Mach’s kantiger: Wie du Marketing mit Meinung machst
Wir beginnen mit KI: Basis-Content kann heute jeder erstellen. Das Problem: KI-generierte Inhalte basieren vor allem auf Informationen, die vielleicht ein bisschen Meinung vorgaukeln, aber substanzlos sind. Sie stammen nicht aus deiner eigenen Erfahrung und spiegeln nicht dein Know-how wider. Erfahrung und Expertise sind jedoch die Schlüssel für eine klare Haltung. Nur wer diese mit einbringt, hebt sich in der Content-Flut ab.
Haltung ist mehr als eine „Kirsche auf der Sahnetorte“ – sie ist ein Filter. Sie zieht die richtigen Menschen an und stößt die falschen ab, spart Zeit und Nerven und macht dich gleichzeitig erinnerungswürdig. Denn woran erinnerst du dich eher? An aalglatte Inhalte oder an Beiträge mit Ecken, Kanten und einer klaren Meinung?
Starke Personal Brands haben Haltung. Sie beantworten die Frage „Wofür stehst du?“ nicht nur mit einem Thema oder einer Problemlösung, sondern mit einem klaren Standpunkt. Haltung zahlt außerdem auf deine Autorität ein. Wer Debatten prägt und eine Haltung zeigt, wird relevant für seine Zielgruppe – ein Thought Leader, der geschätzt und gefragt wird.
Marketing mit Meinung sorgt auch für Reichweite und Interaktion. Meinungsstarke Posts erzeugen Reibung – und Reibung führt zu Engagement in Form von Kommentaren, Likes, Shares oder Saves. Content, dem die Leute nicht gleichgültig gegenüberstehen, wirkt.
- Notiere Sätze, die deinen Standpunkt zu deinem Thema zeigen (z. B. „90 % der Contentpläne sind Zeitverschwendung“).
- Hinterfrage gängige Glaubenssätze in deiner Branche und formuliere Gegenpositionen.
- Verwandle diese Standpunkte in Posts oder Hooks, die direkt ins Auge springen.
- Sorge dafür, dass deine Meinung Substanz hat: Sie sollte auf deiner Expertise und Erfahrung basieren.
- Haltung darf mal mehr, mal weniger in deinen Content einfließen – nicht jeder Post muss polarisieren, aber die persönliche Note sollte erkennbar sein.
Wenn dir das schwerfällt, kann ein Content-Creation-Tag mit mir helfen: Wir entwickeln gemeinsam Ideen, Hooks und Posts, die Resonanz erzeugen, Reichweite steigern und dein Personal Branding schärfen.
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Marketing ohne Meinung ist so ein bisschen wie Kaffee ohne Koffein. Ist ganz nett, aber eigentlich wirkungslos. Weil in einer Welt, in der jeder mit KI auf Knopfdruck Mittelmaßpostings produzieren kann, da entscheidet eben nicht mehr nur Content, sondern ein Stück weit auch Kante. Und in dieser Episode verrate ich dir, warum du ohne Haltung Reichweite verschenkst und gib dir den ein oder anderen Kniff mit, wie du schnell mehr Meinung ins Marketing integrierst.
Insofern schnapp dir einen Kaffee, ob mit oder ohne Koffein und lass uns loslegen. Ich habe es eben schon angedeutet, wir müssen in dem Kontext jetzt erstmal über KI sprechen. Wie so oft natürlich in der aktuellen Zeit. Denn KI verändert ja eine Sache im Content sehr grundlegend.
Denn Basis-Content kann jetzt jeder. Es ist absolut keine Kunst mehr, Content zu produzieren, der auf so einem Okay-Level ist. Ja, das kann jetzt wirklich jeder. Das heißt so dieses Durchschnittslevel, die Durchschnittsqualität an Content, das ist jetzt echt nicht mehr so das Ding.
Aber wenn die KI auf Knopfdruck Content erstellen kann, dann basieren diese Inhalte ja vor allem auf Information. Und die eventuell bisschen vorhandene Meinung ist dann eigentlich vorgegaukelt. Und substanzlos, weil das Ganze wird ja einfach von der KI übernommen. Also da steckt keinerlei Persönlichkeit drin.
Weil das ist letztlich ja in Anführungszeichen erfunden. Manchmal sind sogar die Infos erfunden. Das sollte natürlich nicht Teil unseres Contents sein. Aber die Meinung, die da drin steckt, ist eben dann teilweise hinzugedichtet, weil sie ja nicht von uns stammt.
Und die basiert entsprechend auch nicht auf eigener Erfahrung. Die basiert nicht auf deiner eigenen Erfahrung. Ja, wenn du einfach Copy-Paste machst, was du eh nicht machen solltest. Die Sache ist jetzt, Erfahrung und auch Know-how sind die Schlüssel für eine klare Haltung.
Dazu sage ich auch gleich nochmal was. Das bedeutet, wir können uns in einer KI-beeinflussten Content-Flut, die ja draußen ohne Frage herrscht, nur dann abheben, wenn wir unseren Content mit Haltung versehen. Weil Content ohne Haltung bringt in der Regel weniger Resonanz, weil der sonst schnell austauschbar wirkt. Und das sorgt am Ende auch für weniger Reichweite.
Und wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du ja, Menschen vertrauen Menschen, Menschen vertrauen Persönlichkeiten, nicht nur der Kompetenz dahinter. Ja, weil die Konkurrenz von kompetenten oder vermeintlich kompetenten Leuten inzwischen ja einfach riesig ist. Also schau dir nun bei den ganzen Coaching-Berater-Mentoren-Markt an. Crazy, was da abgeht.
Und Haltung ist eben ein wesentlicher Teil deiner persönlichen Note. Viel mehr als nur die Kirsche auf der Sahnetorte. Das ist eine wesentliche Zutat dieser Sahnetorte. Und gleichzeitig ist Haltung auch ein Filter.
Einer, der die richtigen Menschen anzieht und auch die falschen abstößt. Und das Gute ist, dass so ein Filter natürlich auch Zeit und Nerven spart. Ja, also das ist eine gute Sache. Die Sache ist aber auch, an welche Inhalte erinnerst du dich denn?
Wenn du durch Instagram, durch LinkedIn scrollst und mal reflektierst, welche Inhalte davon werden dir wohl morgen noch einfallen? An welchen Content erinnerst du dich auch noch in ein paar Tagen? Oder sogar in ein paar Wochen? Wo hast du Content gesehen, wo du sagst, diese Person ist mir im Gedächtnis geblieben?
Das Ding ist, entweder waren diese Inhalte verdammt gut aufbereitet, wenn du dich daran erinnerst. Oder, und das ist eben meistens der Fall, du erinnerst dich an diesen Content, weil er Ecken und Kanten hatte, weil die Person dahinter für was stand. Ja, weil es dir nicht egal war, weil es nicht einfach nur eine glatte Information war. Es gibt ja in der Positionierung und auch generell im Markenprozess so eine ganz wesentliche Frage, die aber nicht immer ganz einfach zu beantworten ist.
Und die Frage lautet, wofür stehst du? Die Frage solltest du, by the way, unbedingt beantworten können. Falls nicht, darfst du da vielleicht nochmal hinsehen. Und die Frage, wofür stehst du?
Solltest du eben nicht nur mit einem Thema beantworten oder mit einer Problemlösung, sondern auch mit einer klaren Haltung. Ja, wofür stehst du? Wo hast du einen Standpunkt? Und das ist natürlich mit einer Meinung verbunden.
Starke Personal Brands haben eben genau das. Die haben eine klare Haltung. Du wirst wahrscheinlich keine starke Personal Brand sehen, keine Marke sehen, die irgendwo in so einem Nirgendwo unterwegs ist. Ja?
Ganz wichtiger Part. Und das zahlt gleichzeitig auch noch auf eine andere Sache ein, die jetzt erstmal für den einen oder anderen komisch klingt, weil der Begriff in anderen Kontexten vielleicht nicht ganz so positiv belegt ist. Für dich vielleicht, nämlich Autorität. Ja?
Autorität. Es geht nicht darum, autoritär zu sein. Ja? In einem Sinne, wie es du vielleicht gerade im Kopf hast.
Aber es geht darum, eine Autorität zu sein für deine Zielgruppe. Ja? Starke Marken haben genau die und strahlen diese Autorität auch aus. Nur mal ein Beispiel.
Wer Debatten prägt, ja? Und wer eine Haltung hat, die von anderen eben auch geschätzt wird und die vielleicht auch gefragt ist, wenn es um wichtige Themen geht, der wird ja gerne mal als Thought Leader bezeichnet. Jetzt geht es mir gar nicht um den Begriff, sondern es geht mir mehr um die Relevanz dahinter. Ja?
Ein Thought Leader ist für die Zielgruppe relevant. Und du willst ja unbedingt auch relevant sein. Das stelle ich dir einfach mal, sonst würdest du wahrscheinlich die ganze Arbeit in Social Media gar nicht investieren. Du willst auf jeden Fall auch relevant sein.
So. Und da sind wir jetzt noch bei einem anderen Vorteil von Haltung im Content. Haltung, Meinung im Marketing. Es sorgt dafür, dass du als relevanter wahrgenommen wirst, weil deine Meinung, weil deine Haltung zu bestimmten Dingen, deine Sichtweise und Perspektive gefragt ist.
Aber ein weiterer Vorteil, den ich zu Beginn im Intro auch schon erwähnt hatte, Marketing mit Meinung sorgt für Reichweite. Um genau zu sein, Reichweite und Interaktion, weil meinungsstarke Posts Reibung erzeugen und Reibung wiederum Engagement, also Kommentare vor allem erzeugt. Und die sind ja gut für Reichweite. Ja, und auf der anderen Seite werden die, die da nicht zustimmen können, dafür sorgen, dass sie kommentieren.
Und aber auch die, die ja quasi vor Zustimmung gerade zu jubeln, auch die werden sich äußern durch Likes oder durch Kommentare oder durch Shares, ja, oder durch Saves deines Beitrags. Also irgendwas passiert mit dem Beitrag, wenn er den Leuten nicht egal ist. Und Haltung, eine klare Meinung, Ecken und Kanten, die sorgen eben dafür, dass das den Leuten nicht egal ist. Ja, wenn du aalglatt bist, ja, dann flutschst du eben weg.
Ja, insofern Ecken und Kanten, wortwörtlich, ja, wenn du es dir vorstellst, die sorgen eben dafür, dass Leute mit deinen Inhalten interagieren. Und das wirkt wiederum positiv auf die Reichweite, die du erzeugst. Ja, das heißt, davon profitierst du auch. Und wenn du jetzt sagst, ich möchte mehr Meinung und mehr Haltung in mein Marketing integrieren oder ich sollte es vielleicht auch, weil ich da so ein bisschen drumherum schlängel, weil ich eigentlich ja für alle da sein möchte und es jedem recht machen möchte.
Ich glaube, wir sind uns einig, dass das nicht der Weg ist, wenn du online unterwegs und auch in deiner Zielgruppe, in deinem Markt bekannt sein möchtest. Dann habe ich einen Tipp und zwar schreib dir mal Sätze auf, die deinen Standpunkt zu deinem Thema zeigen. Also sowas wie, wenn ich jetzt sagen würde, 90 Prozent der Content-Pläne sind Zeitverschwendung. So, Rums.
Ja, das ist eine klare Meinung. Und sowas kannst du jetzt auch für dich überlegen. Was sind Standpunkte zu deinem Thema, die vielleicht nicht jeder vertritt? Also geh mal in dich und überleg, was du im Markt denkst, was viele andere anders sehen.
Oder was du auch machen kannst ist, mal gängige Glaubenssätze deiner Branche aufzulisten oder Thesen, die vielleicht viele Mitbewerber aufstellen und dazu dann eine Gegenposition formulieren. Auch damit zeigst du klare Kante. Die Sache ist jetzt nur, es geht nicht darum, einfach nur eine Gegenposition zu formulieren, weil Julian gesagt hat, du sollst dazu eine Gegenposition formulieren. Und Haltung, Meinung, Ecken und Kanten, all das ist wichtig.
Nein, natürlich soll es auch deiner wirklichen Meinung entsprechen. Denn wir sitzen ja nicht in der Dorfkneipe irgendwo am Stammtisch. Ja, das heißt, wenn du diese Standpunktsätze entwickelst, wenn du Glaubenssätze auflistest und dazu eine Gegenposition erarbeitet hast, dann kannst du dazu natürlich tolle Posts kreieren und damit auch dann einsteigen. Ja, das lässt sich auch prima als Hook verwenden.
Aber wie gesagt, wir sitzen nicht in der Dorfkneipe am Stammtisch und hauen irgendwelche Parolen raus. Also ich will sagen, es geht nicht darum, einfach nur wild seine Meinung rauszuposaunen, um die Meinung rauszuposaunen, sondern es geht darum, sie auch mit Substanz zu unterfüttern. Ja, du machst das ja nicht nur der Reichweite wegen, sondern primär machst du das, um dein Profil zu schärfen. Okay, so und deine Substanz, und das habe ich ganz zu Beginn auch schon kurz erwähnt, die basiert eben einerseits auf deiner Expertise, auf deiner Kompetenz und aber auch andererseits auf deiner Erfahrung.
Und im Idealfall ist es eine Kombination aus beidem. Deine Erfahrung und deine Expertise gepaart mit deinem Blickwinkel, also mit deiner Haltung zu bestimmten Dingen. Das ist das, was dich einzigartig macht. So, und das solltest du natürlich auch für dich nutzen.
Das ist dein Ass im Ärmel. Ja, also nochmal zu der Substanz. Sag nicht nur, was du denkst, sondern zeig auch, warum du so denkst. Ja, wie sich das herleitet.
Auf welcher Erfahrung, auf welcher Expertise das basiert. Ja, du merkst schon, bei Marketing mit Meinung geht es nicht nur darum, zu polarisieren, um zu polarisieren, sondern nochmal, es geht darum, dein Profil zu schärfen. Haltung im Content ist dafür da, dich von rein informativen Content abzugrenzen. Content, den eben eine KI auf Knopfdruck erstellen kann und aber auch deinen Wiedererkennungswert zu erhöhen.
Nochmal, weil es geht ja darum, dass sich Menschen daran erinnern. Und wenn sie dazu entweder eine Gegenposition haben oder sagen, Mensch, endlich sagt es mal jemand, dann erinnern sich die Leute dran. Dann steigt auch dein Wiedererkennungswert als Marke für dein Business. Und davon profitieren natürlich auch deine Angebote.
Ja, das heißt, du profitierst, weil dein Profil geschärft wird. Und gleichzeitig profitierst du aber eben auch von mehr Engagement und somit auch von mehr Reichweite. Das ist natürlich top. Jetzt ist es aber so, dass nicht jeder Post ein Meinungspost sein muss.
Nicht jeder Post muss jetzt irgendwie in irgendeiner Form polarisieren. Darum geht es mir nicht. Haltung darf mal mehr, mal weniger einfließen, weil das dein Content insgesamt kantiger macht, wodurch andere eben viel mehr hängen bleiben. Ja, aber es soll natürlich in deinen Content-Mix mit einfließen.
Du darfst auch mal einfach nur wertvolle Informationen aufbereiten. Dann aber bitte auf deine Art, wenn du etwas postest und ich könnte dein oder ich würde deinen Namen oben drüber wegstreichen und ich würde nicht erkennen, von wem dieser Post ist und das über mehrere Posts hinweg, dann hättest du ein Problem. Ja, es geht darum, dass man erkennt, dass es von dir ist. Und deine Meinung, die du auch immer und immer und immer wieder kundtust, das ist eben da ein ganz wichtiger Bestandteil im Personal Branding, im Marketing und speziell im Content auf jeglichen Kanälen.
Und wenn du jetzt mit der Zeit merkst, wenn du so ein bisschen ausprobierst und drüber nachdenkst, was sind denn deine Positionen zum Markt, wenn du merkst, dass Content mit Haltung zu entwickeln, dir nicht ganz so einfach fällt, dann könnte zum Beispiel auch so ein Content-Creation-Tag mit mir das Richtige sein. Da arbeiten wir einen Tag lang gemeinsam daran, in einem 1 zu 1 Setting Content-Ideen entwickeln und noch auszuarbeiten, schon erste Hook-Ideen zu entwickeln, sodass du da eben flott und gut in die Umsetzung gehen kannst, damit dein Content mehr Resonanz erzeugt, natürlich auch mehr sichtbar wird bei deiner Zielgruppe und es eben auch deinen Expertenstatus stärkt, deine Autorität unterstreicht. Und das ist ja das, was wir alle wollen und was wir letztlich auch brauchen, um nachgefragt zu werden. Ja, wenn dich das interessiert, schreib mir gerne eine Nachricht bei Instagram, bei LinkedIn, bei Facebook, wo auch immer.
Oder mach es dir einfach und buch dir einfach direkt einen Termin für ein kostenfreies Klarheitsgespräch unter julianheck.de In diesem Sinne, ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren. Auch da berichte gerne, spiegle mir gerne, was es mit dir macht, was es mit deinem Content macht. Und wenn du ein Fragezeichen hast, wenn du Ideen brauchst, wenn du eine konkrete Ausarbeitung brauchst, dann melde dich gerne. Ansonsten, wir hören uns in der nächsten Episode wieder.
Bleib dir treu, dein Julian.
Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Mach’s kantiger: Wie du Marketing mit Meinung machst