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Die 1-Kanal-Falle: Warum Social Media nicht genug ist

·21 Min.

Social Media ist wichtig – aber reicht es wirklich, wenn du all deine Energie nur in Instagram, LinkedIn & Co. steckst? In dieser Episode spreche ich über die Ein-Kanal-Falle und warum Social Media allein kein stabiles Fundament für dein Business ist. Du erfährst, welche Kanäle dir echte Unabhängigkeit und Tiefe geben und wie du Social Media clever damit verbindest.

Stell dir vor, du willst Leute treffen. Dann gehst du dorthin, wo sie sind. Macht Sinn, oder? Genau so funktioniert Social Media: Dort sind die Leute, und deshalb sind wir da. Aber spannend wird’s erst, wenn du selbst Gastgeber bist.

In Social Media bist du nämlich immer nur Gast – und die Plattformen bestimmen die Regeln. Sie verändern Algorithmen, kürzen Reichweiten, sperren Konten. Dein Content ist flüchtig und konkurriert ständig mit hundert anderen Posts, Reels und Ads. Kurz: Du bist sichtbar, aber nie in voller Kontrolle.

Was dir Social Media nicht gibt
So wichtig Social Media ist – es bleibt oberflächlich und kurzlebig. Wenn du echte Verbindung, tiefes Vertrauen und Raum fürs Verkaufen schaffen willst, brauchst du mehr. Kanäle, die dir gehören.

Die besseren Gastgeber-Räume
Genau das bieten dir Long-Form- und Long-Term-Kanäle:

  • E-Mail-Marketing: Dein direkter Draht, unabhängig von Plattformen.
  • Blog: Inhalte, die nicht nach 48 Stunden verpuffen, sondern langfristig wirken.
  • Podcast oder YouTube: Räume, in denen Menschen mehr Zeit mit dir verbringen – und Vertrauen wächst.
Hier bleibst du nicht an der Oberfläche, sondern baust Tiefe auf. Und hier passiert oft die Conversion, die in Social Media schwerer zu erreichen ist.

Das Zusammenspiel macht’s – und Spotlight ON hilft dir dabei
Social Media bleibt wichtig – aber nicht allein. Stell dir das wie ein Zusammenspiel vor:

  • Social Media bringt die Leute zu dir.
  • Deine Long-Form-Kanäle sorgen dafür, dass sie bleiben und den nächsten Schritt gehen.
Genau an dieser Schnittstelle setzt unser Kurs Spotlight ON an: Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du deinen Content so ausrichtest, dass er dich sichtbar macht, Resonanz erzeugt und langfristig deine Wunschkunden anzieht. Ohne die Überforderung, auf zehn Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.

So wirst du vom Gast zum Gastgeber – und befreist dich aus der Ein-Kanal-Falle.

Mein Tipp für den Anfang
Fokussiere dich auf einen Social Media Kanal plus E-Mail-Marketing. Das ist deine solide Basis. Erst wenn das funktioniert, bau weitere Kanäle dazu. Schritt für Schritt, mit Fokus – und mit Unabhängigkeit.


PS: Wenn du dir wünschst, deinen Content strategisch aufzubauen und gleichzeitig mehr Klarheit in dein Marketing zu bringen, dann lass uns sprechen. Hier kannst du dir ein kostenfreies und unverbindliches Klarheitsgespräch sichern: julianheck.de/klarheitsgespraech

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Wir würden uns sicher nicht darüber streiten, dass Social Media heute für die meisten Selbstständigen ein Muss ist. Aber ich möchte dich an der Stelle einmal warnen, denn verlass dich darauf nicht. Sonst steckst du nämlich in der Ein-Kanal-Falle. Und wie du da rauskommst, darüber spreche ich genau in dieser Episode.

Lass uns starten. Stell dir mal vor, du willst Leute treffen. Dann ist es ja eigentlich naheliegend zu sagen, geh dorthin, wo die Leute sind. Und das funktioniert natürlich auch und das ist auch cool.

Aber interessant wird es ja eigentlich erst, wenn du selbst zum Gastgeber wirst. Jetzt ist es in Social Media allerdings so, dass du dort Gast bist und nicht Gastgeber. Wir sind auf externen Plattformen zu Hause. Die legen die Regeln fest.

Die sagen, wo es lang geht. Die schrauben am Algorithmus. Die verändern die Rahmenbedingungen. Und wir müssen uns daran anpassen, damit das Ganze für uns funktioniert.

Und Social Media hat ja noch ein paar mehr Probleme. Social Media ist flüchtig. Social Media ist schnell. Social Media wird immer voller, weil natürlich auch immer mehr Menschen das Potenzial davon erkennen.

Und es ist natürlich auch, lass uns da nichts vormachen, tendenziell oberflächlich. Auch wenn dort natürlich Inhalte sind, die ein bisschen mehr ausholen. Aber prinzipiell ist Social Media einfach ein oberflächlicher Kanal. Und deshalb funktionieren ja leider auch oberflächliche Inhalte sehr gut.

Okay. So, es gibt aber ja noch ein paar mehr Probleme. Ich habe es eben auch schon kurz angedeutet. Algorithmen, zack, die ändern sich einfach mal.

Ja, und natürlich sind Algorithmen immer auch einen großen Teil zumindest angepasst an das menschliche Verhalten, weil wir eben auf bestimmte Hooks reagieren, weil wir uns gerne neugierig machen, weil wir uns für vielleicht auch eher Negatives interessieren als für das Positive. Auch wenn wir das vielleicht spontan anders sehen würden, wenn wir gefragt werden. So ticken ja Nachrichten auch. Ja, ich kenne das ja aus meiner Zeit als Journalist noch sehr gut.

Aber es ist natürlich so und in Social Media brechen stückweise die Reichweiten ein. Nicht für alle, nicht immer. Ja, natürlich gibt es auch Wege, wie man da rauskommt und wie man trotzdem noch Reichweite gewinnen kann. Ja, ich hatte gerade neulich, vielleicht hast du es gesehen, einen Post, der ist, ja, ich würde sagen viral gegangen, kann man das gut sagen, als ich über meine Abnahme berichtet habe.

Der hat, ich weiß gar nicht, wo der aktuell steht, ne, über 1000 Likes und hunderte Kommentare und 130, 140.000 Impressionen. Also das geht schon noch, das geht auch jetzt Ende 2025 noch oder bald 2026, kann man schon sagen. Und nichtsdestotrotz ist es so, die Reichweite bei LinkedIn war vor 5, 6, 7 Jahren einfach mal besser. Es war mal einfacher und so war das irgendwann bei Facebook auch und da ist die Reichweite eingebrochen.

Gerade bei Facebook-Seiten so ist und war das auch bei Instagram, auch da war es da mal einfacher. Und das ist eben so der typische Verlauf und Gang von Social-Media-Kanälen. Ich habe eben auch schon gesagt, es gibt mehr Konkurrenz im Feed und damit meine ich jetzt nicht zwingend nur Konkurrenz im Sinne von Mitbewerber, sondern wir konkurrieren ja im Social-Media-Feed auch immer um Aufmerksamkeit. Ich glaube, das verstehen viele auch noch nicht so ganz.

Natürlich, ja, wir können sagen, alles ist harmonisch und es gibt keine Konkurrenz und so weiter. In Social-Media gibt es aber Konkurrenz und dass wir an Hooks schrauben und Dinge besser machen wollen, sodass unsere Inhalte gelesen werden, ist ja genau die Folge dessen, dass wir mit anderen, zum Teil komplett unterschiedlichen Creatoren, nenne ich es jetzt mal, um Aufmerksamkeit im Feed kämpfen. Weil, wenn sich jemand einloggt und zwei, drei, vier Minuten beispielsweise bei Instagram oder bei LinkedIn verbringt, dann bekommt er ja um ein Vielfaches mehr Posts angezeigt, als sich diese Person in diesen zwei, drei, vier Minuten mit Posts beschäftigen kann. Insofern, auch das ist natürlich in Social-Media ein großes Thema.

Und dann gibt es noch so Dinge wie, Konten werden mal eben gesperrt. Ja, nicht immer so ganz nachvollziehbar, aber so, das gibt es natürlich auch. Und unterm Strich, wir sind natürlich einfach abhängig von einer fremden Plattform. Also, das ist, glaube ich, nie gut.

Und dann gibt es natürlich aus unternehmerischer Sicht noch so ein paar Dinge wie, Werbeposts gehen unter, Links platzieren ist schwierig. Ja, das ist irgendwie ein bisschen kompliziert geworden. Und ja, du bist natürlich dort sichtbar, aber du bist eben so sichtbar, dass neben dir und über dir und unter dir etliche Ablenkungsversuche, würde ich es jetzt mal nennen, existieren. Ja, überall macht es gefühlt bling-bling, da eine Werbeanzeige, da eine Einstellung, die man vornehmen kann, dort ein anderer Post, dort wird ein Reel angezeigt und so weiter und so fort.

So, will sagen, ja, Social-Media ist cool und Social-Media ist auch nach wie vor wichtig. Ich will das gar nicht rausreden. Ich finde, Social-Media ist für die aller, aller, allermeisten ein essentieller Bestandteil im Marketing-Mix. Aber du brauchst mehr als das.

Und das, obwohl ich ja immer an jeder Stelle empfehle, fokussier dich bitte. Ja, Rule of One. Ich komme später nochmal kurz drauf zu sprechen. Also, Fokus ist natürlich enorm wichtig.

Nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen, sprich, nicht auf sämtlichen Kanälen gleichzeitig unterwegs sein und dafür dann keinen Kanal so richtig meistern. Das ist nie eine gute Lösung. Aber das müssen wir eben auf dem Schirm haben. So, und obwohl ich das empfehle, empfehle ich eben auch, sich umzuschauen.

Denn was du brauchst für dein Marketing, auch für dich als Marke, ist ja auch ein Stück weit Raum für Tiefe. Tiefe Inhalte, aber auch Raum für tiefe Verbindungen, die entstehen dürfen, für echte Verbindungen, für Vertrauensaufbau. Und, ja, wir sind halt in einem Business unterwegs, auch Raum zum Verkaufen. Und deshalb empfehle ich dir unbedingt, ergänzend auf Long-Form und Long-Term-Kanäle zu setzen.

Ja, also im Idealfall sogar komplett unabhängige Kanäle oder weitestgehend unabhängige Kanäle. Sprich, unabhängig von einem Riesen, von einer Plattform, der die Regeln komplett festlegt. Und die besten solcher Kanäle sind aus meiner Sicht ein Blog, ein Podcast, ein Stück weit auch YouTube, auch wenn wir da wieder auf einer Plattform sind, aber YouTube hat noch ein paar andere Vorteile. Und vor allem E-Mail, E-Mail-Marketing.

So, und dort findet eben die Magie statt, weil du dort größtenteils unabhängig von den Plattformen bist, sprich, im Grunde mehr oder weniger alles in deiner Hand hast. Dort kreierst du auch größtenteils Content, der wirklich länger für dich arbeitet. Also nicht heute einen Post absetzen und der funktioniert heute, der funktioniert morgen noch ein bisschen, der kann übermorgen auch noch ein bisschen funktionieren und dann ebbt das im Grunde schon ins, ja, kaum mehr Messbare, ja, ab und geht dann irgendwann gegen Null. So, das heißt, die Inhalte, die du auf den genannten Plattformen kreierst, ja, bis auf E-Mail, da ist ein bisschen eine andere Rolle, aber selbst da funktioniert das über Automation, sodass du nachhaltig Inhalte kreierst.

Dort kreierst du eben Content, der länger für dich arbeitet, der länger verfügbar ist, der mit der Zeit vielleicht sogar immer besser gefunden wird, wenn du es gut machst. So, und das ist natürlich ein enormer Vorteil, weil nicht immer sofort alles verpufft. Wie gesagt, Klammer auf, auch wenn Social Media große Vorteile hat, die wir auch nutzen sollten, dazu komme ich auch gleich nochmal, gerade im Zusammenspiel, ja, mit diesen Long-Form und Long-Term-Kanälen. Also Long-Form, mehr Raum, mehr Tiefe, länger einfach auch und Long-Term heißt einfach, dass sie nachhaltiger für dich wirken, nachhaltiger funktionieren.

So, das heißt, du kreierst Inhalte, die länger für dich arbeiten, ein Riesenvorteil, ja, du hast mehr Raum für die Tiefe und auch ganz, ganz, ganz wesentlich, dort verbringen Menschen einfach mehr Zeit mit dir und deinem Content. Und mehr Zeit mit dir und deinem Content heißt in der Regel auch tieferes Vertrauen, mehr Vertrauen oder überhaupt Vertrauen. Du kannst in Social Media und solltest natürlich auch dort Vertrauen aufbauen, das funktioniert auch. Aber je mehr sich jemand mit dir und deinen Inhalten beschäftigt, je mehr er, ja, oder sie Episoden von dir anhört, Videos anschaut, je regelmäßiger und länger die Person E-Mails von dir liest, desto vertrauter kommst du dieser Person vor.

Du kennst das vielleicht auch selbst, ja, dass du irgendwelchen YouTubern oder Podcastern oder dem auch immer folgst und die Stimme hörst, die Person ständig siehst oder sie immer wieder in deinem Posteingang zum Beispiel hast und so denkst, ja, wenn du der Person im Gespräch dann gegenüber sitzt, irgendwie habe ich das Gefühl, ich kenne dich schon lange. Ja, haben mir auch schon Personen gesagt, wenn sie dann bei mir beispielsweise in einem Erstgespräch saßen. Und das ist natürlich ein Riesending für dich. Und es gibt noch einen entscheidenden Faktor, der für diese Long-Form und Long-Term-Kanäle spricht.

Und zwar findet dort häufig die Conversion statt, die in Social Media zwar auch stattfinden kann, aber eben unter erschwerten Bedingungen, wenn du nicht direkt Akquise machst. Ja, das ist natürlich auch möglich, für einige auch sinnvoll, ist für viele auch sinnvoll. Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, ob das jetzt Warmerkquise ist oder ob das Kaltakquise ist. Wer mich kennt, weiß, und wenn du mich schon ein bisschen näher kennst, weißt du, dass ich mit Kaltakquise nicht ganz so viel anfangen kann, auch wenn ich es mal zwei Jahre gemacht habe, in einem ganz anderen Kontext, aber du wirst vor allem in E-Mails eben mehr Leute konvertieren können zu einer bestimmten Handlung, beziehungsweise zu einem bestimmten nächsten Schritt, einem Erstgespräch, einem Produktkauf, einer Bewerbung, was auch immer es dann ist.

Und ich habe jetzt schon ein paar Mal gesagt, Social Media brauchst du trotzdem, weil eben sowohl Social Media als auch diese erwähnten Kanäle aufeinander einzahlen. Denn, und das ist jetzt wichtig zu verstehen, ohne Traffic wird es mit E-Mail und Blog und Podcast und so weiter eben schwer. Du brauchst natürlich Leute, die dort dir dann zuhören oder zuschauen oder deinen Inhalt lesen. Ich habe ja ganz zu Beginn gesagt, willst du Leute treffen, dann geh dorthin, wo die Leute sind.

Aber bei einer E-Mail oder bei einem Podcast, da kennt dich ja erstmal keiner. Der schwebt ja erstmal im leeren Raum oder die E-Mail, die ist geschrieben, müsste aber ja in irgendeinem gesendet werden und die Leute müssen sich dafür aktiv eintragen. Das bedeutet, wenn wir jetzt mal die ganzen Paid-Maßnahmen ausklammern mit Werbeanzeigen, dann brauchst du in irgendeiner Form Traffic. Entweder, wie gesagt, Paid-Traffic oder eben auch organischen Traffic, was natürlich zumindest als Basis immer angenehmer ist, weil Leute dich dann auch schon ein bisschen kennen und der Traffic wärmer ist, als wenn er kalt über Anzeigen kommt, um mal diese Sprache aufzugreifen.

So, das bedeutet, Social Media fungiert letztlich als erster Berührungspunkt mit dir und als weitere Berührungspunkte, bis die Personen dann bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen und sich noch mehr Zeit zu nehmen für dich und für deine Inhalte. Und das passiert dann eben auch zum Beispiel in E-Mails, zum Beispiel im Blog, zum Beispiel im Podcast, zum Beispiel in Videos. Und damit sind Social Media gleichzeitig auch Traffic-Kanäle für deine Long-Form- und Long-Term-Kanäle. Und ich habe jetzt schon ein paar Mal erwähnt und ich werde es auch weiterhin tun und immer wieder tun, vor allem E-Mail-Marketing ist da halt wichtig, weil die Adressen halt in deiner Hand sind.

Die können jederzeit angesteuert werden. Wenn du heute einen Post absetzt, weißt du nicht, wie viel Prozent meiner Follower reicht der heute. Wenn du aber heute eine E-Mail schreibst und morgen wieder und übermorgen wieder und vielleicht sogar zweimal am Tag, dann weißt du, eine bestimmte Anzahl an Menschen wird diese E-Mail öffnen. Also du hast das mehr unter Kontrolle.

Und wenn wir Dinge unter Kontrolle haben, ist das immer gut. Sowohl im Privaten vielleicht, als auch natürlich aber im Business. Was wir nicht kontrollieren können, sollten wir auch möglichst aus dem Kopf kriegen. Aber wenn wir was kontrollieren können, dann sollten wir das natürlich auch für uns nutzen.

So, bedeutet, Social Media ist jetzt vor allem gut für Bekanntheit und Positionierung. Die Leute lernen dich kennen, die Leute sehen dich, die Leute gehen die ersten kleinen Schritte mit dir, erkennen dich vielleicht auch als Experte im Idealfall, bauen auch schon etwas Vertrauen zu dir auf und so weiter und so fort. Der ein oder andere wird auch Kunde, der ein oder andere fragt auch an, weil du Nachfrage generierst, wenn du den richtigen Content-Mix hast. Ja, habe ich zum Beispiel alles in meinem Online-Kurs Spotlight On erklärt.

Und der Rest, also die Long-Form, Long-Term-Kanäle, der ist da für Verbindung intensivieren und Conversion erzeugen. Weil du dann letztlich eben nicht in der Ein-Kanal-Falle sitzt, ja, das ist ja auch der Titel dieser Podcast-Folge, nicht in der Ein-Kanal-Falle sitzt von Social Media mit Abhängigkeit und Oberflächlichkeit und oft etwas schwieriger zu erzeugender Conversion und eben auch einer viel schnelleren Vergänglichkeit von Inhalten, die du mal erstellt hast, sondern du setzt eben auf ein Marketing-Mix, wo Social Media ein wesentlicher Bestandteil ist für Traffic und Co. aber du ergänzt es eben um einen nächsten Schritt für die, die mehr Zeit mit dir verbringen wollen und entsprechend auch ready sind für das, was danach folgen kann. Und wenn du dich jetzt fragst, ja, du hast das soweit verstanden und fragst dich jetzt, okay, mit welchem Kanal starte ich dann?

Wenn irgendwie alles wichtig ist, was mache ich denn? So, und jetzt erinnerst du dich an das, was ich zu Beginn gesagt habe. Ich empfehle oft eine Rule of One. Also fokussiere dich zunächst auf eine Sache, bevor du auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen willst, weil das funktioniert definitiv nicht.

Ja, ich bin da auch schon dran gescheitert. Wahrscheinlich viele, wenn sie es mal probiert haben. So, das bedeutet, was würde ich dir empfehlen? Ich würde dir empfehlen, fokussiere dich zu Beginn auf einen einzigen Social Media Kanal plus E-Mail-Marketing.

Einen einzigen Social Media Kanal plus eventuell minimal nachgelagert, aber das kann eigentlich mehr oder weniger parallel starten, auf E-Mail-Marketing, weil E-Mail-Marketing einfach so eine bedeutende Rolle hat in deinem Marketing-Mix und dann letztlich für die ganzen anderen Effekte, die ich jetzt mehrfach genannt habe. So, und erst, wenn das läuft, erst, wenn du das in Anführungszeichen gemeistert hast, wenn du Social Media verstehst, die Algorithmen dahinter, die Leute, wie sie dort ticken, die Art, wie du Hooks schreibst, der ideale Content-Mix, um die verschiedenen Ziele zu erreichen. Nochmal, ich habe das alles in Spotlight On erklärt, verlinken wir auch in den Shownotes beziehungsweise im passenden Blogbeitrag zu dieser Episode. Erst dann kann ein weiterer Kanal dazukommen und das sowohl, was Social Media angeht, Stichwort Content Recycling, als auch das, was Long-Form- beziehungsweise Long-Term-Kanäle angeht, mit beispielsweise eben Blog, YouTube, Podcast und so weiter.

So, und die Website natürlich als zentrale Anlaufstelle im Web, das nehme ich jetzt so ein bisschen aus, das gehört an einem gewissen Punkt dann eh auch dazu und damit bist du dann gut aufgestellt. Damit sitzt du eben nicht in dieser einen Kanalfalle von Social Media mit all den genannten Problemen. Damit hast du nicht nur diesen einen beispielsweise E-Mail-Kanal und weißt nicht, wie kriege ich jetzt die Liste gefüllt, sondern du setzt auf die ideale Kombination, jede Kanalart hat letztlich dann seine Funktion, und in Summe zahlen sie dann aufeinander ein und sind für dich ein Booster, was Sichtbarkeit angeht, was aber dann auch die Nachfragegenerierung und letztlich auch die Kundengewinnung angeht. So, und wenn du dazu jetzt Fragen hast oder wenn du sagst, Mensch Julian, das war jetzt nochmal ein cooler Aha-Moment, den ich jetzt hier erlebt habe und du weißt jetzt aber vielleicht nicht genau, wie du den nächsten Schritt gehen sollst oder sagst, Mensch, das mit Social Media oder mit E-Mail-Marketing, das würde ich gerne nochmal vertiefen, dann sei so lieb und melde dich bei mir.

Es gibt verschiedenste Wege, wie ich dir helfen kann. Das kann natürlich eine Eins-zu-eins-Zusammenarbeit sein. Dafür am besten ein Klarheitsgespräch bei mir buchen, das führen auch wir zwei persönlich und ansonsten aber auch haben wir die ein oder anderen Ressourcen zusammengestellt, kleinere Formen von Produkten, die dir dabei helfen. Insofern nutzt die Gelegenheit, schreibt mir eine Nachricht in Social Media, schreibt mir gerne eine E-Mail an info.julianheck.de und dann kommen wir da vielleicht ja an irgendeiner Stelle zusammen, ohne dass ich dir gleich das, was auch immer, wie teure Paket verkaufe.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Umsetzen, gib Gas und bleib dir treu. Wir hören uns in der nächsten Episode wieder. Dein Julian. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Artikel:Die 1-Kanal-Falle: Warum Social Media nicht genug ist