Personal Branding bringt Umsatz
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Personal Branding ist ein echter Umsatzbringer, aber es dauert eine ganze Weile. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, das verrate ich in dieser Episode. Vielleicht kennst du das Versprechen, dass man drei bis fünf neue Anfragen pro Woche bekommen könnte, wenn man dieser und jenen Methode folgt oder dieses und jenes Coaching bucht. Ich muss da tatsächlich immer ein bisschen lachen, weil ich denke immer, warum eigentlich nur Anfragen und keine Kunden und warum eigentlich nur drei bis fünf?
Nein, Spaß beiseite. Ich nutze das als Beispiel und als Aufhänger für diese Episode, weil ich ehrlich zugeben muss, mit Personal Branding allein kann ich dir das Versprechen der drei bis fünf Anfragen pro Woche tatsächlich nicht geben. Und zwar aus folgendem Grund. Personal Branding braucht Zeit.
Ich kann nicht sagen, wenn du bei mir ins Coaching kommst, dann hast du innerhalb der nächsten, weiß ich nicht, vier oder sechs Wochen auf jeden Fall drei bis fünf neue Anfragen pro Woche. Funktioniert nicht. Personal Branding ist nichts, was innerhalb von sechs Wochen wirkt oder von sechs Wochen greift und innerhalb von sechs Wochen solche Ergebnisse bringt. Und wenn dir das jemand versprechen sollte, naja, dann ist er entweder sehr selbstbewusst oder er macht eben nicht nur Personal Branding.
Und das ist nämlich der entscheidende Punkt, zu dem kommen wir dann auch noch. Der Punkt ist, in den meisten Fällen wirkt es nicht nach sechs Wochen. Es gibt aber Fälle, da wirkt das schon nach sechs Wochen. Es wirkt manchmal aber auch erst nach sechs Monaten und manchmal sogar noch später.
Und keine Angst, ich erzähle dir gleich, welche Turbos es gibt, um schnelle Ergebnisse zu bekommen. Aber es funktioniert eben nicht so rasant. Und Gary Vaynerchuk, ich weiß nicht, ob du den kennst, ich habe den vor einigen Jahren mal sehr, sehr stark verfolgt. Das war noch vor Pandemiezeiten, als er auch sehr oft auf Bühnen war und davon Ausschnitte auf YouTube hochgeladen hat.
Habe auch Bücher von ihm. Gary Vaynerchuk, Gary V. Sehr inspirierende Persönlichkeit, mit dem werden wir uns bestimmt auch noch mal mit einer einzelnen Episode beschäftigen, weil das eine tolle Inspiration ist. Der sagt immer, Sales ist Sprint.
Sales ist ein Sprint, also Verkaufen ist ein Sprint und Branding ist ein Marathon. Sales ist ein Sprint und Branding ist ein Marathon. Und damit trifft er das ziemlich gut. Wobei ich gerade eben, wo ich aufnehme an das Bild denken muss, dass ich mal in meiner True Brand Academy, ich glaube in einer Q&A Session gegeben habe, da habe ich gesagt, im Prinzip ist Branding kein Marathon, sondern Branding ist ein Dauerlauf im Vakuum.
Weil auch ein Marathon endet ja irgendwann, aber ein Dauerlauf im Vakuum eben nicht. Okay, aber das sind jetzt Details, ja. Was hängen bleiben soll, ist Sales ist ein Sprint, Branding ist ein Marathon. Und du kannst dir vorstellen, dass es so ist, dass Sales, also der Verkauf, das Verkaufen, die Verkaufsaktivitäten, das ist aktive Akquise.
Das ist der direkte Kontakt mit anderen Menschen. Das ist im Grunde letztendlich, wenn man es mal sehr runter reduziert, die direkte Kontaktaufnahme, woraus ein Ja oder Nein entsteht. Kaufst du bei mir oder kaufst du nicht? In der Realität sieht das leider nicht so einfach aus.
Da gibt es Prozesse, da muss man nachfassen. Da muss man vielleicht einmal mehr mit Entscheidern sprechen, je nachdem auch in welcher Branche und mit welchen Unternehmen und welchen Unternehmensgrößen man beschäftigt ist. Aber letztlich ist es immer der direkte Kontakt und ein Ja, du kaufst jetzt oder du kaufst aktuell zumindest nicht. Und im Branding, also im Markenaufbau und auch in der Markenführung geht es eher um Aufmerksamkeit.
Da geht es um den Wiedererkennungswert zu erhöhen. Da geht es darum, Vertrauen aufzubauen, Beziehungen aufzubauen, also eher Sog zu erzeugen. Man kann sagen, im Verkaufen, im Sales, da gehst du eher auf andere zu und Branding soll deine Wahrnehmungskraft verstärken und dafür sorgen, dass du Sog erzeugst und andere auf dich zukommen. Und jetzt ist es so, ich bin zum Beispiel ein absoluter Fan davon, wer ist das nicht, wenn ich mich zurücklehnen kann und sagen kann, ja Mensch, mir rennen die Leute die Bude ein.
Ich muss mehr oder weniger gar nicht aktiv verkaufen, um zu verkaufen, sondern die Leute fragen mich direkt an. Und das funktioniert per se auch gut und trotzdem glaube ich, dass es gerade zu Beginn, aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt immer sinnvoll ist, sich mit Verkauf unter anderem auseinanderzusetzen und aber auch mit Performance-Marketing dazu kommen wir auch gleich. Ich nutze immer ganz gerne das Bild einer exponentiellen Kurve, spätestens seit der Pandemie. Und im Verlauf wissen wir, was eine exponentielle Kurve ist, für die, die in der Mathematik nicht so aufgepasst haben.
Also eine Kurve, die ganz, ganz, ganz, ganz langsam ansteigt. So, wenn du dir so eine Achse vorstellst, die gefühlt ewig unten an der Achse bleibt und irgendwann schießt die Kurve plötzlich nach oben, richtig steil nach oben. Und ich nutze gerne dieses Bild, diese exponentiellen Kurve für die Auswirkungen von Personal Branding. Weil im Personal Branding machen wir ganz viel am Anfang.
Wir natürlich beschäftigen uns viel zu Beginn mit uns, mit unserer Positionierung, mit Klarheit, aber das meine ich gar nicht. Ich meine tatsächlich das, was wir nach außen hin machen. Wir haben vielleicht eine Webseite, wir haben vielleicht Social-Media-Kanäle, wir haben vielleicht auch einen Podcast, wie jetzt, ich in dem Fall, wieder. Und wir machen viel, wir produzieren viel Content, wir zeigen uns viel, wir investieren viel in Sichtbarkeit, wir vernetzen uns vielleicht auch viel, wir machen Social-Selling.
Das ist aber letztendlich eine Verknüpfung aus Branding und Verkauf. Dazu kommen wir an anderer Stelle auch nochmal. Und was aber zurückkommt, ist zu Beginn extrem wenig bis gar nichts. Das heißt, wir müssen extremst in Vorleistung gehen, um später etwas zurückzubekommen.
Und die meisten, die tatsächlich dranbleiben, und ich nutze das Bild der exponentiellen Kurve ganz gerne, weil ich immer sage, viele hören auf oder geben auf, bevor die Kurve nach oben schießt. Aber die, die dranbleiben, die merken, ja, auf einmal tut sich etwas. Das ist wie als ob so ein Schalter umgelegt wird. Plötzlich kommen die Anfragen.
Plötzlich kommen nicht nur Kundenanfragen, plötzlich kommen auch Anfragen für andere Podcasts. Möchtest du bei mir im Interview zu Gast sein? Möchtest du, ja, meinetwegen in meinem Magazin einen Gastbeitrag schreiben? Du bekommst vielleicht Anfragen aus der Presse.
Ja, ich durfte jetzt auch mal im Fernsehen sein und da einen kleinen Beitrag mitproduzieren oder Teil davon sein. Und diese Dinge sind die Folge von Personal Branding oder von Branding generell, auch von Unternehmensbranding. Aber das dauert eben, bis es dazu kommt. Und jetzt ist es so, je besser du für etwas stehst und je mehr du dafür wahrgenommen wirst, desto eher generierst du natürlich auch Anfragen und letztlich auch Kunden.
Im Personal Branding ist es also essentiell, Klarheit zu haben in der Positionierung. Das ist nichts, was einmal abgeschlossen ist, sondern das braucht. Und das verändert sich auch immer wieder. Klarheit haben in der Positionierung, Klarheit haben in dem, wofür möchtest du stehen, wofür möchte ich stehen.
Und je mehr und konsequenter und konsistenter ich das nach außen trage, über Markenkonsistenz, quer Verweis, auch darüber werden wir noch sprechen, desto eher merke ich das dann auch in Form von Anfragen und von Kundengewinnung. Vielleicht kennst du das auch, dass man im Grunde sieben Kontakte, sieben Berührungspunkte braucht zu dir als Marke mit deinem Produkt, bevor dann jemand kauft. Jetzt ist es so, ich würde sagen, im Digitalen sind das eher deutlich mehr als sieben Kontaktpunkte. Verändert sich natürlich auch, aber häufig sind das auf jeden Fall deutlich mehr.
Und Personal Branding sichert eben, dass es diese verschiedenen Kontaktpunkte, diese verschiedenen Touchpoints, eine Website ist ein Touchpoint, eine Landingpage im Speziellen, ein Beitrag, den du veröffentlichst, ist ein Touchpoint. Das sind alles Berührungspunkte zu dir. Je mehr es gibt, desto besser ist es. Und das gewährleistet eben Personal Branding.
Das heißt, dranbleiben und durchhalten lohnt sich auf jeden Fall. Und ja, Personal Branding bringt dann auch richtig guten Umsatz. Und mit Personal Branding machst du dich auch ein ganzes Stück weit unabhängig von bestimmten Produkten, von Produktmarken oder sogar von Unternehmensmarken. Ja, auch darüber werden wir sicherlich noch sprechen.
Aber, und das ist mir jetzt ein wichtiger Punkt, häufig wird so, ja, quasi, ja, gegeneinander gewirkt und gegeneinander geschossen fast schon, was Performance Marketing, was Sales und was Branding betrifft. Die einen sagen, du musst eigentlich nur Branding machen und organisch Content produzieren und Reichweite aufbauen. Das funktioniert super gut. Und dann gibt es wieder einige, die sagen, ach was, Julian, brauchst du gar nicht, ja, oder wie auch immer jetzt gerade zuhört, ne, brauchst du gar nicht.
Eigentlich reicht es, wenn du einen tollen Funnel hast und schaltest Anzeigen und das Ganze läuft. Und die anderen sagen wiederum, nimm deinen Telefonhörer in die Hand, ja, ruf die Leute an, mach Verkauf, mach Sales und darüber gewinnst du Kunden. Und ich würde sagen, der Mix aus all dem ist das, was die besten und was letztlich aber auch die schnellsten Ergebnisse bringt. Und das bedeutet konkret, du könntest zum Beispiel Werbeanzeigen schalten.
Werbeanzeigen vergrößern natürlich die Reichweite. Werbeanzeigen haben natürlich dann auch einen Effekt auf deine Marke, weil du sichtbarer wirst, weil du immer wieder auftauchst, immer wieder gesehen wirst. Im Grunde baust du eine Art Omnipräsenz auf. Du erhöhst deinen Traffic.
Du könntest mit Launches arbeiten, um ein Momentum zu erschaffen für ein neues Produkt oder eins, was jetzt wieder startet. Ein Gruppenprogramm beispielsweise. Ein Momentum erschaffen und darüber dann verkaufen. Ja, da spielt dann Sales eine wichtige Rolle.
Und du könntest aber auch natürlich direkt Nachrichten schreiben. Und das muss ja nicht Kaltakquise sein. Du könntest ja auch Kontakten schreiben, die du schon kennst. Kontakte, die mit dir interagieren.
Und da sind wir wieder im Social Selling. Calvin Hollywood, der ist demnächst auch im Podcast, kann ich auch schon ankündigen. Der spricht ganz gerne von Heißakquise. Ja, super spannender Begriff.
Gegenteil von Kaltakquise, Heißakquise. Also mit den Menschen in Kontakt gehen, die dich schon richtig gut kennen oder die vielleicht sogar schon mal Kunde bei dir waren. Da geht es also darum, das Potenzial, was da ist, noch viel mehr auszuschöpfen. Die Kombination aus all dem ist richtig kraftvoll.
Ja, ich sage immer, du kannst eigentlich das Potenzial potenzieren, wenn du Branding mit Performance Marketing und mit Sales verknüpfst. Bedeutet also, Personal Branding bringt Umsatz, absolut, alleine, aber nicht sofort. Entweder brauchst du richtig Geduld oder du bist dir nicht zu schade, um tatsächlich dich auch mit Verkauf auseinanderzusetzen und hast vielleicht auch das Budget, um Performance Marketing zu machen, um in Anzeigen zu investieren. Würde ich jetzt deshalb auf Personal Branding verzichten, weil es auch nur mit Sales und nur mit Performance Marketing geht?
Auf gar keinen Fall, weil ich da Potenzial verschenke und zwar richtig viel. Und vor allem mache ich es mir auch deutlich schwerer, denn wenn ich beispielsweise Anzeigen schalte, aber auch vorher schon in meine Brand investiert habe, kann ich darauf wiederum zurückgreifen. Dadurch erreiche ich in den Anzeigen meine Zielgruppe zum Beispiel viel besser. Oder die, die meine Anzeige sehen, kennen mich schon ein Stück weit und ich habe Vertrauen aufgebaut und die Leadpreise sind günstiger.
Jetzt könnten wir in verschiedene Facetten reingehen. Es lohnt sich also, das zu kombinieren und nicht Branding wegzulassen, weil das eine oder andere im Prinzip auch funktioniert. Und so ist es mit den anderen umgekehrt genauso. Und wenn du jetzt Lust hast, mehr zum Thema Personal Branding zu erfahren, dann natürlich kannst du mir jederzeit eine E-Mail schreiben, podcast.julianheck.de.
Schaust mal, vielleicht ist die True Brand Academy etwas für dich. Oder, falls du diesen Podcast jetzt aktuell hörst, am 31. März um 11 Uhr findet wieder mein kostenfreies Personal Branding Training statt. 90 Minuten, vollgepackt mit Inhalten, wie du mit Herz und Hirn zur starken Marke wirst.
Die Infos dazu findest du auf julianheck.de slash pbt für Personal Branding Training. julianheck.de slash pbt. Und vielleicht sehen wir uns ja Ende März dann im Personal Branding Training live. Ja, on air.
In diesem Sinne, ich wünsche dir viel Erfolg bei all den Maßnahmen, die du aktuell schon in deinem Sichtbarkeits- und Kundengewinnungsmix hast. Und wir hören uns dann in der nächsten Episode wieder. In diesem Sinne, bleib dir treu, dein Julian. In diesem Sinne, bleib dir viel Erfolg bei all den Maßnahmen, die du aktuell schon in deinem Sichtbarkeits- und Kundengewinn an.