrscheinlich bei allen, die Situation auflockern und mich so ein bisschen knacken, damit so eine gewisse Leichtigkeit reinkommt.
Weil normalerweise, und ich kenne das so von den Fotos, die ich gemacht habe, bevor ich bei dir war und bevor ich auch noch bei einer anderen Person war, das erste Fotoshooting, das ich hatte, war klassisch Studiofotografie. Man hat mich dann vor irgendeinen schönen Hintergrund gesetzt, vielleicht einmal hell, einmal dunkel und dann einen tollen Headshot fotografiert und so ein Personal-Brain-Fotoshooting ist ja nochmal was ganz, ganz anderes. Da geht es nicht um die zwei oder drei perfekten Bilder, sondern da geht es ja wirklich darum, die Persönlichkeit im authentischen Sinne zu inszenieren. Und gerade mit Introvertierten, und ich meine, viele meiner Leute, die ich zu dir schicke, die sind jetzt nicht so, ne, haut drauf, etc. Die musst du ja irgendwie knacken, oder?
Ist das, was würdest du denn sagen, ist es Humor, ist es das extrem Einfühlsame? Was ist so dein Ansatz? Bist du ein kreativer Chaot? Würde ich jetzt einfach mal dir überstülpen.
Ja, es ist, glaube ich, halt auch individuell, also, ne, zu sagen, ich mache mit jedem dasselbe oder ich muss jeden krass in die Bewegung bringen oder so. Also, du darfst dir halt die Person anschauen und dann darfst du das verstärken, was halt da ist. Man kann Sachen schon rauskitzeln, aber die kann ich nur rauskitzeln, wenn es halt aus der Person kommt. Aber das einfach zu verstärken, was da ist und nicht irgendwas anderes zu wollen.
Ich glaube, eigentlich will ich gar nichts und ich warte einfach, was passiert und verstärke das nur. Ich steuere nicht, also, ich habe nicht die Kontrolle, ne, also, ich gebe den Raum, sich zu entfalten. Das ist, glaube ich, ich würde auch nicht sagen, dass ich der wahnsinns extrovertierte Person bin, also, in der Schule damals, da hätte ich nicht mal in einer anderen Schule angesprochen oder so, ne. Hat sich schon geändert, so ist es nicht, ne.
Aber das war schon ein langer Weg zu sagen, ich kann auch anders, also, ich kann mich auch vorne hinstellen, aber ich muss es nicht. Ja. Und das hängt dann wirklich komplett von der Person ab, was ist der richtige Raum für die Person, die vor mir ist. Und das ist dann, das kannst du dann halt mit Empathie vielleicht gleichsetzen, ne, einfach das anzuschauen und darauf entsprechend zu reagieren.
Ja. Unterschiedlich auch, ne, also. Ja, total, ja. Okay, sehr spannend.
Verstärken, was da ist. Eigentlich ist ja Personal Branding generell nichts anderes als das, ich mache es quasi eher auf einer inhaltlichen Ebene und auf einer Ebene, ne, wie transportieren wir das in Content. Und bei dir ist es letztlich dann der visuelle Content, wenn man so will. Also ein gutes Match.
Ich muss die Frage stellen, weil es einfach so brandaktuell ist seit einiger Zeit, wie nimmst du denn die ganze KI-Entwicklung wahr in dem Kontext? Also dieses, ne, ich gebe da irgendwie drei, fünf Selfies rein in irgendein Tool und bekomme mehr oder weniger unendlich viele Fake-Selfies oder Fake-geschotete Fotos raus. Wie siehst du das? Es ist einerseits natürlich verstärktest noch diese, diese, was ich vorhin gerade sagt habe, dass sehr viel auf dem Markt existiert und dann frage ich mich, möchtest du mitschwimmen und alle, wie alles gleich machen oder möchtest du dich wirklich unterscheiden?
Das heißt, wenn du jetzt dann in deiner Natürlichkeit bleibst und das noch verstärkst als Personal Print, wirst du in Zukunft noch mehr Leute anziehen, weil, ja, also, weil, wie verbinde ich mich mit Menschen? Durch Emotionen und, ne, und, ne, und, äh, durch verrückte Ideen, ne, und, ähm, ich nutze ja die Tools und, ne, also, ich nutze nie nur ein was, ne, wir sagen immer, nutze KI und das andere gar nicht mehr. Das heißt, was machen wir? Wir trennen immer alles.
Wir trennen Technologien, wir trennen Entwicklungen, aber was ist denn, wenn wir alles kombinieren können? Ne, ich kann ja ChatGPT fragen und sagen, äh, gib mir zehn Bildideen, die setze ich um. Ich erkenne auch eine richtig gute Porträtfotografin, die kombiniert, die macht richtig große Kampagnen, äh, das finde ich halt genial, die kombiniert, also, die macht zuerst, äh, ein künstliches Bild, präsentiert das dann ihren Kunden, baut die Hintergründe virtuell und macht echte, äh, setzt die Models in echt rein und dann hast du beide Welten kombiniert. Entspannend.
Weil du halt einfach, ja, also, klar, eine KI kann vielleicht in, in, in, in, in zwei Jahren deinen Ausdruck so, äh, widerspiegeln, das ist halt real, das ist, aber geht's halt in unserer Welt darum, alles künstlich zu machen, ne, dann brauchen wir auch keine Personabrenz mehr, ne, dann können wir es auch ganz abschaffen, so, ne, wenn wir uns darauf, ähm, wenn wir den Weg gehen, ne, und ich glaube, einfach zu, zu entscheiden, zu sagen, naja, wir machen's halt auch mit, mit, mit Spaß und mit Freude und wir machen's nicht nur, weil es sein muss und das erlebst du halt dann auch, ähm, ähm, ähm, bei den, bei den Sachen, die entstehen, ne, weil die entstehen halt einfach aus, aus dem Flow und aus dem Prozess heraus, daraus entstehen dann die authentischen Bilder oder die, die die Menschen wirklich mitnehmen, ne, und das, äh, Also ich denke, also, ne, es gibt immer mehrere, die Märkte, die sich gleichmäßig mit mehreren Richtungen entwickeln, ne, und da ist dann einfach für dich die Entscheidung, was möchtest du, fühlst du dich damit wohl, ne, und es wird beides sicherlich funktionieren, ich als Fotograf, mach einfach authentische Bilder und, und arbeite da mit Menschen, die das mehr machen wollen, weil das wird genauso gebraucht wie andere Sachen. Ja, ja, äh, super, also extrem spannende Entwicklung, ähm, wo sich, glaube ich, auch noch mal immer mehr aufsplittet, ne, wie du das jetzt eben gerade auch geschildert hast, wer geht diesen reinen, Ich erstelle alles künstlich, geht ja über Fotos, über Texte, über alles Mögliche, äh, und wer, wer macht eben, ne, wer geht hier einen authentischeren Weg und wer investiert dann auch entsprechend, beispielsweise in, in Shooting mit dir, ähm, wie ist das denn, äh, du hast eben von dem Beispiel gesprochen, du könntest dir ja zum Beispiel auch 10 Ideen geben lassen von ChatGPT, Nutzt du KI bereits in deinem Prozess oder hast du vor, es zu nutzen und wenn du es nicht nutzt, auf was legst du sonst Wert, um so ein Shooting vorzubereiten, also, ne, um, um Dinge rauszufragen zu, ne, wie will ich eigentlich wirken oder was ist meine Positionierung oder so, oder passiert das tatsächlich an dem Shooting-Tag selbst so, dass sich daraus ein Flow ergibt, also wie ist da deine, deine Herangehensweise? Also in der Vorbereitung, weil ich mache ja nicht nur Fotos, ich mache ja auch, äh, Video-Content, ne, ne, nutzen zum Beispiel die Analyse-Tools, ne, sehr stark, um zu gucken, äh, über welchen Content kann ich erzählen, ne, ist aber wieder dasselbe, weißt du, ich nutze, äh, ich nutze, äh, ich nutze, äh, ich nutze ChatGPT um ganz viele Fragen, vielleicht, äh, könnte ich ja auch händisch recherchieren, weißt du, es ist ja nur eine Abkürzung, am Ende kommt ja dasselbe raus, ne, ne, aber den Content, äh, befrage ich halt die Menschen und die Menschen erzählen mir den Content und schon habe ich, eigentlich wieder diese Symbiose von, von, äh, neuer Technologie und, und, ähm, ja, und, also neuem und alten halt, ne, Videos lade ich dann hoch, schneide ich, mache automatisch Untertitel drunter, äh, bei, von, von Events zum Beispiel, die Bilder, die haue ich auch in automatische Bildbearbeitung, ähm, natürlich, also, weil das ist ja auch, ist ja auch eine, abkürzige Prozesse, ne, aber die, die Kreation, ne, die ist einfach in der, in der, in der echten Welt, so, ne, weil wenn ich das alles auslage, dann kann ich auch virtuelle Charaktere machen, dann brauche ich halt keinen Brand mehr, ne, gibt's ja jetzt schon, da gibt's ja auch so einen virtuellen Charakter, ne, äh, Influencer Deutschland, ne, wo ich denke, der reist dann rum und ist ein KI-Influencer und der soll, soll, soll dann erklären, wie schön Deutschland ist, dann denke ich mir, ja, das passt halt einfach nicht, weißt du, immer lieber jemanden, stattet den mit dem Rucksack aus und lasst den Berg hochwandern, ja, ähm, klar, wenn wir natürlich irgendwann in künstliche Welten gehen, wo wir gar nicht mehr raus müssen und uns eine VR-Brille aufsetzen und unser ganzes Leben, äh, in, in dieser Art von Matrix dann, äh, ähm, verweilen wollen, gut, aber das ist halt die Frage immer, möchte ich halt echt noch fühlen und, ne, wozu habe ich den Körper hier, ne, also, wo möchte ich halt auch hin und so ein echtes Erlebnis mit jemandem zu teilen, ne, beim, beim Fotoshooting, beim, äh, wie gesagt, ich mache hier auch so Videocontent und baue, äh, YouTube-Kanäle auf und wir haben noch mit meinen Kunden, die ich jetzt gerade aufbaue, noch ganz viele Ideen, wo wir dann halt rumreisen wollen und, und kreative Ideen umsetzen wollen, ja, also, mh, und das geht nur im, im Echten, ne, und jetzt zum Thema, ähm, wie bereiten wir uns vor, na, wir sprechen natürlich schon, wo sollen Bilder entstehen, also in welchem Setup, na, aber wenn wir dann in den Park gehen oder an den Ort, entsteht das reelle Bild, entsteht dann wirklich aus dem Flow heraus, ne, also es gibt eine Grundstruktur, ne, aber wie die, wie das Licht an dem Ort ist, wer dann gerade so zufällig vorbeikommt, ob es dann noch Interaktionen mit anderen gibt, das kann ich ja nicht planen, weil das ist nicht in meinem Vermögen, das zu planen. Das war ja damals so, es gab immer zwei, zwei Arten, es gab zum Beispiel Hochzeitsfotografen, da gab es dann welche, die benibel alles genau geplant haben, ne, die haben sich die Kirche angeguckt, wie sieht das Licht aus, wo stelle ich mich hin, ne, äh, was waren die, die waren einerseits natürlich gut vorbereitet, andererseits waren die sehr, sehr, sehr unflexibel, ne, und da frage ich dich in unserer heutigen Welt, so allgemein, äh, kannst du dich auf alles vorbereiten oder ist es besser, einen flexiblen Geist, Verstand und Intuition zu haben, ne, ja, klar, da ist die Antwort hoffentlich für alle klar, ja, ja, ja, total.
Okay, gibt es denn, gibt es denn etwas, also wenn ich jetzt sage, ne, ich bin interessiert an so einem, an so einem Shooting oder ich möchte Bilder, äh, nicht generieren lassen künstlich, sondern, ne, möchte sie tatsächlich produzieren lassen oder kreieren lassen dann mit, mit einem Fotografen, gibt es etwas, was ich im Idealfall schon selbst mir bewusst gemacht haben soll, also, ne, wo, wo, wo ich Bilder einsetze über, was mich als, als Mensch ausmacht oder ist es an der Stelle gar nicht so wichtig, äh, dass ich da vielleicht sogar zu verkopft rangehen könnte, sondern eher so die Haltung zu haben, ich darf mich so ein bisschen auf den Flow und auf den Prozess einlassen und Ronny oder wer es da noch immer ist, wird schon, wird schon was aus mir rausholen. Naja, es ist halt meine Vorgehensweise, andere gehen sicherlich anders vor, was auf jeden Fall zu empfehlen ist, wenn ich sage, ich will eine neue Website, irgendwas machen, dann denken die meisten, ah, ich muss erst die Website bauen und die Bilder kommen zum Schluss und ich finde das eigentlich total wichtig, wenn ich jetzt vielleicht auch neuen Brand aufbaue oder rebranden will, dass ich erst Fotos mache und die Sachen auch auf den Fotos aufbaue, weil ich dann sehe, wie ich halt wirke und so, ne? Also zu sagen, ah, ich mache erst das Fotoshooting und gebe dann vielleicht dieses Material auch meinem Designer, äh, wo er, der halt vielleicht auch ein Template sucht, ne? Oder ich habe noch kein Logo oder ich will neue Farben machen und weil das ist ja dann auch, wie, wie komme ich halt rüber, ne?
Also ja immer noch so in zwei Ebenen, ne? Wie fühle ich mich, ne? Und wie komme ich vielleicht auf Bildern rüber und wie sieht es am Ende aus? Und das passt natürlich besser zusammen, wenn ich erst das Fotovideomaterial mache und den Rest darum anpasse, also meiner Meinung nach, ne?
Ja, ja, ja. Habe ich nie so drüber nachgedacht, aber ja. Ja, also so sehe ich das halt, ne? Und dann passe ich den Rest darum an, weil am Ende natürlich auch Fotos spiegeln ja auch die Energie dann eines Menschen wieder, so, ne?
Ja. Der Flippig ist der Dings, so werden die Bilder, ne? So werden dann vielleicht auch die Farben und so baut das Branding rundherum auf, ne? Und wenn ich schon alles fertig habe, ich habe die Website schon fertig, ich habe da einen Kasten, wo das Bild reinkommt, da ist ja gar kein Spiel, da ist ja gar kein Spielraum mehr, ne?
So kann ich dem Webdesigner sagen, guck mal, das sind die Bilder, spiel doch mal ein bisschen rum und mach mal was Cooles, ne? Ja. Und weil das ist dann die Essenz, das ist wie die Basis von einem Hausbau eigentlich, ne? Mhm.
So, ne? Ja, spannend. Habe ich auch nie so drüber nachgedacht, an welcher, oder dass die Reihenfolge da eventuell praktischer wäre, um die Kreativität offen zu lassen, ja. Genau.
Ja. Weil wenn du dann, weil sonst kommt, andersrum, kommt halt dann das Briefing von der Agentur, das ist dann bei Unternehmen so, ne? Die Agenturen bauen dann meistens, bei größeren Unternehmen, das ist ja meistens andersrum, die Agenturen bauen die Webseiten, machen genau das Design und tun dann Dummy-Bilder suchen, ne? Und sagen, guck mal, jetzt stellen wir genau das nach.
Ja. Also ich glaube, bei Unternehmensdingern und so, das ist okay, aber bei Personal Brands, da will ich ja nicht den Personal Brand nachstellen, also ich baue ja nicht die Marke um den Brand auf, sondern der Brand ist ja das Strahlende in der Mitte und ich baue ja, also ich baue ja alles um die Person auf und nicht um die Website oder um einen anderen Punkt. Dann habe ich ja den falschen Fokus und den falschen Mittelpunkt und ich ziehe gar nicht die Frequenz der Person an, sondern vielleicht des Designers, der ein geiles Design gemacht hat und da muss ich den Brand anpassen mit seiner Energie, dass der zu dem Design passt und das ist für mich dann tatsächlich der falsche Weg, ne? Ja, true.
Das ist wahr, das ist wahr. Jetzt hast du schon oft von der Website gesprochen. Was würdest du denn sagen, wo sollte ich überall Bilder einsetzen, wo, was darf ich alles so mitdenken und wie viele Bilder brauche ich dafür im Idealfall und wie oft sollte ich shooten? Ich meine, das hängt ja alles so ein bisschen miteinander zusammen.
Naja gut, das ist wirklich, das kann man jetzt nicht so im Allgemeinen sagen. Die Frage ist halt klar, Website ist normalerweise ein statisches Element. Ja. Wenn du aber dann natürlich in Social Media noch postest, das heißt LinkedIn, Instagram, ist halt einfach die Frage, was für ein Konzept hast du, ne?
Und willst du viele Bilder in der Qualität auch posten oder hast du halt, gehst auf Events und machst vielleicht Eventbilder oder machst halt sehr viel. Es geht ja alles. Am Ende ist es auch wieder, hängt es auch mit deinem persönlichen Anspruch zusammen, weil du musst am Ende auch glücklich sein, mit dem, was du rausgibst. Weil wenn du dann sagst, es gefällt mir eigentlich gar nicht, dann ist halt auch gar nicht die Energie dahinter.
Aber wenn du im Freude strahlen sagst, wir haben so geile Bilder gemacht und dann fallen mir auch die passenden Texte ein. Also ich mache halt auch, wo dann die Texte assoziieren mit dem Bild. Das ist ja auch noch eine wichtige Sache. Das heißt, ich habe halt irgendwas, was ich textmäßig kommunikativ darstellen will und das Bild oder Video vielleicht ist halt nun mal der erste Stopper, wo die Leute anhalten und dann eigentlich erst den Text lesen.
Also normalerweise lesen wir ja nicht erst den Text und gucken dann das Bild an, sondern wenn das Bild anregt anzuhalten, weil es halt eine Verbindung aufbaut oder weil es halt anders ist oder weil es spannend ist oder ich verstehe dieses Bild nicht, kann ja auch sein und ich will dahinter blicken, was die Person mir erzählt, dann wird es halt für die Leute auch spannender und im Video ja genauso. Wenn ich halt dann Emotionen habe, ich mache ja auch viel Event-Trailer und so und für mich geht es dann halt immer um die Emotionen, also nicht perfektes Licht, sondern wenn eine Person gerade halt weint, emotional attached war, dann mache ich da eine Großaufnahme und dann so die rollenden Tränen in groß. Ich hatte mal das Kompliment bekommen von einer Frau tatsächlich. Ach, Ronny, bei dir sieht es sogar gut aus, das Video, wenn man weint.
Ich hatte das ein ganz schönes Kompliment, weil die Leute sich ja dann auch öffnen, sich so zu zeigen, wie man sind, wie sie sind. Und das ist umkehrschluss wieder Branding. Das heißt, ich möchte ja nicht nur meine oberflächliche Ebene zeigen, um mich zu verstellen und nicht so zu sein, wie ich bin, sondern wozu nutze ich es? Ich nutze hundertprozentig, ich zu sein.
Das darf ich mir auch erst mal selber, auch bei den Introvertierten vielleicht besonders, darf ich mir auch selber erst mal erlauben. Aber ich muss auch nicht extrovertiert sein, weil ich introvert bin. Das meine ich halt. Verstehst du, was ich meine?
Ja, ja, hundertprozentig. Das finde ich auch so. Dann bist du halt mit deinem Kaffee schlürfend da, dann starrst du so in die Weite und guckst einfach und hast noch schönes Licht, die Sonne scheint auf deine Augen, keine Ahnung was. Und so hast du eigentlich, ja, es ist halt ein, ich sage ja, es ist ja eine Co-Creation.
Also ich nehme das auf, was da ist und wir kombinieren das und Fotos sind immer eine Co-Creation. In der normalen Modelfotografie ist es ja so, da ist ein Fotograf, der hat ein Bild vor Auge und die Models sind eigentlich ja nur Statisten, Dienstleister. Da geht mehr Kreativität vom Fotografen aus, da hast du noch den, der das Kleid macht und das Model macht eigentlich nur 20% des Bildes, den Ausdruck und so weiter. Aber das wird alles dirigiert, wie beim Film.
Und wir machen Personal Branding und wir machen nicht Film, sag ich immer. Und du brauchst halt keinen Regisseur, der dein Leben kontrolliert, sondern du bist ja der Erschaffer deines Lebens und das zeigst du und dann nimmst du die Leute mit. Ja, total. Jetzt hast du aber schon ein paar Mal angesprochen, dass man so ein bisschen, wie soll ich sagen, im Grunde ja im Shooting auch eine Beziehung zu dir aufbauen muss oder zu dem Fotografen aufbauen muss oder umgekehrt auch.
Das heißt, es ist aber auch nichts, wo du sagen kannst, ich schleuste jetzt jemanden wie, ich überspitze jetzt mal ein bisschen, wie bei einem Passfotoshooting, eine halbe Stunde durch ein Shooting durch und du hast danach irgendwie fünf oder zehn tolle Bilder, sondern wahrscheinlich brauchst du ja auch innerhalb von einem Shooting, also würde ich jetzt mal dir unterstellen, aber korrigiere mich gerne, eine kleine Warm-Up-Phase, wo man einfach auch warm miteinander wird, wo ja schon Fotos entstehen können, gerade dann. Aber damit ich mich als Intro vielleicht eher ein bisschen lockere oder damit ich mehr das zum Vorschein bringe, wer ich wirklich bin, ohne dass ich jetzt in so einem Startmodus bin. Ist das so? Oder gibt es eine Mindestdauer, wo du sagst, dass es auf jeden Fall sinnvoll unter dem, macht so ein Shooting jetzt für dich als Personal Bread gar keinen Sinn?
Naja, ich habe das halt für mich so entschieden. Ich mache halt mindestens zwei Stunden. Ja, okay. Das ist halt eine gewisse Bildmenge.
Und der Prozess ist halt, ja, wie schon so oft gesagt, eigentlich bei jedem anders. Es geht halt schneller, langsamer. Du machst halt ein Foto, das zeigst du vielleicht mal. Oft ist es dann so, dass die Menschen dann bei den ersten zwei, drei Fotos sagen, oh ja, das sieht anders aus, so habe ich mich noch nie wahrgenommen.
Das passiert dann oft. Aber es ist halt wirklich ganz unterschiedlich, einfach auch wie die Erfahrung aussieht. Aber es ist schon so, dass man halt dann immer lockerer wird, dann mit längerer Zeit. dann halt immer mehr Ideen halt auch entstehen und mehr Sachen, die man realisieren kann.
Manchmal bleibt es dann bei eher nicht so dynamischen Bildern. Aber das ist ja auch nicht schlimm. Wie gesagt, das ist ja auch nicht, das mache ich ja dann auch wieder, indem ich halt so die passenden Perspektiven finde, die halt spannend sind. Die Farben oder die Interaktion, was man halt braucht.
Ja. Ja, und so ist das halt. Aber wie gesagt, also mindestens zwei Stunden macht für mich auf jeden Fall Sinn. Man kann auch in fünf Minuten ein schönes Bild machen.
Aber darum geht es ja jetzt in so einem Prozess eigentlich nicht. Es ist ja schon viel mehr als jetzt eine Fotosession. Weil für viele ist es ja auch Transformation zu sagen, ich möchte da weiter aus meiner Komfortzone gehen. Ich habe Sachen gemacht, die ich noch nie gemacht habe.
Das habe ich halt ganz oft. Da ist meine Schokoladenseite. Also ganz viel Anforderungen, die schon im Kopf laufen, anstatt halt mal zu sagen, ich probiere halt neue Dinge aus oder bin halt offen, mal was Neues auszuprobieren. Weil nur wenn ich es ausprobiere, werde ich halt andere Ergebnisse erzielen.
Und das ist halt da einfach auch genauso wichtig wie in anderen Bereichen. Ja. Ja. Du hast vorhin mal angesprochen, dass es wichtiger ist, im Grunde die Emotionen einzufangen, als jetzt das ideal perfekte, toll belicherte Foto und so weiter zu kreieren.
Ich empfehle meinen Kunden immer, für Social Media einen guten Mix zu haben aus geshooteten Fotos. Auf der einen Seite aber auch immer wieder Selfies etc. einzustreuen, um auch diese Nahbarkeit nochmal auf einer anderen Ebene zu transportieren und sicherlich auch mehr Fotos aufzufüllen. Würdest du das unterstreichen? Also würdest du als Fotograf sagen, um Gottes Willen, Selfies bloß weglassen?
Ja, wir machen lieber ein paar Bilder mehr. Oder findest du das in Ordnung? Machst du das vielleicht ja sogar für dich auch selbst? Wie ist generell das Verhältnis von Perfektion hin zu ein Stück weit vielleicht sogar Do-it-yourself oder gerade das Unperfekte ist das, was es authentisch macht?
Wie siehst du das? Ja, ich sag mal so, für wichtige Kanäle, also wie Website oder halt Printbroschüren oder sonst was, da würde ich auf jeden Fall natürlich die passenden Bilder machen, weil das einfach auch in einem Image natürlich widerspiegelt. Und bei den anderen Sachen im normalen Prozess ist es ja tatsächlich auch in Social Media einfach eine Kombination von mehreren Sachen. Es geht ja um dein Erleben zu zeigen.
Und ja, ich glaube, du sortierst ja deine Postings auch in verschiedene Bereiche ein. Ist es jetzt ein Content-Post vielleicht? Oder ist es eine Dokumentation? Ich war auf einem Event, da mache ich halt dann meine Selfies oder da zeige ich sogar andere.
Und mich selber gar nicht. Am Ende geht es ja auch mal um Storytelling. Und Storytelling unterstützt am Ende trotzdem immer deine Kompetenz beziehungsweise deinen Brand. Egal, was du machst.
Und ja, wenn ich viel auf Events bin, dann brauche ich auch nicht noch Event-Porträts zu zeigen, die ich da noch gemacht habe, sondern ich kann einfach über das Event erzählen. Ich mache zum Beispiel auf, dann schicke ich ja meinen Kunden dann Bilder oder Leute, die ich auf ein Event treffe und die verlinken mich halt dann alle. Das heißt, die Menschen, die anderen Menschen zeigen ja eigentlich die Fotos, die ich gemacht habe und bauen natürlich dann auch schon wieder neue Verbindungen auf. Genau.
Aber das ist halt ganz unterschiedlich, zu sagen, was macht mir halt auch Spaß und welche Strategie habe ich? Weil nur wenn es mir Spaß macht, mache ich es halt auch konstant und regelmäßig. Ich glaube, das ist dann ja auch wieder so ein Thema. mache ich es jetzt nicht nur einmal irgendwas, sondern mache ich vielleicht das bei jedem Event und ziehe das halt auch durch.
Weil sonst hast du halt nie Effekt, weil das hat man ja gerade das Thema, weil Social Media wird ja immer unüberschaubarer. Es kommt immer mehr dazu von allen Seiten, links, rechts. Und habe ich dann noch meine Fans, die vielleicht alles lesen und wer liest denn dann noch die anderen Sachen und wie kann ich dann halt da auffallen? Aber mit einem dunklen Bild, wo dein Kopf nicht erkennbar ist, denke ich mir, will ich gar nicht angucken.
Aber wenn wir schon das Bild so geil haben, dann assoziiere ich ja auch, die Person hat sich Gedanken gemacht, die Person ist bewusst, die Person ist ist kreativ, weil mit solchen Personen möchte ich mich ja dann auch unterhalten und nicht der im Dunkeln irgendein komisches Bild gemacht hat. Also da habe ich gar keine Motivation, dann überhaupt Kontakt zum Beispiel auch mit der Person aufzunehmen. Ja, 100 Prozent, klar. Die Energie, die man reinsteckt, ich glaube, darum geht es am Ende.
Da kann man in ein Selfie genauso viel Energie reinstecken wie in einem Bild von einem Fotoshooting, in dem man das schön gestaltet, eine geile Perspektive wählt, sich halt Gedanken macht und ich glaube, das ist das Wichtige. Ja. Bräuchte mal so ein Selfies für Brands, Kurs oder so, das ist ein Angebot. Ja.
Mal so als Idee. Ja. Du hast eben gesagt, sinngemäß, wenn es Spaß oder nur wenn es Spaß macht, dann macht man es auch konstant. Ich würde gerade noch mal rauskitzeln, was ist das bei dir, was dich begeistert an der Fotografie?
Ich meine, wie lange machst du es jetzt schon? Wie lange shootest du jetzt schon oder fotografierst du schon? Seit über 20 Jahren mache ich das und ich glaube, das Thema ist, ja, also ich mache tatsächlich auch Fotos und dann denke ich mir manchmal, ich gebe den Veranstalter vielleicht von dem Event oder den Leuten so viele Bilder ab und ich sehe dann vielleicht am Ende zwei, drei Bilder davon. Deshalb bin ich auch nicht so Fan von, komm, wir machen ein Shooting, du kriegst da 500 Bilder.
Einerseits widerspiegelt das dann nicht mehr den Wert des Fotografens tatsächlich, weil das machen manche, die sagen dann halt, ja, du kriegst halt 365 Bilder für ein Posting pro Tag, aber dann denke ich mir, schafft die Person das überhaupt? Und dann habe ich an einer Stelle nach links, nach rechts, nach oben gucken und keine Ahnung, das ist für mich jetzt keine Fotografie, also es ist schon Fotografie, aber das ist halt nicht die Fotografie, die ich mache, weil ich mache halt schon auch künstlerische Fotografie, das kann man schon so sagen, aber ja, es ist halt auch eine andere Energie drin, weil die Person sieht sich halt ja auch anders und nutzt die Bilder dann auch anders, weil sie halt selber auch davon überzeugt ist und selber einfach auch, ja, einfach schon die Qualität sieht und einfach schon eine Verbindung halt aufbaut, sind wir wieder bei dem Thema, und kann ich dich dann genauso fragen, arbeitest du lieber mit drei, vier Exklusivkunden oder mit, die wirklich umsetzen und machen, was du sagst oder mit 100 Leuten, wo 80 sowieso nicht sagen, was du, nicht machen, was du sagst oder gar nicht auf dich hören und das ist, und das sortierst du halt dann auch aus und das ist ja das auch, was du möchtest, du möchtest ja genau mit den Menschen arbeiten, die vielleicht deinen Qualitätsanspruch haben, deinen optischen Anspruch und trotzdem aber einfach auch natürlich sind, deshalb auch wieder die Selfies zum Beispiel, also nicht diese 100% Perfektion oder ich mache es nur, um perfekt zu sein, sondern ich mache es, weil ich Freude habe, wie es dann aussieht und nicht, weil ich es für andere mache, also das ist, glaube ich, die wichtigste Frage, dann mache ich es für andere oder mache ich es so hübsch auch für mich. Ja, total. Total.
Gibt es denn, nochmal so abschließend, gibt es denn so einen Indikator oder irgendwas, woran ich es auch für mich selbst erkennen kann, ob ein Foto für mich oder auch ein Selfie für mich gelungen ist oder nicht, ob das natürlich wirkt oder nicht, ist es einfach dieses, ich fühle mich damit wohl, ich fühle mich damit wohl, es zu teilen oder? Ja, also oft natürlich, ich fühle mich da, also du kannst natürlich sagen, du fühlst dich damit wohl, die Frage ist natürlich, wie stark ist deine Selbstwahrnehmung ausgeprägt. Okay, es ist halt einfach so ein Thema und wenn die halt sehr perfektionistisch ist, würde ich vielleicht sagen, man könnte vielleicht den hin und wieder mal jemand anders fragen oder auf jeden Fall helfen, um sich halt ein bisschen zu reflektieren. es ist halt also, weil ich mache ein Bild und frage ich halt drei andere und sage, was strahlt das Bild für dich aus?
So, und dann darf ich halt reflektieren, ist es nur meine Selbstwahrnehmung, die nicht passt, weil ich selber einfach Blockaden habe und ich mir selber vielleicht in gewissen Bereichen nicht gefalle oder sehe die Menschen auf einem Bild und sehe ganz andere Dinge und sagen, du hast strahlende Augen und ich würde am liebsten bei dir was buchen oder das zieht mich so an und ich glaube, das einfach mal so einen Prozess zu starten. Ja. So, ja, und ich glaube, das wäre ein gutes Experimentierfeld, glaube ich, wenn man das noch nie gemacht hat. Ja, spannend, weil das gebe ich meinen Kunden immer als Tipp auf einer anderen Ebene mit.
Holt euch Feedback, wie euch andere wahrnehmen, was andere sofort mit euch assoziieren und das jetzt auf Fotos oder auf Videos zu übertragen. Coole Idee. Ja, das ist wichtig, weil sonst hängst du nur in deiner Selbstwahrnehmung und da, wo sie halt gerade ist, so. Und das kann halt produktiv sein oder es kann auch nicht förderlich sein, dass sie dich davon abhält, halt nicht wirklich Videos zu machen und bei Videos geht es ja trotzdem am Ende um den Content, aber wenn du dich nicht wohlfühlst, dann machst du auch nicht Videos, authentische Videos, weil sonst baust du dir halt so ein ganzes Konstrukt auf und bist halt in einem Modeshooting, bist du halt in einer Filmproduktion, um genau das zu sagen, was dein Verstand sagt, anstatt dich halt auf diesen Flow einzulassen.
Ja. Das hilft dir halt irgendwann in den Flow zu kommen und einfach auch viel mehr Content machen zu können, weil du halt nicht mehr so viel kontrollierst dann. Ja. Du hast eben Videos angesprochen, deshalb muss ich da kurz nochmal nachfragen.
Wenn jetzt Leute an Video denken, also in meiner Zielgruppe, in meiner Bubble, dann denken viele an Kurzvideos, die jetzt bei TikTok, bei Insta, Reels, etc. überall rausgehauen werden oder YouTube natürlich. Was hat denn davon abgesehen, Videos, wo es sich vielleicht lohnt zu sagen, da hole ich mir auch einen Videografen, einen Fotografen, der für mich, weiß ich nicht, eins, zwei richtig, richtig gute qualitative Videos dreht. Also gibt es da Einsatzzwecke, wo du sagst, dafür lohnt es sich, nicht nur die Kamera bei sich selbst zu Hause anzuwerfen, sondern tatsächlich auch jemanden wie dich zu buchen? Naja, kann man jetzt nicht ganz so verallgemeinern.
Also ich glaube, jetzt ist der klassische Imagefilm gar nicht mehr so relevant, weil wo steht der dann und wer sieht den? Also ich mache speziell für Ads mache ich spezielle Sachen. Ah ja, gute Idee. weil die halt aufwendiger sind und das viele Leute sehen, zum Beispiel YouTube, YouTube-Trailer für den YouTube-Kanal, den Hauptthema.
Und dann muss man halt einfach fragen, ist das Hauptthema, also was ist der Hauptflaschenhals jetzt bei meinen Kunden? Also es ist halt die Zeit oder es ist das Geld? Ganz einfach. Wenn es die Zeit ist, können wir ja an einem Tag YouTube-Content wird ja sogar bis zu zwei Monate drehen, wenn man will.
Ja. Also jetzt, also realistisch ist ein Drehtag zum Beispiel und du drehst halt acht bis zehn long, long YouTube-Longs und hast einen Tag Content und machst daraus dann 60 Reels pro Monat. Aus acht YouTube. Also ich habe dann halt eine Struktur halt aufgebaut, jetzt wo ich das für Kunden aufbaue und das sind dann halt, da geht es dann halt um die Wissensvermittlung einerseits, aber auch um die Konstanz, weil wenn du nicht Konstanz, dann wirst du halt nicht mehr sichtbar, egal wie gut dein Content ist, mit einem Video pro Monat holst du ja keinen mehr ab und da sehe ich zum Beispiel YouTube als spannende Plattform auf jeden Fall, weil das ist ja eine Suchmaschine und die Sachen bleiben für immer da.
Und schon wichtig, also was ich trotzdem wichtig finde, selbst wenn man es selber macht und man kann es nicht professionell machen, dass man dann zum Beispiel jemanden auch wie mich oder jemand anderes mal bucht für ein, zwei Tage, der dann ein professionelles Setup aufbaut. Das geht ja genauso. Also mindestens das würde ich machen, weil das, ja, das ist oder halt zeigt, du brauchst halt das Equipment, du brauchst halt ein Ansteckmikro. Wenn du filmst, dann stellst du dich halt in den Schatten und nicht in die pralle Sonne und in den Schatten so rum, dass die Sonne auf dein Gesicht scheint und nicht mit den Wolken im Hintergrund, in dem Meer, was man sowieso nicht sieht, Handy dann sowieso nicht den Kontrast abbilden kann.
Ja. Also weißt du, was ich meine? Das sind dann halt so ganz kleine Sachen, oder nutzt halt den Kino- oder Porträtmodus. So, und wenn du das hast, dann hast du halt auch einen qualitativen, qualitativen, gute Basis, wo du dann arbeiten kannst.
Ja. Ab dem Ende ist es immer abhängig, kann ich alles selber machen? Kann ich es qualitativ gut? Oder möchtest du es dann irgendwann weggeben, weil ich es qualitativer machen möchte, als ich es selber kann?
Oder weil ich einfach nicht genug Zeit, aber genug Geld habe? Ja. Ja, gute Inspiration. Jeder selbst selbst immer entscheiden.
Ja. Ja. Die würden gerne wieder ein Fotoshooting machen, wir haben ja gar keine Zeit und deshalb machen wir kein Fotoshooting. Und was soll ich denen sagen?
Die buchen mich halt nicht, weil sie jetzt gerade keine Zeit haben. Ja, klar. Aber das kriegen freuen sie sich natürlich, aber es ist halt immer, jeder darf halt seine Situation betrachten. Aber was ist der nächste Wachstums- und Skalierungsschritt?
Weil ich gehe mal davon aus, dass es ja auch um Business geht und ich will damit wachsen. Das heißt, wie komme ich halt von da nach da und wie kann sich was verändern und was ist der nächste Schritt? Prioritäten, wie so oft im Business, ne? Ja.
Und wenn jetzt jemand sagt, Foto oder Video-Setup oder Videos ist eine Priorität und das, was der Ronny sagt, klingt ganz vernünftig und die Fotos, die Julian so produziert hat, klingen auch oder sehen auch ganz vernünftig aus. Was ist der Next Step? Ja, einfach mal mich finden und anschreiben. Das ist immer.
Weil ich natürlich auch einfach individuell gucke. Also ich bin jetzt kein, der so Massenabfertigung macht. Das ist halt einfach nicht meine Art. Und das ist auch gut.
Ja. Ja, ich glaube, bei einem Personal Brand machst du halt, wenn du das aufbauen willst, machst du halt keine Massenabfertigung, weil dann bist du kein Personal Brand. Da bist du halt ein, keine Ahnung, wie das dann heißt. Maschine.
Ja. Ja. Ja. Ja.
Und so eine Brand sind für mich dann trotzdem einfach, die sehr viel persönlich machen und natürlich die neuen Technologien nutzen, ne, aber trotzdem als Symbiose und nicht nur, ne, definitiv. Ja. Wo erreiche ich dich am besten? ja, ja, ja, Instagram schreiben, E-Mail schreiben, Formular auf der Website, LinkedIn bin ich viel, also man findet mich überall, der Social Media Fotograf, spätestens wenn man das oder meinen Namen googelt, der ist jetzt nicht so Matthias Schmidt oder so, ne, das heißt, den findet man tatsächlich, also bei Google habe ich glaube ich fast alle Einträge auf der ersten Seite belegt.
Und auch das ist Personal Branding. Ist halt einfach durch meinen Namen, aber nicht durch krasse SEO jetzt, aber, ja, ja. Aber, genau, aber der Social Media Fotograf habe ich ja als Branding-Name und da kennen schon einige, ne. Ja, ja, sehr gut.
Verlinken wir natürlich alles in den Show Notes oder in der Videobeschreibung, je nachdem, wo du gerade diese Podcast-Folge gehört hast und, ja, Ronny, ich danke dir für die Einblicke. Ich freue mich sehr auf unser Shooting im Herbst, das wird cool, es wird wirklich mal wieder Zeit und dann kannst du an meinem Beispiel auch wieder Ergebnisse liefern und wir zeigen ein, zwei Bilder nachträglich. Dann seht ihr, was Ronny so leistet. Ja, oder auch Videos.
Wir gucken mal, was wir... Oder auch, wir gucken mal, wir haben es noch nicht genau vorbereitet. Ja, genau, es ist ja noch Zeit. Ja.
Ja, cool. Ja, vielen Dank und bin gespannt, was du so zauberst, was du aus mir rausholst. Ja, ich freue mich. Bis dann.
Mach's gut. Ciao.
Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Interview mit Ronny Barthel: Warum du trotz KI noch echte Fotos brauchst